Geschichte ist zyklisch

Ich glaube ja schon lange, dass Geschichte im Grunde zyklisch ist.

Und wenn man sich den Aufstieg und den Fall von Weltreichen und großen Zivilisationen anschaut, dann liegt der Schluss durchaus nahe.

Heute habe ich ein Bild im Netz gefunden, welches diesen Sachverhalt sehr anschaulich auf den Punkt bringt:

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Zugegeben, es ist stark vereinfachend. Aber als Denkanstoß taugt es allemal.

Marine Le Pens Niederlage und wie es jetzt weiter geht

Das ist ein denkwürdiger Tag heute. Marine Le Pen hat es leider nicht geschafft. Sie gewann laut erster Prognose 35% der Stimmen und unterlag damit Emmanuel Macron, der 65% holte. Macron wird der nächste Präsident Frankreichs.

Marines Chancen waren von Anfang an mehr als gering. Aber auch ich habe es gehofft. Zu schön wäre es gewesen. Man stelle sich vor mit Frankreich würde sich eine der großen europäischen Kulturnationen wieder auf sich selbst zurück besinnen.

Einer der wichtigsten Staaten Europas würde wieder seinen Bürgern dienen. Frankreich würde nicht mehr weltfremden und selbstzerstörerischen Utopien hinterherlaufen und wieder für die Interessen seiner Bürger und zukünftiger Generationen von Franzosen streiten. Zu schön wäre es gewesen und wie gerne hätte man die Franzosen beglückwünscht und wie sehr hätte man sie beneidet.

Leider ist es nicht passiert.

Wie geht es jetzt weiter?

Jetzt kann man natürlich verzagt sein und sich fragen, ob wir Europäer mittlerweile so dekadent sind, dass jede Hoffnung für unsere Zukunft verloren ist.

In Österreich hat es nicht geklappt, in den Niederlanden nicht und jetzt auch in Frankreich nicht. Und in Deutschland wird es im September vermutlich nicht besser aussehen.

Doch ist nicht genau diese Verzagtheit Ausruck dieser Dekadenz, die wir nur zu gerne an anderen bemängeln? Wir sind die Erben Karl des Großen, Luthers und Bismarks und wir sitzen auf unserem bequemen Sofa, zappen uns durchs Fernsehen und hoffen, dass uns dort die Lösung aller Probleme präsentiert wird. Wir sind wie Fußballfans, die auf den Sieg ihrer Mannschaft hoffen.

Wen wundert es da, dass Europa in einem solch furchtbaren Zustand ist, dass manche meinen es wäre bereits verloren?

Was wir in Europa heute brauchen ist eine Konservative Erneuerung. Wir brauchen eine Rückkehr zu Werten, die funktionieren und eine Abkehr von falschen Werten, die nichts hervorbringen als eine dysfunktionale und sich selbst auflösende Gesellschaft. Wir müssen aufhören uns selbst zu hassen. Wir müssen wieder stolz sein auf unser Erbe und es für unsere Kinder bewahren.

Und das wird nicht von alleine passieren. So wie sich die Stämme der Franken nicht von selbst vereinten, so wie die Katholische Kirche nicht von selbst 95 Thesen entdeckte und sie für sich als wahr erkannte und so wie sich die deutschen Kleinstaaten nicht von selbst in einem Staat vereinten, so wird auch dieses Europa nicht von selbst zu seiner ureigenen Identität und zu originär europäischen Werten zurückfinden.

Damit das geschehen kann, muss jeder Einzelne von uns etwas tun.

Was du tun kannst?

Man muss nicht gleich in einer Partei mitarbeiten.

Viel wichtiger als irgendwelche Wahlen sind ohnehin die Medien. Man braucht keinen Doktor in Journalismus, um zu bemerken, dass die Massenmedien im Westen es mit der Neutralität meist nicht so genau nehmen und häufig sehr offensichtlich gewisse Meinungen als „richtig“ und andere als „falsch“ darstellen. Die Massenmedien sind das Rückgrat des Linksliberalismus. Hier kann man auch am einfachsten etwas tun:

  • Mache in deinem Freundes- und Bekanntenkreis dezent Werbung für alternative Medien. Also erschlage niemanden damit, aber verschicke zielgerichtet Links zu Artikeln in alternativen Medien an Leute, die sich genau für diese Information interessieren könnten oder spreche Leute direkt darauf an, wenn du etwas für sie interessantes im Internet gefunden hast. Diskutierst du gerne? Dann kannst du auch gerne mal den Mangel an Neutralität in den Medien zum Thema machen. Wenn du dich bei jemand gar nicht traust, ihm aber unbedingt einen total auf die Person passenden Artikel zukommen lassen möchtest, kannst du zur Not auch auf einen anonymen Remailer zurückgreifen und so deine Identität geheim halten. Anregungen für alternative Nachrichtenseiten findest du in meinem Artikel Übersicht alternativer Medien.
  • Spende regelmäßig für alternative Medien! Wie ich in meinem Artikel GEZ für alternative Medien bereits dargelegt habe, kann jeder einen Beitrag leisten, um alternative Medien bei der notwendigen Expansion finanziell unter die Arme zu greifen. Was sind schon 10 Euro im Monat?

