Gauland lernt dazu

Na also, geht doch! Nach seiner viel kritisierten und meiner Meinung nach (selbstverschuldet) missverstandenen Vogelschiss-Rede hat Alexander Gauland heute in Augsburg auf dem AfD Bundesparteitag eine überaus gelungene Rede gehalten, die die derzeitige Situation in Deutschland treffend auf den Punkt bringt:

Ab Minute 3:46 bringt Gauland dann sogar einen gekonnt formulierten Hitlervergleicht. Moment, ist das nicht kindisch, dämlich und gefährlich? Für gewöhnlich ja und normalerweise sollte man auf sowas natürlich verzichten.

Interessant ist hier aber die Aussage und wie Gauland sie verpackt:

Deutschland ist derzeit mit den Russen wegen Putin verfeindet, mit den Amerikanern wegen Trump, mit den Briten wegen des Brexit, die Beziehungen zu den Polen, Ungarn, Italien und sogar Österreich sind miserabel. Meine Damen und Herren, liebe Freunde, der letzte deutsche Regierungschef, der eine solche Feindkonstellation gegen sich aufgebracht hat… …

Gauland führt den Satz nicht zuende, sondern schließt einfach mit einer Pause, so dass man sich dann leicht denken kann, wer gemeint ist. Unter dem heiteren Applaus der Anwesenden schickt Gauland schelmisch hinterher: „Ich habe aber nicht verglichen“.

Wie bereits gesagt, normalerweise sollte man solche Vergleiche lassen. In der Sache hat Gauland aber natürlich recht, tatsächlich hat seit dem unseligen Hitler kein deutscher Regierungschef so viele fremde Staaten gegen Deutschland aufgebracht wie Angela Merkel. Man kann sogar noch weiter gehen und mit Fug und Recht behaupten, dass seit Hitler niemand diesem Land soviel Schaden zugefügt hat wie diese Kanzlerin. Natürlich kann man das öffentlich nicht ohne weiteres so sagen.

Und genau deshalb ist das was Gauland hier abgeliefert hat rhetorisch ganz großes Kino. Hätte Gauland den Namen dieses Reichskanzlers und Diktators ausgesprochen, die Medien wären sofort über ihn hergefallen. Redakteure im ganzen Land hätten Headlines wie „Gauland vergleicht Merkel mit Hitler“ getextet und gleich im Anschluss den entsprechenden Gauland-Satz oder – wenn praktikabel – einen möglichst zugespitzten Teil davon zitiert.

Ein Shitstorm wäre die nicht unwahrscheinliche Folge gewesen.

Durch das bewusste Weglassen einer Passage, die sich jeder ohnehin selbst denken kann, sagt Gauland nicht nur was er sagen will, er bietet der Presse zugleich auch keinen Angriffspunkt. Will ein Redakteur sich nun über Gauland ereifern, so muss er die ganze Situation schildern – das Zitieren eines knackigen Satzfragmentes genügt hier nicht.

Bleibt zu hoffen, dass Gauland auch in Zukunft bei der Formulierung seiner Reden soviel Sorgfalt walten lässt.

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Eklat um Schweigeminute für ermordete Susanna im Bundestag

Die 14-jährige Susanna F. wurde – vermutlich am 22. Mai dieses Jahres – vergewaltigt und ermordet. Der mutmaßliche Täter ist ein 20-jähriger abgelehnter irakischer Asylbewerber, der aufgrund der Unfähigkeit des deutschen Staates per Flugzeug mit seiner ganzen Sippe in den Irak fliehen konnte. Er wurde dort glücklicherweise verhaftet und wird hoffentlich bald ausgeliefert.

Aus diesem traurigen Anlass nutzte der Bundestagsabgeordnete Thomas Seitz (AfD) gestern seine fünfminütgie Redezeit für eine unangekündigte Schweigeminute im deutschen Bundestag.

