Eklat um Schweigeminute für ermordete Susanna im Bundestag

Die 14-jährige Susanna F. wurde – vermutlich am 22. Mai dieses Jahres – vergewaltigt und ermordet. Der mutmaßliche Täter ist ein 20-jähriger abgelehnter irakischer Asylbewerber, der aufgrund der Unfähigkeit des deutschen Staates per Flugzeug mit seiner ganzen Sippe in den Irak fliehen konnte. Er wurde dort glücklicherweise verhaftet und wird hoffentlich bald ausgeliefert.

Aus diesem traurigen Anlass nutzte der Bundestagsabgeordnete Thomas Seitz (AfD) gestern seine fünfminütgie Redezeit für eine unangekündigte Schweigeminute im deutschen Bundestag.

Natürlich kann man der Meinung sein, dass es nicht die feine Art war, die Schweigeminute nicht vorher anzukündigen. Allerdings fällt auch niemandem ein Zacken aus der Krone, wenn er aus Pietät einfach trotzdem mal 60 Sekunden die Klappe hält.

Die Abgeordneten der anderen Parteien sahen dies offenbar anders und machten lieber durch laute und empörte Zwischenrufe auf sich aufmerksam. Die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Die Grünen), die die Leitung der Parlamentssitzung inne hatte, ging sogar so weit und unterbrach Seitz während der Schweigeminute. Sie forderte ihn auf, etwas zum Thema zu sagen und als er (wenig überraschend) nicht reagierte, rief sie einfach den nächsten Redner auf.

Alexander Gauland hat hoffentlich gut aufgepasst. So macht man das. Man stellt sich nicht aus freien Stücken ins moralische Abseits, man gibt viel mehr dem politischen Gegner die Gelegenheit sich ins Aus zu schießen.

Und auch wenn jetzt manche behaupten, die AfD wolle provozieren und den Fall politisch ausschlachten: Es gab überhaupt keine Provokation. Erst die Zwischenrufer der anderen Parteien und Claudia Roth haben daraus eine gemacht. Man hätte sich einfach 60 Sekunden ruhig verhalten, ein wenig über diesen schrecklichen Mordfall nachdenken und sich heimlich darüber freuen können, dass ein AfD-Abgeordneter auf sein Rederecht verzichtet. Oder noch besser: Man hätte sich fragen können, warum man nicht selbst auf die Idee mit der Schweigeminute gekommen ist.

Aber nein, man macht lieber einen Skandal daraus und demonstriert vor der ganzen Nation seinen Mangel an Pietät und an Respekt für die eigenen Toten:

So traurig das Verhalten vieler Abgeordneter auch ist, so sehr freut es mich doch auch, dass die Opfer dieser kranken und vom Selbsthass zerfressenen Gesellschaft endlich eine Stimme im Deutschen Bundestag haben.

Wieviele von Ausländern verübte Mordfälle gab es in den letzten Jahren, bei denen die Medien extreme Beißhemmungen an den Tag legten?

Vor allem die Mordfälle Johnny K. und Daniel Siefert sind im Gedächtnis geblieben. Johnny K. wurde im Oktober 2012 auf dem Alexanderplatz in Berlin von Türken totgeschlagen, weil er einen Streit mit Beteiligung eben dieser Türken schlichten wollte – keine gute Idee, zumindest sofern man nicht wehrhaft ist, aber so hatte man es ihm im durch und durch toleranten Deutschland eben beigebracht. Die Täter erhielten lächerliche Strafen.

Der 25-jährige Daniel Siefert versuchte im März 2013 ebenfalls einen Streit zu schlichten, auch hier waren Türken beteiligt. Er wurde ebenfalls totgeschlagen.

In beiden Fällen waren die Medien anfangs sehr zurückhaltend und man konnte regelrecht spüren, dass sie eigentlich gar nicht berichten wollen und man diese Kriminalfälle am liebsten als Ereignisse von lokaler Bedeutung abhaken möchten. Auffallend am Fall Johnny K. war, dass anders als bei früheren von Ausländern an Deutschen verübten Morden ein größerer Druck bestand, darüber zu berichten. Dies lag wohl nicht nur am Tatort Alexanderplatz, sondern auch an der Herkunft des Opfers. Johnny K. war zur hälfte Thai.

Was für eine Zwickmühle, für die linksgrüne Presse: Ein Migrant wird von Migranten umgebracht. Auch wenn die Berichterstattung zum Fall Daniel Siefert wieder etwas zurückgefahren wurde und es zu einem unwürdigen Streit um sein Gedenken kam, der Geist ist seitdem aus der Flasche, die Presse kann nicht mehr alle ähnlich gearteten Mord- und Tötungsdelikte so schnell und knapp abhandeln, wie sie das zuvor zu tun pflegte.

Seit 2013 hat sich die Situation stetig weiter verbessert. Nicht nur steht die Mainstreampresse heute viel stärker unter Druck über Ausländerkriminialität zu berichten, auch haben alternative Medien an Auflage gewonnen und manche von ihnen liegen sogar schon als Printausgabe in den Kiosken.

Und doch leben wir auch heute noch in einer Gesellschaft, in der derjenige am meisten gilt, der ethnisch und kulturell am weitesten von uns entfernt ist. Je ähnlicher uns einer ist, desto mehr muss er auf Regierungslinie liegen, um gesellschaftlich zumindest toleriert zu werden.

Dieser umgekehrte Rassismus, der alles Fremde überhöht und alles Eigene bestenfalls toleriert, ist der Grund dafür, dass es einem großen Teil der Gesellschaft so schwer fällt, in Würde um die eigenen Toten zu trauern. Die Abgeordneten des Bundestages haben dies wieder einmal unter Beweis gestellt.

Und der Skandal ist dann auch nicht, dass ein Abgeordneter der AfD eine unangekündigte Schweigeminute anstimmt. Der Skandal ist, dass es Leute gibt, die daraus einen Skandal machen.

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Hessischer Innenminister macht in einer Büttenrede Witze über „Flüchtlinge“

Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) macht in einer Büttenrede Witze über „Flüchtlinge“ und provoziert damit die schon fast sprichwörtlich gewordene „Empörung“ des linksversifften deutschen Establishments:

Büttenreden sind nicht zuletzt dafür da, um eine Plattform zu schaffen, in der Dinge gesagt werden können, die man sonst nicht (gefahrlos) sagen kann.

Meinungsfreiheit. Läuft.