Pariser Erklärung: Manifest für ein konservatives Europa

Europa aus dem Weltraum bei Nacht

Zehn konservative Intellektuelle aus verschiedenen Ländern Europas haben mit der Pariser Erklärung ein Manifest veröffentlicht, welches das heutige dekadente Europa kritisiert und ihm den Gegenentwurf eines neuen, konservativen Europas gegenüber stellt.

Die Autoren vertreten die folgenden Kernthesen:

  1. Europa ist unsere unersetzliche Heimat, Kultur und Zivilisation
  2. Europa wird bedroht von einem falschen Verständnis seiner selbst. Das falsche Europa sieht sich als Erfüllung unserer Zivilisation, beraubt uns aber in Wirklichkeit unserer Heimat und unserer Gemeinschaft.
  3. Die Schirmherren des falschen Europas glauben an einen unaufhaltbaren Fortschritt und an eine utopische Zukunft. Sie zerstören die christlichen Traditionen Europas und biedern sich Muslimen an, in der Hoffnung, dass diese ihre utopischen Visionen teilen. Im Namen von Freiheit und Toleranz unterdrücken sie unsere Meinungsfreiheit.
  4. Das wahre Europa ist in Gefahr. Nicht durch Russland oder Muslime, sondern durch die Aushöhlung seiner selbst und die falsche Vorstellung davon, was Europa eigentlich ist.
  5. Das wahre Europa braucht unsere aktive Teilnahme und unsere Solidarität. Der Geist des Fortschritts ist geboren aus der Liebe und der Treue zu unseren Heimatländern.
  6. Wir sind keine passiven Subjekte unter der Herrschaft von Despoten, wir übernehmen Verantwortung für unsere Gemeinschaft. Wir selbst sind die Autoren unserer gemeinsamen Geschichte.
  7. Das wahre Europa ist eine Gemeinschaft von Nationen. Wir haben unsere eigenen Sprachen, Traditionen und Grenzen. Trotzdem haben wir immer unsere gegenseitige Zusammengehörigkeit anerkannt.
  8. Wir unterstützen keine auferlegte, erzwungene Einheit.
  9. Das wahre Europa ist geprägt durch das Christentum.
  10. Das Christentum nährt Europa. Das wahre Europa bekräftigt die gleiche Würde eines jeden Individuums, unabhängig von Geschlecht, Rang oder Volkszugehörigkeit. Das Christentum ist die Basis für die Beziehungen zwischen Männern und Frauen. Mit Hingabe setzen wir uns ein für unsere Ehepartner und unsere Kinder.
  11. Wir stützen uns auf die großen kulturellen Leistungen und die Tugenden der Antike.
  12. Von 1945 bis 1989 wurde in Europa viel erreicht. Doch wir können es nur bewahren, wenn wir uns auf uns selbst und unsere Traditionen zurückbesinnen, anstatt wie die Vertreter des falschen Europas uns selbst und alles Eigene zu verleugnen.
  13. Durch die Konstruktion eines falschen Christentums der „universellen Menschenrechte“ durch die Protagonisten des falschen Europa verlieren wir unsere Heimat.
  14. Die „Freiheit“ der 68er ist eine falsche Freiheit, die moralische Übertretungen zu Tugenden umdeutet und die sich in Europa immer weiter durchsetzt.
  15. Die falsche Freiheit der 68er löst unsere Gesellschaft und unsere Familien auf und konfrontiert die jungen Europäer mit einem gesellschaftlichen Trümmerhaufen.
  16. Während Europa moralisch völlig dereguliert wurde, wird das Wirtschaftsleben exzessiv reguliert und die Meinungsfreiheit wird immer weiter eingeschränkt.
  17. Das falsche Europa opfert sich selbst, um den Multikulturalismus zu verwirklichen, der erwiesenermaßen nicht funktioniert und nicht funktionieren kann.
  18. In einer Art verquerem Überlegenheitsdenken glauben die Vertreter des falschen Europa, die Migranten würden sich unserer „überlegenen“ linksliberalen Lebensweise anpassen.
  19. Die Technokratie des falschen Europas und ihr Glaube an die Globalisierung sind eine Bedrohung für unsere Demokratie.
  20. Das falsche Europa hält sich für so stark doch es ist schwach, weil seine falschen Ideen es von innen heraus schwächen.
  21. Eine Kultur der Ablehnung des Eigenen hat sich verfestigt.
  22. Die Elite des falschen Europas ist Arrogant.
  23. Wir müssen die Tyrannei des falschen Europas abschütteln. Es gibt eine Alternative.
  24. Die Arbeit an einer Erneuerung beginnt mit theologischer Selbsterkenntnis. Die universalistischen und universalisierenden Anmaßungen des falschen Europa sind eine Ersatzreligion – inklusive Glaubensbekenntnis und Kirchenbann.
  25. Wir müssen die Hoheit über die Sprache zurückgewinnen.
  26. Wir brauchen verantwortungsvolle Staatsmänner.
  27. Wir müssen nationale Einheit und Solidarität erneuern.
  28. Nur Imperien können multikulturell sein, und Europa wird ein Imperium werden, wenn wir es nicht schaffen, Solidarität und staatsbürgerliche Einheit zu den Kriterien für Strategien der Assimilation und Migrationspolitik zu machen.
  29. Viele halten Europa fälschlicherweise nur durch die Kontroverse über Migration erschüttert. In Wahrheit ist dies aber nur eine einzige Dimension eines viel generelleren sozialen Zerfalls, dessen Dynamik unbedingt umgekehrt werden muß.
  30. Wir müssen die moralische Kultur wiederherstellen.
  31. Märkte müssen nach sozialen Gesichtspunkten ausgestaltet werden.
  32. Erziehung muß reformiert werden.
  33. Ehe und Familie sind essentiell.
  34. Die Auseinandersetzung mit dem Populismus sollte angenommen werden.
  35. Unsere Zukunft ist das wahre Europa.