Natürlich kann man der Meinung sein, dass es nicht die feine Art war, die Schweigeminute nicht vorher anzukündigen. Allerdings fällt auch niemandem ein Zacken aus der Krone, wenn er aus Pietät einfach trotzdem mal 60 Sekunden die Klappe hält.

Die Abgeordneten der anderen Parteien sahen dies offenbar anders und machten lieber durch laute und empörte Zwischenrufe auf sich aufmerksam. Die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Die Grünen), die die Leitung der Parlamentssitzung inne hatte, ging sogar so weit und unterbrach Seitz während der Schweigeminute. Sie forderte ihn auf, etwas zum Thema zu sagen und als er (wenig überraschend) nicht reagierte, rief sie einfach den nächsten Redner auf.

Alexander Gauland hat hoffentlich gut aufgepasst. So macht man das. Man stellt sich nicht aus freien Stücken ins moralische Abseits, man gibt viel mehr dem politischen Gegner die Gelegenheit sich ins Aus zu schießen.

Und auch wenn jetzt manche behaupten, die AfD wolle provozieren und den Fall politisch ausschlachten: Es gab überhaupt keine Provokation. Erst die Zwischenrufer der anderen Parteien und Claudia Roth haben daraus eine gemacht. Man hätte sich einfach 60 Sekunden ruhig verhalten, ein wenig über diesen schrecklichen Mordfall nachdenken und sich heimlich darüber freuen können, dass ein AfD-Abgeordneter auf sein Rederecht verzichtet. Oder noch besser: Man hätte sich fragen können, warum man nicht selbst auf die Idee mit der Schweigeminute gekommen ist.

Aber nein, man macht lieber einen Skandal daraus und demonstriert vor der ganzen Nation seinen Mangel an Pietät und an Respekt für die eigenen Toten:

So traurig das Verhalten vieler Abgeordneter auch ist, so sehr freut es mich doch auch, dass die Opfer dieser kranken und vom Selbsthass zerfressenen Gesellschaft endlich eine Stimme im Deutschen Bundestag haben.

Wieviele von Ausländern verübte Mordfälle gab es in den letzten Jahren, bei denen die Medien extreme Beißhemmungen an den Tag legten?

Vor allem die Mordfälle Johnny K. und Daniel Siefert sind im Gedächtnis geblieben. Johnny K. wurde im Oktober 2012 auf dem Alexanderplatz in Berlin von Türken totgeschlagen, weil er einen Streit mit Beteiligung eben dieser Türken schlichten wollte – keine gute Idee, zumindest sofern man nicht wehrhaft ist, aber so hatte man es ihm im durch und durch toleranten Deutschland eben beigebracht. Die Täter erhielten lächerliche Strafen.

Der 25-jährige Daniel Siefert versuchte im März 2013 ebenfalls einen Streit zu schlichten, auch hier waren Türken beteiligt. Er wurde ebenfalls totgeschlagen.

In beiden Fällen waren die Medien anfangs sehr zurückhaltend und man konnte regelrecht spüren, dass sie eigentlich gar nicht berichten wollen und man diese Kriminalfälle am liebsten als Ereignisse von lokaler Bedeutung abhaken möchten. Auffallend am Fall Johnny K. war, dass anders als bei früheren von Ausländern an Deutschen verübten Morden ein größerer Druck bestand, darüber zu berichten. Dies lag wohl nicht nur am Tatort Alexanderplatz, sondern auch an der Herkunft des Opfers. Johnny K. war zur hälfte Thai.

Was für eine Zwickmühle, für die linksgrüne Presse: Ein Migrant wird von Migranten umgebracht. Auch wenn die Berichterstattung zum Fall Daniel Siefert wieder etwas zurückgefahren wurde und es zu einem unwürdigen Streit um sein Gedenken kam, der Geist ist seitdem aus der Flasche, die Presse kann nicht mehr alle ähnlich gearteten Mord- und Tötungsdelikte so schnell und knapp abhandeln, wie sie das zuvor zu tun pflegte.

