Einfachheit ist alles

Erst vor kurzem hatte ich ein sehr interessantes Erlebnis. Ich zeigte einem Bekannten, den ich sehr schätze, einen Artikel einer schweizerischen Zeitung, den ich für sehr gelungen halte und der so etwa auf FAZ-Niveau angesiedelt war.

Nach wenigen Absätzen gab er auf und gestand mir, dass er sonst nur eine bekannte Boulevardzeitung liest. Zudem beklagte er sich, dass heute selbst in seinem Lieblingsmedium zu viele Fremdwörter und zu viel Englisch vorkommen.

Nur damit ich nicht falsch verstanden werde: Mein Bekannter ist nicht irgendwie beschränkt. Er ist ein lebenserfahrener, bodenständiger und grundsätzlich konservativ eingestellter Mann. Und er ist erfrischend antiintellektuell.

Für mich war das wie eine gut gemeinte Ohrfeige. So toll ich es finde, dass wir heute so großartige Blogs haben und dass sich Leute wie Götz Kubitscheck und viele andere daran machen einen neuen konservativen Intellektualismus zu schaffen, so leicht fällt es uns, die wir eine wie auch immer geartete höhere Bildung erfahren haben den kleinen Mann auf der Straße aus den Augen zu verlieren.

Es spielt keine Rolle, ob du ein Philosoph, ein Ingenieur, ein Grafikdesigner, ein Metzger oder ein Mechaniker bist. Wenn du konservativ fühlst dann spürst du, dass hier im Westen schon seit langem gewaltig etwas nicht stimmt. Du spürst, dass die Gesellschaft nicht mehr tut was sie tun sollte und dass sie nicht mehr die Ziele verfolgt, die sie eigentlich verfolgen sollte. Und nicht einem von uns fällt es leicht für dieses Ungeheuerliche die richtigen Worte zu finden.

Und dann just an diesem Tag sehe ich auf Return of Kings diesen eher unscheinbaren Artikel:

How “Being Nice” Creates Serious Problems For Men

Tatsächlich habe ich ihn nach dem Überfliegen des Titels unter „Lebenshilfe“ eingeordnet und fand ihn wenig ansprechend. Fast hätte ich ihn nicht angelickt. Aber glücklicherweise habe ich es doch getan.

Und ich finde ihn einfach großartig! Man kann viel schreiben über Kulturmarxismus und man kann viel darüber philosophieren was wohl die Ursachen für den Niedergang des Westens sind, den wir heute alle mit Schrecken beobachten.

Doch Michael Sebastian wählt in seinem Artikel einen anderen, einen viel einfacheren Weg. Statt von Kulturmarxismus schreibt er vom Drang unbedingt zu allen nett zu sein.

Es ist der Drang nett zu sein, der dafür sorgt, dass viele Männer heute bei Frauen nicht mehr ankommen. Es ist der Drang nett zu sein, der dafür sorgt, dass die Staaten des Westens von Glücksrittern aus der Dritten Welt überrannt werden. Es ist der Drang nett zu sein, der unsere Religion und die moralischen Grundfeste unserer Gesellschaft von innen ausgehöhlt hat.

Wir sind schlichtweg zu nett geworden. Wir sind so nett geworden, dass wir alles mit uns machen lassen. Wir werden so lange nett sein, bis von uns nichts mehr übrig ist.

Es ist so einfach!

Nun haben die tiefgründigen Analyseartikel natürlich noch ihre Daseinsberechtigung. Sie sind unser Denkprozess. Und das Ergebnis dieses Denkprozesses müssen selbstverständlich Lösungen sein.

Doch sie können nur der Weg sein und nicht das Ziel. Es spielt keine Rolle, ob wir die besten und tiefgründigsten Analysen schreiben und daraus die tollsten Lösungen aufzeigen.

Die wahre Herausforderung ist beides so zu verpacken, dass auch der Mann auf der Straße es versteht.

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Merkel wird weiterhin ausgepfiffen

Ansich bin ich ja kein Freund von Störaktionen. Wenn jemand allerdings die Macht im Staate inne hat, jahrelang gegen die vitalen Interessen des Bürgers regiert, die Medien indirekt im Griff hat und alternative Medien zensieren lässt, dann ist lautstarker friedlicher Protest durchaus angebracht. Ganz besonders auch dann, wenn Wahlkampf ist.

Vor diesem Hintergrund freue ich mich gerade riesig über den Protest, der Angela Merkel entgegenschlägt, wo auch immer sie in Deutschland einen Wahlkampfauftritt absolviert. Hier ein Video aus Quedlinburg in Sachsen-Anhalt:

Ich muss ehrlich sagen, mir fällt es sehr schwer mir das von Allgemeinplätzen durchsetzte Geschwätz dieser Frau anzuhören. Aber wenn man mal etwas zuhört wird schnell klar, dass ihr Wahlkampf darauf aufgebaut ist, die Wähler auf Basis materieller Dinge zu ködern. Dass ihre Heimat dabei zugrunde geht, sollen sie vergessen. Der noch vorherrschende Wohlstand ist Merkels größtest Faustpfand.

