Typisch Mädchen – typisch Jungs

Eine Grundschullehrerin in Sachsen-Anhalt hat es gewagt, die von ganz weit links in unsere Gesellschaft gepushte Genderideologie infrage zu stellen, indem sie ihre Viertklässler in einem benoteten Arbeitsblatt gefragt hat, welche Dinge für das jeweilige Geschlecht typisch sind.

Was vor 20 Jahren noch nur ein harmloses Arbeitsblatt in einer Grundschule irgendwo in Deutschland gewesen wäre, das ist heute ein Politikum:

junge-mädchen

Was für Jungs typisch ist musste blau, was für Mächen typisch ist rot umkringelt werden

Die beiden Geschlechter sind verschieden und das lernen die lieben Kleinen hier auf spielerische Weise. Eine schöne Sache wie ich finde, auch wenn sich ein wenig Pauschalisierung zur Vermittlung der Tendenz natürlich nicht vermeiden lässt. In einer höheren Klassenstufe könnte man ihnen sogar beibringen, dass sie sich auf wundersame Weise ergänzen, anstatt sie mithilfe feministischer Ideen gegeneinander aufzuhetzen.

Für Leute, die kleinen Kindern nicht früh genug beibringen können, welche noch so abgefahrenen Sexualpraktiken denn möglich sind, ist ein solch unschuldiges Arbeitsblatt natürlich schwer zu ertragen.

Linke Gender-Hippies kritisieren, dass die Lehrerin das Arbeitsblatt benotet und die Aussagen damit bewertet hat. Ein armer Junge hat sogar Punktabzüge bekommen, weil er den Mut den Mädchen und die Zöpfe den Jungs zugeordnet hatte. Zudem durfte er auch keines der Merkmale beiden Geschlechtern zuordnen.

Angesichts der Gleichmachungspolitik der 68er und ihrer Erben und eines zusehends toxischer werdenden Feminismus kann man heute leider durchaus bezweifeln, ob Jungs noch allgemein mutiger sind als Mädchen oder nicht doch schon durch die Bank zu riesigen Waschlappen erzogen wurden. Dennoch kann es kein Fehler sein, von einem gesunden Normalzustand auszugehen.

Leider ist es aber tatsächlich so, dass dieses Arbeitsblatt laut Vorgabe des Bildungsministeriums nicht benotet werden und als Grundlage für eine Diskussion dienen sollte. Was das heißt kann man sich leicht vorstellen. Geschlechterrollen sollen in der „Diskussion“ relativiert und aufgelöst werden. Eine klassische Zersetzungsmethode der Linken, die gerade im Unterricht besonders links eingestellter Lehrer ihre volle Kraft entfaltet.

Man kann wohl davon ausgehen, dass die Lehrerin hier nur ihrem Gewissen gefolgt ist und den Kindern beibringen wollte, wie es tatsächlich ist, anstatt sie, wie vom Lehrplan gefordert, in die Irre zu führen.

Und das ist gerade für die Jungs wichtig. Männer werden nicht geboren, sie werden gemacht. Wer als Mann sanft und zurückhaltend ist und keine Verantwortung übernehmen kann, der hat im Leben wie auch bei den Frauen verloren.

Es ist die Aufgabe verantwortungsvoller Väter, ihre Söhne zu starken und selbstbewussten Männern zu erziehen. Leider sind uns diese Väter schon vor langer Zeit abhanden gekommen. Wenige lobenswerte Ausnahmen bestätigen die Regel.

Und so ist es kein Wunder, dass die meisten Männer heute weichgespülte Jammerlappen sind und der Westen den Bach runter geht. Und ich sage das durchaus in dem Bewusstsein, dass wir uns hier ohne falsche Scham alle selbst an die Nase fassen und auch an uns persönlich arbeiten müssen.

Die Gender-Hippies hassen unsere natürlichen Geschlechterrollen und sie haben regelrecht Angst vor ihnen. Am liebsten würden sie alle Jungs zu mit Puppen spielenden hypersensiblen Weicheiern und alle Mädchen zu knallharten kinderlosen Karriere-Emanzen erziehen.

Ein Kritiker dieser gescholtenen Lehrerin, die das Herz am rechten Fleck hat, schreibt dann auch gemäß des bei Linken so beliebten Narrativs, welches linksideologische Veränderungen der Gesellschaft mit einem unvermeidlichen Fortschritt verwechselt:

Die 50er Jahre haben angerufen und wollen ihr Unterrichtsmaterial zurück.

Na da sollten unsere linken Freunde aber mal hoffen, dass da wirklich nur die 50er angerufen haben und nicht etwa die 2020er, in denen ihr Gender-Bullshit als solcher erkannt und aus dem Schulunterricht entfernt worden ist.

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2 Gedanken zu “Typisch Mädchen – typisch Jungs

  1. Die „bösen“ 50er müssen dann immer als Parole herhalten, wenn es um sinnvolle und normale Geschlechterrollen geht.

    Aber wenn die Jungs rosa tragen und schwul sind und die Frauen kalte, emotionslose, laute Weiber sind, dann heisst es „Ach wie modern wir doch wieder sind!“

    Gefällt 1 Person

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