Klingt im großen und ganzen sehr vernünftig. Gegenüber aktuellen „populistischen“ Strömungen scheinen die Autoren etwas skeptisch zu sein

Allerdings gebe ich ihnen insofern Recht, als dass da oft leider der Europabezug tatsächlich etwas wenig ausgearbeitet ist. Dabei bietet uns doch gerade die aktuelle Krise in Europa die Möglichkeit, enger mit denen zusammenzurücken, die ebenfalls für das wahre Europa und für echte europäische Werte streiten.

Advertisements

Radikal feminin

Vor Kurzem ist das neue Blog radikal feminin an den Start gegangen. Dieses Blog ist ein Blog von Frauen für Frauen. Die Autorinnen stellen sich dem Genderwahn und dem Feminismus entgegen weil sie erkannt haben, dass Feminismus und Karriere sie nicht glücklich machen.

Die Co-Gründerin Franziska verrät im Gespräch mit Martin Sellner was ihre Beweggründe sind:

Ich finde das ist ein tolles Projekt. Der Feminismus hat uns allen – Männern wie Frauen – geschadet. Er hat Generationen von Frauen erzählt, dass sie als Mütter nichts wert wären. Er hat ihnen erzählt, dass sie nur dann etwas wert sind, wenn sie mit uns Männern in der Arbeitswelt konkurrieren und dass sie uns am besten noch überflügeln sollten. Als ob ein signifikater Teil der Männer behaupten könnte, dass seine reine (und oft mehr oder weniger stupide) Erwerbsarbeit mehr wert wäre als die Arbeit einer Frau, die drei Kinder zur Welt bringt und sie (zusammen mit ihrem Mann) zu gesunden und geistig wie moralisch gefestigten Erwachsenen erzieht.

Im Grunde ist der Feminismus frauenfeindlich. Er erzählt den Frauen, dass alles Weibliche schlecht ist. Er erzählt ihnen, dass nur männliche Eigenschaften gut sind und dass die Frauen sich deshalb anstrengen sollten, um wie Männer zu werden.

Das Ergebnis ist eine Gesellschaft, die von bedeutungslosem Sex mit ständig wechselnden Partnern und entsprechend vielen kaputten Beziehungen und beziehungsunfähigen Individuen geprägt ist. Der Feminismus hat Männer und  Frauen voneinander entfremdet. Und wenn wir die 30 oder die 40 überschreiten, dann wird vielen von uns langsam klar, dass etwas nicht stimmt in unserem Leben. Für viele ist es dann schon zu spät und ihnen wird mit der Zeit bewusst, dass das mit dem Traum von der Familie nichts mehr wird.

Männer und Frauen aber wurden geschaffen, um einander zu ergänzen und gemeinsam starke Familien und eine funktionierende Gesellschaft zu schaffen und am Laufen zu halten.

Es ist schön zu sehen, dass es jetzt auch Frauen gibt, die diese Misstände offen benennen und nach Lösungen suchen. Wir dürfen uns nicht gegeneinander aufhetzen lassen. Das hat der Feminismus schon viel zu lange getan.

Nur gemeinsam werden wir die Fehler der Vergangenheit korrigieren und eine Gesellschaft schaffen können, in der Männer und Frauen wieder miteinander und nicht mehr gegeneinander arbeiten.

Sag mir wo die Nazis sind

Die israelische Autorin und Journalistin Orit Arfa begab sich in große Gefahr. Sie besuchte für Achgut.com und das Jewish Journal die Wahlparty der AfD in München zur Bundestagswahl 2017 und suchte dort nach Nazis.

Wie wir aus den Mainstreammedien wissen, ist die AfD eine Partei voller schlechter Menschen und Nazis, weshalb das ja ein leichtes Unterfangen sein sollte. Aber seht selbst:

Redefreiheit und Titten

Sollte noch ein Beweis gefehlt haben um feststellen zu können, dass die amerikanische Gesellschaft völlig erledigt ist, hier ist er:

Die Moderatorin Jemele Hill, die für den US-Sportsender ESPN arbeitet, hat über Twitter behauptet, Trump wäre ein White Supremacist. Als die CNN-Moderatorin Brooke Baldwin den Fall mit dem früheren ESPN-Redakteur Keith Reed und Fox Sports Radiomoderator Clay Travis bespricht kommt es zum Eklat.

Aber seht selbst:

Clay Travis macht etwas Unerhörtes. Es geht um Vorfeld wohl darum, was gesagt werden kann und was nicht. Clay Travis sagt er ist ein „First Amendment Absolutist“, das heißt er steht voll und ganz hinter dem ersten Verfassungszusatz, der in den USA, abgesehen von Gewaltaufrufen, völlige Meinungsfreiheit garantiert. Und dann kommt eine Provokation, die genauso männlich wie intelligent ist.

Er sagt:

„I believe in only two things completely: The first amendment and boobs.“.

Auf Deutsch:

„Es gibt nur zwei Dinge, an die ich vorbehaltlos glaube: Den ersten Verfassungszusatz und Brüste.“

Der Gesichtsausdruck der Moderatorin ist unbezahlbar. Sobald sie das Wort „boobs“ hört beginnt in ihrem Kopf etwas zu rattern. Völlig perplex fragt sie dann noch mal nach, ob sie richtig gehört hat. Das Wort „boobs“ traut sie sich gar nicht auszusprechen. Stattdessen buchstabiert sie es. Lächerlicher geht es kaum.

Clay Travis erwidert zustimmend:

„Boobs! Two things that have never let me down in the entire history of this country: The first amendment and boobs. So those two are the only things I believe in absolutely in the country.“

Auf Deutsch:

Brüste! Zwei Dinge, die mich in der gesamten Geschichte dieses Landes niemals enttäsucht haben: Der erste Verfassungszusatz und Brüste. Das sind die einzigen beiden Dinge in diesem Land, in die ich absolutes Vertrauen habe.

Daraufhin gibt sich die Moderatorin völlig empört. Clay Travis darf zwar noch sein Argument zuende führen, aber was er sonst noch gesagt hat interessiert nicht mehr. Stattdessen ist Brooke Baldwin von da an völlig entsetzt, dass das Wort Brüste gefallen ist, während Keith Reed ihr als White Knight beispringt und sich für den Feminismus und die beruflich unterdrückten Frauen stark macht.

