Milo Yiannopoulos kündigt sein Comeback an

Milo Yiannopoulos ist im Februar dieses Jahres über eine sehr dämliche und fragwürdige Aussage zum Thema Pädophilie gestolpert und musste deshalb seinen Job bei Breitbart aufgeben. Nun kündigt er sein Comeback an.

milo

Milo ist der vermutlich größte Troll unserer Zeit (online wie offline) und die Linken in den USA hassen ihn wie keinen zweiten – zumindest unter jenen, die kein hohes staatliches Amt innehaben.

Milo ist nicht nur offen homosexuell, er vertritt auch gleichzeitig konservative Positionen und greift linke Ideen wie den Feminismus mit aller Härte an. Zugleich setzt er sich selbstironisch mit seiner eigenen Homosexualität auseinander, bezeichnet sich selbst als „gefährliche Schwuchtel“ und hat nicht die geringsten Skrupel, den Fakt, dass er zu einer eigentlich von den Linken hofierten Gruppe gehört, in der öffentlichen Debatte gegen ebendiese zu verwenden.

Nachdem er seinen Job bei Breitbart verloren hatte, musste Milo als britischer Staatsbürger entweder innerhalb von 90 Tagen die USA verlassen, oder einen neuen Job finden. Laut Breitbart hat er sich stattdessen dazu entschieden, ein eigenes Medienunternehmen zu gründen und hat dafür bisher 12 Millionen US-Dollar von nicht näher bekannten Investoren eingesammelt.

Das neue Unternehmen soll den Namen Milo Inc. tragen und Milos Bücher, Touren, Radio- und TV-Auftritte vermarkten, sowie Merchandise-Artikel verkaufen. Das Team besteht aus 30 Leuten mit Sitz in Miami und Milo hat als Leiter einen sehr erfahrenen Medienexperten verpflichtet.

Milos Website yiannopoulos.net zeigt im Moment nur ein eher verstörendes Video, welches wohl auf sein Comeback neugierig machen soll und mit dem Satz „THE BITCH IS BACK“ und dem Datum 5. Mai 2017 endet.

Man muss mit Milos Methoden nicht unbedingt übereinstimmen und man kann sich durchaus fragen, ob der Kerl nicht ein wenig zu verrückt ist. Aber irgendwie mag ich ihn.

Er hat geht die Linken an, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt. Er zeigt uns auf sehr praktische Weise, dass ihre Argumente nicht besser sind als irgendwelche anderen Argumente. Und er zeigt uns, dass ihre einstmals für unüberwindbar gehaltene „Wahrheit“, in Wirklichkeit auf tönernen Füßen steht.

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