China expandiert in Afrika

Ein interessanter Bericht im Spiegel: China eröffnet Militärbasis in Dschibuti.

Schon länger „engagieren“ sich die Chinesen in Afrika. Während Europa und zum Teil auch die USA von einem naiven Moralismus befallen sind, nutzen die Chinesen das langsam entstehende Machtvakuum und setzen eine langfristig und klug angelegte Strategie um, die sie am Ende zur nächsten Weltmacht machen könnte.

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Der Bau eigener Flugzeugträger und konkurrenzfähiger Stealth-Flugzeuge oder etwa die aggressive Durchsetzung chinesischer Territorialansprüche sind dabei nur die prominentesten von vielen weitsichtig geplanten Schritten, die die Chinesen geduldig und diszipliniert durchexerzieren.

Willkommen in der „multipolaren“ Welt

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie viele Ende der 90er nach dem Ende des Kalten Krieges und unter der US-Regierung von Bill Clinton auf eine zukünftige „multipolare“ Welt gehofft haben. Viele Linke, aber leider auch nicht wenige Konservative glauben ja, dass der böse Ami ein übler Kriegstreiber ist und die Welt nach dem Abgang der USA als Weltmacht zu einem Utopia würde, in dem der Weltfriede ein alternativloser Dauerzustand ist. Würden die bösen Amis nämlich aufhören ständig irgendwelche Kriege anzuzetteln, dann würde es ja kein anderer mehr tun.

Die Wahrheit sieht natürlich ganz anders aus. Mangels einer globalen ordnenden Autorität, die sich zu den Staaten der Welt verhält wie ein Staat zu seinen Bürgern, herrscht zwischen Staaten immer in irgendeiner Form das Recht des Stärkeren. Heute scheint es vielen, als ob das nicht mehr der Fall wäre und die Welt auf dem Weg zu einer Art zwischenstaatlichen Rechtsstaatlichkeit wäre. Dies war aber schon immer ein Trugschluss. Tatsächlich sind die USA die Weltmacht oder auch das „Imperium“ unserer Zeit. Diese Feststellung ist völlig wertfrei.

Eine Weltmacht sorgt für eine gewisse Ordnung und verhindert durch ihre Dominanz den Ausbruch größerer Kriege. Wird eine Weltmacht herausgefordert, so kann es natürlich auch zu regionalen Kriegen kommen. Der anfangs ungehinderte Aufstieg des Islamischen Staates gibt uns einen Vorgeschmack darauf, wie es in einer Welt aussieht, in der es keine Weltmacht mehr gibt.

Seit der Mensch in der Lage ist größere Distanzen (also ganze Kontinente oder gar Weltmeere) zu überwinden, befindet sich die Welt (etwas vereinfacht gesagt) immer in einem von zwei Zuständen:

  • Es gibt eine Weltmacht, die alle anderen Staaten der Welt mehr oder weniger beherrscht. Z.B. das Römische Reich, das British Empire oder die USA nach dem Ende des kalten Krieges.
  • Es gibt mehrere Großmächte, die die Welt unter sich aufteilen und von denen jede mehr oder weniger danach strebt, Dominanz zu erlangen und zur nächsten Weltmacht zu werden. Im Kalten Krieg sahen wir auch zwei Supermächte, die beide die Welt hätten beherrschen können, die aber durch die Existenz der Atombombe bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion in einem Patt gefangen waren.

Wer sich jetzt also eine „multipolare“ Welt wünscht, der wird letztlich sehr enttäuscht sein. Denn alles was er bekommen wird ist eine neue Auseinandersetzung zwischen den bereits bekannten und möglichen neu entstehenden Großmächten.

Erste Anzeichen für das Heraufbrechen einer solchen zukünftigen Weltordnung sehen wir heute vor allem am Verhalten von Russland und China.

Putin testet die USA

Als Putin 2013 als einziger Staatschef der Welt bereit war Snowden aufzunehmen und vor dem Zugriff der USA zu schützen, da tat er das gewiss nicht aus Menschlickeit. Putin sah die Schwäche der USA unter Obama und er sah die Chance, die USA zu testen. Die Provokation glückte und die USA konnten ihn mit ihren Sanktionen bis heute nicht in die Knie zwingen. Er ging einen Schritt weiter und annektierte die Halbinsel Krim. Der Kampf mit Geheimarmeen im Osten der Ukraine war für Putin dagegen kein Selbstläufer und vor einer offenen russischen Invasion schreckt er zurück. Gleichzeitig tritt Russland in Syrien als Großmacht auf und versucht hier wieder weltpolitischen Boden gut zu machen.

Der lange Atem des Drachen

Das Vorgehen der Chinesen ist dagegen meist subtiler. Sie nutzen die Macht ihrer Wirtschaft um weltweiten Einfluss zu erlangen und modernisieren Schritt für Schritt ihr Militär. Zudem verfügt China über die mit Abstand größte Landarmee der Welt.

Noch hindern die USA die Chinesen weitgehend daran, ihre territorialen Ansprüche in Südostasien konsequent durchzusetzen. Doch auch die Chinesen sehen die Schwäche der USA und ihre stärkste Waffe ist ihre Geduld.

Quo vadis, USA?

Viel hängt jetzt davon ab, ob Donald Trump bezüglich des weltpolitischen Niedergangs der USA eine Kehrtwende einleiten will und kann oder ob er vielleicht sogar ganz bewusst auf Isolation setzt. Verlieren die USA ihren Status als Weltmacht, so wird im Großen Spiel der Geostrategen eine neue Runde anbrechen.

Wie in Europa, so macht sich auch in den USA eine Moral breit, die die geopolitischen Realitäten leugnet und die versucht, die Welt ihren naiven Wunschvorstellungen untertan zu machen.

Die entscheidende Frage wird letztlich sein, ob die Vernunft wieder die Oberhand gewinnt, oder ob die USA den Weg Westeuropas gehen.

Wer wird die neue Weltmacht?

Die USA stehen am Scheideweg und Westeuropa macht den Eindruck, sich eher von Afrikanern in Gummibooten kolonialisieren zu lassen, als dass es jemals wieder eine vernünftige geopolitische Strategie entwickeln würde.

Währenddessen bringen sich Russland und China in Position für eine Zukunft, in der die Macht der USA schon bald rapide schwinden könnte. Russland ist militärisch stark, leidet aber an einem Bevölkerungsproblem und hat zudem massive wirtschaftliche Defizite. China dagegen verfügt über eine starke Wirtschaft, das Land wird aber zugleich von massiver wirtschaftlicher Ungleichheit geprägt, die das Land in Zukunft destabilisieren könnte. Außerdem hat China aufgrund der etwas zu erfolgreichen Ein-Kind-Politik der Vergangenheit das Problem einer alternden Bevölkerung und zudem gibt es (aus als Folge der Ein-Kind-Politik) einen Männerüberschuss. China und Russland zeigen hier beide, dass Bevölkerungspolitik und Sexualmoral wichtige Stellschrauben sind, die mit über den Aufstieg oder den Fall von Zivilisationen entscheiden.

China ist im Moment für die Zukunft am besten aufgestellt, wird aber seine internen Problem lösen müssen. Die Geduld der Chinesen könnte sich am Ende auszahlen. Sie werden es mit ihrer starken Wirtschaft relativ einfach haben ihr Militär zu modernisieren. Der Aufbau der russischen Wirtschaft ist dagegen ein deutlich schwierigeres Unterfangen. Vielleicht wird am Ende auch eine Macht das Rennen machen, die bisher noch niemand auf dem Schirm hat.

Eins aber ist sicher: Die Großmächte der Welt sehen die selbstverschuldete Schwäche des Westens und sollte sie andauern, so werden sie sie gnadenlos ausnutzen. Und wer könnte es ihnen auch verdenken?

G20: Ein Polizist packt aus

Hier mal ein paar sehr interessante Gedanken zu den Ausschreitungen von Hamburg…

Der Honigmann sagt...