Clay Travis fragt Keith Reed sogar noch, ob er denn keine Brüste mag, worauf dieser aber nur mit einem politisch korrekten Ausweichmanöver reagiert.

Brooke Baldwin beendet das Interview letztlich und entschuldigt sich, dass sie nicht schon früher abgebrochen hat.

Ich habe diesen Clay Travis vorher noch nie gesehen, aber ich mag den Kerl. Er hat sich für die Redefreiheit stark gemacht und gleich danach einen Testballon losgelassen, um zu prüfen, wieviel Redefreiheit in dieser Runde herrscht. Offensichtlich nicht allzu viel, wenn schon die bloße Erwähnung des Wortes „Brüste“ genügt, um die beiden anderen am Gespräch beteiligten derart zu triggern, dass keine sinnvolle Diskussion mehr möglich ist und das Gespräch letztlich abgebrochen wird.

Man muss sich mal durch den Kopf gehen lassen, wie bescheuert das ist. Da sagt ein Mann, er glaubt an zwei Dinge und das sind Redefreiheit und Brüste. Da kann man jetzt drüber schmunzeln, oder man hält ihn für einen Idioten, man kann es für pubertär halten oder man findet es gut und mag den Kerl einfach, weil er Eier hat und sich so gibt wie er ist.

In jedem Fall wird man aber wohl über dieses Thema zügig hinweg gehen. Wenn man die mögliche Entlassung einer Moderatorin und die Angemessenheit eines ihrer Tweets in einer Livesendung diskutiert, dann will man die Diskussion doch auf keinen Fall auf den Themenkomplex weiblicher Brüste lenken. Für sowas gibt es andere Formate. Das ist völlig kontraproduktiv. Genau so einen Sch**ß zu verhindern ist der Job eines Moderators.

Nur unsere Linken Freunde können gar nicht anders. Werden sie einmal getriggert, dann reagieren sie wie unreife Teenager und bis sie sich wieder beruhigt haben ist von ihnen kein intelligentes Verhalten mehr zu erwarten.

Multikulti und der Vielvölkerstaat

Was uns heute als „Multikulti“ verkauft wird ist in Wirklichkeit ein alter Bekannter. Wir kennen ihn aus der Sowjetunion, aus Jugoslawien und aus dem Libanon.

600px-Flag_of_SFR_Yugoslavia.svg

Flagge Jugoslawiens

Die Rede ist vom „Vielvölkerstaat“. Er ist ein meist sehr konfliktreiches und oft auch labiles Gebilde. Verschiedene Völker leben in ihm und ein gemeinsames Narrativ soll Zusammengehörigkeit stiften, wo eigentlich keine ist. Zu diesem Zweck wird oft auch das Zusammengehörigkeitsgefühl einzelner Völker durch Gesetzes und Propaganda untergraben. Nichts soll dem staatstragenden Narrativ entgegen stehen.

Nicht selten verfügt ein solcher Staat über einen mächtigen Geheimdienst, der die Konflikte zwischen den Volksgruppen untereinander und zwischen einzelnen Volksgruppen und der Zentralgewalt unterdrücken soll.

Jeder, der Augen im Kopf hat, kann sehen, dass die Staaten Westeuropas sich heute mit einem irren und noch vor 20 Jahren undenkbaren Tempo zu genau solchen Vielvölkerstaaten entwickeln. Deshalb ist es ungeheuer wichtig, dass wir uns mit den Vielvölkerstaaten der Vergangenheit beschäftigen. Vieles was damals passiert ist, ist heute schon in der ein oder anderen Form passiert oder wird noch passieren.

Auch wenn wir die Zukunft nicht vorhersehen können, so ist doch absehbar, dass unserem Kontinent (wieder einmal) stürmische Zeiten bevorstehen.

Dankbarerweise hat die Blaue Narzisse heute einen sehr lesenswerten und informativen Artikel zu Jugoslawien und dem langen Scheitern dieses Vielvölkerstaats veröffentlicht, den ich euch hier empfehlen möchte.

Mit diesem Thema werde ich mich hier in Zukunft leider noch öfters beschäftigen müssen…

Feminin statt feministisch

Bei Return of Kings gibt es gerade einen Artikel, in dem sechs Leserbriefe vorgestellt werden. Sehr interessant ist dabei der Leserbrief einer 16-jährigen Australierin:

Thank you for creating Return of Kings. I read nearly all of the articles here every day.

I appreciate the existence of the Return of Kings community because in Australia, my home country, the youth have no male (or female, for that matter) role models. Reading content and comments on the pieces posted on Return of Kings has exposed me to ideas and concepts censored by Australia’s education system, government and society.

Before reading articles here, I was beginning to follow the strong feminist influence. My mum talked poorly about my father, was obese, and maintained a poor home. She did not allow me to grow my hair long, I was overweight and I hardly ever wore dresses.

My Dad, however, is a good, hard-working man whom I respect, even if I disagree with his decisions sometimes. He has taught me about feminist propaganda in the education system and that I should have children and be a good housewife, but with only 20% custody post-divorce, his messages were weakened.

I read Return of Kings articles to get me through career class in school, where saying you would like to raise children and make a man happy is scorned by childless spinsters, 20 years past the wall. Reading Return of Kings allowed me to realise that I needed to live with my Dad on a full-time basis to live a happier, healthier life.

I chose to live with my Dad and have since lost 10% of my body weight, have grown my hair to 60cm long, wear dresses most of the time, and have trained myself in the feminine arts in preparation for my future.

Also, I have some questions that I would love if you could spend the time to answer.

1. In Australia, I am considered slim. Considering you have been in countries with much better women than Australia, do you believe that I should lose weight? If so, approximately how much?

2. I am saving my virginity for marriage. How do I keep a boyfriend interested for two years until I am old enough to marry? (I am under 18 now.)

3. How can I lower the chances of my boyfriend cheating as much as possible? I am afraid that while my boyfriend attends university in the future, he will meet more attractive, smarter women than me, and will abandon me.