Das spiegelt sich auch im Wahlslogan wider: „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben.“ Eigentlich müsste es heißen: „Für ein Deutschland in dem wir gut und gerne leben. Für ein Deutschland ohne Merkel.“

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass dieser Wahlkampf sich zu einer echten Protestmöglichkeit entwickeln könnte.

In diesem Sinne frei nach Nietzsche: Gehst du zum alten Weibe, vergiss die Trillerpfeife nicht!

Conservo auf Wordpress.com möglicherweise gesperrt

Peter Helmes, der Betreiber des bekannten konservativen Blogs Conservo berichtet auf Facebook, dass er seit letzten Freitag von der Admin-Seite seines Blogs ausgesperrt ist und deshalb keine neuen Aritkel mehr veröffentlichen kann:

conservo-sperrung.png

Bisher war WordPress.com immer als eine Plattform bekannt, die die Meinungsfreiheit hoch hält und sich lieber in einem ganzen Land sperren lässt, als dass einzelne Blogs zensiert werden. Außerdem hat die Betreiberfirma Automattic keine Niederlassung in Deutschland und sollte deshalb vor der Zensurwut des deutschen Staates sicher sein.

Da das Blog online und scheinbar unverändert ist kann man wohl davon ausgehen, dass kein Angriff von Antifa-Hackern stattgefunden hat. Trotzdem sollte jeder Blogger prüfen, ob seine Passwörter sicher genug sind und er sollte regelmäßig ein Backup seiner Inhalte machen. Im schlimmsten Fall können sonst auf einen Schlag ganze Blogs und hunderte von Artikeln aus dem Internet verschwinden.

Es ist ja schon lange zu erwarten, dass vor der Bundestagswahl in Deutschland eine Zensurwelle auf Twitter und Facebook einsetzt. Für WordPress.com hatte ich diesbezüglich aber nicht mit Problemen gerechnet. Sollte dies wirklich ein Fall von Zensur sein, müssten wir endgültig eigene Infrastruktur aufbauen.

Ich kann mich allerdings erinnnern, dass ich auf WordPress.com auch schon einmal für einen Tag Probleme mit dem Login hatte. Hoffen wir mal, dass es bei Peter Helmes ein ähnliches Problem ist und uns nicht noch eine Welle von Accountsperrungen auf WordPress.com ins Haus steht.

Zitate entlarven den Feind im Inneren

Das Schlüsselkindblog hat eine sehr gut gemachte Zusammenstellung zum linksextremen und von Selbsthass durchdrungenen Gedankengut, das vielen deutschen Politikern heute zueigen ist.

SKB NEWS

Zitate populärer Politiker entlarven deren Intention für die Vernichtung der Deutschen und ihrer Kultur

Marcus Tullius Cicero war ein römischer Politiker, Jurist, Schriftsteller, Philosoph und der Überlieferung nach, auch auch ein hervorragender Redner Roms, im Jahre 63 vor dem Herrn. Er wusste es schon damals sehr genau: 

„Eine Nation kann ihre Narren überleben – und sogar ihre ehrgeizigsten Bürger. Aber sie kann nicht den Verrat von innen überleben. Ein Feind vor den Toren ist weniger gefährlich, denn er ist bekannt und trägt seine Fahnen für jedermann sichtbar.

Aber der Verräter bewegt sich frei innerhalb der Stadtmauern, sein hinterhältiges Flüstern raschelt durch alle Gassen und wird selbst in den Hallen der Regierung vernommen. Denn der Verräter tritt nicht als solcher in Escheinung: Er spricht in vertrauter Sprache, er hat ein vertrautes Gesicht, er benutzt vertraute Argumente, und er appelliert an die Gemeinheit, die tief verborgenen in den Herzen aller Menschen ruht.

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Warum viele im Westen den islamischen Terror nicht begreifen können

Seit den schicksalhaften Terroranschlägen in Frankreich im Jahr 2015 befindet sich das vor wenigen Jahren noch so friedliche Europa in einem Zustand der latenten Gefahr. Die politische Elite und ein großer Teil der Europäer können oder wollen nicht begreifen, was da geschieht. Aber woran liegt das eigentlich?

Erschießung eines großen Teils der Redaktion von Charlie Hebdo, Massaker im Bataclan, Selbstmordanschlag auf den Flughafen von Brüssel, LKW-Anschlag von Nizza, LKW-Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin, diverse „kleinere“ Anschläge mit LKWs und Transportern, Selbstmordanschlag auf ein Popkonzert in Manchester, Van-Anschlag in Spanien, Messerattacken in Finnland und so weiter und so fort. Das waren jetzt nur die „wichtigsten“ islamischen Terroranschläge in Europa seit dem Beginn dieser „Anschlagsserie“ im Januar 2015.