Seit 2013 hat sich die Situation stetig weiter verbessert. Nicht nur steht die Mainstreampresse heute viel stärker unter Druck über Ausländerkriminialität zu berichten, auch haben alternative Medien an Auflage gewonnen und manche von ihnen liegen sogar schon als Printausgabe in den Kiosken.

Und doch leben wir auch heute noch in einer Gesellschaft, in der derjenige am meisten gilt, der ethnisch und kulturell am weitesten von uns entfernt ist. Je ähnlicher uns einer ist, desto mehr muss er auf Regierungslinie liegen, um gesellschaftlich zumindest toleriert zu werden.

Dieser umgekehrte Rassismus, der alles Fremde überhöht und alles Eigene bestenfalls toleriert, ist der Grund dafür, dass es einem großen Teil der Gesellschaft so schwer fällt, in Würde um die eigenen Toten zu trauern. Die Abgeordneten des Bundestages haben dies wieder einmal unter Beweis gestellt.

Und der Skandal ist dann auch nicht, dass ein Abgeordneter der AfD eine unangekündigte Schweigeminute anstimmt. Der Skandal ist, dass es Leute gibt, die daraus einen Skandal machen.

Der Vogelschiss: Was Gauland wirklich gemeint hat

Ich bin nicht unbedingt ein Freund von Alexander Gaulands Formulierungskunst. Und es ist auch nicht das erste Mal, dass ich eine Nachrichtenseite öffne und ein wenig erschrocken bin über eine äußerst unglückliche Formulierung aus Gaulands Mund, die von der Presse natürlich sofort als Steilvorlage genutzt wird.

Vielleicht hat Alexander Gauland manchmal ein Problem, sich klar auszudrücken. Vielleicht ist es aber auch gewollte Provokation.

Ich weiß es nicht.

Die Medien jedenfalls zitieren Gauland in erster Linie verkürzt auf diesen Satz:

Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in über 1000 Jahre erfolgreicher deutscher Geschichte.

Schauen wir uns also erst einmal an, was Gauland überhaupt im Kontext gesagt hat:

Hier auch nochmal der vollständige Text:

Wir haben eine Ruhmreiche Geschichte, daran hat vorhin Björn Höcke erinnert. Und die liebe Freunde dauerte länger als die verdammten 12 Jahre. Und nur wenn wir uns zu dieser Geschichte bekennen, haben wir die Kraft die Zukunft zu gestalten. Ja, wir bekennen uns zu unserer Verantwortung für die 12 Jahre.

Aber liebe Freunde, Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in über 1000 Jahre erfolgreicher Deutscher Geschichte.

Wie bereits gesagt, kann mich Gaulands Formulierungskunst oft nicht wirklich überzeugen. Und den letzten Satz, den hätte er sich in dieser Form wirklich sparen können.

Eine solche rhetorische Zuspitzung mag bei 99% aller politischen Themen ein probates Mittel darstellen, bei Themen wie Nationalsozialismus oder Holocaust sollte man aber grundsätzlich einer weit differenzierteren Ausdrucksweise den Vorzug geben. Ansonsten wird man leicht missverstanden. Und das sollte gerade jemand wie Alexander Gauland mittlerweile doch eigentlich auch wissen.

Wenn man aber verstehen will, was Gauland wirklich gemeint hat und auf welche Problematik in unserer Gesellschaft er (meiner Meinung nach etwas unbeholfen) anspielt, dann ist nicht der Begriff „Vogelschiss“ der Dreh- und Angelpunkt dieser Passage, sondern der Begriff von der Gestaltung der Zukunft.

Gauland sagt, dass die Deutsche Geschichte weit mehr ist als 12 Jahre Nationalsozialismus. Und er sagt, dass wir uns zu dieser Geschichte bekennen müssen, um die Zukunft zu gestalten, was er dann im nächsten Satz auch explizit tut.

Und genau hier liegt diese gesellschaftliche Problemstellung verborgen, die alle Kommentatoren so gekonnt ignorieren und die den Kern von Gaulands Aussagen bildet.