Ich hab das mal ins Deutsche übersetzt:

Danke, dass ihr die Seite Return of Kings betreibt. Ich lese hier fast alle Artikel und besuche eure Seite täglich.

Ich bin sehr froh, dass es diese Community gibt, denn in Australien, meinem Heimatland, hat die Jugend keine männlichen (und auch keine weiblichen) Rollenvorbilder. Die Artikel und Kommentare von Return of Kings haben mich mit Ideen und Konzepten in Berührung gebracht, die in Australien von Bildungssystem, Regierung und Gesellschaft unterdrückt werden.

Bevor ich anfing eure Seite zu lesen war ich dabei, den starken feministischen Einflüssen zu folgen, denen ich ausgesetzt bin. Meine Mutter sprach schlecht von meinem Vater, war übergewichtig und hat den Haushalt schlecht geführt. Sie hat mir nicht erlaubt mir lange Haare wachsen zu lassen, ich war übergewichtig und habe nur selten Kleider getragen.

Mein Vater ist ein guter und hart arbeitender Mann den ich respektiere, selbst wenn ich mit seinen Entscheidungen manchmal nicht überein stimme. Er hat mich über die feministische Propaganda im Schulsystem aufgeklärt und er hat mir gesagt, dass ich Kinder haben und eine gute Hausfrau werden sollte. Doch da ich nach der Scheidung nur 20% meiner Zeit unter seiner Obhut verbringen durfte war seine Botschaft nur teilweise zu mir durchgedrungen.

Ich habe die Artikel von Return of Kings gelesen um das Fach Berufsvorbereitung in der Schule zu überstehen. In diesem Fach werden Mädchen, die sagen, dass sie gerne Kinder groß ziehen und ihren Mann glücklich machen möchten von alten Jungfern, die die Wall schon seit 20 Jahren hinter sich haben (Anmerkung des Übersetzers: Wall = wenn Frauen den größten Teil ihrer Attraktivität verlieren, meist mit ca. 35 Jahren), verhöhnt und verachtet. Durch Return of Kings ist mir klar geworden, dass ich dauerhaft bei meinem Vater leben muss und dass mein Leben so glücklicher und gesünder sein würde.

So habe ich also beschlossen, bei meinem Vater zu leben und seitdem habe ich 10% abgenommen, habe mir meine Haare 60 cm lang wachsen lassen, trage die meiste Zeit Kleider und bringe mir selbst weibliche Fertigkeiten bei, um mich auf meine Zukunft vorzubereiten.

Außerdem habe ich ein paar Fragen und ich würde mich freuen wenn du dir die Zeit nehmen könntest, sie zu beantworten:

1. In Australien gelte ich als schlank. Du warst schon in Ländern, in denen es hübschere Frauen gibt als in Australien. Glaubst du ich soll abnehmen und wenn ja wie viel?

2. Ich bewahre meine Jungräulichkeit für die Ehe. Wie sorge ich dafür, dass mein Freund trotzdem zwei Jahre lang an mir interessiert ist, bis ich alt genug bin um zu Heiraten?

3. Wie kann ich so weit als möglich verhindern, dass mein Freund mich betrügt? Ich fürchte, dass er, wenn er in Zukunft studiert andere Frauen trifft, die attraktiver und klüger sind als ich und dass er mich für eine von ihnen verlassen wird.

Ich finde es etwas bedenklich, dass die Gute so unsicher ist bezüglich ihres Gewichts.

Abgesehen davon ist das aber ein fantastischer Leserbrief und man kann ihr nur wünschen, dass sie einen guten Mann findet, der sie zu schätzen weiß.

Es ist sehr bemerkenswert, dass wohl mehr Frauen als man glauben würde eine Männerseite wie Return of Kings lesen (Roosh V spricht das in einem Kommentar an). Und nicht alle davon sind Feministinnen. Vielleicht wird es ja einmal eine vergleichbare Seite geben, die von Frauen für Frauen geschrieben wird. Sinnvoll wäre es sicher, denn die Autorin des Leserbriefs spricht Fragen an, die besser von älteren Frauen beantwortet werden sollten. In einer intakten Gesellschaft wird solches Wissen von Generation zu Generation weiter gegeben. In unserer Zeit müssen wir dafür leider auf das Internet zurückgreifen.

Am meisten fasziniert mich an diesem Leserbrief aber, dass er uns zeigt, wie wichtig alternative Medien sind und dass wir im Leben anderer Menschen einen entscheidenden Unterschied machen können, auch wenn wir noch nicht dieselbe Reichweite haben wie die Mainstreampresse.

Der Linksliberalismus unserer Zeit will alle ihm fremden Gedanken tabuisieren und aus der Gesellschaft verdrängen. Ich war früher selbst einmal sehr links und ich habe den Feminismus verteidigt. Und das obwohl ich mir insgeheim immer eine Frau mit genau so einem traditionellen Mindset gewünscht habe. Aber da ich nichts anderes kannte und sehr naiv war habe ich mir einfach gedacht, dass der Feminismus letztlich schon irgendwie wieder zu solch femininen Frauen führen wird. Ein ziemlich dämlicher Irrtum, wie ich heute weiß und ich musste einen langen Weg gehen, um ihn als solchen zu erkennen.

Deshalb freue ich mich umso mehr, wenn andere heute die Möglichkeit haben mit Ideen und Meinungen in Kontakt zu kommen, die das widerspiegeln, was sie tatsächlich empfinden.

Wir brauchen eine Ehe Light

Es ist mehr als 130 Jahre her, dass Bismarck den Kulturkampf gegen die Katholische Kirche gewonnen hat. Im Zuge dieses Kulturkampfs wurde in Deutschland und in einigen anderen Ländern Europas die Macht der Kirche gebrochen und die Zivilehe eingeführt.

hochzeit

Man konnte ja schon immer viel kritisieren an der Katholischen Kirche. Aber war die Ehe dort wirklich so schlecht aufgehoben?