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Opfer des Selbstmordanschlags von Manchester am 22.05.2017 mit 22 Toten

Und immer hören wir die gleichen inhaltslosen Erklärungen, derer wir schon lange überdrüssig sind. Geheucheltes Mitleid für die Opfer, vorgespielte Fassungslosigkeit und der Aufruf, unser Leben nicht zu ändern und den Terror so durch unsere friedfertige und im wahrsten Wortsinne grenzenlose Opferbereitschaft zu besiegen.

Westliche Erklärungsversuche

Wir alle brauchen Erklärungen. Wir alle versuchen die Ereignisse, die wir in unserem Leben und in der Welt sehen einzuordnen und in ein in sich konsistentes Bezugssystem zu bringen.

Und was tun die meisten von uns, wenn sie versuchen diese Anschläge zu erklären? Sie suchen sich eine Erklärung, die in ihr eigenes Bezugssystem passt.

Und so werden die Attentäter laut dem gängigsten Erklärungsmuster als Verlierer bezeichnet. Als Feiglinge. Als Wahnsinnige.

Allen diesen Bezeichnungen ist eine Sache gemein: Sie sind schlicht weg nicht wahr.

Natürlich bedienen wir uns gerne solch einfacher Erklärungen. Indem wir den Feind mit negativen Attributen belegen machen wir uns das Leben so vieleinfacher. Aber wir betrügen uns auch selbst um die Chance, ihn zu verstehen. Und wie will man einen Feind bezwingen, den man nicht versteht?

Sind diese Leute Verlierer im Kontext unserer Gesellschaft? Es sind sicher ein paar darunter. Doch hat die Vergangenheit gezeigt, dass viele Attentäter sehr gebildet sind. Die für das E-Technikstudium eingeschriebenen Terroristen von 9/11 sind hier nur das prominenteste Beispiel.

Ist jemand feige, der sich selbst willentlich in die Luft sprengt? Wohl kaum. Ist er verrückt? Nach unseren Maßstäben definitv! Aber unsere Maßstäbe sind relativ und genau darum geht es in diesem Artikel.

Aber zuerst müssen wir ein wenig weiter ausholen.

Das Urproblem des Menschen

Wir alle wurden unverhofft in diese Welt geworfen. Wir lernen mit den Jahren unseres Lebens mehr und mehr wie sie funktioniert und versuchen zugleich ihr den Grund ihres Seins abzuringen.

Und auch wenn auch so oft alles so relativ erscheint, so gibt es doch einen Bezugspunkt, der für uns alle absolut ist. Das ist der Tod.

Egal ob einer arm oder reich ist. Ob sein Leben eine großartige Erfolgsgeschichte ist oder eine Geschichte des Scheiterns. Der Tod ist die einzige Gewissheit, die wir in dieser Welt haben und er ist zugleich die eine Sache, die so furchteinflößend ist, wie keine Zweite.

Egal welche Werte eine Gesellschaft auch immer vertreten mag. Im Grunde suchen sie alle nach einer Antwort für dieses Problem. In ihrem Kern ist jede Gesellschaft der Versuch der Auseinandersetzung mit unserer Sterblichkeit.

Manche Gesellschaftsmodelle akzeptieren den Tod. Manche leugnen und verdrängen ihn. Und wieder andere empfangen ihn mit offenen Armen.

Doch sie alle ringen mit ihm.

Was wir im Westen Glauben

Wenn wir nun unsere Feinde verstehen wollen, so müssen wir zuerst einmal uns selbst verstehen.

Die Vergangenheit

In den letzten fünfzehnhundert Jahren gab es im Westen drei vorherrschende Ideen zur „Überwindung“ des Todes:

  • Das Christentum
  • Das Weiterleben in den eigenen Nachkommen
  • Unsterblichkeit durch den Erwerb von Ruhm
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Jesus Christus opfert sich am Kreuz

Das Christentum war für lange Zeit die vorherrschende und unangefochtene Religion des Westens. Und so glaubten die Menschen also, dass der Tod durch Jesus Christus für uns am Kreuz überwunden wurde und sie glaubten an das vom Christentum versprochene ewige Leben nach dem Tod.

Freilich würde es nur denen zuteil werden, die sich zumindest zu einem guten Teil an die Gebote der Bibel halten. Diese stellten so etwas wie einen verpflichtenden moralischen Grundkonsens dar, der zwar nicht immer eingehalten wurde, die Gesellschaften des Westens aber zumindest auf einer gemeinsamen Wertegrundlage zusammenhielt und all zu Schädliches und die Gesellschaft zersetzendes Verhalten tabuisierte.

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Weihnachtliches Familienfoto um das Jahr 1900

Zum anderen gab es die in der Kultur verankerte Idee, dass der Tod auch auf biologische Weise – also durch Fortpflanzung – überwunden werden kann. Zwar kann niemand ewig leben, doch zumindst in den eigenen Kindern ist so etwas wie ein Weiterleben möglich.

