Proteste gegen Merkel halten an

Es fällt mir immer noch schwer es zu glauben, aber Merkel schallt bei ihren Wahlkampfauftritten überall in Deutschland Protest entgegen. Und der Protest wird schärfer, wie z.B. diese Bilder aus Heidelberg vom 5. September 2017

oder aus dem brandenburgischen Finsterwalde vom 6. September 2017 zeigen:

Heidelberg ist eine westdeutsche und eher linkslastige Studentenstadt. Es ist schon verwunderlich, dass dort überhaupt gegen Merkel protestiert wird. Tatsächlich wurde am 5. September 2017 in Heidelberg nicht nur lautstark protestiert, sondern Unbekannte haben sogar mit Tomaten nach Angela Merkel geworfen. Eine unschöne Protestform, die man wenig später auch im Osten Deutschlands aufgegriffen hat, als Angela Merkels Limousine mit Tomaten beworfen wurde.

Man muss hier bedenken, die Deutschen sind nicht wie die Franzosen. Während die Franzosen schnell dabei sind, für ihre Interessen auf die Straße zu gehen, gibt es in Deutschland keine vergleichbare Protestkultur. Der Deutsche protestiert nicht, er meckert nur und lässt alles über sich ergehen. Zudem ist die Angst vor der Antifa und dem Jobverlust immer präsent.

Die einzigen, die in Deutschland regelmäßig auf die Straße gehen, sind diejenigen, die nur zu gerne für das Gefühl der moralischen Überlegenheit gegen ihr eigenes Land und gegen ihre eigenen Interessen demonstrieren.

Aber vielleicht sind diese ersten zaghaften bundesweiten Proteste im Schatten der CDU-Wahlkampfveranstaltungen nur der Anfang von etwas Größerem.

Es liegt ein Gefühl in der Luft. Das Gefühl, dass man, wenn es so weiter geht, ohnehin nichts mehr zu verlieren hat.

4 Gedanken zu “Proteste gegen Merkel halten an

  1. Hat dies auf philosophia perennis rebloggt und kommentierte:

    Genau diesen Eindruck habe ich immer mehr: „Aber vielleicht sind diese ersten zaghaften bundesweiten Proteste im Schatten der CDU-Wahlkampfveranstaltungen nur der Anfang von etwas Größerem. Es liegt ein Gefühl in der Luft. Das Gefühl, dass man, wenn es so weiter geht, ohnehin nichts mehr zu verlieren hat.“
    Vor diesem Hintergrund ließe sich auch das Umsichschlagen der linkssgrünen ewiggestrigen Betonköpfe gegen angebliche „Rechtsradikale“, „Nazis“, Hatespeech“ und Fakenews psychologisch schlüssig erklären.
    Das macht Hoffnung, für uns, unser Vaterland, für Europa und unsere Freiheit!

    Gefällt 1 Person

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