Frontalangriff auf Facebook

Jahrelang war man bei Facebook und jedem war bekannt, dass die Firma ihr Geld mit den Daten ihrer Nutzer verdient. Jeder wusste es und (fast) keinen hat’s gestört.

Wie aus heiterem Himmel ist es jetzt plötzlich ein Thema und die ganze Welt (oder zumindest die Medienwelt) scheint empört zu sein. Facebook hat Daten seiner Nutzer an eine Firma verkauft. Damit soll Facebook angeblich die US-Präsidentschaftswahl und jetzt auch noch die Volksabstimmung zum Brexit entschieden haben.

Facebook hat Daten an die Firma Cambridge Analytics herausgegeben, die in Verbindung mit der Trump-Kampagne stand. Dies ermöglichte Cambridge Analytics direkt mit den Daten zu arbeiten. Das ist ein Datenschutzsskandal, aber man kann sich drüber streiten, ob das jetzt so viel schlimmer ist als das, was Facebook mit den Daten anstellt, wenn diese im Haus bleiben und dort verarbeitet werden.

Facebook bietet seinen Werbekunden ganz offiziell die Möglichkeit, ihre Werbung genau an die Leute auszuliefern, die zur Zielgruppe gehören. Früher konnte man Targeting nur dadurch betreiben, dass man dort hin geht, wo die Zielgruppe zuhause ist. D.h. man hat seine Werbung in Zeitschriften für Kosmetik oder in Fernsehsendungen über Autos platziert. Facebook erlaubt seinen Kunden dagegen Personen direkt und viel gezielter anzusprechen. Das ist Facebooks Produkt und für jeden Werbetreibenden ist es ein ungemein verlockendes Angebot. Möglich wird dies nur dadurch, dass Facebook über seine Benutzer so ungemein viel Wissen anhäuft.

Aber ob man alleine mit Facebook jetzt die US-Präsidentschaftswahl und die Brexit-Abstimmung entscheiden kann? Das erscheint doch ziemlich weit hergeholt.

Warum dann also diese Medienhysterie?

Das Establishment hasst Facebook und es hat gute Gründe dafür. Facebook macht nämlich noch etwas ganz anderes, als nur die Daten seiner Nutzer zu sammeln. Facebook verbindet Menschen auf der ganzen Welt und schafft damit eine riesige Öffentlichkeit. Es ist nicht nur ein Konkurrent für bekannte Massenmedien, es ist selbst ein Massenmedium.

Und während andere Massenmedien von einer Redaktion und letztlich von ihren Eigentümern kontrolliert werden, gibt Facebook jedem Normalbürger irgendwo auf der Welt ein Werkzeug in die Hand, mit dem er theoretisch ein Millionenpublikum erreichen kann. Ein unverhofft virales Posting genügt.

Diese Eigenschaft von Facebook machen sich Alternative Medien schon lange zunutze und erreichen damit große Verbreitung. Und wie die vom linksliberalen Establishment kontrollierten Medien an Bedeutung verlieren, so verliert besagtes Establishment an Einfluss.

Deshalb pushen sie auch ständig dieses Narrativ von den Fake News. Natürlich gibt es Falschnachrichten, die von irgendwelchen Idioten in die Welt gesetzt werden. Aber das sind nicht die Nachrichten, vor denen sie Angst haben. Sie fürchten sich vor den Nachrichten, die wahr sind und die ihre Medien früher niemals gebracht hätte und die sie auch heute nur dann bringen, wenn sie sich sonst völlig lächerlich machen würden. Gäbe es keine Alternativen Medien, sie würden Nachrichten, die nicht ins linksliberale Weltbild passen noch immer totschweigen. Diese Nachrichten sind die wahren „Fake News“.

Vor genau diesem Hintergrund sind auch diese Attacken auf Facebook zu verstehen. Facebook ist bei all seinen Fehler und wohl auch entgegen dem Willen seiner Macher ein Vehikel der Demokratisierung. Facebook gibt denen eine Stimme, die vorher keine hatten.

Die momentan durch die Medien verbreiteten Angriffe auf Facebook sollen dem Konzern dann auch signalisieren, dies doch bitte abzustellen.

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Wie wir die Mainstream-Medien schlagen können

Medien sind wichtig. Wichtiger noch als die Politik. Andrew Breitbart sagte einmal, dass die Politik das Ergebnis der Kultur ist. Wäre die heutige fehlgeleitete deutsche Politik denkbar ohne die irrationale und oft auch naive Hippie-Moral, die von vielen Deutschen leider völlig kritiklos verinnerlicht wurde?

Das ist in der Tat schwer vorstellbar.

Was aber formt die Kultur? In unserem Zeitalter sind das ohne Frage zu einem sehr großen Teil die Massenmedien.

Und genau deshalb reicht es nicht darauf zu hoffen, dass eine konservative Partei in Zukunft noch mehr Stimmen bekommt und vielleicht auch noch ein oder zwei andere Parteien wieder zur Vernunft kommen und so eine konservative parlamentarische Mehrheit entsteht, die alles wieder ins Lot bringt.

Wenn Politik und Gesellschaft dauerhaft wieder normal werden sollen, dann müssen wir die Macht der Mainstream-Medien brechen. Wir müssen ihnen reichweitenstarke konservative Medien entgegenstellen, die für einen Ausgleich in der Medienlandschaft sorgen. Und wenn ich Reichweite sage, dann denke ich an Fox News und Breitbart.

