„Neue Deutsche“: Warum Anti-Rassismus in Wahrheit Rassismus ist

Nie habe ich mit einem Artikel so sehr gerungen, wie mit diesem.

Ich habe mit ihm gerungen, weil er ein Thema berührt, über das ich niemals schreiben, ja über das ich eigentlich auch nie mehr als nötig nachdenken wollte.

Die Mitte finden

Ich bin überzeugt davon, dass man eine Mitte finden muss, ein Gleichgewicht, das immer wieder stabilisiert werden muss. Man sollte keinen Extremismus erlauben, man darf Menschen aber auch niemals zu sehr in eine Richtung pushen.

Gerade Letzteres muss man sich auch gerade dann immer wieder in Erinnerung rufen, wenn man Macht über Menschen besitzt. Nutzt man diese Macht aus und zwingt man diesen Menschen ständig und in sehr fundamentalen Bereichen seinen Willen auf, dann sieht das lange so aus, als hätte man sie von seinen Ansichten überzeugt. Tatsächlich aber kommt es irgendwann zu einer Gegenreaktion – einem Backlash, wie man heute so schön sagt.

Wenn das passiert, dann sind immer alle unglaublich überrascht und können sich nicht erklären, was da passiert ist.

Beherzigt man aber das gerade Gesagte, dann glaube ich ist es durchaus möglich eine langfristig stabile Gesellschaft zu errichten.

  • Erlaube keine zu extremen Ansichten
  • Vertrete selbst keine extremen Ansichten
  • Pushe die Leute nicht ständig in eine (extreme) Richtung

Eigentlich gar nicht so schwierig, oder?

Der Elefant im Raum

Leider leben wir nicht in einer Welt, in der diese Ratschläge beherzigt werden.

Und das ist auch der Grund, warum wir wieder über dieses Thema reden müssen, das ich hier so ungern anschneide und über das wir alle so ungern reden wollen.

Es steht wie ein Elefant mitten im Raum und doch vermeiden wir alle es anzusprechen.

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Spender retten Philosophia Perennis

David Berger, der Blogger hinter Philosophia Perennis, ist schon länger juristischen Angriffen durch linke Organisationen ausgesetzt.

Anfang des Monats startete er auf seinem Blog einen Hilferuf. Die linksextreme Amadeu Antonio Stiftung versucht ihn mit inhaltlich äußerst fragwürdigen juristischen Angriffen zum Schweigen zu bringen.

Auch wenn seine Gegner nichts Substantielles gegen ihn in der Hand haben, so können sie ihn doch mit Abmahnungen und im schlimmsten Fall mit Klagen überhäufen. Alleine durch die dadurch entstehenden Kosten kann eine finanziell gut aufgestellte Organisation, wie die Amadeu Antonio Stiftung, einen unbequemen Blogger leicht in den finanziellen Ruin treiben.

Doch David Bergers Spendenaufruf blieb nicht ungehört. Viele Leser spendeten und retteten mit ihrem Geld sein Blog Philosophia Perennis.

Geld macht Politik

Alle Spender haben ein großartiges Signal an die Amadeu Antonio Stiftung, aber auch an alle politisch Unzufriedenen in diesem Land gesendet: Wir alle können mit unserem Geld etwas verändern.

Besonders gefällt mir an der Sache, dass Menschen mit ganz unterschiedlichem Einkommen gespendet haben. Viele haben nur sehr kleine Beträge ab 2 Euro gespendet, manche auch deutlich größere Beträge.

Das zeigt: Jeder kann etwas tun und wenn wir alle – im Rahmen unserer persönlichen Möglichkeiten – etwas geben und uns selbst eine echte Spendenkultur verordnen, dann können wir Großes erreichen.

Hier ist es ganz wichtig, dass wir den Neid abschütteln, der in unserer Gesellschaft leider immer unterschwellig mitschwingt. Wer jetzt sagt: „Sollen doch die Reichen spenden“, der gibt eine Möglichkeit seiner demokratischen Teilhabe einfach so aus der Hand. Sicher ist es toll, wenn einer kommt, der einfach mal so 10.000 Euro spenden kann. Und es ist fantastisch, dass es solche Leute gibt. Aber wenn 1.000 Leute 10 Euro spenden, dann kommen am Ende auch 10.000 Euro zusammen.