Die Medien sind der Schlüssel zum Erfolg. Nur mit starken alternative Medien können wir etwas verändern. Sicher fallen dir noch mehr Dinge ein, die du tun kannst. Aber die beiden aufgeführten Punkte sind etwas, das wirklich jeder von uns tun kann.

Was hast du heute getan, damit die Zukunft besser wird als die Gegenwart?

Es gibt auch gute Nachrichten

In Schleswig-Holstein hat die AfD heute den Sprung in den Landtag geschafft. Sicher, mit weniger als 6% ist das Ergebnis eher dürftig. Aber es bedeutet nunmal auch, dass es in Deutschland nun mit Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern nur noch vier Länderparlamente gibt, in denen keine Opposition stattfindet. Für NRW könnte sich das schon in einer Woche ändern und auch in den Bundestag wird nach der Wahl im September höchstwahrscheinlich eine AfD-Franktion einziehen.

Weshalb eine Opposition so wichtig ist zeigt das folgende Posting.

Vielleicht wirst du jetzt sagen: „Das dauert zu lange“. Und du hast Recht. Aber oftmals vollziehen sich Änderungen schleichend und man muss konstant daran arbeiten und etwas aufbauen. Zudem ist das hier kein Wahlkampf, sondern ein Kulturkampf.

Durch die Präsidentschaftswahl haben mehr Menschen als jemals zuvor den Front National gewählt. Ebenso haben mehr Menschen als je zuvor die FPÖ und Geert Wilders gewählt. Das waren alles nicht die Ergebnisse, die wir uns gewünscht haben. Aber es war jedesmal ein teils gewaltiger Fortschritt.

Wenn wir gewinnen wollen, dann brauchen wir einen langen Atem. Die gesellschaftlichen, kulturellen und demographischen Probleme, die durch die irrsinnige linksliberale Politik der letzen 50 Jahre entstanden sind, werden uns leider so schnell nicht loslassen. Das einzig gute daran: Es bedeutet auch, dass jegliches heutige Engagement nicht verloren ist. Diese Probleme werden uns in nicht allzu ferner Zukunft um die Ohren fliegen und dann bedarf es einer starken Opposition, die diese Probleme schon immer kritisiert hat.

Helfen wir mit, sie aufzubauen!

Milo Yiannopoulos kündigt sein Comeback an

Milo Yiannopoulos ist im Februar dieses Jahres über eine sehr dämliche und fragwürdige Aussage zum Thema Pädophilie gestolpert und musste deshalb seinen Job bei Breitbart aufgeben. Nun kündigt er sein Comeback an.

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Milo ist der vermutlich größte Troll unserer Zeit (online wie offline) und die Linken in den USA hassen ihn wie keinen zweiten – zumindest unter jenen, die kein hohes staatliches Amt innehaben.

Milo ist nicht nur offen homosexuell, er vertritt auch gleichzeitig konservative Positionen und greift linke Ideen wie den Feminismus mit aller Härte an. Zugleich setzt er sich selbstironisch mit seiner eigenen Homosexualität auseinander, bezeichnet sich selbst als „gefährliche Schwuchtel“ und hat nicht die geringsten Skrupel, den Fakt, dass er zu einer eigentlich von den Linken hofierten Gruppe gehört, in der öffentlichen Debatte gegen ebendiese zu verwenden.

Nachdem er seinen Job bei Breitbart verloren hatte, musste Milo als britischer Staatsbürger entweder innerhalb von 90 Tagen die USA verlassen, oder einen neuen Job finden. Laut Breitbart hat er sich stattdessen dazu entschieden, ein eigenes Medienunternehmen zu gründen und hat dafür bisher 12 Millionen US-Dollar von nicht näher bekannten Investoren eingesammelt.

Das neue Unternehmen soll den Namen Milo Inc. tragen und Milos Bücher, Touren, Radio- und TV-Auftritte vermarkten, sowie Merchandise-Artikel verkaufen. Das Team besteht aus 30 Leuten mit Sitz in Miami und Milo hat als Leiter einen sehr erfahrenen Medienexperten verpflichtet.