Um die Zukunft zu gestalten, müssen wir einen würdigen Umgang mit unserer Vergangenheit finden. Wir müssen die Verbrechen des Nationalsozialismus in angemessener Erinnerung behalten, zugleich ist es aber auch unsere Pflicht, nachfolgenden Generationen ein insgesamt positives Selbstbild zu vermitteln.

Und an diesem schwierigen Spagat sind wir bisher leider kläglich gescheitert.

AfD fordert den Schutz der Deutschen vor Volksverhetzung

Die AfD-Bundestagsfraktion forderte heute im Bundestag die Anwendung des Volksverhetzungsparagraphen 130 StGB auch bei Hetze gegen Deutsche.

Im Grunde ist es ja ein Witz, dass man darüber überhaupt diskutieren muss. Wenn man sich den Paragraphen ansieht, dann ist klar, dass hier nicht nur Minderheiten geschützt werden, sondern sämtliche nationalen, ethnischen oder religiösen Gruppen und zwar mit der Zielsetzung, den öffentlichen Frieden zu bewahren:

§ 130
Volksverhetzung

(1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
1. gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder
2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

In der Rechtspraxis aber wird dieser Paragraph mithilfe hahnebüchener Begründungen, die uns Deutsche als Bevölkerungsmehrheit als nicht schützenswürdig erachten oder mehr oder weniger subtil gar die Existenz einer ethnisch deutschen Bevölkerungsgruppe in Deutschland leugnen, bei Beleidigung von uns Deutschen nicht angewandt.

Ein Paradebeispiel dafür ist der Fall des Türken Malik Karabulut, der uns Deutsche als Köterrasse bezeichnet hatte und vom Vorwurf der Volksverhetzung ernsthaft freigesprochen wurde.

Anstatt über diese Problematik zu diskutieren fällt sämtlichen anderen Parteien nichts besseres ein, als zu versuchen, die AfD lächerlich zu machen und sich dafür von der Presse feiern zu lassen.

Doch so sehr sie sich über die von ihnen verursachten Probleme auch lustig machen, diese werden uns nicht mehr verlassen. Die Linken haben Deutschland in einen Vielvölkerstaat verwandelt und Konflikte aller Art zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen werden in Zukunft eher zu- als abnehmen.

Wenn die anderen Parteien nicht aufpassen, dann wird dieses Thema in Zukunft nicht nur politisch an Gewicht gewinnen, sondern man wird sich in 2, 5 oder 10 Jahren die Reden dieser Leute im Bundestag anschauen und die Häme und die Diskursverweigerung von heute werden auf sie zurück fallen.

Raus aus der Antifa!

Mein Fundstück der Woche ist die Website antifa-ausstieg.de.

Diese Seite wendet sich an Menschen, die sich aus Idealismus der Antifa angeschlossen haben aber selbst merken, dass das mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung nicht allzu viel zu tun hat und die deshalb aussteigen möchten.

antifa-ausstieg-jetzt

Auf der Seite heißt es:

Der sogenannte „Kampf gegen den Faschismus“ lockt viele Jugendliche an, die von einer besseren, gerechteren Welt träumen. Bei der Antifa mitzumachen scheint zunächst nicht verwerflich, sogar gesellschaftlich anerkannt. Doch erfahrungsgemäß führt die weitere Entwicklung meist in die Kriminalität. Von Hausbesetzungen über Straßenschlachten mit der Polizei bis hin zu Brandstiftung und versuchtem Totschlag reichen die Delikte im Umfeld der Antifa. Eine linksradikale Ideologie führt zur Verachtung anderer Meinungen bis hin zu offenem Hass gegen weite Teile der Gesellschaft und den Staat.