Hat man eine Familie und gelingt es einem, diese auch zusammen zu halten, so kann man viele Jahre später auf dem Sterbebett auf ein erfolgreiches Leben zurückblicken. Man hat etwas geschaffen, das einen überdauern wird und es gibt Menschen, die einem Nahe stehen und die einen betrauern werden. Außerdem kann man die im Leben geschaffenen materiellen Besitztümer an die eigenen Kinder weitergeben, hoffend, dass diese den Wohlstand der Familie mehren werden und zukünftige Generationen das Andenken an unser Leben und unsere Leistung einmal in Ehren halten werden.

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Christoph Kolumbus segelte mit den Schiffen Santa Maria, Pinta und Santa Clara nach Amerika

Zu guter Letzt bleibt zu erwähnen, dass man auch durch den Erwerb von Ruhm weiterleben kann. Eine der größten und ruhmreichsten Heldentaten der Weltgeschichte ist die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus und die Männer seiner Expedition. Kolumbus war überzeugt, dass die Erde eine Kugel ist. Auch wenn es sehr gute Anhaltspunkte dafür gab, so ist es doch ein Unterschied, ob man an etwas glaubt, oder ob man sein Leben darauf verwettet.

Genau das aber taten Kolumbus und seine Männer – und sie obsiegten. Auch wenn sie heute natürlich alle Tot sind, so wurden sie durch ihre Taten – anders als die meisten ihrer Zeitgenossen – zu einem Teil der Weltgeschichte.

Mit ihrer Entdeckung bewiesen sie, dass sie die Erde eine Kugel ist und sie läuteten zugleich eine neue Ära der Seefahrt ein. Ihr eigentliches Ziel war es, einen neuen und schnelleren Seeweg nach Indien zu finden. Tatsächlich aber fanden sie einen neuen Kontinent und legten so den Grundstein für ein Land, welches lange Zeit nach ihrem Ableben zur Führungsmacht der westliche Welt aufsteigen sollte.

Die Gegenwart

Das alles hat sich heute grundlegend geändert. Das Christentum ist förmlich kollabiert und die Kirchen begreifen sich mehrheitlich eher als spirituellen Arm des Zeitgeists (siehe z.B. Evangelischer Kirchentag), denn als Verkünder der Bibel  oder – Gott bewahre – gar einer absoluten Wahrheit.

Ganz ähnlich wie den Kirchen erging es auch der Familie. Grundlage jeder Gemeinschaft ist die Bereitschaft, seine eigenen Interessen im Zweifel den Interessen der Gemeinschaft unterzuordnen. Dies gilt natürlich ganz besonders für eine so enge Gemeinschaft wie die Familie.

Der von den 68ern propagierte radikale Individualismus stellt das Individuum über alles andere. Die Moral des Christentums wurde abgelöst durch eine Moral des „Anything goes“. Der oberste moralische Grundsatz ist, dass alles erlaubt ist, was niemand anderem schadet. Dabei werden, nicht ohne Grund, die Dinge übersehen, die niemandem individuell schaden, sondern der Gemeinschaft als ganzem. Statt die zu ehren, die sich selbst zurückhalten und ihre Triebe und Impulse einem höhren Ziel unterordnen feiern wir heute diejenigen, die sich hemmungslos ausleben und dabei ein Trümmerfeld in ihrem Leben und in unserer Gesellschaft hinterlassen.

Mit solchen moralischen Grundsätzen ist es kein Wunder, dass funktionierende Familien im Westen die Ausnahme sind und die dysfunktionale Familie und der Singlehaushalt mehr und mehr zum Normalfall werden.

Statt Ruhm suchen wir nach Ablenkung von unserem Leben. Und manche machen sich auch zum willigen Zahnrad im Getriebe einer Wirtschaftsmaschinere, die uns Ausspuckt, sobald wir nicht mehr funktionieren. Und das nur weil uns jemand einmal gesagt hat, dort könnten wir uns selbst verwirklichen.

Doch wie verhält es sich jetzt mit dem Tod? Für 1500 Jahre erinnerten Bilder und Kreuze die Menschen im Westen nicht nur an die Hinrichtung des Gründers ihrer Religion, sondern auch an die eigene Sterblichkeit. Diese ständige Erinnerung des Todes hat sich ins Gegenteil gekehrt.

Anstatt uns die eigene Vergänglichkeit vor Augen zu halten und sich mit ihr auseinander zu setzen fliehen wir vor ihr wo immer wir können. Unsere ganze Kultur ist darauf ausgerichtet, uns von der unbequemen Realität des eigenen Todes abzulenken.

Die Armut und andere Unbequemlichkeiten des Daseins konnten wir im Westen weitgehend abstreifen und wir haben uns eingerichtet in einem weitgehend sorgenfreine Leben. Mit dem Tod kann uns das naturgemäß nicht gelingen und er ist das letzte Hindernis zwischen uns und unserer Illusion einer perfekten Welt.