Seit es die Zivilehe gibt ist sie ein Spielball all der Unzufriedenen, die an den Regeln der Ehe schon immer etwas auszusetzen hatten. Und Unzufriedene gab es schon seit Anbeginn der Zeit.

Der eine will mehr als eine Frau haben, dem anderen gefällt nicht, dass er sich nicht scheiden lassen kann und wieder einer anderen gefällt nicht, dass sie nach der Scheidung keinen Unterhalt bekommt, weil sie beim Fremdgehen erwischt wurde.

Und beide Geschlechter hätten gerne die Möglichkeit sich scheiden zu lassen, falls sie jemand besseren finden sollten oder die Ehe einfach nicht mehr ihren Vorstellungen entspricht.

Ehe ist nicht mehr Ehe

Solche und andere Wünsche haben seit der Einführung der Zivilehe zur völligen Aushöhlung der Ehe geführt.

Heute ist es nicht nur relativ einfach möglich sich wieder scheiden zu lassen, es spielt auch keine Rolle, warum eine Ehe gescheitert ist. Was früher der Bund für’s Leben war, ist heute für viele das größte finanzielle und persönliche Risiko, das man im Leben überhaupt eingehen kann.

Jetzt mag der eine oder andere Einwenden, dass es den Staat nichts angeht, wer am Ende einer Ehe Schuld hat. Das Problem dabei ist aber, dass dies bedeutet, dass die Ehe quasi grundlos geschieden werden kann.

Wenn man die Ehe aber grundlos scheiden kann, dann ist das Versprechen der lebenslangen Treue, das an ihrem Anfang steht, nichts weiter als Makulatur. Es klingt gut, aber wir wissen doch alle, dass es meistens nicht ernst gemeint ist.

Würde man aus der Ehe ohne einen sehr guten Grund nicht wieder herauskommen, dann würde dem Entschluss der Eheschließung eine wahre Bedeutung innewohnen. So aber ist eine Hochzeit kaum verbindlicher als die Gründung einer WG.

Natürlich können sich ein Mann und eine Frau heute sagen: „Wir wollen bis ans Ende unseres Lebens zusammen bleiben und wir machen keinen Gebrauch von der Möglichkeit uns scheiden zu lassen“. Sie können also quasi für sich einen gegenseitigen „Nichtangriffspakt“ schließen. Aber sie haben keine Möglichkeit sich auch wirklich rechtlich darauf festzulegen. Und genau das ist ja eine der Kernideen der Ehe.

Bricht jetzt aber einer der beiden diesen „Nichtangriffspakt“ und zieht daraus vielleicht noch einen Vorteil (jüngere neue Frau, Unterhalt etc.), dann kann der andere nichts dagegen unternehmen. Denn das Gesetz interessiert sich nicht für diesen Vertragsbruch. Und was ist ein Vertrag schon wert, wenn er im Zweifel nicht durchgesetzt werden kann?

Wenn man heute eine Ehe schließt, dann ist das, als würde man eine GmbH gründen in einem Land, in dem jeder der Gesellschafter jederzeit alleine über das gesamte Kapital der Gesellschaft verfügen kann. Klar kann man sich in so einem Fall sagen: „Der Frank, der ist mein Kumpel seit Kindertagen, der würde mich nie über’s Ohr hauen und ich ihn auch nicht“.

Mag ja sein. Aber „der Frank“ wird genauso wie man selbst immer wieder auf’s Neue versucht sein diese Übereinkunft zu brechen. „Sich weiter an diesen nicht wirklich bindenden Vertrag halten oder heimlich das Kapital der Gesellschaft auszahlen lassen und über alle Berge verschwinden?“. Diese Frage wird den beteiligten immer wieder im Kopf herumschwirren. Wenn es gut läuft und wenn es schlecht läuft. Wenn der eigene Vorteil aus einem solchen Vertragsbruch klein erscheint und wenn er groß erscheint. Und sie werden sich wieder und wieder dagegen entscheiden. Bis vielleicht einmal der Tag kommt, an dem einer der Beteiligten zu einer anderen Entscheidung gelangt.

Und genauso ist es heute leider auch mit der Ehe.

Richtig heiraten? Gibt’s nicht mehr!

Was aber, wenn du dir sagst:

Das Leben ist kurz und ich möchte es nicht alleine verbringen. Eines Tages werde ich sterben und ich möchte mein Leben mit einem anderen Menschen teilen. Aber ich weiß auch, dass wir alle einmal schwach sind und aus einer dummen Laune heraus Dinge tun, die wir hinterher bereuen.

Deshalb will ich mich in ein echtes lebenslanges Commitment begeben – mit allen Vor- und Nachteilen. Ich will dieses Commitment vor Staat und Gesellschaft bekennen und mein Leben lang daran gebunden sein.

Und in den sprichwörtlichen schlechten Zeiten muss eine Lösung gefunden werden und man muss sich wieder zusammen raufen. Denn Scheidung ist in einem solchen Arrangement keine Option.

Das kannst du leider vergessen! Was früher mal einfach als Ehe bekannt war, das gibt es heute nicht mehr. Kein Standesamt gibt dir die Option eine richtige Ehe mit echter Verbindlichkeit zu schließen.

Das gefällt dir nicht und du findest das ungerecht? Dann hast du Pech gehabt, denn die unverbindliche Ehe – die eigentlich gar keine richtige Ehe mehr ist – ist der neue Normalfall und da du mit deiner Meinung quasi am Rande der Gesellschaft stehst interessiert auch niemanden, was du darüber denkst.

Die Ehe Light

Wie aber könnte man dieses Problem lösen, das sich da zwischen denen auftut, die einmal eine für ihr ganzes Leben gültige Entscheidung treffen und daran gebunden sein wollen und denen, die auf eine tolle Party mit vielen Gästen, hübschen Kleidern und teuren Autos nicht verzichten möchten, sich aber letztlich lieber eine Hintertür offen halten wollen?

Eine sehr interessante Idee hierzu ist die „Ehe Light“. Man stelle sich vor, jedes heiratswillige Paar müsste sich vor der Hochzeit entscheiden, ob es eine klassische Ehe mit allen damit verbundenen lebenslangen Verpflichtungen eingehen möchte, die nur in absoluten Ausnahmefällen geschieden werden kann, oder ob es lieber eine Ehe Light eingeht. Also eine Ehe, die sehr ähnlich der heutigen Ehe ist.

