Jordan Peterson über die Psychologie des Social Justice Warrior Phänomens

Die Universitäten sind geistlose Institutionen, beherrscht von Politischer Korrektheit und durchgeknallten linken Studenten. Am härtesten hat es die Geisteswissenschaften erwischt. Längst sind sie nur noch reine Glaubensveranstaltungen, in denen jedes ernsthafte Denken schon längst der Reiteration beknackter linker Glaubenssätze gewichen ist.

Richtig? Meistens. Aber nicht immer.

Es gibt Ausnahmen. Der kanadische Psychologieprofessor Jordan Peterson ist eine solche Ausnahme.

Sehr zum Missmut linker Studenten pfeift er auf die – in seinem Land besonders stark ausgeprägte – Politische Korrektheit und lässt weder das Denken noch die Veröffentlichung seiner Gedanken verbieten. Dabei kommt er oft zu Ergebnissen, die mehr mit Positionen der Red Pill Bewegung als mit den gängigen linksliberalen Narrativen der kanadischen Gesellschaft zu tun haben.

Im folgenden – sehr sehenswerten – Video beschäftigt sich Peterson mit der Psychologie der Social Justice Warriors und spekuliert über mögliche Ursachen ihrer radikalen Gleichheitsideologie.

Petersons interessanteste Gedanken:

  • Frauen haben zum ersten Mal überall in der Gesellschaft Macht und wir wissen noch nicht was das bedeutet.
  • Das Phänomen der SJW ist zum Teil mit dem Drang der Jugend zur Rebellion zu erklären.
  • Männer waren historisch verantwortlich für die Produktion, Frauen für die Verteilung. Könnte das ein Grund dafür sein, dass Frauen in der SJW-Bewegung überrepräsentiert sind?
  • Wir wissen im Großen und Ganzen noch nicht wie Frauen agieren, wenn sie politische Macht haben.
  • Gerade zu der Zeit, als die Forderungen nach radikaler Gleichheit auf dem Höhepunkt sind kommt mit Fifty Shades of Grey ein Buch über weibliche Unterwerfungsfantasien auf den Markt und bricht alle Verkaufsrekorde. Meldet sich hier das Unterbewusste in den Frauen, das von dieser Gleichheit eigentlich genug hat?
  • Warum paktieren SJWs mit dem Islam, wenn es doch logisch wäre, dass sie ihn stattdessen ideologisch mit aller Härte bekämpfen würden? Ist das ebenso eine unterbewusste Sehnsucht nach dieser Dominanz, die sie den Männern im Westen längst ausgetrieben haben?

7 Gedanken zu “Jordan Peterson über die Psychologie des Social Justice Warrior Phänomens

  1. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Interessante Denkansätze, denen man sicherlich nachgegen sollte. Allerdings sehe ich die Ursache der aktuellen Systemtransformation in die „Formierte Gesellschaft“ (https://kirchfahrter.wordpress.com/2017/09/05/was-bedeutet-denn-eigentlich-systemtransformation/) weniger in weiblichen Unterwerfungsphantasien, sondern eher im gezielten, seit Jahrzehnten betriebenen Networking verborgener Seilschaften á la Soros. Diese setzen religiöse und politische Phänomene ein wie der Schachspieler die Figuren, da reichen sich dann (eigentlich antagonistische) Akteure wie IS und „Femen“-Bewegung die Hand. Jeder Gruppe wird dabei erfolgreich das Passende vorgegaukelt, damit sie im Kontext ihre Rolle spielt, die „unterbewusste Sehnsucht nach Dominanz“ mag dabei durchaus gezielt benutzt werden, ist aber nicht die Ursache. Das Ziel zeichnet sich (im Überblick über die letzten 150 Jahre) deutlich ab: die kultur- und geschichtslose Mischrasse in Mitteleuropa, ohne christliche Wurzeln und nationale Kultur lediglich der Lehm in den Händen derer, welche eine neue Ordnung aus dem Chaos formen wollen. Dazu mußten Autorität und Hierarchie zerschlagen werden, zuerst im kirchlichen, jetzt im staatlichen Bereich. Wer die medialen „Traumfabriken“ wie Filmstudios, Verlage und TV-Gesellschaften beherrscht, bestimmt die kulturellen Narrative (androgyne Idole, „Arabischer Frühling“ etc), wer die finanziellen Strukturen beherrscht, bestimmt die politischen Agenden.