Und das Schöne am Spenden ist ja auch, dass es unterschiedliche Arten des Spendens gibt. Man kann so viel spenden, dass man sich massiv einschränken und persönliche Opfer bringen muss. Man kann aber auch einfach Beträge spenden, die für einen selbst nicht viel Geld und eigentlich nicht der Rede wert sind.

Für den einen sind 2 oder 10 Euro nicht viel Geld. Für den anderen sind 100 Euro nicht viel Geld und wieder für einen anderen sind 1.000 Euro nicht viel Geld.

Wenn jeder Einzelne ab und zu einen solchen Betrag, der für ihn nicht viel Geld ist, an alternative Medien oder politische Organisationen seiner Wahl spendet, dann können wir viel verändern.

Und stellen wir uns einmal vor, wirklich jeder, der mit der aktuellen Politik unzufrieden ist, würde das auch tatsächlich tun. Unsere alternativen Medien wären nicht mehr wieder zu erkennen und vor irgendwelchen abgehalfterten Stiftungen müsste auch keiner mehr Angst haben…

5 gefährliche Ideen, die den Westen zersetzen

Es gibt Momente, da erfahren wir in einem Gespräch, dass manche Zeitgenossen wahrlich merkwürdig ticken. Man hält die Leute für völlig normal. Sie gehen ihrer Arbeit nach und machen einen total vernünftigen Eindruck. Sie haben ähnliche Hobbies wie man selbst und öfters ist man bei unpolitischen Themen sogar einer Meinung. Man findet sie regelrecht sympathisch.

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Und dann plötzlich fällt mitten im Gespräch ein Satz, der einen aus den Socken haut. Mit einem Mal wird einem bewusst, dass mehr Leute als man sich vorstellen kann und will den Mist verinnerlicht haben, der seit Jahrzehnten in den Medien propagiert wird.

Diese Leute glauben Dinge, die diametral gegen ihre eigenen Interessen gerichtet sind und haben sie sich teils sogar als einen moralischen Grundsatz zurechtgelegt. Man spürt, sie fühlen sie sich toll und moralisch überlegen, wenn sie diesen Blödsinn vertreten.

Schauen wir uns 5 dieser merkwürdigen Ideen einmal genauer an.

1. Die Erde wäre ohne uns Menschen ein besserer Ort

Es gibt Leute die glauben, dass die Erde ein besserer Ort wäre, wenn wir Menschen gar nicht existieren würden. Das ist wirklich kein Witz! Diese Leute sind überzeugt, wenn sie selbst und wir anderen alle nicht existieren würden, dann wäre hier auf dieser Welt alles viel besser.

Man will diese Leute nur packen und ihnen links und rechts eine Ohrfeige verpassen, bis sie wieder zu Verstand kommen. Aber selbst das würde nichts helfen. Es ist einfach nur bizarr.

Aber wie kommt man auf so einen absurden Gedanken?

Wir alle sind weit entfernt von der eigentlichen Natur aufgewachsen. „Natur“ kennen wir meist nur aus dem Fernsehen und aus dem Zoo. Auch die Mühen, die mit dem Leben außerhalb der Zivilisation verbunden sind, sind uns völlig fremd.

Wir leben ein privilegiertes Leben. Dies ermöglicht uns alle Fehler des Menschen und der Zivilisation peinlich genau zu betrachten und uns eingehend damit zu befassen, während wir uns in unseren Köpfen zugleich ein durch und durch romantisches Bild der Natur schaffen.

Zudem werden wir von Kindheit an mit Ängsten bezüglich Klimawandel und Umweltzerstörung zugedröhnt. Die Ökoapokalypse ist immer nur einen Augenblick entfernt. Und das schon seit den 70ern.

Jahrzehnte der Umweltpanikmache haben ihre Spuren hinterlassen.

Die Natur aber ist kein Ort der Romantik. Die Natur ist ein Ort des ununterbrochenen Kampfs ums Überleben. Jedes Tier und jeder Mensch – der außerhalb der Zivilisation lebt – ist diesem gnadenlosen Kampf ums Dasein unterworfen.

