Franz Josef Strauß über die mangelnde Ausgewogenheit der Medien

Interessant, dass Strauß schon 1972 die Parteilichkeit der Medien kritisierte und darin eine mögliche zukünftige Gefahr für die Demokratie ausmachte…

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7 Gedanken zu “Franz Josef Strauß über die mangelnde Ausgewogenheit der Medien

  1. Wie kam es denn deiner Meinung nach dazu, dass die kompletten Mainstream Medien heute links-grüne Werte vertreten, von täglicher Anti-Trump Hetze bis hin zum Feminismus und Männerhass?
    Die Amis haben wenigstens noch ein paar konservative Medien wie Fox News zur Auswahl.

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    • In den 60er Jahren haben die Linken beschlossen, in die „Institutionen“ zu gehen, d.h. in die Politik (bevorzugt in die SPD und grüne Partei), ins Lehramt, in die Justiz und eben auch in den Journalismus.
      In dem Buch „Unter Linken“ von Jan Fleischhauer kann man das ganz ausführlich nachlesen.

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    • Testosteronum hat Recht mit der Unterwanderung des Staates durch die Linken.

      Und wenn man so drüber nachdenkt, ist das Zusammenspiel von Schule und Medien natürlich extrem effektiv. So ein wenig lässt mich das auch an den Menschen zweifeln. Ich hab langsam den Eindruck, Propaganda funktioniert einfach. Also so richtig effektiv und unabhängig davon, für wie „aufgeklärt“ eine Gesellschaft sich hält.

      Vor diesem Hintergrund frage ich mich langsam, ob überhaupt eine funktionierende Demokratie möglich ist. Also ein Staat wo sich jeder politisch betätigen kann und weitgehend Wettbewerbsgleichheit herrscht und wo am Ende (hoffentlich) die besten Ideen gewinnen. Irgendwie scheint es immer auf Propaganda und Massenpsychologie hinauszulaufen.

      Man hat drei Gewalten geteilt, aber langsam glaube ich, für die vierte müsste man sich auch etwas überlegen. Denn die Machtfülle der Medien ist einfach gigantisch. Da muss man sich nur mal die Zensur auf Facebook und Twitter anschauen. Ich persönlich bin ein großer Fan der konservativen Medien in den USA. Also nicht so sehr der Medien selbst, sondern mehr ein Fan der Tatsache, dass es sie gibt.

      Aber alleine darin, dass es fast nur noch hochpolitische Medien gibt sieht man, wie kaputt das System ist. Normalerweise müssten wir Zeitungen und Websites sehen, die zumindest sehr angestrengt versuchen, neutral zu sein. D.h. da gäbe es laufend Pro-Contra-Artikel. Und zwar nicht zu irgendwelchen Radwegen oder irgend einem anderen belanglosen Mist.

      Nein, zu all den Themen, die man in den Kommentarbereichen und auf Facebook am liebsten zensieren würde. Dann könnte man von einer echten Debatte sprechen. Und es würden nicht irgendwelche Praktikanten diskutieren, sondern Schlachtschiffe wie Border und Mattusek und wen immer die Linken halt zu bieten haben. Und natürlich wäre das Kräfteverhältnis ausgewogen, niemand müsste um seinen Job fürchten und es werden keine Kampagnen gegen jemanden gefahren, weil er ein „falsches“ Wort benutzt hat. Und bei Gelegenheit würden alle zusammen ein Bier trinken und sich vertragen.

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      • Das Problem ist, dass die Konservativen in Deutschland eine ziemlich weibliche Politik machen, d.h. sie stellen das in den Mittelpunkt, was sie ablehnen.
        Jetzt vergleich das mal mit den Konservativen in den USA. Klar, sie schimpfen auch sehr viel auf die „Liberalen“, aber sie stellen auch das in den Mittelpunkt, was sie befürworten und haben wollen. Sie machen also eine männliche Politik.
        Deswegen gibt es viele Konservative in den USA und damit auch grosse konservative Medien.

        Die Konservativen in Deutschland machen eine schlechte Reklame für sich und ihre Vorstellungen. Es ist leicht, in Erfahrung zu bringen, was Konservative ablehnen und nicht haben wollen.
        Aber kaum jemand weiss, was Konservative eigentlich befürworten. Kaum jemand weiss, was Konservative anders und besser machen würden.
        Da gilt es anzusetzen. Denn Konservative können nur dann als eine Alternative wahrgenommen werden, wenn die Menschen eine Vorstellung von dem gewinnen können, was sie eigentlich befürworten, was sie wollen, was sie anders und besser machen würden.

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    • Einen Punkt hab ich ganz vergessen. Ich hab hier ja schon öfter von der Moral geschrieben. Durch diese Unterwanderung der Gesellschaft haben sie eine neue Moral geschaffen. Und die ist ziemlich abgedreht, aber es gibt leider zu viele, die diesen Mist verinnerlicht haben und sich so moralisch steuern lassen. Im Grunde haben sie den Platz eingenommen, den die Kirche zuvor frei gemacht hat.

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  2. Pingback: Historische #FakeNews-Debatte: Strauß über einseitige Berichterstattung und Medienpläne der SPD

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