Auch wenn der G20-Gipel schon vorbei ist: Aufzuarbeiten ist immer noch genug. Ein Polizist schildert seine Gefühlslage so: „Den Glauben an unser Land, die Politik und unsere Gesetze habe ich verloren. Dieser Staat ist komplett im Arsch.“

Von Klaus Peter Krause

Was ist bloß mit Deutschland los? Die Tumulte, Ausschreitungen, Gewalttätigkeiten von Linksextremisten verschiedener Couleur zum G20-Gipfeltreffen in Hamburg waren ebenfalls der Gipfel, nämlich ein neuer Gipfelpunkt von Gewaltexzessen auf offener Straße und nicht mehr vollständigem Schutz durch die Polizei.

Die tschechische Frau eines Deutschen schrieb dieser Tage aus Böhmen an einen anderen ihr bekannten Deutschen:

„Guten Morgen und gleich vielen Dank für Ihre Infos, die Welt wird immer trauriger anzuschauen, und Europa ist verloren. Hier in Böhmen ist die Welt noch so weit in Ordnung – ich kann allein in den Wald gehen, in der Nacht spazieren und alle Veranstaltungen besuchen, ohne Angst haben zu müssen und mich ständig…

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Deutschland – Ein Staat vor dem inneren Zerfall?

Viel wird gerade geschrieben und diskutiert über die Verantwortung der Linken zu den bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen am Wochenende beim G20 Gipfel in Hamburg. Und es ist mehr als überfällig, dass die Verharmlosung und die staatliche Finanzierung des Linksextremismus endlich einmal ins öffentliche Bewusstsein gelangt. Aber wer dieses Ereignis oder den Linksextremismus jetzt isoliert betrachtet, der denkt zu kurz. Man muss das Geschehene im historischen Kontext betrachten und dann wird man auf einige besorgniserregende Erkenntnisse stoßen.

Wer die Bilder vom letzten Wochenende nicht kennt oder sie nochmal Revue passieren lassen möchte, dem sei dieses Video empfohlen:

Es sieht erst aus wie die Vorschau zu einem neuen Hollywoodstreifen. Aber das ist vor gerade einmal einer Woche wirklich passiert. In einer deutschen Großstadt. Hier kam es nicht nur einfach nur zu Ausschreitungen. Die Polizei hatte stellenweise die Kontrolle verloren. Autos wurden angezündet. Geschäfte wurden geplündert und ganze Stadtteile verwandelten sich in rechtsfreie Räume. Der Rechtsstaat und die staatliche Ordnung waren für kurze Zeit außer Kraft gesetzt.

Hätte jemand vor 10 Jahren so etwas prophezeit, man hätte ihn für verrückt erklärt. Sowas passiert im Nahen Osten und manchmal vielleicht auch in den USA. Aber in Deutschland? In einem der stabilsten Staaten der Welt? Unmöglich!

Doch die Welt hat sich stark verändert in den letzten zehn Jahren. Und wir Menschen sind unheimlich gut darin, uns anzupassen. So gut, dass wir uns Veränderung manchmal wieder ins Bewusstsein rufen müssen, um sie überhaupt als solche wahrnehmen zu können.

Wie die letzten 10 Jahre die Welt veränderten

Vor zehn Jahren, im Jahr 2007, platzte eine Immobilienblase in den USA und es kam zu einer Weltfinanzkrise. Banken gingen pleite und um eine Kettenreaktion zu verhindern, wurden gefährdete Banken von staatlicher Seite unterstützt. Diese Maßnahmen wurden von vielen als unsozial kritisiert und noch heute verbirgt sich dahinter einiger sozialer Sprengstoff.

Kurz darauf folgte die Staatsschulden- und Eurokrise. Der griechische Staat konnte sich dank der Währungsunion seit 2004  zu bisher nicht gekannten Zinssätzen mit billigem Geld eindecken. Spätestens 2011 war dann offenbar, dass das Land weit über seine Verhältnisse gelebt hat. Um ein unkalkulierbares Auseinanderbrechen der Währungsunion zu verhindern, wurde Griechenland mit Bürgschaften gestützt. Europäisches Recht, welches einen solchen Bail-Out explizit verhindern sollte, wurde ausgehebelt. Da in erster Linie Deutschland haftet, entstanden hier zum ersten Mal auch gewisse nationale Ressentiments. Und dabei wäre selbst den Griechen mit einem geordneten Staatsbankrott besser geholfen.

Nachdem die Nation-Building-Strategie von US-Präsident George W. Bush im Irak und in Afghanistan gescheitert war, erlebten wir unter seinem Nachfolger Barak Obama einen schleichenden globalen Machtverlust der USA. Zuerst zeigte sich dies im Jahr 2011 während des „Arabischen Frühlings“. Frankreich und Großbritannien unterstützten mit Luftangriffen die aufständischen Gegner des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi. Die USA hielten sich anfangs heraus, obwohl sie die Linie ihrer Verbündeten grundsätzlich unterstützen. Nur auf Bitten Frankreichs und Großbritanniens leisteten sie später im Hintergrund Unterstützung, nachdem den ehemaligen europäischen Weltmächten die Munition ausgegangen war. Hier zeigte sich zum ersten Mal eine neue weltpolitische Zurückhaltung USA. Zugleich wurde offenbar, dass Europa für sich alleine geopolitisch nicht handlungsfähig ist.

Dies bestätigte sich 2013 erneut. Als Folge des „Arabischen Frühlings“ entstand in Teilen Nordafrikas ein politisches Vakuum und illegale Einwanderer aus ganz Afrika schafften es auf die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa. Wieder versagte Europa kläglich. Anstatt ihre Außengrenzen zu schützen, organisierten die Europäer den Weitertransport der illegalen Einwanderer auf das europäische Festland.

Als Folge des von der westlichen Presse anfangs frenetisch als „Demokratiebewegung“ gefeierten „Arabischen Frühlings“ begann im Jahr 2011 der noch heute andauernde Syrische Bürgerkrieg. Dieser Krieg wurde nicht nur zu einem Schauplatz der Konfrontation zwischen verschiedenen Großmächten. Er wurde auch zu einem Inkubator islamistischer Bewegungen. Im Jahr 2014 erfuhr die Welt zum ersten Mal von der Existenz des „Islamischen Staates“. Während al-Qaida noch im Verborgenen operierte und versuchte mit weltweiten Terroranschlägen einen islamischen Staat herbeizuführen, gingen die protagonisten des IS die Sache direkter an. Sie eroberten einfach Territorium in Syrien und dem Irak und erklärten dies zu ihrem Staatsgebiet, in dem sie eine Gewaltherrschaft nach der Scharia und dem Vorbild Mohammeds errichteten. Von al-Qaida übernahmen sie das weltweite Franchising-Konzept. So gibt es andere Islamistengruppen in Tschetschenien, Zentralafrika, Libyen und sogar auf den Philippinen, die dem Islamischen Staat die Treue geschworen haben.

Für eine Weltmacht wie die USA ist die bloße Existenz einer solchen Gruppierung natürlich eine Kriegserklärung. Unter normalen Umständen hätte man davon ausgehen müssen, dass ein solcher „Staat“ zeitnah zerstört wird. Selbst dann, wenn dazu eine breit angelegte Bodenoffensive nötig sein sollte. Schließlich ist das vom IS propagierte weltweite Kalifat eine der gefährlichsten politischen Ideen unserer Zeit und jeden Monat den dieser „Staat“ besteht wird von Sympathisanten auf der ganzen Welt als Zeichen göttlichen Beistands gedeutet.

Doch nach ihren Niederlagen in Afghanistan und dem Irak sind die USA zu einer unsicheren und wankenden Weltmacht geworden. Zukunft ungewiss.

Ebenfalls im Jahr 2014 kehrt die große Geschichte zurück in ein Europa, das sich schon am Ende derselbigen wähnte. Nach einem Putsch in der zuvor unter russischem Einfluss stehenden Ukraine kommt es zum Konflikt mit Russland in dessen Verlauf Russland die Halbinsel Krim annektiert. Krieg in Europa kann von da an nicht mehr als unmöglich gelten.