AUS VERMEINTLICHEN HELDEN WERDEN STRAFTÄTER

Rund 10.000 linksextreme Straftaten jährlich bei steigender Tendenz zeigen deutlich die Problematik. Nicht nur gesellschaftlich – auch für den Einzelnen. Wer die halbe Welt als Feind betrachtet, kann im richtigen Leben schwer Fuß fassen. Wenn du betroffen bist: Übernimm Verantwortung in der Gesellschaft. Akzeptiere andere Meinungen und man wird dir zuhören. Hör auf, dir falsche Vorbilder zu suchen und fange selbst an zu denken. Nimm dein Leben in die Hand und nicht den nächsten Pflasterstein.

Dem kann ich mich nur vorbehaltlos anschließen.

Unter dem Motto WIR HÖREN ZU, WIR HELFEN DIR! wird ausstiegswilligen Mitgliedern der Antifa dann auch persönliche Hilfe angeboten.

Allerdings wird die Website, wie man dem Impressum entnehmen kann, von der AfD Bayern betrieben. Von daher darf man durchaus bezweifeln, ob das wirklich ein ernsthaftes Angebot oder nur ein gekonnter Trollversuch ist. Ich selbst bin mir da ehrlich gesagt etwas unschlüssig.

Auf der anderen Seite gefällt mir die Idee ungemein. In einem Land, in dem nur der Extremismus der einen Seite vom Staat bekämpft wird, während der Extremismus der anderen Seite toleriert und teils sogar hofiert oder gar finanziert wird, sollte es viel mehr solche Angebote geben.

Das zeigen nicht zuletzt Angriffe der Antifa auf Polizisten und Andersdenkende immer wieder und gerade die Ausschreitungen beim G20 Gipfel in Hamburg im letzten Jahr sollten uns Warnung sein vor dem was passieren kann, wenn eine Gesellschaft auf dem linken Auge blind ist.

Curio im Bundestag zur Einführung umfassender Grenzkontrollen

Die AfD hat heute im Bundestag einen Antrag zur Einführung umfassender Grenzkontrollen eingebracht. Man möchte meinen, es ist eine Selbstverständlichkeit, dass ein souveräner Staat bestrebt ist, seine eigenen Grenzen zu schützen.

Leider ist dies im Deutschland des frühen 21. Jahrhunderts nicht der Fall.

Gottfried Curio (AfD) teilt in der Debatte zum Antrag wieder aus und rechnet mit einer Regierung ab, die ihren Amtseid schon lange nicht mehr als verbindlich erachtet:

Leider ändert in diesem Land auch die beste Rede nichts an der Verantwortungslosigkeit seiner Parlamentarier. Das Abstimmungsergebnis ist mehr als ernüchternd und zeigt sehr deutlich, wie diese Leute zu ihrem eigenen Land stehen:

grenzschutz-abstimmung

AfD kritisiert im Bundestag den geduldeten Bruch des Demonstrationsrechts

Ich weiß, ich fange an mich zu wiederholen. Aber das was im Video unter diesem Text geboten wird, das buchstabiert man O-p-p-o-s-i-t-i-o-n.

Der Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner (AfD) kritisiert in dieser Rede auf durchaus unterhaltsame Weise einen undemokratischen Misstand, den es in Deutschland leider schon sehr lange gibt.

Zwar ist das Blockieren einer angemeldeten und nicht verbotenen Demonstration ein Straftatbestand. Allerdings wird dieser in der Praxis meist nicht geahndet. Dies gilt ganz besonders dann, wenn Linke eine irgendwie „rechte“ Demonstration blockieren.

Man muss nicht jede Demonstration mögen und man kann gegen jede Demo eine Gegendemo anmelden. Finden auf einer Demo Straftaten statt, so kann man diese selbstverständlich auch zur Anzeige bringen. Aber eins kann man nicht: Man darf niemandem sein Demonstrationsrecht vorenthalten und man darf angemeldete Demonstrationen nicht behindern. Das ist ein Grundsatz der Demokratie und dieser sollte für jeden Demokraten selbstverständlich sein.

Von denen, die ganz genau wissen, dass sie allen anderen moralisch weit überlegen sind, kann man die Einhaltung derartiger Grundsätze in Deutschland freilich nicht verlangen.