Die Ehe Light kann im Gegensatz zur echten Ehe wieder relativ einfach geschieden werden. Dafür gibt es auch ein paar Privilegien weniger. Echtes Commitment und Stabilität müssen schließlich irgendwie belohnt werden.

Dies würde nicht nur jedem ermöglichen, nach seiner Facon glücklich zu werden, es wäre auch gerecht denjenigen gegenüber, die sich tatsächlich ein Leben lang binden wollen.

Die Kunst der richtigen Begrüßung

Mir ist gerade aufgefallen, dass dieses Blog nun schon seit Februar besteht, ich euch aber bisher immer noch nicht richtig begrüßt habe. Diese Nachlässigkeit meinerseits bitte ich vielmals zu entschuldigen.

Leider ist eine korrekte Begrüßung heute im Zeitalter zahlloser Geschlechter und Geschlechteridentitäten gar nicht mehr so einfach zu bewerkstelligen und wie allen regelmäßigen Lesern dieses Blogs bekannt sein sollte, lege ich immer den allergrößten Wert auf die peinlich genaue Einhaltung der Political Correctness.

Zum Glück konnte ich einen Experten ausfindig machen, der in derartigen Problemstellungen des post-modernen Lebens äußerst versiert ist und der mir freundlicherweise helfend unter die Arme greift:

Jetzt hoffe ich nur, dass keiner vergessen wurde und sich niemand ausgeschlossen fühlen muss.

Einfachheit ist alles

Erst vor kurzem hatte ich ein sehr interessantes Erlebnis. Ich zeigte einem Bekannten, den ich sehr schätze, einen Artikel einer schweizerischen Zeitung, den ich für sehr gelungen halte und der so etwa auf FAZ-Niveau angesiedelt war.

Nach wenigen Absätzen gab er auf und gestand mir, dass er sonst nur eine bekannte Boulevardzeitung liest. Zudem beklagte er sich, dass heute selbst in seinem Lieblingsmedium zu viele Fremdwörter und zu viel Englisch vorkommen.

Nur damit ich nicht falsch verstanden werde: Mein Bekannter ist nicht irgendwie beschränkt. Er ist ein lebenserfahrener, bodenständiger und grundsätzlich konservativ eingestellter Mann. Und er ist erfrischend antiintellektuell.

Für mich war das wie eine gut gemeinte Ohrfeige. So toll ich es finde, dass wir heute so großartige Blogs haben und dass sich Leute wie Götz Kubitscheck und viele andere daran machen einen neuen konservativen Intellektualismus zu schaffen, so leicht fällt es uns, die wir eine wie auch immer geartete höhere Bildung erfahren haben den kleinen Mann auf der Straße aus den Augen zu verlieren.

Es spielt keine Rolle, ob du ein Philosoph, ein Ingenieur, ein Grafikdesigner, ein Metzger oder ein Mechaniker bist. Wenn du konservativ fühlst dann spürst du, dass hier im Westen schon seit langem gewaltig etwas nicht stimmt. Du spürst, dass die Gesellschaft nicht mehr tut was sie tun sollte und dass sie nicht mehr die Ziele verfolgt, die sie eigentlich verfolgen sollte. Und nicht einem von uns fällt es leicht für dieses Ungeheuerliche die richtigen Worte zu finden.

Und dann just an diesem Tag sehe ich auf Return of Kings diesen eher unscheinbaren Artikel:

How “Being Nice” Creates Serious Problems For Men

Tatsächlich habe ich ihn nach dem Überfliegen des Titels unter „Lebenshilfe“ eingeordnet und fand ihn wenig ansprechend. Fast hätte ich ihn nicht angelickt. Aber glücklicherweise habe ich es doch getan.

Und ich finde ihn einfach großartig! Man kann viel schreiben über Kulturmarxismus und man kann viel darüber philosophieren was wohl die Ursachen für den Niedergang des Westens sind, den wir heute alle mit Schrecken beobachten.

Doch Michael Sebastian wählt in seinem Artikel einen anderen, einen viel einfacheren Weg. Statt von Kulturmarxismus schreibt er vom Drang unbedingt zu allen nett zu sein.

Es ist der Drang nett zu sein, der dafür sorgt, dass viele Männer heute bei Frauen nicht mehr ankommen. Es ist der Drang nett zu sein, der dafür sorgt, dass die Staaten des Westens von Glücksrittern aus der Dritten Welt überrannt werden. Es ist der Drang nett zu sein, der unsere Religion und die moralischen Grundfeste unserer Gesellschaft von innen ausgehöhlt hat.

Wir sind schlichtweg zu nett geworden. Wir sind so nett geworden, dass wir alles mit uns machen lassen. Wir werden so lange nett sein, bis von uns nichts mehr übrig ist.

Es ist so einfach!

Nun haben die tiefgründigen Analyseartikel natürlich noch ihre Daseinsberechtigung. Sie sind unser Denkprozess. Und das Ergebnis dieses Denkprozesses müssen selbstverständlich Lösungen sein.

Doch sie können nur der Weg sein und nicht das Ziel. Es spielt keine Rolle, ob wir die besten und tiefgründigsten Analysen schreiben und daraus die tollsten Lösungen aufzeigen.

Die wahre Herausforderung ist beides so zu verpacken, dass auch der Mann auf der Straße es versteht.

Wie bekloppt sind die eigentlich?

Vor kurzem habe ich über diese neue Linke Website Agent*In geschrieben. Im Moment ist die Seite aufgrund der massiven öffentlichen Kritik an ihren Stasimethoden leider offline.

agentin-offline

Die Website Agent*In ist momentan leider offline

Dennoch habe ich  Seite bevor sie offline ging noch ein wenig angeschaut und ich finde man bekam dort sehr schöne Einblicke in die Gedankenwelt der radikalen Linken.