Dies sollte sich schon weniger als ein Jahr später auf schreckliche Weise bestätigen. Im Januar ermorden in Paris schwer bewaffnete und in Syrien militärisch geschulte Terroristen die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo. Im November desselben Jahres wird Paris Schauplatz eines noch größeren Verbrechens. Und wieder sind Terroristen des Islamischen Staates am Werke. In einem Nachtclub werden Besucher eines Rockkonzerts mit Sturmgewehren erschossen, während Komplizen der Terroristen zeitgleich versuchen mit ihren Sprengstoffwesten in das Stade de France einzudringen, wo zu diesem Zeitpunkt ein Fußballspiel zwischen Deutschland und Frankreich stattfindet. Glücklicherweise scheitern sie dabei und sprengen sich lediglich außerhalb des Stadions in die Luft. Dennoch sind 130 Tote und 368 Verletzte die Bilanz dieses schrecklichen Abends.

Es folgen 2016 ein Selbstmordanschlag auf den Flughafen von Brüssel, ein Anschlag mit einem LKW in Nizza mit 86 Toten und ein ähnlicher Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin mit 11 Toten. 2017 kommt es in Großbritannien zu einer Häufung von mit Transportern und Messern durchgeführten Terrorattacken. Den traurigen Höhepunkt bildet ein Selbstmordanschlag auf ein Konzert in Manchester mit 22 Toten. Als „Terrorneuerung“ des Jahres 2017 kann wohl ein Engländer gelten, der sich einen Transporter gemietet hat, um die Terroranschläge der Islamisten nachzuahmen. Sein Ziel: Aus Rache für die vorangegangenen islamistischen Terroranschläge möglichst viele Moslems zu töten.

Im Jahr 2015 ist der „Arabische Frühling“ dann auch endgültig in Deutschland angekommen. Schon in den Jahren zuvor gab es einen Strom an illegalen Einwanderern aus Nordafrika und dem Nahen Osten, die vor allem Schweden und Deutschland wegen ihres großzügigen Sozialsystems ansteuerten. Doch 2015 spitzt sich die Lage dramatisch zu. Mehr als eine Million sollen es bis Ende des Jahres werden.

Überall taucht plötzlich das Wort „Flüchtling“ auf. Es saugt alle Begriffe der Differenzierung wie Politisch Verfolgter, Asylbewerber, Kriegsflüchtling, Wirtschaftsmigrant, illegaler Einwanderer usw. in sich auf und erklärt jeden, der irgendwie über das Mittelmeer gekommen ist ohne rechtsstaatliches Verfahren und ohne Ansehen der Person zu einem bemittleidenswerten Opfer des syrischen Bürgerkriegs (oder ersatzweise eines beliebigen anderen Krieges) und macht es zu einem unumstößlichen moralischen Gebot, ihm mit allen Mitteln des Staates zu helfen. Wer hier genauer nachhaken will oder versucht zu differenzieren, der ist per Definition ein Nazi und steht außerhalb jeder anständigen Gesellschaft.

Anstatt der Vernunft zu folgen und die Grenze zu schließen entscheidet Angela Merkel im September 2015 aus Angst vor hässlichen Fernsehbildern im letzten Moment die bereits in den Startlöchern stehende Bundespolizei zurückzubeordern. Die Grenze bleibt offen. Mit den bekannten Folgen. Nur durch Grenzschließungen in Osteuropa wird der Strom der illegalen Migranten für eine Zeit lang abgeschwächt. Die deutschen Grenzen aber existieren nicht mehr.

Anfang Januar 2016 erschüttern Berichte aus der Kölner Silversternacht Deutschland un die Welt. Etwa 1000 illegale Einwanderer, vornehmlich aus Nordafrika, haben dutzende Frauen auf der Domplatte sexuell belästigt und manche sogar vergewaltigt und terrorisierten andere Besucher der Feierlichkeiten mit Feuerwerksraketen, die sie in die Menge schossen. Die Polizei war ähnlich überfordert wie beim G20 Gipfel in Hamburg.

Die Kölner Domplatte, einer des exponiertesten und öffentlichsten Orte in ganz Deutschland, wurde für eine Nacht zu einem rechtsfreien Raum.

Im Laufe des Jahres 2016 beschließt Großbritannien in einer Volksabstimmung aus der Europäischen Union auszutreten und die Amerikaner wählen mit Donald Trump einen entschiedenen Gegner der herrschenden linksliberalen Ideologie und der Globalisierung zu ihrem nächsten Präsidenten. Der Graben zwischen Links und Rechts vertieft sich in der ganzen westlichen Welt.

Ein Land driftet auseinander

Betrachtet man die bürgerkriegsähnlichen Krawalle von Hamburg im Kontext dieser Veränderungen, so markieren sie ein weiteres Eindringen der Gewalt in eine Gesellschaft, die nicht weiß, wie sie mit den Veränderungen der sie umgebenden Welt umgehen soll. Und die Gewalt sickert schon länger in ein in diese einst so friedfertige deutsche Gesellschaft. Es gibt heute Gewalt von Links, es gibt Gewalt von Rechts, es gibt Gewalt aus der Mitte (man denke an zuvor unbescholtene Familienväter, die durch Angriffe auf Flüchtlingsheime aufgefallen sind), es gibt Gewalt von Islamisten und es gibt nicht politisch motivierte Gewalt durch illegale Migranten. Die Krawalle von Hamburg haben die Messlatte aber ein gutes Stück höher gelegt. Sie geben einen Vorgeschmack darauf, was passieren könnte, wenn die Gewalt einmal eskalieren sollte und der Staat längerfristig die Kontrolle verliert.

Es ist noch nicht lange her, da sagten die ersten in Deutschland sie fühlten sich heute wie in der Weimarer Republik. Manche sagen das wegen den Wahlerfolgen der AfD, andere wiederum sagen dasselbe, aber sie sagen es wegen der physischen Gewalt, mit der die Antifa und andere linke Gruppen rechtswidrig gegen die AfD vorgehen.

Wer die Bilder aus Hamburg gesehen hat, der hat nun einen weiteren Grund, sich an die Weimarer Republik erinnert zu fühlen und ich fürchte, das war noch lange nicht das Ende. In Deutschland gibt es heute tiefliegende Konflikte, die nicht einfach von alleine wieder verschwinden werden.

Der grundlegendste Konflikt in Deutschland ist heute der zwischen Befürwortern und Gegnern von Angela Merkels Flüchtlingspolitik.

Die Befürworter sehen es als moralische Pflicht, alle armen Seelen dieser Welt in Deutschland aufzunehmen und ihnen ein Leben im Wohlstand zu ermöglichen. Schließlich haben die Deutschen und alle anderen Industrieländer die Dritte Welt jahrzehntelang ausgeplündert. Sie holen sich also nur, was ihnen zusteht. Alleine die Vorstellung, dass der Zustand dieser Länder vielleicht auch etwas mit der inneren Einstellung ihrer Bewohner zu tun haben könnte, gilt hier als völlig abwegig.

Die Gegner auf der anderen Seite können nicht glauben, was da vor ihren Augen geschieht. Wie kann es plötzlich zu einer solchen moralisch untermauerten Selbstaufgabe kommen? Ein Land, das noch zur Jahrtausendwende um Rente, Arbeit und Gerechtigkeit gestritten hat, lässt plötzlich jede finanzpolitische Vernunft fahren und agiert, als ob Geld auf Bäumen wachsen würde. Die Rente, deren Sicherheit lange angezweifelt wurde ist plötzlich kein Thema mehr. Anstatt für die Zukunft zu planen, wird das Geld in vollen Zügen zum Fenster hinausgeworfen. Aus einem Asylrecht für politisch Verfolgte wird ein Einwanderungsrecht für Jedermann – Voraussetzungen müssen die potentiellen Einwanderer keine mehr erfüllen.

Irgendwann im Jahr 2015 habe ich im FAZ-Forum im Kontext der Flüchtlingskrise einen Satz gelesen, der das mulmige Gefühl vieler Gegner kurz und prägnant auf den Punkt bringt:

Angela Merkel hat den Gesellschaftsvertrag gekündigt.