Milos Website yiannopoulos.net zeigt im Moment nur ein eher verstörendes Video, welches wohl auf sein Comeback neugierig machen soll und mit dem Satz „THE BITCH IS BACK“ und dem Datum 5. Mai 2017 endet.

Man muss mit Milos Methoden nicht unbedingt übereinstimmen und man kann sich durchaus fragen, ob der Kerl nicht ein wenig zu verrückt ist. Aber irgendwie mag ich ihn.

Er hat geht die Linken an, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt. Er zeigt uns auf sehr praktische Weise, dass ihre Argumente nicht besser sind als irgendwelche anderen Argumente. Und er zeigt uns, dass ihre einstmals für unüberwindbar gehaltene „Wahrheit“, in Wirklichkeit auf tönernen Füßen steht.

Der Fall Silvana Heißenberg

Philosophia Perennis hat einen sehr denkwürdigen Artikel über die Schauspielerin Silvana Heißenberg veröffentlicht.

Nachdem die aus Fernsehserien wie „Einsatz in Köln“ oder „Auf Streife“ bekannte Schauschspielerin Silvana Heißenberg sich auf Facebook negativ über Merkels Flüchtlingspolitik äußerte, wurden ihr von Sat1 und RTL alle Verträge gekündigt. Die Sender gingen sogar soweit und verzichteten darauf, die letzten mit ihr gedrehten und bereits fertigen Folgen zu senden.

Das hat mit Demokratie und Meinungsfreiheit nichts mehr zu tun. Das sind die Mittel einer Diktatur. Frau Heißenberg hat nichts gesagt, was in irgendeiner Weise strafrechtlich relevant wäre. Und das Perfide daran ist, dass es – zumindest soweit man das von außen beurteilen kann – nicht einmal staatlich gesteuert ist.

Natürlich kann man sich mit der Vertragsfreiheit herausreden und anführen, dass die Meinungsfreiheit ja unberührt bliebe, da Frau Heißenberg ja nicht strafrechtlich verfolgt wird. Wenn aber nahezu jeder um seine berufliche Existenz fürchten muss, nur weil er die falsche Meinung vertritt, läuft im Endergebnis dennoch alles auf das bekannte Mao-Zitat hinaus:

Bestrafe einen, erziehe hundert.

Wie unschwer zu erkennen ist, war der lange Marsch der 68er durch die Institutionen ein voller Erfolg. Es ist ihnen nicht nur gelungen, ihre Leute in der Medienbranche und in allen staatlichen Institutionen, bis hin zu den Schulen, zu installieren und dazu noch die CDU zu unterwandern. Nein, sie haben es sogar geschafft, Begriffe wie Demokratie und Meinungsfreiheit in ihrem Sinne umzudeuten.

Demokratie in ihrem eigentlichen Sinne ist die Herrschaft der Bürger, die eine Regierung wählen, damit sie ihre Interessen vertritt. Moral heißt hier, dass die Regierung dem Bürger dient. Wenn eine Regierung gegen die Interessen der Bürger regiert, gilt das als unmoralisch und die Bürger haben das moralische Recht, diese Regierung durch eine andere zu ersetzen.

Nach ihrem durch die 68er umgedeuteten Verständnis ist Demokratie dagegen ein Prozess, der zu einer Regierung führt, die linke Moralvorstellungen umsetzt. Alles was zur Wahl einer Regierung führt oder führen könnte, die linken Moralvorstellungen widerspricht, gilt nach dieser Denkweise als „undemokratisch“.

Ähnlich verhält es sich auch mit der Meinungsfreiheit. Sie ist nicht mehr die Freiheit, jede Meinung, oder zumindest jede nicht strafrechtlich relevante Meinung äußern zu dürfen. Meinungsfreiheit bedeutet heute, alles sagen zu dürfen, was links ist oder zumindest gerade noch von den Linken toleriert wird. Dinge zu sagen, die Linke Moralvorstellungen anzweifeln ist dagegen hochgradig gefährlich.

Wir sehen diese Tendenzen heute überall im Westen. Zum Glück ist es nicht überall ganz so schlimm wie in Deutschland.

Angesichst dieser Umstände ist es sehr bewundernswert, dass Frau Heißenberg sich nicht unterkriegen lässt und weiterhin zu ihrer Meinung steht. Sie ruft zudem andere Prominente auf, es ihr gleich zu tun.

Hier der Link zum Beitrag bei Philosophia Perennis und wer mehr über sie erfahren möchte, sollte sich mal ihren Twitter Account anschauen.