Und so riefen genau diese Leute zur Blockade der Frauendemo auf, die am vergangenen Samstag gegen die sich im Rahmen der Masseneinwanderung häufenden Gewalttaten und die Untätigkeit des Staates protestierte. Leider waren die Blockierer erfolgreich und konnten die Frauendemo zur Selbstauflösung zwingen. Die Polizeiführung war an der Durchsetzung des Demonstrationsrechts offensichtlich wenig interessiert und auch die Störer wurden nicht belangt. Stattdessen prahlen einige von ihnen auf Twitter mit ihren tollen „Erfolg“.

Genau deshalb ist es so unheimlich wichtig, dass solche Misstände im Bundestag seit dieser Wahlperiode nun endlich einmal zur Sprache kommen.

AfD gründet eigenen Newsroom

Die Welt berichtet, dass die AfD im April mit einer eigenen Redaktion in das „Nachrichtengeschäft“ einsteigen will. Zwanzig Redakteure sollen im Schichtbetrieb rund um die Uhr all jene Nachrichten recherchieren und für die sozialen Medien produzieren, die von den Mainstreammedien unter den Teppich gekehrt werden.

Außerdem soll natürlich eine Plattform geschaffen werden, auf der die AfD ihre Standpunkte verbreiten kann. Somit ist diese Initiative wohl nicht zuletzt eine Reaktion auf die mangelhafte Präsenz der AfD in den Mainstreammedien – insbesondere seit der Bundestagswahl.

Radioturm

Selbst ein TV-Studio ist eingeplant und wird in den Räumen der Bundestagsfraktion eingerichtet werden.

Besonders interessant finde ich, dass die Nachrichten von einer professionellen Redaktion nach journalistischen Standards aufbereitet werden sollen. Alternative Medien haben ja in aller Regel das Problem, nicht über große finanzielle Mittel zu verfügen und werden auch nicht von einer professionellen Redaktion, sondern von engagierten Freiwilligen in ihrer Freizeit produziert. Wie überall passieren auch dort Fehler und mangels Geld und entsprechender Recherchemöglichkeiten sind nicht alle Stories auf dem journalistischen Niveau, auf dem sie sein sollten.

Das macht uns angreifbar und die Linken haben das erkannt und nutzen das geschickt, um allen Stories aus alternativen Medien pauschal das Label „Fake News“ aufzudrücken. Der nächste Schritt dieser Diskreditierung ist dann die damit begründete Zensur in den sozialen Medien durch das maassche Zensurgesetz.

Durch diese Abwertung (der sicher alles andere als perfekten) alternativen Medien sollen diese komplett diskreditiert und so die Glaubwürdigkeit der Mainstreammedien wieder hergestellt werden. Dabei lohnt es sich gerade bei diesen angeblich so professionell hergestellten Medien genauer hinzuschauen und nach Auslassungen und in Berichte eingestreute Meinungen Ausschau zu halten.

Wenn die AfD das richtig umsetzt, dann könnte sich die Gründung dieser Redaktion als ein wahrer Geniestreich erweisen. Die AfD verfügt zwar lange nicht über das Budget der Öffentlich Rechtlichen, dank der Wahlerfolge der letzten Jahre ist sie aber ganz gut aufgestellt. Zudem hat sie juristisch und parlamentarisch völlig andere Möglichkeiten als irgendwelche Blogs, die man verhältnismäßig einfach abschalten kann.

Wenn diese Redaktion gute Arbeit leistet, dann könnte sie nicht nur den Bundestagsreden der AfD-Abgeordneten zu der ihnen aufgrund des politisch äußerst relevanten Inhalts zustehenden Aufmerksamkeit verhelfen, sie könnte zugleich eine wichtige Verifizierungs- und Filteraufgabe für die Skandalstories der kommenden Jahre übernehmen und die alternativen Medien vor Zensur und weiterer Diskreditierung schützen.