Deutschlands innere Konflikte

Die Flüchtlingspolitik ist der offensichtlichste Konflikt. Aber unter der Oberfläche gärt noch mehr:

  • Links gegen Rechts: Die Linken sehen derzeit in allem, was der von ihnen präferierten Selbstaufgabe und ihren verinnerlichten Utopien widerspricht gleich ein Zeichen für die Widerkehr des Nationalsozialismus, während die „Rechten“ sich wie in einem sich auflösenden Staat vorkommen. Beide Positionen sind miteinander nicht zu vereinen.
  • Totaler Pazifismus vs. Die Realität: Aus dem „Totalen Krieg“ der Nazis wurde der ähnlich extreme „Totale Pazifismus“ der 68er. Diese naive Position konnte nur in einer Welt funktionieren, in der die USA für die Sicherheit Deutschlands sorgten. Dies ändert sich gerade und völlige Gewaltfreiheit wird in einer sich verändernden Welt nicht mehr funktionieren. Ein neuer Weg der Vernunft muss her und er wird auf erbitterten Widerstand stoßen. Zudem besteht die Gefahr, dass die lange und sehr extreme Gewaltabstinenz irgendwann in das Gegenteil umschlägt. Hamburg sollte hier eine Warnung sein.
  • Polizeiarbeit vs. Linke Moral: Dieses Problem ist eng verwandt mit dem des Totalen Pazifismus. Die Polizei kann ihre Arbeit oft nicht richtig machen und weicht zu oft zurück. Für eine robustere Linie würde sie von ihren Vorgesetzten auch keine Unterstützung bekommen, da dies der herrschenden linken Moral widersprechen würde. Außerdem urteilen die Gerichte oft viel zu lasch und Straftäter werden viel zu früh wieder auf freien Fuß gesetzt. Das Ergebnis sind dann Ereignisse wie in Köln oder Hamburg sowie diverse kaum noch zu kontrollierende Araberclans. Der Bürger verliert das Vertrauen in den Staat, was man z.B. an der Zunahme der kleinen Waffenscheine und dem massiv gestigerten Absatz von Pfefferspray sieht. Zudem stellt sich die Frage, ob viele Polizisten unter diesen Bedingungen irgendwann von ihrem Job genug haben und der Staat auf Dauer noch genug Polizeinachwuchs findet.
  • Einwanderung und Identität: Seit den Gastarbeiterabkommen der 60er verdrängt Deutschland die Frage nach der eigenen Identität. Fragen wie „Was ist deutsch?“ und „Wer sind wir?“ hat man lange lieber unter den Teppich gekehrt. Zu groß die Angst in die Nähe der unheiligen Ideologie der Nationalsozialisten zu kommen. Dies wird in dem Vielvölkerstaat, zu dem Deutschland sich gerade entwickelt, nicht mehr funktionieren. Und es werden nicht nur die ethnischen Deutschen sein, die nach einer Identität suchen. Hier schlummert ein gewaltiges Konfliktpotential.
  • Legale Einwanderer vs. Illegale Einwanderer: Viele legale und qualifizierte Einwanderer (also die, die man unter dem Begriff des Einwanderers eigentlich versteht) kamen nach Deutschland, um sich eine bessere Zukunft aufzubauen. Ein Teil von ihnen fragt sicht heute unweigerlich, in was für ein merkwürdiges Land sie da eingewandert sind und warum sie all diese illegalen Einwanderer ohne Jobs und mit miserabler Bildung mitfinanzieren sollen. Einige von ihnen haben eine etwas „robustere“ Meinung zu solchen Themen, als ihre deutschen Nachbarn.
  • Sozialstaat und Gerechtigkeit: Ein Sozialstaat ist immer ein Kompromiss, der auf dem Wohlwollen derer basiert, die ihn finanzieren. Wenige dürften etwas dagegen haben, ihren unglücklichen Landsleuten etwas von ihrem Verdienst abzugeben, so dass jeder ein menschenwürdiges Leben führen kann. Er selbst könnte ja auch einmal in eine unglückliche Lage geraten. Doch wenn immer mehr Menschen ihr gesamtes Leben vom Staat finanziert bekommen und selbst noch Millionen von Menschen aus dem Ausland „einwandern“, um in den Genuss dieser sozialen Segnungen zu kommen, dann wird das System irgendwann kollabieren. Wie in der DDR werden die Leute sich fragen, warum sie mehr als nötig arbeiten sollen. Andere arbeiten weniger oder gar nichts und ein Großteil des erwirtschafteten Geldes geht ohnehin direkt an den Staat. Zudem müssen sich gerade die Geringverdiener Fragen, ab welchem Gehalt sich ehrliche Arbeit im Vergleich zu Hartz IV überhaupt noch lohnt.
  • Mehrheitsgesellschaft vs. Islam: Die weitgehend identitäts- und willenlose deutsche Mehrheitsgesellschaft trifft heute mit dem Islam auf eine immer stärker werdende Ideologie, die genau weiß was sie will und die ihre Interessen gezielt durchsetzt. Schweinfleischverbote, Streitereien über Minarette und Schwimmbekleidung und dergleichen sind da erst der Anfang.
  • Familie vs. Gender: Die Genderpolitik sucht sich winzig kleine und gesellschaftlich unbedeutende Minderheiten und macht für sie Politik. Dies alles geht zu Lasten einer vernünftigen Familienpolitik. Und das obwohl die Ergebnisse der deutschen Familienpolitik schon lange mehr als dürftig sind. Statt sein Hauptaugenmerk auf die Förderung von Familien zu legen propagiert der Staat mehr und mehr ein Sammelsurium völlig durchgeknallter Ideen, die die eingebildeten Probleme einiger weniger radikaler Aktivisten „lösen“.

Das Besorgniserregende an diesen Konflikten ist, dass sie alle in irgendeiner Weise das „Wir“ berühren. Sie werfen die Frage auf, was diese deutsche Gesellschaft eigentlich ausmacht und was sie zusammenhält. Wer sind sie, diese Deutschen und warum gehören sie zusammen? Oder tun sie das etwa gar nicht? Die Zeit wird es zeigen.

Vermeidung statt Politik

Zu all diesen Konflikten kommt eine Politik, die vor allem darauf ausgerichtet ist, Scheindebatten zu führen und die dadurch jede parlamentarische Diskussion über echte Konflikte verhindert.

Deutschland hat heute eine Bundeskanzlerin, die das Zuschütten von Problemen als Politikstil perfektioniert hat. Die konservative Konkurrenz konnte sie als Vorsitzende der CDU schon aus historischen Gründen leicht in die Rechte Ecke stellen. Dazu gelingt es ihr immer wieder, die Konservativen in der eigenen Partei zu disziplinieren. Und schon gibt es in der Politik keine grundsätzlichen Konflikte mehr. Seit sich Angela Merkel auf diesem Wege aus allen ernsthaften politischen Konkurrenzsituationen befreit hat, kann sie schamlos jedes Thema besetzen, das gerade die meiste Zustimmung verspricht und ist nicht mehr an so lästige Dinge wie die Überzeugungen der eigenen Partei gebunden.

Das ist gut für Angela Merkel, denn so ist der Machterhalt kein Problem mehr. Entsteht eine für andere Politiker gefährliche Wechselstimmung, so vollzieht sie den Wechsel einfach selbst und bleibt trotzdem an der Macht. Das ist sehr praktisch für Angela Merkel, aber es ist brandgefährlich für Deutschland, denn es verhindert jede ernsthafte politische Debatte über die drängenden Probleme unserer Zeit.

Konflikte verschwinden nicht von alleine

Man kann gesellschaftliche Konflikte eine Zeit lang unter der Decke halten, doch man kann nicht ewig vor ihnen weglaufen. Eines Tages holen sie einen unvermeidlich wieder ein. Und was dann?

Gib niemals auf!

Gerade in diesen unruhigen Zeiten braucht der Mensch zur Abwechslung auch mal etwas Erbauliches. Und was gibt es Erbaulicheres, als einen Mann, der sich alleine gegen die gesamte Medienmeute der USA gestellt und sie besiegt hat und der dir sagt: „Gib niemals auf!“?

Video ist ein fantastisches Medium. So viele großartige Ideen, pathetisch und berührend verpackt in weniger als 6 Minuten:

Nothing worth doing ever, ever, ever came easy.