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    • Das ist nur eine Serie von Verschwörungstheorien und Annahmen denen jegliche Belege fehlen. Außerdem bist du dir sicher, dass Feminismus und Islamismus nicht vielleicht doch dasselbe Ziel haben? Die Zerstörung des Westen.

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      • Es sind Spekulationen. Er lässt uns an unfertigen Gedanken und Denkansetzen teilhaben. Dass der Feminismus den Islamismus einfach als den Feind seines Feindes verstehen könnte wird im Video auch angesprochen.

        Dennoch finde ich den Gedanken sehr interessant, dass wir nie zuvor in einer Situation waren, in der Frauen überall in der Gesellschaft soviel Macht hatten und noch gar nicht wissen, was das für die Gesellschaft bedeutet. Das muss nicht der Grund sein für das was wir heute beobachten können, aber man sollte es im Hinterkopf behalten.

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        • „Dennoch finde ich den Gedanken sehr interessant, dass wir nie zuvor in einer Situation waren, in der Frauen überall in der Gesellschaft soviel Macht hatten und noch gar nicht wissen, was das für die Gesellschaft bedeutet.“
          Da bin ich mir nicht sicher. Ich vertrete die Ansicht, dass Frauen immer mehr Macht als Männer hatten, diese nur diskreter ausübten als heute. In gewisser Weise konnte man damals immer den Mann als Sündenbock für die Entscheidung hinstellen, denn er vertrat diese meist nach außen.

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        • Was das für die Gesellschaft bedeutet? Ganz einfach:
          Wenn Frauen was zu melden haben, kommt da nur Murx raus.
          Das könnte man jetzt noch vertiefen, warum, wieso, weshalb da nur Murx rauskommt. Um es kurz zu umreissen:
          Frauen denken und handeln emotional und teilweise irrational. Sie wissen nicht, was sie wollen, sondern nur, was sie nicht wollen. Sie können auch negative Gefühle geniessen. Und das, was sie sagen, hat nichts mit dem zu tun, was sie tatsächlich tun.
          … u.a.

          Die Lösung wäre also, Frauen aus der Politik herauszuhalten. Wie kann man das machen?
          Indem man das Wahlrecht an den Militärdienst koppelt (und selbstverständlich dürfen nur Männer Militärdienst leisten).
          Also nur ein Mann, der den Militärdienst geleistet hat, bekommt das Wahlrecht.

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      • Eine Argumentationskette kann man schlecht auf wenigen Kommentarzeilen ausbreiten, schauen Sie doch mal auf kirchfahrter.wordpress.com vorbei, da werden Sie Reichhaltigeres finden. Davon abgesehen ist Ihre Nachfrage nach Beweisen so legitim wie nachvollziehbar. Ich fürchte nur, der offizielle Wissenschaftbetrieb wird als analysierende und Beweise verifizierende Instanz u.a. hier ausfallen. Er hängt am Tropf öffentlicher und privater Kassen, die für dieses Forschungsgebiet keine Lehrstühle oder Institute einrichten – bezeichnenderweise im Gegensatz zur sog. „Gender“-Wissenschaft. Etwaige Forschungsergebnisse dürften aus diesem Grunde auch schwer in der Fachöffentlichkeit zu publizieren sein und würden als Privatdruck oder Internet-Veröffentlichung medial ignoriert – weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Wissenschaftlicher Lorbeer winkt also nicht, Geld auch nicht, ebensowenig Berühmtheit. Die kulturelle Hegemonie der Medien (https://kirchfahrter.wordpress.com/2017/03/01/kulturelle-hegemonie-und-mediale-beeinflussung/) läßt da kaum Illusionen zu…

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