Ehe bleibt Ehe

Heute hat Angela Merkel mit ihrer nach außen hin stillschweigenden Zustimmung zur Abstimmung über die „Ehe“ für Homosexuelle das letzte konservative Feigenblatt der CDU geopfert. Und das Schlimmste ist: Mehr hatte die CDU wirklich schon lange nicht mehr zu bieten. Sie hatte keine zukunftsweisenden Ideen, wie man die Scheidungsrate drücken oder Ehe und Familie wieder populärer machen könnte.

Diese Ablehnung der völligen Relativierung der einst mit gutem Grund unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung gestellten Institution Ehe war der letzte Lächerliche Rest, der ihr an konservativer Gesellschaftspolitik (falls man das denn so nennen möchte) überhaupt noch geblieben war. Eine Bankrotterklärung kann vollständiger nicht sein.

Wir Konservativen sind zu oft zurückgewichen. Wir glaubten, wenn wir dem politischen Gegener ein wenig entgegenkommen, dann werden wir schon eine Einigung finden. Und wir glaubten, dass der politische Gegner irgendwann zufrieden sein würde. Doch dies war ein Trugschluss und auch nach 50 Jahren des Entgegenkommens ist er noch lange nicht zufrieden. Genaugenommen werden die Linken niemals zufrieden sein. Sie wollen nicht weniger, als die völlige Auflösung unserer Gesellschaft. Egal ob es nun um Leistungsprinzip, moralische Grundüberzeugungen, Staatsgrenzen oder Familien geht.

Und auch wenn man sich jetzt die sporadische konservative Kritik in den Medien anschaut, sieht man das altbekannte Bild. Eins haben alle Kommentatoren gemeinsam. Sie kritisieren, aber eigentlich befinden sie sich nur in der Defensive. Sie kritisieren, aber sie greifen nicht an. Was ihnen fehlt ist eine Gegenposition, die offensiv vorgetragen und mit Zähnen und Klauen verteidigt wird.

Es ist höchste Zeit! Fangen wir also damit an:

Schutz des Ehebegriffs ins Grundgesetz!

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5 Gedanken zu “Ehe bleibt Ehe

  1. „Wir glaubten, wenn wir dem politischen Gegener ein wenig entgegenkommen, dann werden wir schon eine Einigung finden.“

    Es ist wie mit dem Feminismus: Nach jedem Entgegenkommen verlangten sie noch mehr, diese sich ewig benachteiligt fühlenden. Und seien es am Ende noch so abstruse Forderungen, wie der in Berlin, nach einem feministischen Frauenfriedhofsarealen. Man sehe sich nur diese Girlie-Diskriminierten an, und betrachte, was sie immer mehr fordern.

    Das hört nie auf, außer, man zieht endlich mal eine rote Linie und sagt klar und deutlich: Bis hierher und keinen Schritt weiter.

    Selbes gilt auch für die Gender- und Queerszene. Es reicht nicht, akzeptiert und toleriert zu werden, nein, man will partout auch noch per Minderheitenterror dominieren. Auch hier sollten endlich Grenzen gesetzt werden.

    Dass die permanente Umfallerin Merkel niemals eine rote Linie hatte, merkt man an ihren ganzen Rösselsprüngen: „Mit mir wird es keine ….“, um dann am Ende wieder und wieder umzufalllen bzw. einzuknicken. Ganz einfach, weil diese erheblich selbstunsichere Unperson alles hat, nur keinen eigenen Standpunkt.

    Na ja, was will man auch von dieser Frau erwarten, deren Hauptnahrungsmittel die Reste ihrer abgenagten Fingernägel sind:

    https://emannzer.wordpress.com/2016/02/02/merkels-haende-ein-narzissmusproblem/

    Das Einzige, was bei der ‚Dame‘ rot zu sein scheint, ist ihre opporunistische Anbiederei an rot-grün und die Zerlegung der eigenen Partei. Nicht mal Helmut Kohl wäre soweit gegangen, wie die bräsige Kanzlerin, welche gerne alles zu ihrem persönlichen Nutzen über Bord wirft und dabei weder Freund noch Feind kennt.

    So, wie sich ihre CDU verhält, ist es aber auch zum Fremdschämen!
    Opportnisten que(e)r Beet, mit 10min. Standing-Ovations für ‚Madame‘

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  2. Es fehlt einfach, gerade den meisten Männern, an Konsequenz. Klar kann man auf den politischen Gegner zugehen, aber wenn der dann immernoch mehr verlangt und nie satt wird mit seinen Forderungen, dann reichts irgendwann.
    Genau so ist es auch mit dem was aus der Ehe gemacht wurde. Es müssten sich die jüngeren Männer in Europa zusammentun und klar sagen: „Wir heiraten erst dann wieder, wenn die Gesetze anders sind“.
    Stichwort: Wenn eine Ehefrau (oder auch feste Partnerin, mit der der Mann evtl. sogar zusammenlebt) nachgewiesenermaßen fremdgeht, soll sie ihre Ansprüche verlieren! Dafür müsste es endlich mal Initiativen geben.
    Klar wird sowas im Männermagazin des Lt. Dino immer mal wieder gefordert aber, es geht in diesem Punkt einfach nicht voran. Dies nur mal als Beispiel.

    Munter heiraten und fortpflanzen tun sich, so habe ich den Eindruck, die deutschen Kleinbürger (Unterschicht!!!!!) immernoch sehr gerne. Im Zweifel sind sie halt pleite und es bleibt nur eine Playstation und ein gammeliger Fernseher. Auch kein Problem für diese Leute.
    Suche ich aber eine Partnerin mit der ich ein Familienunternehmen weiterführen kann…. nun ja…. das kann ich vergessen…..

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    • So sieht es leider aus. Und als Akademiker muss man sich fragen, ob die Unterschichtsmänner nicht die Schlaueren sind.

      Lohnt es sich wirklich, sich ein bürgerliches Leben aufzubauen? Wenn du heiratest lieferst du dich der Frau auf Gedeih und Verderb aus. Morgen schon könnte sie aus einer Laune heraus alles zerstören, was du dir aufgebaut hast. Und wenn du alleine was aufbaust, dann fragst du dich, wozu du den ganzen Scheiß eigentlich machst.

      Ohne Frau und Kinder brauchst du nicht so viel Geld und kannst versuchen die Zeit zu minimieren, die du sonst mit Erwerbsarbeit verbringen würdest. Aber so hat man sich sein zukünftiges Leben früher auch nicht vorgestellt.

      Die Zivilehe ist schon lange ein einziger Witz.

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      • Wenn alle Männer, die mit den derzeitigen Zuständen/Misständen nicht einverstanden sind, männliche Politik machen (d.h. das in den Mittelpunkt stellen, was sie befürworten, haben wollen und anstreben), kann daraus eine breite Freiheitsbewegung entstehen.

        Bei Hengist gibt es ein Interview, in dem das Internet mit dem damaligen Westfernsehen in der DDR verglichen wird.
        Die Jungs in der DDR haben damals auch männliche Politik gemacht, indem sie das in den Mittelpunkt gestellt haben, was sie befürworteten und haben wollten, z.B. Reisefreiheit und Bananen, haha.
        Daraus ist dann auch eine breite Freiheitsbewegung entstanden, die schlussendlich zur Überwindung der DDR geführt hat.

        Gefällt 1 Person

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