Ob man das jetzt lustig oder doch eher gruselig findet, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Sehr interessant finde ich z.B., wie die Pick-Up-Szene beschrieben wurde:

Die Pick-Up-Szene ist eine antifeministische und dem Maskulismus nahe stehende Männer-Szene. Durch die strategische Beeinflussung von Gesprächssituationen versuchen ihre Vertreter, sexualisierte Kontakte mit Frauen, auch unabhängig von deren Willen, herzustellen.

Oh mein Gott! Männer! Und sie wollen doch tatsächlich „sexualisierte Kontakte“ zu Frauen herstellen. Furchtbar, wie können die nur? Und dann auch noch „unabhängig von deren Willen“. Da ist der Vergewaltigungsvorwurf nicht mehr fern.

Tatsächlich versucht die Pickup-Szene die größtenteils unterbewussten Mechanismen der weiblichen Partnerwahl zu verstehen und sich durch entsprechende Anpassung des eigenen Verhaltens und Aussehens für Frauen attraktiver zu machen.

Für feministisch geprägte Männer ist das natürlich schwer zu akzeptieren. Man hat ihnen eingeredet, eine Frau wäre ein gewissermaßen „heiliges“ Wesen und ihre Entscheidungen entspringen einem unergründlichen und zugleich unfehlbaren Prozess. Wenn sie nun jemand damit konfrontiert, dass Frauen oft eigentlich gar nicht wissen was sie wollen und zudem noch sehr triebhaft sein können, dann kommt ihnen dies natürlich vor wie Ketzerei.

So flüchten sie sich dann in ihre Dogmen und verteidigen ihr falsches Weltbild, als ob ihr Leben auf dem Spiel stünde. Und was für einen besseren Weg könnte es hierfür geben, als die verhassten Pickup-Artists als halbe Vergewaltiger hinzustellen?

Das Weltbild ist wieder im Lot, der Tag ist gerettet!

Bekloppte Leute, bekloppte Begriffe

Besonders witzig finde ich auch immer diese lustigen Begriffe, die die Linken sich ausdenken, um ganz normale Dinge zu beschreiben und als böse erscheinen zu lassen, die sie aus tiefstem Herzen ablehnen. Hier die merkwürdigsten Begriffe, die ich auf der Website gefunden habe:

  • „Biologismus“
  • „Heteronormativität“
  • „Familismus“

Schauen wir uns diese komischen Begriffe doch einmal genauer an.

Biologismus

Man kann menschliches Verhalten oft über die Biologie erklären und manchmal kann man dabei auch über das Ziel hinaus schießen. Der Mensch hat etwas tierisches in sich, er ist aber auch zu Höherem fähig und meiner Meinung nach ist sein Leben nicht zuletzt geprägt von einem Ringen zwischen diesen beiden Polen.

Von daher ist es nicht falsch, auch soziale und geistige Aspekte zu betrachten, um menschliches Verhalten zu verstehen und ein nur auf die Biologie gerichteter Ansatz ist durchaus kritikwürdig.

Was viele Linke heute aber anstreben ist eine Negation der Biologie. Alle Menschen sollen gleich sein und dazu ist man nicht nur gerne bereit, über sämtliche biologischen Unterschiede – vor allem zwischen Mann und Frau – hinweg zu sehen, man schreckt auch nicht davor zurück, Kritiker mit Kampfbegriffen wie eben dem Begriff „biologistisch“ zu brandmarken und wahre Hexenjagden mit dem Ziel der Zerstörung ihrer bürgerlichen Existenz gegen sie zu initiieren.

Heteronormativität

Also die Idee, dass Heterosexualität das Leitbild einer Gesellschaft sein sollte, da heterosexuelle Paare Kinder bekommen. Man kann da natürlich anderer Meinung sein. Dann sollte man sich aber fragen, warum wir in den vergangenen Jahrtausenden von anderen Gesellschaftsformen nicht viel gehört haben.

Ich wette da gab es durchaus ein paar. Vermutlich haben wir aber deshalb nichts mehr von ihnen gehört, weil es im Verlauf von Generationen einfach unheimlich wichtig ist, Kinder so zu erziehen, dass sie die eigene Kultur fortführen und stabile Familienverbände bilden. Fragen des sexuellen Lustgewinns sind dagegen eher von kurzfristigem Interesse und tragen nichts zum Überleben einer Zivilisation bei.

Nur weil etwas für den lächerlich kurzen Zeitraum unseres Lebens von etwa 80 Jahren oberflächlich zu funktionieren scheint, heißt das noch lange nicht, dass es auch über einen längeren Zeitraum funktioniert. Erst später zeigt sich, ob etwas eine gute Idee war, oder ob die Idee mitsamt der davon Überzeugten ausstirbt.

Hättest du vor 10000 Jahren als Häuptling eines Stammes gelebt und dein Nachbarstamm wäre plötzlich auf die glorreiche Idee gekommen, sämtliche Familienbande aufzulösen und ein System zu etablieren, in dem Sex und „Spaß“ in jeder Form wichtiger sind als die biologischen und kulturellen Aspekte der Sexualität, du hättest dir die Hände gerieben und nur noch auf den Tag gewartet, an dem du deine neuen „Untertanen“ und ihr Hab und Gut einsammeln kannst.

Familismus

Das ist der absolute Abschuss! Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: F-a-m-i-l-i-s-m-u-s!

Also die Idee, dass du von deiner Mutter geboren wurdest und dass du einen Vater hast. Teil des „Familismus“ ist diese abgefahrene und total böse wertende Idee, dass du mit diesem Vater und dieser Mutter idealerweise biologisch verwandt bist und sie sollten auch noch zusammen leben und einander treu sein, anstatt aufgeklärt und individualistisch mit ständig wechselnden Partnern in der Gegend rumzupoppen.

Und das geht noch weiter, mit diesem Familismus. Sollten deine Eltern noch weitere Kinder miteinander (ganz böse und „unmoralische“ Einschränkung) haben, dann sind das deine Geschwister.