Wahlkampfendspurt in Frankreich

Am vergangenen Sonntag waren die Franzosen aufgerufen, ihren nächsten Präsidenten und den Nachfolger des katastrophalen Amtsinhabers Hollande zu wählen. Wie erwartet, konnte in diesem ersten Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit auf sich vereinen:

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Emmanuel Macron gewann die Wahl mit 24% vor Marine Le Pen mit 21,3%. Beide gehen am 7. Mai in die Stichwahl und der Gewinner wird Präsident bzw. Präsidentin Frankreichs.

Warum ist Macron gefährlich für Europa?

Macron ist nicht nur ein Unterstützer Angela Merkels, er unterstützt auch jene Ideologie, die uns Europäern einreden will, dass wir unser Schicksal nicht selbst bestimmen können. In der Gedankenwelt dieser Leute stehen wir einem unabwendbaren und, um den berüchtigten Begriff zu verwenden, alternativlosen Schicksal entgegen, dem wir uns besser so schnell als möglich zu unterwerfen sollten.

Ganz im Sinne dieser wirren und antidemokratischen Idee behauptete er in diesem Wahlkampf, dass die Massenmigration aus der Dritten Welt nach Europa unabwendbar sei und wir uns besser daran gewöhnen sollten:

Emmanuel Macron: Europe faces ‚unstoppable mass migration‘

Wie man der Presse dieser Tage zur Genüge entnehmen kann, hat Macron als er 17 war mit seiner damals 41 Jahre alten Lehrerin angebandelt und ist seit 2007 mit der mittlerweile 64-Jährigen verheiratet.

Es mag hart klingen, aber der kinderlose Macron macht sich mit seiner biologisch ungünstigen Partnerwahl zum Sinnbild für den sterilen westlichen Mann unserer Zeit. Trotz seines zweifellos riesigen Potentials steht nicht nur mit seiner Ideologie, sondern auch mit seinem Privatleben für den Hedonismus und die Zukunftsvergessenheit, die unsere Zivilisation unterwandert haben und die sie immer weiter in den Abrund ziehen.

Der Endspurt

Leider sind Marine Le Pens Chancen sehr gering. Die letzten Umfragen sehen sie in der Stichwahl gegen Macron lediglich bei 38%. In der Vergangenheit haben sich zudem alle anderen Parteien gegen den Front National verbündet, wann immer dieser es in eine Stichwahl (egal auf welcher politischen Ebene) geschafft hatte.

Interessanterweise deutet sich aber an, dass diese Allparteienkoalition in diesem Jahr vielleicht nicht mehr ganz so gut funktioniert wie früher. Fillon und Hamon (die Kandidaten der ehemaligen Volksparteien) haben zwar noch am Wahlabend ihre Wähler dazu aufgerufen, für Macron zu stimmen, der EU-kritische linke Establishmentschreck Mélenchon hat dagegen bisher noch keine Empfehlung an seine Anhänger verkündet. Mélenchon holte immerhin knapp 20% der Stimmen, sein linkes Anti-Establishment-Lager könnte einen entscheidenden Einfluss auf den Wahlausgang haben.

Ausgehend von ihren gut 21% im ersten Wahlgang müsste Marine Le Pen für einen Sieg in der Stichwahl einen Großteil der Stimmen aus dem konservativen (Fillon) und aus dem Mélenchon-Lager holen. Nur so kann sie auf über 50% kommen. Das ist schwierig, aber nicht vollkommen unmöglich. Die Wähler Mélenchons haben für eine Abkehr von Euro und EU, sowie für ein stark von Sozialleistungen geprägtes Programm gestimmt. Der Front National vertritt ähnliche Positionen, nur eben mit einer stark patriotischen Grundhaltung.

Bei den Konservativen könnte Le Pen ebenfalls Punkten, auch wenn es hier vermutlich schwieriger wird. Auf alle Fälle dürften sich viele Konservative beim ehemaligen Sozialisten Macron nicht wirklich gut aufgehoben fühlen. Somit gibt es zumindest einiges an Angriffsfläche für Marine Le Pen und ihre Partei, die anders als Macron zweifellos für konservative Werte stehen. Auch wenn am Ende nur wenige Konservative zu Le Pen überlaufen sollten, einfach wird die Entscheidung für diese gewiss nicht werden.

Und wie man heute der FAZ entnehmen konnte, ist Marine Le Pen auch schon voll und ganz im Endspurt dieses Wahlkampfs angekommen:

Marine Le Pen stiehlt Macron die Show

Das nenne ich mal gut getrollt! Macron versucht sich in seiner Heimatstadt Amiens beim Treffen mit Gewerkschaftsvertretern staatsmännisch zu inszenieren, entlarvt sich dabei aber nur nur als der Kandidat des Establishments.

Währenddessen mischt sich Marine Le Pen unangekündigt unter die aufgebrachten und von Entlassung bedrohten Mitarbeiter eines Whirlpool-Werks, welches nach Polen verlagert werden soll. Die Arbeiter erwidern diese Sympathiebekundung mit „Marine Présidente“ Rufen, während sie für Macron nur Pfiffe übrig haben.