Das folgende Video ist nur etwas für Leute mit starken Nerven und zeigt einen Komodo, der seine Beute langsam und bei lebendigem Leib frisst:

Das ist die Natur! Man muss sich das wirklich auf solch drastische Weise wieder verdeutlichen. Solche Videos gibt es heute zuhauf im Internet. Auch Wölfe, Löwen und andere Raubtiere fressen ihre Beute oftmals wenn diese noch am Leben ist. Ethische Grundsätze, die ein schnelles und möglichst schmerzfreies Töten der Beute fordern sind eine reine Erfindung des Menschen.

Viele Raubtiere fressen ihre Beute zudem gerne wie der hier gezeigte Komodo von hinten. Das hat zwei sehr praktische Gründe:

  1. Bei der Verfolgung ist das Hinterteil des Beutetiers dem Raubtier am nächsten und da kommt es dann natürlich auch zuerst mit seinen Krallen und Zähnen heran
  2. Hinten ist das Tier weicher und es sind weniger Knochen im Weg

Sehr praktisch also. Dumm nur für das Beutetier, dass sich in seiner hinteren Körperhälfte keine direkt lebenswichtigen Organe befinden und es so einen langsamen und äußerst leidvollen Tod vor sich hat.

Ich will hier nicht abstreiten, dass die Natur von überwältigender Schönheit ist. Aber um das genießen zu können, muss man eben das Privileg haben, nicht Teil dieses Überlebenskampfes sein zu müssen. Und dann vergisst man leider leicht, dass das da draußen nun einmal kein Kuschelparadies, sondern eine sehr brutale und unnachsichtige Welt ist.

Unsere Vorfahren brauchten Jahrtausende, um sich dieser grünen Hölle zu entziehen, die wir heute so romantisch verklären. Und was wäre dieser Planet ohne uns Menschen?

Es gäbe keine großartigen Bauwerke, keine Wissenschaft, keine Erkenntnis und keine Philosophie. Ja es gäbe noch nicht einmal eine Moral, die jene, die sich in ihrer Selbstverleugnung für so schrecklich klug halten, gebrauchen könnten, um uns zu erklären, wie falsch und furchtbar es ist, dass wir existieren.

2. Man muss eine Frau respektieren nur weil sie eine Frau ist

Im Westen ist es heute für uns Männer nicht mehr opportun, Frauen zu kritisieren. Man hat uns beigebracht, Frauen zu respektieren, egal was sie tun und egal wie sie sich verhalten.

Eine Frau ist nachts um 2 sternhagel voll und läuft betrunken durch die Stadt? Sie hat doch nur ein wenig Spaß!

Eine Frau ist schwanger und weiß nicht wer der Vater ist? Kann ja mal passieren, wer bist du, darüber zu urteilen?

So richtig bewusst wird einem erst dann, wie sehr man beeinflusst worden ist, wenn man eine Frau trifft, die man tatsächlich respektiert. Dann wird einem klar, dass man viele Frauen in seinem Leben gar nicht wirklich respektiert hat. Man hat sie nur akzeptiert und manchmal hat man vielleicht sogar nur ihr Verhalten, das man als unangemessen betrachtet hat, ignoriert. Und das auch nur deshalb, weil es einem so beigebracht wurde und weil jede andere Reaktion potentiell mit hohen sozialen Kosten verbunden gewesen wäre.

Mit Respekt hat das nicht unbedingt etwas zu tun.

Trifft man jetzt aber eine Frau, die man tatsächlich respektiert, dann wird einem plötzlich klar, dass Respekt auch gegenüber Frauen keine Entscheidung ist. Wenn man eine Frau respektiert, wegen Dingen, die sie tut oder wegen gewissen Werten, die sie lebt, dann weiß man mit einem Mal, was es wirklich heißt, eine Frau zu respektieren.

Diese Idee, dass man jede beliebige Frau respektieren muss, ist sehr tief in die westliche Gesellschaft eingedrungen. Sie schafft Denkverbote für Männer und hält sie aus einem Teil des politischen Diskurses heraus. Zudem ist sie ein entscheidender Grund, warum heute viele Frauen ein furchtbares Benehmen an den Tag legen. Egal was eine Frau tut, es wird von der Gesellschaft gut geheißen.

Es sollte wenig verwunderlich sein, dass ein moralischer Verfall die Konsequenz ist.

3. Der Westen ist schuld an allen Kriegen und am Elend der Welt

Wow! Das ist eine steile Aussage. Doch leider gibt es viel zu viele Leute, die diesen Blödsinn glauben. Und sie glauben sogar, wir würden den Rest der Welt ausbeuten, unser Wohlstand wäre das Spiegelbild der Armut Afrikas und wir müssten deshalb im Büßergewand gehen und uns dem Rest der Welt in Demut unterwerfen.