Nur so können wir die Gesellschaft dauerhaft verändern und damit die Ursache des heutigen Politalptraums beseitigen.

Das Internet ist nicht alles

Wenn wir heute in Deutschland von alternativen Medien und der Vergrößerung ihrer Reichweite sprechen, dann drehen sich die Diskussionen meist um soziale Medien und die ausufernde Zensur auf Twitter, YouTube und Facebook. Und ja das ist ein Problem. Durch die Zensur auf diesen Medien soll die Macht der Mainstream-Medien über die Meinungsbildung innerhalb unserer Gesellschaft erhalten werden – leider nicht ganz ohne Erfolg.

Doch zusehends habe ich den Eindruck, dass es sich hierbei mehr um einen Nebenkriegsschauplatz handelt und uns gar nicht klar ist, dass wir anderswo eine viel größere Macht entfalten könnten.

Selbstverständlich kann man mit YouTube und Facebook große Reichweiten erzielen (Twitter wird in Deutschland von der breiten Masse eher verschmäht). Das will ich hier nicht grundsätzlich in Abrede stellen.

Aber werden diese Medien am Ende nicht vielleicht heillos überschätzt?

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AfD gründet eigenen Newsroom

Die Welt berichtet, dass die AfD im April mit einer eigenen Redaktion in das „Nachrichtengeschäft“ einsteigen will. Zwanzig Redakteure sollen im Schichtbetrieb rund um die Uhr all jene Nachrichten recherchieren und für die sozialen Medien produzieren, die von den Mainstreammedien unter den Teppich gekehrt werden.

Außerdem soll natürlich eine Plattform geschaffen werden, auf der die AfD ihre Standpunkte verbreiten kann. Somit ist diese Initiative wohl nicht zuletzt eine Reaktion auf die mangelhafte Präsenz der AfD in den Mainstreammedien – insbesondere seit der Bundestagswahl.

Radioturm

Selbst ein TV-Studio ist eingeplant und wird in den Räumen der Bundestagsfraktion eingerichtet werden.

Besonders interessant finde ich, dass die Nachrichten von einer professionellen Redaktion nach journalistischen Standards aufbereitet werden sollen. Alternative Medien haben ja in aller Regel das Problem, nicht über große finanzielle Mittel zu verfügen und werden auch nicht von einer professionellen Redaktion, sondern von engagierten Freiwilligen in ihrer Freizeit produziert. Wie überall passieren auch dort Fehler und mangels Geld und entsprechender Recherchemöglichkeiten sind nicht alle Stories auf dem journalistischen Niveau, auf dem sie sein sollten.

Das macht uns angreifbar und die Linken haben das erkannt und nutzen das geschickt, um allen Stories aus alternativen Medien pauschal das Label „Fake News“ aufzudrücken. Der nächste Schritt dieser Diskreditierung ist dann die damit begründete Zensur in den sozialen Medien durch das maassche Zensurgesetz.

Durch diese Abwertung (der sicher alles andere als perfekten) alternativen Medien sollen diese komplett diskreditiert und so die Glaubwürdigkeit der Mainstreammedien wieder hergestellt werden. Dabei lohnt es sich gerade bei diesen angeblich so professionell hergestellten Medien genauer hinzuschauen und nach Auslassungen und in Berichte eingestreute Meinungen Ausschau zu halten.

Wenn die AfD das richtig umsetzt, dann könnte sich die Gründung dieser Redaktion als ein wahrer Geniestreich erweisen. Die AfD verfügt zwar lange nicht über das Budget der Öffentlich Rechtlichen, dank der Wahlerfolge der letzten Jahre ist sie aber ganz gut aufgestellt. Zudem hat sie juristisch und parlamentarisch völlig andere Möglichkeiten als irgendwelche Blogs, die man verhältnismäßig einfach abschalten kann.

Wenn diese Redaktion gute Arbeit leistet, dann könnte sie nicht nur den Bundestagsreden der AfD-Abgeordneten zu der ihnen aufgrund des politisch äußerst relevanten Inhalts zustehenden Aufmerksamkeit verhelfen, sie könnte zugleich eine wichtige Verifizierungs- und Filteraufgabe für die Skandalstories der kommenden Jahre übernehmen und die alternativen Medien vor Zensur und weiterer Diskreditierung schützen.

Trump und die kritische Reichweite

Trump hat viel Kritik einstecken müssen, als er in der vergangenen Woche drei Videos von durch Moslems begangene Gewalttaten auf Twitter weiterverbreitet hat.

Medien auf der ganzen Welt berichteten darüber. So auch in Großbritannien wo Trumps Retweets vor allem deshalb zu Diskussionen führten, weil die Videos ursprünglich von der Britain First Aktivistin Jayda Fransen verbreitet wurden. Als Konsequenz wurde sogar ein Arbeitsbesuch von Trump bei der britischen Premierministerin Theresa May im Januar 2018 abgesagt.

Trump auf Twitter

Ich finde es unheimlich faszinierend, welche Reichweite Trump hat. Trumps Twitterkanal folgen etwa 44 Millionen Menschen. Zum Vergleich: CNN hat nicht ganz 40 Millionen Twitter-Follower.

Aber die Follower sind natürlich nicht entscheidend. Das wirklich spannende an Trump ist, dass er durch seine hohe Relevanz in der Lage ist, den Medien Themen aufzuzwingen.

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