Wenn es Marine weiterhin gelingt, sich als Mutter der Nation in Szene zu setzen, während sie den ehemaligen Investmentbanker Macron gleichzeitig als Kandidaten von Globalisierung und Establishment entlarvt, könnte sie das Ruder durchaus noch herumreißen. Polarisierung ist jetzt das Gebot der Stunde.

Hier ein (leider sehr kurzes) Video vom Vorfall in Amiens:

Das ist ein mehr als gelungener Wahlkampfstart, bleibt zu hoffen, dass es so weiter geht. Die Strategie könnte funktionieren. Besonders in Frankreich.

Wer mehr über Marine Le Pens Aufstieg und ihren Umbau des Front National zu einer zeitgemäßen patriotischen Bewegung erfahren möchte, dem sei noch dieses Video empfohlen:

Bleibt mir abschließend nur noch zu sagen: Marine Présidente!

March for Science: Die Politisierung der Wissenschaft

Die Linke Deutungshoheit ist in Gefahr. In allen Ländern des Westens ist sie in Bedrängnis geraten. Schuld daran sind moralisch verkommene Individuen, sogenannte „Rechtspopulisten“. Diese äußerst unangenehmen Zeitgenossen erdreisten sich, lästige Fragen zu stellen und teils für Jahrzehnte sorgsam gehütete Dogmen anzuzweifeln. Sie haben keinen Respekt für den Status Quo und sie akzeptieren keine Wahrheit, die sie nicht zuvor selbst geprüft haben. Die Situation ist so schlimm, dass jetzt sogar schon die Wissenschaft bemüht werden muss, um diesen Unholden Einhalt zu gebieten.

So geschehen bei den weltweiten „March for Science“ Demonstrationen an diesem Wochenende, bei denen weltweit zehntausende Menschen bei über 600 Einzelveranstaltungen auf die Straße gegangen sind.

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March for Science

Initiiert wurde diese Bewegung von US-Wissenschaftlern (weitgehend außerhalb der MINT-Fächer), die seit Trumps Wahl zum Präsidenten Angst um ihre Forschungsgelder haben. Sie fürchten sich laut Aussage des deutschen Ablegers vor allem vor politischen Kampfbegriffen wie „alternativen Fakten“ und „Fake News“.

Das klingt nicht nur sehr politisch, das ist auch sehr politisch. Politik aber, hat in der Wissenschaft, mit Ausnahme der Geschichts- und Politikwissenschaft, überhaupt nichts zu suchen. Und dort auch nur als Gegenstand der wissenschaftlichen Betrachtung. Wer sich hier allzu politisch gibt, macht sich schnell unglaubwürdig.

Die Wissenschaft lebt davon, dass Faken und Schlussfolgerungen mithilfe der Wissenschaftlichen Methode seziert werden. Die Kritik ist quasi das Hauptwerkzeug der Wissenschaft. Alles muss angezweifelt werden können, sofern die Kritik denn fundiert ist. Nur so kann man falsche Annahmen eliminieren. Dabei ist die Wissenschaft niemals perfekt. Sie ist ein von Menschen betriebener Prozess. Und ihre Fakten und Schlussfolgerungen erhalten ihre Glaubwürdigkeit nur dadurch, dass sie wiederholt der wissenschaftlichen Kritik und wenn möglich dem Experiment unterzogen wurden und jedes Mal standgehalten haben.

Das große Problem beim „March for Science“ ist nun nicht, dass die Teilnehmer Einschränkungen in der Freiheit der Forschung bemängeln. Die sollten wo sie tatsächlich existieren, selbstverständlich abgestellt werden. Das Problem ist, dass sie das Wort „Wissenschaft“ vor sich hertragen, als würde es aus sich selbst heraus einen Anspruch auf absolute und unumstößliche Wahrheit begründen. Und genau damit befördern sie genau jenen Glaubwürdigkeitsverlust, den sie selbst so sehr kritisieren.

Wissenschaft ist nicht gleich Wissenschaft

Wer alles wissenschaftliche unreflektiert unter diesem Begriff zusammenfasst, der verkennt, dass es eine Abstufung der Wissenschaften nach der Mächtigkeit ihrer Methoden gibt.

Beginnen wir bei der Mathematik. In der Mathematik können Dinge bewiesen werden. Bei den wirklich komplexen Beweisen wird es auch hier schwierig. Diese können sich über viele Seiten erstrecken. Das Genie, welches sie entwickelt, muss dazu Jahre seines Lebens investieren und zu ihrer Prüfung bedarf es einer Reihe mathematischer Korophäen, die für diese Arbeit ebenfalls viel Zeit aufwenden müssen. Hier können natürlich Fehler passieren. Dennoch ist die Mathematik die Wissenschaft, die am ehesten behaupten kann, absolute Wahrheiten entdecken und absichern zu können.