In your hearts are inscribed the values of service, sacrifice and devotion.

The more righteous your fight, the more opposition you will face.

In America we don’t worship government, we worship god!

There’ll be times in your life you’ll wanna quit. Never quit! Never stop fighting for what you believe in!

Demand the best from yourself.

The more a broken system tells you that you are wrong the more certain you should be that you must be pushing ahead you must keep pushing forward. And always have the courage to be yourself.

As long as you have pride in your believes, courage in your convictions and faith in god then YOU WILL NOT FAIL!

As long as America remains true to its values, loyal to it’s citizens, and devoted to it’s creator, then our best days are yet to come.

Ich liebe dieses Konzept von Loyalität des Staates zu seinen Bürgern, welches Trump in seiner Rede in Warschau mit dem Schutz der Grenzen in Beziehung gebracht hat.

Alle Ideen, die Trump hier vorbringt, sind Grundpfeiler der Westlichen Zivilisation. Sie erinnern uns Europäer an das, was uns verloren gegangen ist.

Es ist nicht zu spät es uns zurück zu holen…

Konservative Medien in den USA

Wenn ich über den großen Teich schaue und sehe was für konservative Medien es dort gibt und was für eine Reichweite sie haben, dann werde ich immer ganz neidisch.

Auch hier in Europa sieht man dank des Internets ein Wachstum neuer alternativer Medien. Der Vorteil der Amerikaner ist aber, dass sie uns zeitlich weit voraus sind. Während in den USA schon in den 80ern die ersten konservativen Medien als Gegenbewegung  zu den immer weiter nach links driftenden Mainstreammedien aufgekommen sind, sind die frühesten Anfänge dieses Phänomens in Europa erst seit den 2000er Jahren zu beobachten.

Warum das so ist? Es hat sicher viel mit der Weite des Landes, der niedrigen Bevölkerungsdichte und einer Kultur der staatlichen Nichteinmischung zu tun. In Amerika ist Raum für alle möglichen konservativen Subkulturen, von ländlich geprägten Rednecks bis hin zu evangelikalen Christen. Heimunterreicht ist nicht nur erlaubt, sondern auch recht beliebt. Eltern haben dadurch die Möglichkeit, ihre Kinder vor einer staatliche Zwangserziehung zu schützen und sie nach den eigenen Werten großzuziehen.

Die USA sind ein derart freies Land, dass sogar eine Subkultur, die die Moderne so schroff zurückweist wie die Amish dort eine dauerhafte Heimat gefunden hat.

Was aber hat dieses großartige Land nun konkret an konservativen Medien hervorgebracht?

Die Rush Limbaugh Show

Ein solcher Artikel kann nicht geschrieben werden, ohne dass der Name eines Mannes fällt: Rush Limbaugh. In Europa kennen ihn nur wenige, aber in den USA ist er eine Ikone der Konservativen. Und das nicht ohne Grund.

Schon als Teenager hatte Rush eine Leidenschaft für’s Radio. Seine Eltern wollten, dass er studiert, doch hielt er es auf dem College nicht lange aus und so brach er sein Studium sehr schnell wieder ab und wurde Disk Jockey.

Diesen Beruf übte er für den größten Teil der 70er aus, bevor er 1979 einen Marketingjob bei einem Baseball-Team annahm. Fünf Jahre später kehrte er mit seiner eigenen Sendung bei einem Sender in Kalifornien als politischer Kommentator ins Radio zurück.

ABC Radio war auf Rush Limbaughs Radiosendung in Kalifornien aufmerksam geworden und beschloss mit ihm ein eigens auf ihn zugeschnittenes und landesweit ausgestrahltes Format zu produzieren: Die Rush Limbaugh Show. Am 1. August 1988 war es soweit. Seit diesem Tag können Rush’s bissigen politischen Kommentare und seine schonungslose Kritik an allen linken Ideen überall in den USA empfangen werden.

Rush Limbaugh erreicht mit seinem Radioprogramm heute mehr als 13 Millionen Hörer pro Woche. Das macht sein Programm zur meistgehörten Sprachradiosendung der USA.

In den letzten knapp 30 Jahren hat Rush Limbaugh in den USA unzählige Menschen dazu ermutigt, die von den Mainstream-Medien ständig als alternativlos propagierten Ideen zu hinterfragen und er hat viele andere spätere konservative Medienschaffende inspiriert. Auch finanziell hat es sich für ihn ausgezahlt. Laut Wikipedia verfügt er heute über ein Vermögen von 500 Millionen US-Dollar.

Hier ein Ausschnitt aus einer von Rush’s Sendungen. Er erklärt, warum so viele Menschen linke Parteien Wählen und warum linke Politiker und Ideen vielen so attraktiv erscheinen:

Wenn du wie ich in einem Land aufgewachsen bist, in dem es in deiner Jugend und deinen frühen Jahren als Erwachsener nicht eine Gegenstimme zum linksliberalen Mainstream gab und wenn dir konservative Ideen für eine sehr lange Zeit in deinem Leben undenkbar erschienen und dir schlicht die Worte fehlten um auszudrücken, was du wirklich denkst, dann kannst vielleicht auch erahnen, wie wichtig jemand wie Rush Limbaugh für viele konservative Amerikaner gewesen sein muss.

Heute im Internetzeitalter kann man Rush natürlich auch außerhalb der USA problemlos und zeitlich ungebunden empfangen: Die Rush Limbaugh Show auf Youtube

Der Drudge Report

Wenn man sich den die Webseite des Drudge Reports heute ansieht, dann ist die Seite nur eine absichtlich möglichst einfach gestylte Linksammlung. Man könnte fast sagen, die Seite sieht ein wenig billig aus.

Faszinierend daran ist aber, dass Matt Drudge als einer der ersten das Internet nutzte, um Bürgerjournalismus abseits des Mainstreams zu machen. Matt Drudge startete sein Angebot ursprünglich 1995 als E-Mail-Newsletter, den er aus seiner Privatwohnung heraus betrieb. Seine guten Kontakte zu zahlreichen Medieninsidern erlaubten es ihm, zahlreiche Newsstories noch vor den großen Medienhäusern öffentlich zu machen. Und dabei hatte er nur primitivste Mittel wie einen E-Mail-Verteiler und kostenlosen Webspace seines Internetproviders (das waren damals so ca. 5 Megabyte ohne PHP, WordPress etc.) zur Verfügung.

Sein größter Erfolg war die Lewinsky-Affäre, die er Anfang 1998 ins Rollen brachte. Häppchenweise fütterte er seine Leser und die Medien mit immer neuen Details zu Bill Clintons sexuellen Verfehlungen. Die Affäre beschäftigte die amerikanische Öffentlichkeit und die Welt für mehr als ein Jahr und bescherte Bill Clinton ein Amtsenthebungsverfahren, das für diesen nach langem Ringen noch einmal glimpflich ausgegangen ist.

Fox News

Fox News ist das genaue Gegenteil des Drudge Reports. Fox News ist ein konservativer Fernsehnachrichtensender, der in den ganzen USA empfangen werden kann. Sendebeginn war der 7. Oktober 1996 und gegründet wurde der Sender vom amerikanisch-australischen Medienmogul und Milliardär Rupert Murdoch. Fox News hatte also nicht nur viel Geld, sondern auch viel Zeit um sich in der amerikanischen Medienlandschaft zu etablieren.

Auch wenn Fox News über die Jahre von linker Seite immer wieder Kritik einstecken musste, so hat es sich doch unbestreitbar zu einem der größten Fernsehsender der USA entwickelt.

Am Beispiel von Fox News sieht man auch sehr schön, wie manche amerikanische Milliardäre konservative Medien unterstützen oder sogar selbst aufbauen. Ideal ist es natürlich, wenn es ihnen dann auch noch gelingt, daraus ein gigantisches Business zu machen. Denn nur dann ist die Sache auch wirklich nachhaltig.