Doch wir haben eine andere Antwort auf ihn gefunden. Wir berauschen uns an teuren Urlaubsreisen, Computerspielen, Parties, Sex und allem, was das Leben sonst noch zu bieten hat. Wir pflegen einen Jugendkult, der jedem der es will ermöglicht, das eigene Altern auszublenden und so zu tun, als wäre die Biologie nur ein Mythos. Warum erwachsen werden, wenn man sich auch mit fortschreitendem Alter noch von anderen einreden lassen kann, wie jung man doch ist und dass man den größten Teil des Lebens noch vor sich hat? Warum sich der Realität stellen, wenn die Täuschung so viel reizvoller ist?

Doch nun trifft unsere behagliche kleine Welt auf einen radikalen Gegenentwurf.

Was die Islamisten Glauben

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Ein Islamist hat einen völlig gegensätzlichen Begriff vom Tod. Für ihn ist der Tod nichts wovor er wegläuft (oder zumindest nichst wovor er weglaufen will). Zwar fürchtet auch er sich mit Sicherheit vor dem Tod, doch für ihn ist der Tod die Erlösung von einem Leben, das nur ein Übergang ist zu seinem eigentlichen Leben im Paradies, welches er innigst herbeisehnt. Er ist nur auf dieser Welt um sich vor seinem Gott für sein wahres Leben als würdig zu erweisen. Die Angst vor dem Tod ist für ihn ein Zeichen mangelnden Glaubens und sie ist etwas das es zu überwinden gilt. Und je schneller er sie überwindet, desto besser.

Der Islamist glaubt, dass Gott zu den Juden und den Christen gesprochen und ihnen übermittelt hat, was er von ihnen erwartet. Er glaubt auch, dass Juden und Christen diese Nachricht verfälscht haben und dass die Bibel das Ergebnis dieser Verfälschung ist. Darum hat Gott seinem Glauben nach seinen Propheten Mohammed gesandt, der mit dem Koran die wahre und unabänderliche Botschaft Gottes auf der Erde verkündet hat. Wer seine Gebote befolgt, der kommt ins Paradies und wird ewig und mit allen weltlichen Freuden leben, wer sie nicht befolgt, kommt in die Hölle, wo er für alle Ewigkeit geqäult werden wird.

Deshalb glaubt er, dass jeder Mensch an seinen Gott und an den Koran glauben sollte und er verachtet alle, die es nicht tun oder die dem Koran nicht in seinem Sinne folge leisten.

Fazit

Wir sehen also, es ist nicht verwunderlich, dass viele von uns den islamischen Terror nicht verstehen können.

Der Westen versucht hier in diesem Leben ein Paradies zu schaffen. Er glaubt, wenn er den Tod nur lange genug aus seinem Bewusstsein verdrängt, wird sich das Problem schon irgendwie von selbst erledigen. Zudem ist er völlig davon überzeugt, dass dies die beste mögliche Lebensweise ist und dass jeder Mensch so leben will. Wer es nicht will, der weiß es nur noch nicht. Eine folgenschwere Fehlannahme.

Der Islamist nämlich braucht dieses irdische Paradies nicht und er verachtet es. Er glaubt dieses Leben ist nur eine Durchgangsstation an dessen Ende die Kämpfer des wahren Islam in das echte und ewige Paradies kommen. Er läuft vor dem Tod nicht davon, er läuft ihm entgegen.

Steve Bannon zieht für Trump in den Krieg

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Steve Bannon (Gage Skidmore/Flickr)

Nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus wird Steve Bannon in der Presse zitiert mit Aussagen wie:

I’m Going to War for Trump

oder:

The Trump presidency that we fought for, and won, is over. We still have a huge movement, and we will make something of this Trump presidency. But that presidency is over. It’ll be something else. And there’ll be all kinds of fights, and there’ll be good days and bad days, but that presidency is over.

Interessanterweise berichtet Breitbart gleichzeitig von einem Treffen Bannons mit der Familie Mercer. Oberhaupt der Mercer-Familie ist der 71-jährige Robert Mercer, ein konservativer Milliardär, der Breitbart und weitere konservative Projekte finanziell großzügig unterstützt.

Ebenfalls gilt jetzt als bestätigt, dass Bannon zu Breitbart zurückkehrt. Nach wie vor wird behauptet, dass Bannon freiwillig gegangen ist. Ich glaube zu solchen Aussagen muss sich jeder selbst seine Meinung bilden.

Ich will hier auch gar nicht darüber spekulieren, was da möglicherweise vorgefallen ist. Mit Sicherheit kann man wohl nur sagen, dass es im Weißen Haus massive Auseinandersetzungen über den Kurs der US-Regierung gibt und Steve Bannon letztlich unterlegen ist. Da er weiter für Trump kämpfen will, gibt es wohl kein böses Blut zwischen den beiden, was durchaus bemerkenswert ist.