Dann kommen in großem Abstand die Physik und die Chemie. Und schon da wird es schwierig. Physiker glaubten 400 Jahre lang, die von Newton entdeckten physikalischen Gesetze wären die unumstößliche Grundlage ihrer Wissenschaft. Anfang des 20. Jahrhunderts legte Albert Einstein mit der Relativitätstheorie eine Arbeit vor, die diese Gesetze zu einem Spezialfall einer weit komplexeren Welt degradiert. Und dieses neue Bild der Physik hat zu allem Verdruss weit weniger mit unserer unmittelbaren Erfahrung der Welt zu tun, als uns lieb sein kann.

Diese Theorie scheint schlichtweg so „verrückt“, dass selbst ein Großteil der damaligen Physiker sich lange dagegen gewehrt hat. Und als ob das noch nicht genug wäre, erklärt uns die Quantenphysik (die genauso durch Experimente bestätigt wird wie die Relativitätstheorie), dass sich die Welt auf der Ebene der Elementarteilchen völlig anders verhält und nicht einmal mehr das Prinzip von Ursache und Wirkung als gesicherter Fakt gelten kann. Und seitdem versuchen Physiker beide Theorien zu vereinen, da man so lange mit zwei verschiedenen Theorien arbeiten muss, je nachdem, ob man die Welt im Kleinen oder im Großen betrachtet.

Mit diesen Informationen im Hinterkopf, muss man sich unweigerlich fragen, wie es dann um die anderen Wissenschaften bestellt ist. Also denken wir z.B. an die Wirtschaftswissenschaften, die Sozialwissenschaften oder (die von den March of Science Veranstaltern besonders innig geliebte) Klimaforschung. Ich will diese Wissenschaften nicht verdammen. Nichts liegt mir ferner. Aber ihre Beweiskraft kann man nicht ernsthaft mit der der Mathematik auf eine Stufe stellen. Genau dies tut aber jemand, der völlig unreflektiert den Begriff „Wissenschaft“ vor sich her trägt.

Politisierte Wissenschaft

Wir haben kein besseres Instrument als die Wissenschaft und es wäre törricht sie zu ignorieren oder einfach zu verdammen. Aber genauso törricht wäre es auch, ihr blind zu vertrauen, sie wie ein Dogma vor sich her zu tragen und nicht zwischen ihren verschiedenen Zweigen zu differenzieren.

Die Gender-„Wissenschaft“ und die Klimaforschung zeigen zudem sehr eindringlich, wie Wissenschaft politisiert werden kann. Bei der Gender-„Wissenschaft“ handelt es sich um völligen Blödsinn, der nicht das Geringste mit Wissenschaft zu tun hat. Dass man so etwas überhaupt als Wissenschaft verkaufen kann, lässt schon auf einen hohen Grad der Politisierung an den Universitäten schließen und man muss sich angesichst dessen fragen, wie wissenschaftlich es dort überhaupt noch zugeht.

In der Klimaforschung sehen wir dagegen, wie Kritiker mundtot gemacht werden sollen und wie das bloße Abweichen vom Konsens der Mehrheit bereits als eine schändliche Handlung aufgefasst wird. Nun mögen da ja durchaus Spinner dabei sein. Aber man darf nicht vergessen, dass in der Wissenschaftsgeschichte oftmals vermeintliche „Spinner“ für bahnbrechende Entdeckungen verantwortlich waren.

Jetzt ist natürlich erst einmal überhaupt nichts verkehrt daran, Computermodelle für die zukünftige und die vergangene Veränderung des Weltklimas zu erstellen. Aber sich hin zu stellen und auf der Basis dieser Klimamodelle zu sagen, man könne die Zukunft vorhersagen, wenn man noch nichtmal alle Faktoren des Klimas kennt und auch die Gründe für die Eiszeiten nicht abschließend geklärt sind, scheint dann doch etwas verwegen. Ein bisschen mehr Demut wäre hier manchmal angebracht und würde sich sicher positiv auf die eigene Glaubwürdigkeit auswirken.

Fazit

Wir sehen also: Wir sollten skeptisch sein, wenn uns jemand allein mit der bloßen Behauptung der Wissenschaftlichkeit einer Aussage überzeugen will. Zu leicht kann man diesen Begriff missbrauchen, um selbst dem größten Blödsinn, wie z.B. den Gender-„Wissenschaften“, den Glanz absoluter Wahrheit zu verleihen und jede Diskussion im Keim zu ersticken.