Breitbart

Seit dem amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf hat wohl jeder politisch Interessierte schon einmal von der Website „Breitbart“ gehört. Breitbart ist eine Newsseite, die von den Benutzerzahlen, der Aktualität und der Menge der Nachrichten auf dem selben Level wie die ganz großen Nachrichtenseiten der USA mitspielt.

Die heutige Nachrichtenseite Breitbart.com geht aus investigativen Spartenwebseiten mit Namen wie „Big Government“, „Big Journalism“ und „Big Hollywood“ hervor, die sich vornehmlich mit Skandalen der Regierung und des Journalismus beschäftigt hatten. Gegründet wurden diese Websites vom leider schon 2012 im Alter von nur 43 Jahren verstorbenen Journalisten Andrew Breitbart. Interessanterweise stand Andrew Breitbart in jungen Jahren eher links. Nicht zuletzt unter dem Eindruck von Rush Limbaughs Radiosendung änderte er mit den Jahren aber seine Meinung und wurde zu einem konservativen Aktivisten. Wer mehr über Andrew erfahren möchte, dem sei meine Besprechung seines autobiographischen Buches „Righteous Indignation“ ans Herz gelegt.

Im Präsidentschaftswahlkampf war Breitbart.com das Sprachrohr der Trump-Anhänger und auch ideologisch steht die Seite dem amtierenden US-Präsidenten sehr nahe. Der heutige Trump-Berater Steve Bannon hat Breitbart.com seit dem Tod Andrew Breitbarts und bis zu Trumps Sieg bei der Präsidentschaftswahl geleitet.

Das für mich beeindruckende an Breitbart war immer, dass es ihnen gelungen ist, so eine große Seite größtenteils über Werbung zu finanzieren und aufzubauen. Allerdings gelang dies auch nur deshalb, weil Breitbart die Werbeplätze nicht direkt an Werbekunden, sondern an Werbenetzwerke (z.B. Google AdSense) verkauft hat. Diese Strategie scheint jetzt nicht mehr aufzugehen, da linke Breitbartgegner sich direkt an die Werbekunden wenden, um diese vom Schalten weiterer Werbung auf Breitbart abzuhalten.

Direkt nach der Präsidentschaftswahl plante Breitbart für 2017 eine Expansion nach Frankreich und Deutschland. Im Moment sieht es leider so aus, als ob dieses Unterfangen aus Geldmangel auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Zu gerne würde ich sehen, wie sich eine Website mit den Ressourcen Breitbarts mit dem europäischen linksliberalen Mainstream anlegt.

Bis auf weiteres wird das aber wohl ein Traum bleiben. Hier in Europa wäre das auf absehbare Zeit sowieso ein Zuschussgeschäft, da es hier noch viel schwieriger ist, Werbeplätze auf nichtlinken Seiten zu verkaufen als in den USA.

Weitere Infos

Natürlich ist das hier nur eine kleine Auswahl an konservativen US-Medien, die ich für besonders interessant und inspirierend halte.

Eine recht umfangreiche Sammlung mit Links zu weiteren konservativen US-Medien gibt es bei Conservapedia.com

US-Präsident Trump in Warschau: Die fundamentale Frage unserer Zeit ist, ob der Westen den Willen hat zu überleben

Bevor US-Präsident Trump (es fühlt sich auch nach einem halben Jahr noch so verdammt gut an das zu schreiben) zum heute beginnenden G20-Gipfel nach Deutschland kam, besuchte er Polen. Dort hielt er eine überragende Rede, die sich keiner entgehen lassen sollte:

Man beachte zuerst den Kontrast zwischen Polen und Deutschland. Hier ein normales Land, dessen Bürger sich über den Besuch und des Präsidenten des mächtigsten Landes der Welt freuen und ihn mit polnischen und amerikanischen Fähnchen begrüßen und gespannt darauf sind, was er über ihr Land und das Verhältnis beider Länder zueinander zu sagen hat.

Auf der anderen Seite ein Land, das seinen Verstand verloren hat. Wohlstandsverwahrloste Idioten ergötzen sich an einer weltfremden und selbstzerstörerischen Moral, spielen Krieg in den Straßen Hamburgs und glauben allen ernstes sie wären im Recht und würden für eine edle und richtige Sache kämpfen.

Die Polen freuen sich derweil über die Unterstützung der USA, die zwischen den Zeilen auch eine Zusage zum Beistand gegen russische Machtinteressen ist. Von anderswo können sie eine solche Unterstützung auch gar nicht erwarten: Deutsche würden östliche Nato-Partner bei Angriff alleinlassen

Aber schauen wir uns die Rede selbst an.

Für alle, die keine Zeit haben sich die Rede komplett anzuschauen hier das Wichtigste zusammengefasst:

  • „Amerika liebt Polen“
  • „Wir sehen im Volk der Polen die Seele Europas“
  • Er lobt den Geist und die Stärke der Polen, deren Nation für zwei Jahrhunderte unterworfen, gedemütigt und für mehr als 120 Jahre sogar ganz von der Landkarte ausradiert worden ist (siehe Teilung Polens). Dennoch haben die Polen nie ihren Stolz verloren. „Entgegen jedem Versuch euch zu transformieren, euch zu unterdrücken oder euch zu zerstören habt ihr alles Unheil ertragen und überwunden…“
  • Amerika ist immer für das Recht und der Polen auf Freiheit und Unabhängigkeit eingetreten und das wird es auch in Zukunft immer tun
  • Amerika und Polen verbindet ein enges Band das geschmiedet ist aus einer einzigartige Geschichte und aus dem Charakter beider Völker
  • „Die Geschichte Polens ist die Geschichte eines Volkes, das niemals die Hoffnung verloren hat. Das niemals gebrochen wurde. Und das niemals vergessen hat, wer es ist.“
  • Das polnische Publikum ruft: „USA! USA! USA! …“ (was sie während der Rede noch mehrmals wiederholen)
  • Unter der doppelte Besatzung durch Nazi-Deutschland und die Sowjetunion erfuhren die Polen unbeschreibliches Leid (siehe Hitler-Stalin-Pakt).
  • Das Massaker von Katyn, der Holocaust, das Warschauer Ghetto, der Aufstand im Warschauer Ghetto waren nur einige der Gräuel, die die Polen durchleiden mussten. Nahezu einer von fünf Polen hat den Krieg nicht überlebt.
  • Die einstmals große jüdische Bevölkerung wurde fast vollständig ausgelöscht.
  • Als die mit Polen verbündete Rote Armee 1944 anrückte erhob sich die polnische Heimatarmee in Warschau gegen die deutschen Besatzer. Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen, während die Rote Armee (vermutlich absichtlich) nicht eingriff (Warschauer Aufstand)
  • Die deutschen Besatzer versuchten diese Nation für immer zu zerstören, aber es gibt eine Tapferkeit und eine Stärke tief in der polnischen Seele, die niemand zerstören konnte.
  • Trump zitiert den polnischen Bischoff und Märtyrer Michał Kozal: „Viel furchteinflößender als ein militärischer Zusammenbruch ist ein Zusammenbruch des menschlichen Willens“
  • Auch in vier Jahrzehnten kommunistischer Herrschaft durchlitten die Polen einen brutalen Angriff auf ihre Freiheit, ihre Religion, ihre Gesetze, ihre Geschichte und auf ihre Identität und ihre Kultur. Und doch haben sie nie diesen Willen verloren. Polen konnte nicht gebrochen werden (siehe Solidarność).
  • Trump lobt die Polen für ihre tiefe Religiosität, ihre Sehnsucht nach Gott und ihren Widerstand gegen den Kommunismus: „Poland prevailed, Poland will always prevail.“
  • Er bezeichnet Polen als eines der engagiertesten Mitglieder der NATO und schlägt den Bogen zu der heutigen Bedrohung des Westens durch den radikalen Islam.
  • Trump betont, dass der Westen für Einwanderung offen ist, stellt aber auch fest dass unsere Grenzen für Exteremismus und Terrorismus jeder Art geschlossen sein müssen.
  • Der Westen wird herausgefordert von Ländern die mithilfe von Propaganda, Finanzverbrechen und Cyberangriffen unseren Willen testen.
  • Er fordert Russland auf, sein desktruktives Verhalten einzustellen und mit uns zusammen zu arbeiten.
  • Amerikaner, Polen und die anderen Nationen Europas schätzen Werte wie Freiheit und Souveränität. Heute versuchen Feinde von innen und außen die Bande unserer Kultur, unseres Glaubens und unserer Traditionen mit der Zeit zu erodieren, aber dies wird ihnen niemals gelingen, da wir wissen wer sind und da wir dies niemals vergessen werden.
  • Donald Trump beschwört die Grundwerte des Westens: Unser Kreativität, unsere Fähigkeit, Neues zu erschaffen, unsere Verehrung für unsere antiken Helden, unsere zeitlosen Traditionen und Bräuche und unseren Drang beständig Neues zu entdecken und Grenzen zu überwinden. Er führt die Rechtsstaatlichkeit auf, die Freiheit der Rede, die Rechte der Frauen und die Würde des Menschen. Wir haben diese Dinge von unseren Vorfahren geerbt und sie binden uns als Völker und Nationen aneinander. Und wir werden sie nicht preis geben wegen eines Mangels an Stolz und Selbstvertrauen.