Steve Bannon sagt selbst, dass es von nun an eine andere Trump-Präsidentschaft geben wird. Ein wenig tue ich mich schwer damit, mir diese vorzustellen. Sehr wahrscheinlich werden jetzt andere Berater mehr an Einfluss gewinnen. Allerdings wird man wohl auch nicht befürchten müssen, dass Trump zu einem zweiten Jeb Bush mutiert.

Erst letzte Woche hat Bannon ohne Absprache verkündet, dass ein Krieg mit Nordkorea ausgeschlossen ist und China ohnehin das viel größere (nicht-militärische) Problem für die USA darstellt. Trump war nicht sehr erfreut über diese eigenmächtige Aussage. Was ja auch sehr verständlich ist, schließlich torpediert Bannon damit die Drohkulisse, die Trump gerade erst gegenüber Nordkorea aufgebaut hat und die Kim Jong Un – zumindest vorerst – zum Einlenken gebracht hat. So gesehen kann man wohl davon ausgehen, dass Trump Trump bleiben wird, auch wenn sich manche Schwerpunkte seiner Politik verschieben werden.

Insgesamt bin ich sehr gespannt was da als nächstes passieren wird, allerdings überwiegt bei mir momentan die Freude darüber, dass Steve Bannon wieder ins Medienbusiness zurück kehrt. Er hat Breitbart zu der Medienmaschine gemacht, die es heute ist und er hatte entscheidenden Anteil an Trumps Wahlsieg.

Zudem glaube ich, dass er schon lange einen Plan-B in der Tasche hat und ich wüsste zu gerne wie er aussieht. Sollte Robert Mercer sich großzügig zeigen, dann sind da sicher einige Dinge möglich. Nach Trumps Wahlsieg lief es bei Breitbart ja nicht mehr so richtig. Linke Gruppen haben Breitbarts Werbegeschäft großen Schaden zugefügt und die angekündigte Expansion nach Europa im Superwahljahr 2017 war ein einziger Rohrkrepierer.

Wenn es einer richten kann, dann Steve Bannon und vielleicht kann er Trump von außen sogar mehr nützen als von innerhalb des Weißen Hauses.

Welcome back, Steve!

Transen machen Wahlwerbung für die AfD

Jetzt machen im Rahmen des neuen „Kunstprojekts“ „Travestie für Deutschland“ selbst Transen schon Werbung für die AfD. Gut, ihr eigentliches Ziel ist die AfD lächerlich zu machen und Leute bei der kommenden Bundestagswahl gegen die AfD zu mobilisieren. Ob das so klappt darf allerdings bezweifelt werden und das Ganze könnte sogar das Gegenteil bewirken.

Die selbsternannten „Künstler“ von „Travestie für Deutschland“ fertigen Plakate an, die an die Wahlplakate der AfD angelehnt sind und veröffentlichen diese auf Facebook. Hier mal exemplarisch eins dieser Plakate:

scheiß-burgunder

Mehr davon kommt mir aus ästhetischen Gründen nicht aufs Blog. Wer die anderen Plakate anschauen möchte, der kann dies gerne auf der Website dieses Projekts tun.

Allerdings muss ich gleich warnen, dass die anderen Plakate auch nicht besser sind als das hier gezeigte. Grundsätzlich sieht alles sehr dunkel und spaßbefreit aus und die Slogans sind primitiv und aggressiv. Zwei Beispiele: „Wenn einer von euch die AfD wählt schmink ich euch Kaputt“, „Populisten sind so Berlin 1945“

Aber zurück zum ersten Plakat. Der Satz

„Sauft euren Scheißburgunder doch alleine!“

ist eine Anspielung an dieses AfD-Plakat:

burgunder

Jetzt ist der Slogan

„Burka?“ Ich steh mehr auf Burgunder!

sicher auch nicht das Klügste, das sich ein Werbetexter je hat einfallen lassen. Und die AfD hat für dieses und manch anderes Plakat durchaus zurecht Kritik einstecken müssen.

Aber es ist doch sehr bemerkenswert, wie es diesem Transenplakat mithilfe einer primitiven Pöbelsprache und einer nicht minder primitven Geste gelingt, das ohnehin schon niedrige Niveau noch einmal deutlich zu unterbieten.

Dass die liebe „Gisela“ lieber Sekt trinkt, sei ihr ja gegönnt. Allerdings kann man sich auch freundlicher ausdrücken und so wirklich will ich auch gar nicht wissen, um was für eine Art von „Sekt“ es sich da eigentlich handelt.

Nicht, dass mir die drei Damen mit dem Burgunder und den Dirndln nicht schon vorher deutlich sympathischer gewesen wären.

Leben und leben lassen

Jetzt sollen sich Transen wegen mir anziehen was sie wollen. Das interessiert mich nicht und ich will auch nichts davon wissen. Doch was mir schon länger aufstößt ist dieser penetrante Missionierungs- und Umerziehungseifer. Wollten Travestiekünstler früher einfach nur Menschen unterhalten, da wollen sie heute aggressiv moralisch belehren.