Die Veranstalter des „March for Science“ sagen völlig zurecht, dass die Wissenschaft eine Basis unseres demokratischen Diskurses ist. Und genau deshalb muss sie unpolitisch bleiben.

Warum Frauen Staaten zerstören und andere unbequeme Tatsachen

Anna Schuster hat auf dem Schlüsselkind Blog einen hervorragenden Artikel über die sexuelle „Befreiung“ der Frau und den Zusammenbruch von Zivilisationen veröffentlicht:

Schlüsselkindblog

Wenn sexuelle Präferenzen von Frauen frei und ungehemmt ausgelebt werden, zerstört dieses Verhalten Zivilisationen. Wenn Frauen wählen können, bilden sich nach einer gewissen zeit Vielweibereien, sog. Harems.Wenn Frauen erlaubt ist, ihre Stimmen im Bereich der Sicherheit von Ländern zu äußern, dann gehen diese Nationen zu Grunde und zwar unausweichlich.

Wenn du das verstehst, verstehst du die gesamteGrundlage zivilisierter Gesellschaften. Und wenn nicht, wirst du es am Ende dieses Artikels verstanden haben.

Dies ist ein kompliziertes Thema. Lass mich kurz etwas dazu sagen, damit es verständlicher wird: Frauen sorgen sich nicht auf einer instinktiven Ebene sonderlich um ihren Stamm, ihre Nation oder um ihr Volk. Es liegt in ihrer Natur dies nicht zu tun. Frauen sind biologische Geschöpfe wie alle anderen und sie versuchen, ihre Chance, überlebensfähigen Nachwuchs zu haben, zu maximieren. Ein halbes Jahrhundert währende Experimente der Frauenbefreiung und die Gabe des politischen Stimmrechts für Frauen endet für den Westen…

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Wenn der Kumpel zum Blockwart wird

Manchmal unterhält man sich mit jemandem, der einem völlig normal erscheint. Durch eine beiläufige und eigentlich harmlose Bemerkung verwandelt sich der Gesprächspartner von einem Moment auf den anderen in einen überzeugten Verteidiger linker Ideen.

Das hat sicher jeder von uns schon mal erlebt. Da redet man mit einem Bekannten, Arbeitskollegen, Vereinskameraden, oder vielleicht sogar mit einem Familienmitglied. Man lernt die Leute besser kennen. Sie machen einen sehr vernünftigen Eindruck. Man hat den Eindruck, sie sind eher unpolitisch und wollen eigentlich nur in Ruhe gelassen werden und ihr Leben genießen. Manchmal kritisieren sie sogar gewisse Auswüchse linker Ideologie. Sie machen vielleicht Witze über die Ergebnisse des Genderwahns oder über eine Gesellschaft, in der die Frage nach der richtigen Toilette schon eine politische ist.

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Selbst dein bester Kumpel kann sich schon im nächsten Moment in einen linken Blockwart verwandeln

Und dann geschieht es: Du fühlst dich sicher und ohne groß darüber nachzudenken lässt du eine politisch unkorrekte aber eigentlich völlig harmlose Aussage fallen. Und plötzlich blitzt etwas auf in den Augen deines Gegenübers. Sein Gesichtsausdruck und seine Tonlage verändern sich von einem Moment auf den anderen. Mit gefühltem erhobenem Zeigefinger belehrt er dich, warum das soeben Gesagte objektiv und unwiderlegbar moralisch falsch ist. Die Lässigkeit und Freude, die eben noch sein Wesen geprägt haben, sind von einem Moment auf den anderen einer frostigen Empörung gewichen, die keinen Widerspruch duldet.

Er hat jetzt eine Mission. Er muss das jetzt richtig stellen. Du hast eine rote Linie überschritten, aber glücklicherweise ist er ja da! Er wird das Gesagte wieder gerade rücken und er wird dich wieder auf Linie bringen.

Wenn du jetzt auf deiner Meinung beharrst, bist du der Buhmann. Der fehlgeleitete – oder gar bösartige – Kerl. Der Rechtspopulist. Oder Schlimmeres.

Aber keine Sorge! Dein Freund übernimmt jetzt das Reden. Du musst deinen Fehler nur einsehen und ihm zustimmen und alles wird wieder gut. Das heißt es wird wieder genauso sein, wie es vorher gewesen ist. Wir vergessen einfach, dass du etwas Schlimmes gesagt hast und schon gehörst du wieder dazu.

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Einfach auf das Licht schauen!

Was geschieht da? Warum werden ganz normale Leute mit scheinbar ganz normalen Ansichten und eigener Meinung plötzlich für einen Augenblick zu Oberlehrern der Linken Moral, um dann wieder zu ihrer normalen Persönlichkeit zurück zu finden, als ob nichts gewesen wäre?