Der Höhepunkt von Trumps Rede sind diese beiden Absätze:

We have to remember that our defense is not just a commitment of money, it is a commitment of will. Because as the Polish experience reminds us, the defense of the West ultimately rests not only on means but also on the will of its people to prevail and be successful and get what you have to have. The fundamental question of our time is whether the West has the will to survive. Do we have the confidence in our values to defend them at any cost? Do we have enough respect for our citizens to protect our borders? Do we have the desire and the courage to preserve our civilization in the face of those who would subvert and destroy it?
We can have the largest economies and the most lethal weapons anywhere on Earth, but if we do not have strong families and strong values, then we will be weak and we will not survive. If anyone forgets the critical importance of these things, let them come to one country that never has. Let them come to Poland. And let them come here, to Warsaw, and learn the story of the Warsaw Uprising.
Auf Deutsch:
Wir müssen uns daran erinnern, dass unsere Verteidigung nicht nur eine Verpflichtung des Geldes ist, sie ist eine Verpflichtung des Willens. Das Schicksal des Polnischen Volkes erinnert uns daran, dass die Verteidigung des Westens nicht nur von den Mitteln seiner Verteidigung, sondern auch von dem Willen abhängt, den seine Völker aufbringen um zu bestehen und erfolgreich zu sein. Die fundamentale Frage unserer Zeit ist die, ob der Westen den Willen hat zu überleben. Haben wir das nötige Vertrauen in unsere Werte, um sie zu Verteidigen, egal wie hoch der Preis auch sein möge? Haben wir genug Achtung für unsere Bürger, um unsere Grenzen zu verteidigen? Haben wir die Begier und den Mut um unsere Zivilisation im Angesicht derer zu verteidigen, die sie unterwandern und zerstören wollen?
Selbst wenn wir die mächtigste Wirtschaft und die tödlichsten Waffen der ganzen Welt haben, dies alles wird uns nichts nützen, wenn wir keine starken Familien und keine starken Werte besitzen. Denn dann werden wir schwach sein und wir werden nicht überleben. Wenn jemand die kritische Bedeutung dieser Dinge veresssen haben sollte, lasst ihn ein Land besuchen, dass diese noch niemals vergessen hat. Schickt sie nach Polen. Und lasst sie hierher nach Warschau kommen und erzählt ihnen die Geschichte des Warschauer Ghettos.

Diese Rede mag für den ein oder anderen Deutschen schwer zu verdauen sein. Und es erscheint durchaus ein wenig ungeschickt, hier innereuropäische Kriege und Gräueltaten heranzuziehen, um die Einigkeit des Westens zu beschwören.

Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – ist diese Rede so wichtig. Die Geschichte Polens steht stellvertretend für die Tragik unseres Kontinents. Jenen Kontinents, der die Westliche Zivilisation begründet und mehr an Kultur, Technik und Wissen hervorgebracht, hat als jede andere Hochkultur in der langen Geschichte der Menschheit. Bei all unseren großartigen Leistungen haben wir in unserer Geschichte aber auch immer wieder aus eigenem Unvermögen in tiefste Abgründe geblickt.

Wir stehen heute vor großen Gefahren, die alle Nationen des Westens bedrohen und diese Gefahren können wir nur dann meistern, wenn wir die bösen Geister der Vergangenheit hinter uns lassen und uns auf das zurückbesinnen, was unsere gemeinsame Zivilisation ausmacht.

Heute ist unser Europa wieder gespalten. Doch diesmal ist es kein Vorhang aus Eisen, der uns trennt, diesmal ist es eine Ideologie. Während die Polen gemeinsam mit den anderen Visegrad-Staaten unsere Kultur und unsere Werte verteidigen, wurde Westeuropa von einem gefährlichen Relativismus unterwandert, der unsere Identität, unsere Traditonen und unsere Kultur zu verschlingen droht.

Donald Trump hat recht! Ganz Westeuropa kann heute viel lernen von diesem Land, das für mehr als 120 Jahre nicht existiert hat und das nur deshalb überlebt hat, weil es sich genauso lange geweigert hat dies anzuerkennen.

Was ist wahre Weiblichkeit?

Wir Männer im Westen haben heute ein großes Problem – zumindest die von uns, die noch relativ jung sind. Wir alle sind in einer Zeit aufgewachsen, als der Feminismus bereits die gesamte Gesellschaft durchdrungen hatte. Die Folge davon ist, dass wir die meisten, wenn nicht alle unsere Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht mit „starken“ und „emanzipierten“ Frauen gemacht haben. Wir wissen viel darüber, wie westliche Frauen heute so ticken. Aber wie waren die Frauen eigentlich früher? Wie ist sie so, diese „schwache“ und „unemanzipierte“ Frau, die nur die wenigsten von uns je kennengelernt haben? Haben wir etwas verpasst?

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Vielleicht warst du auch schon einmal auf einem Date mit einer „modernen“ und „emanzipierten“ Frau und vielleicht hattest auch du so ein komisches Gefühl. Hattest du das Gefühl, dass irgendwas fehlt? Etwas Wichtiges? Klar, sie sah aus wie eine Frau und man könnte auch nicht sagen, dass sie hässlich war. Überhaupt nicht.

Aber jedes Mal, wenn sie den Mund aufmacht um dir von ihrem tollen Job, von ihren untergebenen Angestellten oder von ihrem letzten Luxusurlaub zu erzählen, passiert etwas in deinem Kopf. Du denkst nach. Du fragst dich, was das ist. Was fühlst du da? Woher diese Langeweile und diese Frustration?

Eine Feministin würde jetzt sagen, du bist ein Neanderthaler oder ein Schwächling und du bist einer starken Frau einfach nicht gewachsen. Sie würde dich shamen, indem sie deine Männlichkeit infrage stellt, die natürlich nur innerhalb ihres feministischen Narrativs überhaupt existieren kann.

Das ist selbstverständlich alles Bullshit! Die einzig wichtige Frage ist: Willst du so einer Frau überhaupt „gewachsen“ sein? Nein, natürlich nicht! Du willst keine Frau, die nur diesen Konsumscheiß im Kopf hat und brav wie ein fleißiges Arbeitsbienchen alle Erwartungen einer Gesellschaft erfüllt, die dir schon lange nicht mehr Heimat ist. Du willst etwas anderes. Wenn du doch nur wüsstest was es ist. Noch ist es nur ein Gefühl und du kannst es nicht in Worte fassen.

Doch eines Tages schaust du auf dieses schreckliche Date zurück und beginnst du verstehen: Egal was irgendeine beknackte Ideologie auch sagt, du bist nun einmal ein Mann. Und Männer interessiert es nicht, was eine Frau verdient oder wie hoch ihr Status ist. Solche Gespräche kannst du mit deinen Kumpels oder mit den Kollegen führen. Dazu brauchst du keine Frau.

Von einer Frau willst du etwas anderes – vom Sex jetzt mal abgesehen.