AfD im Bundestag: Doppelpass behindert Integration

Von Anfang an habe ich mir von der AfD eine solide Oppositionsarbeit im Bundestag gewünscht. Nun ist die Partei noch sehr jung und es gibt einige Konflikte, die oft leider auch deutlich heftiger und destruktiver ausgetragen werden, als man sich das wünschen würde.

Als dann direkt nach der Bundestagswahl auch noch Frauke Petry und Marcus Pretzell ihren Sabotageversuch starteten und die Bundestagsfraktion zwei Mitglieder verlor, da schlug ich die Hände über dem Kopf zusammen machte ich mir schon ein wenig Sorgen.

Bis jetzt waren diese Sorgen zum Glück weitgehend unbegründet. Was die AfD-Fraktion bisher an Redebeiträgen abgeliefert hat, das ist zum Teil wirklich allererste Sahne.

Bestes Beispiel ist die heutige Bundestagsrede von Gottfried Curio zum Thema Doppelpass. Genau so geht Opposition:

Das ist exakt das, was ich seit der Reform des Staatsbürgerschaftsrechts durch Rot-Grün im Jahr 2000 denke. Und das ist genau die Art von Rede, die wir heute im Bundestag brauchen.

Wie gut diese Rede ist, das sieht man sehr schön an der Reaktion von Anton Hofreiter:

Nach all den Jahren, in denen man seine Meinung nicht frei sagen konnte, in der man oftmals nicht einmal frei denken konnte, weil man der Begriffe beraubt war, die man zur Ausgestaltung seiner Gedanken benötigt hätte, da ist auf einmal jemand mitten im Zentrum der Macht und sagt den Verantwortlichen die Wahrheit direkt ins Gesicht.

Manchmal funktioniert Demokratie wohl doch.

Deutschland braucht heute keine in sich zerstrittene AfD. Deutschland braucht keine misslungenen Tweets von Jens Maiers Mitarbeitern und Deutschland braucht auch keine verunfallten und völlig unnötigen Reden zum Holocaust.

Deutschland braucht eine AfD, die die Verantwortlichen in diesem Land so lange mit der Wahrheit konfrontiert, bis ihre hahnebüchene und völlig realitätsfremde Ideologie in sich zusammenfällt.

Bitte mehr davon!

Brandenburg: AfD-Politiker konvertiert zum Islam

Wie diese Woche bekannt wurde, ist der brandenburgische AfD-Politiker Arthur Wagner Ende letzten Jahres vom Christentum zum Islam konvertiert.

Brandenburger AfD-Politiker Arthur Wagner

Arthur Wagner

Den Religionswechsel begründet der Politiker laut Fokus unter anderem mit folgenden Worten:

Ein Grund waren Veränderungen in der Kirche, die mit meinem Verständnis nicht mehr übereinstimmen: Ihre Haltung zur AfD, die Ehe für alle – und die Teilnahme von Pfarrern am Christopher Street Day in Berlin, mit Kindern. Das geht doch nicht!

Dieser Fall erschreckt mich, denn er bestätigt eine dunkle Befürchtung, die ich schon lange habe: Was wird passieren, wenn sich mehr und mehr Menschen von unserer dekadenten und langsam zerfallenden Gesellschaft angewidert abwenden?

Wir haben im Moment keine konservative Alternative anzubieten. Die Kirchen taugen dazu schon lange nicht mehr, sie sind vielmehr Teil des Problems. Ein wahrhaftes und traditionelles Christentum ist nicht in Sicht. Auch sonst gibt es keine westliche Alternative zu einer Gesellschaftsform, die sich in immer schnellerem Tempo selbst zerstört.

Wird am Ende der Islam die Lücke füllen und wird es zu Massenkonvertierungen im Westen kommen? Es gibt viele gute Gründe den Islam abzulehnen doch leider muss man ihm auch zugestehen, dass er sich bisher von den Auswüchsen des Westens nicht hat anstecken lassen.

So lange wir hier im Westen keine gesellschaftliche und spirituelle Alternative zu unserem kollabierenden Lebensmodell haben ist für die Zukunft das Schlimmste zu befürchten.