Kurz und knapp:

  1. Die Linke Moral liefert ihnen eine einfache Erklärung der Welt. Die Welt ist komplex und wir alle würden sie nur zu gerne in Gänze verstehen. Die Welt der Linken ist einfach. In ihrer Welt stehen nur Kapitalismus und Unterdrückung zwischen uns und dem Paradies auf Erden.
  2. Die Linke Moral verleiht ihnen das Gefühl moralischer Überlegenheit und das fühlt sich natürlich gut an. Will man bei den Linken als guter Mensch gelten, so muss man nicht sein Leben lang an sich selbst arbeiten, man muss nur das Schlechte in der Welt (siehe Punkt 1) anprangern. Und wer möchte nicht gerne ein guter Mensch sein?
  3. Die Linken geben ihnen einfache Argumente in die Hand, mit denen sie auch eine Debatte gegen intellektuell überlegene Gegner quasi anstrengungslos gewinnen können.
  4. Wenn man die Waffe der Linken Moral nicht selbst gebraucht, verwendet sie früher oder später jemand anders gegen einen selbst. Es ist einfach einer von ihnen zu sein. Es ist sehr schwer und gefährlich, ihr Gegner zu sein.
  5. Es ist die einzige „Moral“, die sie überhaupt kennen.

Diese Menschen wurden (wie viele von uns auch) ihr Leben lang darauf konditioniert, sich von „falschen“ Meinungen fern zu halten. Wenn nun jemand anfängt „falsche“ Dinge zu sagen, wird ihnen mit der Zeit sehr unwohl, selbst dann, wenn sie dem Gesagten auf einer faktischen Ebene eigentlich mehr oder weniger zustimmen.

Es ist sehr schlecht mit „unmoralischen“ Ideen in Berührung zu kommen. Erstens wird man dafür von der Gesellschaft schnell ausgegrenzt und zweitens sind sie eben „unmoralisch“. Das haben sie ihr Leben lang verinnerlicht. Und natürlich haben sie Mechanismen entwickelt, um in einer solchen Gesellschaft zu überleben.

Irgendwann ist dann der Punkt erreicht, wo sie sich fürchten, selbst mit diesen „falschen“ Ideen in Verbindung gebracht zu werden. Und manche von ihnen fühlen vielleicht auch, dass sie sich selbst im Kontext der von ihnen noch immer verinnerlichten Linken Moral nicht mehr als „gute Menschen“ sehen können. Ihr Selbstbild wankt. Das kann für den einen oder anderen natürlich eine sehr schockierende Situation sein.

Der beste Weg, um aus dieser misslichen Lage zu entrinnen? Man identifiziert sich mit linken Ideen (die unterbewusst noch immer die einzig legitime Quelle der Moral darstellen) und weist den Anderen zurecht!

Sie sind nicht plötzlich verrückt geworden und sie haben auch keinen Chip im Kopf. Angst vor dem Urteil der anderen und Furcht vor dem Verlust ihres Selbstbildes setzen ihren Überlebensmodus in Gang.

Was heißt das jetzt für deinen Kumpel?

Wenn du deinen Kumpel wirklich überzeugen willst, musst du behutsamer vorgehen und du darfst dich nicht nur auf Fakten verlassen. Du musst ihm nach und nach anhand von mal mehr mal weniger subtilen Beispielen die Widersprüche dieses die Welt so sehr vereinfachenden linken Moralsystems aufzeigen. Konfrontiere ihn immer mal wieder mit Ungerechtigkeiten, die die moralische Unfehlbarkeit und Integrität des linken Weltbilds in Zweifel ziehen. Und zeige ihm nach Möglichkeit, dass es auch andere moralische Betrachtungsweisen als das simple Gut/Böse-Schema der Linken gibt.

Nur so und mit viel Geduld wirst du ihn mit der Zeit gewinnen können.

Franz Josef Strauß: Der Kampf um die Sprache

Früher fand ich dieses Video sehr gut und dachte es trifft den Nagel auf den Kopf. Mittlerweile frage ich mich aber, ob Franz Josef Strauß nicht einer fatalen Fehleinschätzung aufgesessen ist und wir deshalb den Kulturkampf gegen die 68er verloren haben, weil kein Konservativer damals verstanden hatte, worum es eigentlich geht.

Es ist nicht wirklich ein Kampf um die Sprache. Die Sprache ist nur das Werkzeug. Es ist in erster Linie ein Kampf um die Moral und um die moralische Deutungshoheit. Und da haben die Linken uns in den letzten 50 Jahren gnadenlos überrannt…