Man denke nur an den Eurovison-Sieg von Conchita Wurst. Da tritt so ein bärtiger Kerl in Frauenkleidern für Österreich an und plötzlich drehen die Medien völlig durch. Ständig diese Berichte in allen Medien und ach wie toll du doch bist, dass du Frauenkleider anziehst und singst ach und erst der Bart, ach wie toll das doch alles ist.

Peinlichst wurde darauf geachtet, dass dieser Kerl als Frau angesprochen wurde. Also nicht so aus Höflichkeit oder Gag, sondern vielmehr aus politischem Sendungsbewusstsein. Jeder musste mitmachen und Conchita Wurst gut finden um nicht als rückständiger Homofeind zu gelten.

Wenn Hulk Hogan morgen eine Fernsehsendung mit sich selbst in der Hauptrolle produziert, dann kann er mir völlig egal sein. Oder ich kann ihn gut finden, und sagen er ist ein Held meiner Kindheit. Oder ich kann sagen Hulk Hogan finde ich sche**e und den finden nur Proleten gut.

Aber wehe du hättest Conchita Wurst mit deftigen Worten „nicht gut“ gefunden. So auf Facebook, dass alle deine Freunde es sehen können. Oder gar im Fernsehen. Da hättest du dich aber in eine Ecke gestellt.

Die eingefleischten Hulk Hogan Fans dagegen? Das wär denen sowas von schnuppe. Davon abgesehen haben die vermutlich auch besseres zu tun.

Ästhetisches und Unästhetisches

Genau diese furchtbar spaßbefreite Einstellung durchzieht auch diese ganze Kampagne. Und die Ästhetik erinnert an den Hinterhof einer verratzten Bahnhofskneipe aber sicher nicht an irgendwas, das man sich gerne anschaut.

So schlecht der Slogan des AfD-Plakats auch sein mag: In punkto Ästhetik hat die AfD die Nase klar vorn. Frauen in Dirndln sind nicht nur hübsch anzuschauen, sie stehen auch für Kultur und Lebensfreude und für Dinge, die man unbedingt erhalten will. Die Kampftransen sind da im direkten Vergleich weit abgeschlagen.

Außer den Plakaten gibt es bei „Travestie für Deutschland“ auch noch dieses künstlerisch „anspruchsvolle“ Bild:

dekadenz

Mein erster Gedanke: Dekadenz und völliger gesellschaftlicher Verfall.

Wer bei diesem Anblick nicht ganz schnell AfD wählen will, dem kann ich auch nicht mehr helfen!

Steve Bannon verlässt das Weiße Haus

Was für ne Woche. Da kommt man ja kaum noch hinterher. Charlottesville, Terror in Spanien, Terror in Finnland und jetzt verlässt auch noch Steve Bannon das Weiße Haus.

Da hatte sich ja schon was angekündigt und Trump hatte sich erst vor Kurzem mehrdeutig zu Steve Bannons Zukunft geäußert. Aber so wirklich hab ich nicht daran geglaubt.

Jetzt ist es leider Realität: Steve Bannon verlässt das Weiße Haus

Man darf jetzt sehr gespannt sein in wie weit das Trumps Politik verändern wird. Bannon vertritt ja die Linie, die Medien und den politischen Gegner sehr offensiv anzugehen und meiner Meinung nach ist das eine sehr gute Strategie, um den politischen Diskurs zu verschieben.

Bleibt zu hoffen, dass Trump jetzt kein völliges Weichspülerprogramm fährt und seiner grundsätzlichen Linie treu bleibt.

Steve Bannon will wohl zurück zur Nachrichtenseite Breitbart, die er vor seiner Ernennung zu Trumps Chefstrategen geleitet hat. Vielleicht ist das nicht mal das Schlechteste. Ich bin jedenfalls gespannt, was er da bewegen kann. Nachdem die Expansion nach Europa vorerst offensichtlich gescheitert ist und Breitbart durch linke Boykottaktionen die Einnahmen weggebrochen sind, gibt es dort sicher auch viel zu tun.

Charlottesville und der Shitstorm danach

Wow, was für ein Medienshitstorm. Seit Tagen hört und liest man fast nichts anderes als die Geschichte von den bösen Nazis in Charlottesville und ihrem bösen Kumpel Trump, der sich nicht genug von ihnen distanziert.

In Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia kam es am Samstag zu einer Demonstration diverser rechter Gruppen gegen die geplante Entfernung einer Statue des Bürgerkriegshelden Robert E. Lee. Die Demonstration stand unter dem Motto „Unite the Right“. Während der angemeldeten Demonstration kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und linken Gegendemonstranten.

Als die Lage bereits eskaliert war, raste ein offenbar sehr radikalisierter Teilnehmer von „Unite the Right“ mit einem Auto in die Gegendemonstration und tötete dabei eine Gegendemonstrantin.

Man kann alles diskutieren, aber Gewalt darf niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein.