Und es gibt ein Band zwischen dir, deinen Eltern, deinen Geschwistern, deinen eigenen Kindern, deinen Großeltern und auch der erweiterten Familie. Und diese sind dir tendenziell wichtiger als andere Menschen und idealerweise besteht zwischen euch ein größeres Vertrauensverhältnis als zu anderen Menschen.

Das ist natürlich alles übelst diskriminierend und biologistisch gegenüber den anderen 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten und selbstverständlich müssen unsere edlen linken Weltverbesserer dieses Machwerk der Reaktion zerschlagen, um uns in ein Utopia der völligen Gleichheit zu führen.

Den Spieß umdrehen

Ich finde diese Leute, die solche Ideen vertreten, ja echt schwer zu verstehen und es fällt mir ebenso schwer, mich in sie hinein zu versetzen. Ja ok, lassen wir das mit der Political Correctness.

Ich halte diese Leute für Idioten! Immer noch nicht glaubwürdig? Na gut von mir aus. Ich sag ja schon die Wahrheit. Ich bin der festen Überzeugung, dass man diesen Leuten INS HIRN GESCHISSEN HAT. Und das sicher nicht nur einmal!

Aber trotzdem will ich hier mal eine Herleitung wagen. Ich will versuchen zu den genannten und mit abstrusen Begriffen belegten Grundideen des menschlichen Daseins die „progressiven“ Gegenstücke zu finden. Die Ideen, die wir laut der Linken annehmen sollten sehen meiner Meinung nach wie folgt aus:

  • Biologismus => „Equalismus“
  • Heteronormativität => „Sexualismus“
  • Familismus => „Atomismus“

Aber schauen wir uns den Schwachsinn im Detail an.

Equalismus

Jeder ist gleich. Also nicht nur vor dem Gesetz, sondern so wirklich richtig gleich und ohne Kompromisse. Und was sich nicht gleicht, das wird gleich gemacht.

Wenn du also z.B. mal nach einem Streit mit deiner Freundin das Gefühl hast, dass ihr nicht gleich seid und es da Unterschiede zwischen Männern und Frauen geben könnte, dann streich diese biologistische Kackscheiße schnell wieder aus deinem Kopf. Sowas wird in Zukunft nicht mehr toleriert werden!

Aber keine Angst, mit der Zeit wirst du lernen solche Unterschiede komplett zu ignorieren und du wirst selbst glauben, dass sie gar nicht existieren. Du wirst glauben, dass alle „scheinbaren biologischen Unterschiede“, die du zwischen Menschen beobachtest nur eine Folge sozialer Unterdrückung sind.

Und sollte jemand mal die Dummheit besitzen eine gegenteilige Meinung zu äußern, wirst du ihn wie selbstverständlich und ohne jemals bewusst darüber nachgedacht haben zurecht weisen. Die Sache der völligen und absoluten Gleichheit geht uns schließlich alle an!

Sexualismus

Ein böser Reaktionär wie ich würde zum Thema Sexualität vermutlich so etwas sagen wie:

Wir Menschen sind vernunftbegabte Wesen und im Gegensatz zu den Tieren in der Lage, unser eigenes Handeln und unsere Triebe zu reflektieren. Deshalb können wir unsere Sexualität einem höheren Zweck wie der Fortpflanzung und dem schwierigen Aufbau eines stabilen Familienverbands unterordnen. Indem wir den Trieb einem Zweck unterordnen schaffen wir Zivilisation.

Im Kontext der linken Idee des Sexualismus ist das natürlich alles, wer hätte es erraten: Unterdrückerische Kackscheiße.

Der Trieb ist das Ziel und wenn es allen beteiligten „Spaß“ macht ist es moralisch nicht nur in Ordnung sondern ohne jeden Zweifel richtig.

Die Sexualität ist sich selbst genug und sie einem höheren Zweck unterzuordnen ist morlisch werwerflich und unterdrückerisch. Wer solche abstrusen Ideen vertritt ist aus jeder guten Gesellschaft auszusondern.

Wenn du also morgen feststellst, dass es dich sexuell unheimlich erregt, wenn alte Frauen deinen Genitalbereich mit erhitzten metallischen Gegenständen stimmulieren, dann ist das völlig in Ordnung und moralisch richtig und niemand hat das Recht, dich dafür zu kritisieren.

Und wer weiß, vielleicht machen wir aus deiner biologisch völlig nutzlosen aber hochinteressanten „Sexidee“ in 10 Jahren ja so eine Art gesellschaftliche Institution.

Atomismus

Familien gibt es nicht mehr, denn Familie kann nur funktionieren, wenn alle beteiligten bereit sind sich selbst zurück zu nehmen.

Das ist natürlich ganz übel diskriminierend, denn jeder hat ein Recht und sogar die Pflicht einen absoluten Individualismus zu leben. Dieser kompromisslose Individualismus ist gleich zu setzen mit Freiheit und eine derart „unfreie“ Institution wie die Familie muss deshalb abgeschafft werden.

Stattdessen kannst du ja eine moderne Lebensweise leben. Da die Ehe keine ernsthafte rechtliche Verbindlichkeit geniest hast du ohnehin gute Chancen, dass deine erste Ehe bald wieder geschieden wird.

Also warum danach nicht einfach die nächste Frau heiraten? Sie bringt Kinder mit, du bringst Kinder mit und schon lebt ihr das neue Ideal der Patchworkfamilie. Das ist trendig und hip.

Gut, es gibt öfters mal Konflikte und niemand weiß je so richtig, wer eigentlich zu wem gehört. Und wenn es zu einer neuen Runde im Kreislauf des geschieden werdens und wieder heiratens kommt, dann wird es noch komplizierter. Aber für den Individualismus müssen nun mal Opfer gebracht werden.

Wenn du vor lauter Patchwork irgendwann dein Vertrauen in die Menschen komplett verloren hast oder du diesen Punkt schon vor einer ersten Eheschließung erreicht hattest, ja dann bist du reif um diese großartige linke Idee des Atomismus in ihrer Vollendung zu leben: Du lebst für den Rest deines Lebens allein.

Fazit

Das sind also drei großartige linken Ideen. Will man in so einer Welt leben?

Ich nicht!