Und plötzlich verstehst du dieses Gefühl, welches du während dieses furchtbaren Dates hattest. Es war dein Unterbewusstsein, das unermüdlich auf etwas gewartet hat. Und jetzt ist dir auch klar, was dieser Teil deines Selbst die ganze Zeit gedacht hat. Es hat diese Frau angeschaut und es dachte:

Zeig mir doch mal etwas Weibliches an dir. Irgendwas.

Und damit meine ich jetzt nicht deinen Körper!

Genau das ist es! Das hat dich die ganze Zeit so beschäftigt. Aber da kam nichts. Du hast nach der Frau in ihr gesucht, aber du hast nichts gefunden.

Männer und Frauen sind nicht gleich

Manche Leute wollen uns erzählen, dass Männer und Frauen gleich wären. Wenn da irgendwas dran wäre, dann wärst du an diesem Abend vermutlich woanders gewesen. Wenn Frauen wie Männer wären, dann hättest du den Abend genauso gut mit einem Kerl verbringen können. Hast du aber nicht.

Was ist es, was uns Männer an Frauen fasziniert – von ihren körperlichen Vorzügen einmal abgesehen? Richtig! Sie sind anders als wir.

Sie sprechen anders, sie denken anders und sie fühlen anders. Zumindest wenn sie nicht völlig vom Feminismus indoktriniert sind.

Dieser erzählt ihnen, dass sie mehr wie Männer sein müssen. Dass sie ihre weichen (weiblichen) Eigenschaften ablegen und stark (männlich) sein sollen. Dass sie mit uns konkurieren sollen. Dass sich ihr Wert an ihrem Job und an ihrem Status bemisst.

Männer sind nicht besser als Frauen oder umgekehrt. Wir sind nur verschieden. Und wir sind dazu gedacht uns anhand unserer Stärken und Schwächen zu ergänzen und gemeinsam zu wachsen. Andernfalls bleiben wir unvollständig.

Ist es nicht traurig, dass eine Ideologie, die sich die „Befreiung“ der Frauen auf die Fahnen geschrieben hat diesen ihre eigene Wesensart als Schwäche auslegt und sie umerziehen will? Und ist es nicht tragisch, dass sie diese Frauen dadurch der Eigenschaften beraubt, die Männer an ihnen attraktiv finden, bis ein Mann an ihnen kaum noch etwas Attraktives finden kann als ihren Körper?

Was ist nun wahre Weiblichkeit?

Die spannende Frage für uns Männer ist, wie ist sie denn so, die wirklich weibliche Frau, die nicht vom Feminismus indoktriniert wurde? Wie ist eine Frau, die in einer funktionierenden Familie mit einem intakten Rollenmodell aufgewachsen ist?

Wir müssen natürlich realistisch sein. Wenn du noch immer das Hollywood-Märchen glaubst, dass es irgendwo da draußen einen liebenswerten und selbstlosten Engel für dich gibt, dann empfehle ich dir dich erst einmal eingehend mit dem Thema Redpill auseinander zu setzen. Z.B. hier: Was verliebt sein eigentlich bedeutet (die Wahrheit ist oft hart, aber das ist manchmal leider notwendig).

Wenn du heute eine wirklich weibliche Frau treffen willst, dann musst du schon das Glück haben, dass dir eine sehr konservativ und christlich erzogene Frau über den Weg läuft. Oder du suchst in Osteuropa, Asien oder in Südamerika. Andernfalls wird es dir meist nicht viel besser ergehen, als in dem oben beschriebenen Date.

Wenn es aber klappt, dann könntest du Bekanntschaft mit folgenden positiven weiblichen Eigenschaften machen:

  • Sie ist weich und manchmal wirkt sie auf dich als Mann vielleicht sogar etwas naiv
  • Sie stärkt ihrem Mann den Rücken und baut ihn wieder auf (natürlich hat das seine Grenzen, wenn du dich ständig wie ein Weichei benimmst)
  • Sie zeigt Loyalität
  • Sie kümmert sich gerne um ihren Mann und ihre Verwandten
  • Sie kocht und backt gerne und erzählt dir mit Begeisterung davon
  • Sie liebt Kinder
  • Sie zeigt manchmal selbst kindliche Charakterzüge
  • Sie motzt nicht herum und fordert nicht ständig irgendwas, sondern trägt ihre Wünsche und ihre Kritik eher sanft und höflich vor (Vorsicht! Was so devot erscheint kann sehr effektiv sein. Einer dauermotzenden und konfrontativen Frau kann man leicht widersprechen oder sie ignorieren. Wenn eine Frau dagegen so zurückhaltend ist und auch sonst öfters deinen Beschützerinstinkt triggert, dann denkst du manchmal noch Tage später darüber nach und willst es ihr recht machen. Das ist ansich eine sehr coole Sache, sie könnte dich damit aber auch leicht um den Finger wickeln. Soviel zur Macht weiblicher Frauen.)
  • Sie nimmt sich selbst gerne einmal zurück und muss nicht immer im Mittelpunkt stehen
  • Sie ist ein wenig unsicher
  • Sie behandelt dich mit Respekt und Höflichkeit und ist auch manchmal von sich aus zuvorkommend (reicht dir z.B. deine Jacke, wenn du gerade gehen willst und sie auf dem Stuhl neben ihr hängt)
  • Sie reagiert ein wenig geschmeichelt und auf keinen Fall hochnäsig, wenn du ihr die Türe aufhältst

Warum faszinieren uns solche ausgeprägt weibliche Verhaltensweisen an einer Frau so sehr?

Diese Frage ist leicht zu beantworten. Für uns Männer gibt es drei Arten von Frauen:

  1. Die, mit denen wir nicht mal Sex haben möchten.
  2. Die, mit denen wir nur Sex haben möchten.
  3. Die, die wir auch heiraten würden.

Positive weibliche Charaktereigenschaften sprechen unseren Beschützerinstinkt an und zeigen uns, dass die Frau anders ist als wir und daher wichtige Qualitäten besitzt, die uns selbst fehlen.

Wenn diese bei einer Frau in großer Zahl vorkommen, dann kommunizieren sie uns klar und unmissverständlich: Diese Frau ist Wife Material.

Nachtrag: Dieser Artikel hat einiges an Aufmerksam erfahren und das Thema scheint viele zu interessieren. Natürlich ist es immer sehr subjektiv, was man als „wahre Weiblichkeit“ empfindet. Deshalb freut es mich sehr, wenn ihr mir eure persönlichen Vorstellungen von Weiblichkeit in den Kommentaren mitteilt. Und vielleicht hat der eine oder andere ja auch Lust, sich dem Thema auf seinem eigenen Blog anzunehmen. Die Frage nach „wahrer Weiblichkeit“ können wir letztlich nur alle zusammen abschließend beantworten.

Breitbart.com verliert 90% seiner Anzeigekunden

Schlechte Nachrichten aus Amerika! Ich bin letzt nur zufällig über die News gestolpert (vermutlich bin ich auch etwas spät dran), aber scheinbar hat Breitbart.com in den vergangenen Monaten 90% seiner Anzeigekunden verloren. Vorausgesetzt die Quelle der Washington Post ist nicht Fake News.

Wenn das stimmt, dann sind das katastrophale Zahlen und es würde heißen, dass die linke Verleumdungskampagne, die gegen Breitbart bei den Werbekunden gefahren wird, sehr erfolgreich ist.

Da braucht man sich dann nicht mehr zu wundern, warum es immer noch keine deutsche und französische Version der Seite gibt.

Der einzige Wermutstropfen ist, dass Breitbart vom konservativen US-Milliardär Robert Mercer unterstützt wird, der auch schon die Brexit-Kampagne großzügig mitfinanziert hat. Allerdings ist natürlich die Frage, wie lange er im schlimmsten Fall bereit ist, Breitbart auszuhalten.

Zudem war ja gerade das Großartige an Breitbart, dass die Seite so unheimlich viele Werbekunden an Land ziehen konnte. In Europa ist das undenkbar und auch in den USA scheint es leider schwieriger zu sein als gedacht.

Die Zerstörung der wirtschaftlichen Existenz ihrer Gegner ist eine der mächtigsten Waffen der Linken und es scheint leider, als hätten wir dagegen immer noch kein Mittel gefunden…