Vor diesem Hintergrund war ich auch mehr als angetan von Trumps erster Reaktion. Trump tat etwas, das für mich sehr unerwartet kam, weil man das von anderen Politikern überhaupt nicht kennt. Er tat das einzig Richtige und er sagte die Wahrheit. Trump verurteilte die Gewalt von vielen Seiten („from many sides“). Wow! Kein Herummoralisieren und kein Eiertanz. Trump verurteilt die Gewalt grundsätzlich, egal von wem sie ausgegangen ist (und selbst jetzt ist ja noch unklar, wer welchen Anteil an den Ausschreitungen hatte).

Trumps erste Reaktion:

Keine politische Gewalt! So einfach kann es sein. Du kannst diskutieren, du kannst demonstrieren und wenn es unbedingt sein muss, kannst du auch rumbrüllen. Aber in dem Moment, wo du jemandem einen Knüppel über den Kopf ziehst, ist der Spaß vorbei! Und es ist völlig egal, was deine politische Meinung und was deine Motivation ist. Gewalt geht gar nicht!

Trumps zweite Reaktion:

Rechts und Links

Nun ist es tatsächlich so, dass bei „Unite the Right“ ein paar sehr unangenehme Zeitgenossen dabei waren. Ich habe mir die von von ihrem US-Provider gekündigte und unter einer russischen Domain wieder erreichbare Website „The Daily Stormer“ angeschaut. Das ist der alte Antisemitismus und Nazimist, den wir zur Genüge kennen. Also wirklich mit Judenverschwörung und Gaskammern usw.

Das ist ganz sicher nicht das, was ich als Alt-Right kenne und schätze. Leider ist es auch sehr schwer zu sagen, wie die Demo wirklich zusammengesetzt war. Angeblich waren wohl auch viele Leute dabei, die einfach nur gegen die Entfernung der Statue protestieren wollten.

Wenn ich mir die Videos so anschaue, dann erinnert mich das Ganze aber an ein Muster, das man aus Europa schon lange kennt: Es gibt eine dem Linken Mainstrem nicht genehme Demonstration. Unter die „normalen“ Teilnehmer der Demo mischen sich auch ein paar Neonazis. Anschließend kommt es zum Aufeinandertreffen mit der Gegendemo. Unter den Gegendemonstranten befinden sich auch ein paar Antifa-Leute. Die Antifa wird gewalttätig und wenn die Polizei der Lage nicht Herr ist eskaliert die Situation. Am Ende steht in der Zeitung, dass es bei einer Demo von Rechtsradikalen zu Gewalt gekommen ist. Praktischerweise wird das Thema der Demo gleich mit in die Naziecke gerückt.

Ganz ähnlich ist der Shitstorm, den die linken US-Medien gerade gegen Trump und die Alt-Right fahren. Trump soll nicht nur die bei der Demo anwesenden Neonazis verdammen (was er indirekt schon in seinem ersten Statement getan hat), er soll vor allem von der Behauptung abrücken, dass von allen Seiten, also auch von der linken Gegendemo, Gewalt ausgegangen ist. Trump stellt die Antifa, die leider auch in den USA existent ist, ins Rampenlicht. Und das scheint einigen Leuten überhaupt nicht zu gefallen.

Die wirklich interessanten Fragen

Dieser immense Shitstorm, den wir gerade erleben, lenkt zudem von den wirklich interessanten Fragen ab:

  1. Wieso hat die Polizei die Kontrolle verloren?
  2. Wieso sind die Linken so erpicht darauf, Statuen von Konföderierten Kriegshelden entfernen zu lassen?

Hätte die Polizei die Kontrolle behalten, wäre überhaupt nichts passiert. Demos sollten immer friedlich sein, aber in der heutigen aufgeheizten Zeit muss man bei solchen Risikodemos vielleicht einfach über eine stärkere Polizeipräsenz nachdenken. Und ich will jetzt nicht in Verschwörungstheorien abgleiten, aber man kann sich auch fragen, ob nicht manche Leute von dieser Eskalation profitieren.

Aber jetzt zur zweiten Frage. Warum wollen die Linken unbedingt alle Statuen konföderierter Kriegshelden entfernen? Seit den Ereignissen dieses Wochenendes entfernen manche von Demokraten geführte US-Städte teils in Nacht-und-Nebel-Aktionen derartige Statuen aus ihrem Stadtbild. Und es gibt sogar Linke Mobs, die eigenmächtig und illegal konföderierte Statuen zerstören. Hier z.B. in North Carolina:

Da kann mir keiner sagen, dass das noch normal ist. Was hier vor sich geht ist nichts anderes als ein Kulturkampf. Hier soll Geschichte umgeschrieben werden, hier sollen die Identität und die Kultur von Menschen gewaltsam verändert werden.

Abschluss

Wer mehr über die Situation in den USA erfahren möchte, dem kann ich dieses Interview mit Newt Gingrich empfehlen:

Und zum Abschluss noch mein Statement zur US-Antifa:

No one is born hating his own forefathers