Natürlich ist der Westen nicht schuld!

Der Westen ist sehr mächtig und die USA sind (noch) eine Weltmacht. Jede Weltmacht wird gelegentlich von anderen Mächten herausgefordert. Leider kommt es dabei auch manchmal zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Manche sind vermeidbar, andere nicht.

Unterm Strich sorgt eine Weltmacht aber für Ordnung und reduziert die Zahl der eskalierenden Konflikte in der Welt. Gibt es keine solche Ordnungsmacht, dann gibt es für staatliche und nicht-staatliche Akteure aller Art deutlich mehr Spielraum und die Chance sich in einem Konflikt mit Gewalt durchzusetzen ist deutlich größer und somit ist diese Option viel verlockender.

Wer das nicht glauben will, der muss nur die Nachrichten schauen. Die USA sind gerade dabei, ihren Status als Weltmacht zu verlieren. Das Chaos, das wir momentan in der Welt sehen, ist nur ein kleiner Ausblick auf das, was passieren wird, wenn es gar keine ordnende Weltmacht mehr gibt.

Ebenso abwegig ist der Gedanke, der Westen hätte seinen Wohlstand auf der Armut Afrikas errichtet. Der Kolonialismus endete um das Jahr 1960. Seitdem sind also fast 60 Jahre vergangen. Das ist weit mehr Zeit, als Deutschland und Japan benötigt haben, um ein Wirtschaftswunder aus dem Boden zu stampfen.

Und wenn es einzelnen Ländern nicht einmal gelingt, die zur Versorgung ihrer eigenen Bevölkerung benötigten landwirtschaftlichen Flächen vor dem Zugriff ausländischer Investoren zu schützen, dann ist das nicht die Schuld des bösen Westens, sondern das Ergebnis von Korruption und Verrat. Manchmal ist eine gesunde Portion Nationalismus eben doch nicht ganz verkehrt.

Durch das politkorrekte Verschweigen solcher Tatsachen und die Negation jeder Eigenverantwortung der unmittelbar Betroffenen wird man diese Probleme jedenfalls nicht lösen.

4. Es gibt einen unaufhaltsamen „gesellschaftlichen Fortschritt“ und wir haben keine Kontrolle über unser eigenes Schicksal

Diese Idee ist ungeheuer entmutigend. Und genau das soll sie auch sein. Wir können ohnehin nichts ändern, also warum es überhaupt versuchen? Der „Fortschritt“ lässt sich nicht aufhalten, also ergeben wir uns doch einfach in unser Schicksal.

Diese Idee ist die Antithese der Demokratie. Wenn ohnehin keine Veränderung möglich ist, weil die einzig möglichen Veränderungen vom „Fortschritt“ vorgegeben sind, dann können wir einfach immer die gleichen Leute wählen. Sie werden schon das Richtige, das ja ohnehin das einzig Mögliche ist, tun und wir geniesen so lange das Leben. Die Konsequenzen dieses unaufhaltsamen „Fortschritts“ sind schließlich genauso alternativlos wie er selbst.

Natürlich ist auch diese Idee völliger Blödsinn.

Es gibt keinen unaufhaltsamen gesellschaftlichen Fortschritt. Es gibt einen technologischen Fortschritt und dieser hat oftmals gesellschaftliche Veränderungen zur Folge. Das heißt aber nicht, dass wir solchen Veränderungen nicht durch eine Anpassung unserer Gesellschaft begegnen können. Technologien kann man regulieren und ein Staat und eine Gesellschaft müssen immer das fördern, was wünschenswert ist und zugleich das erschweren, was nicht wünschenswert ist.

Am Ende muss immer eine funktionierende Gesellschaft stehen, die den Stürmen der Zeit standhalten kann.

5. Nur zu Überleben ist genug

Das tägliche Überleben sollte uns genug sein. Dazu noch ein wenig Geld und Luxus und es gibt keinen Grund mehr unglücklich zu sein oder sich gar zu beschweren.

Wen interessiert die Zukunft? Weder die eigene Zukunft, die Zukunft der eigenen Familie noch die Zukunft des eigenen Landes sind von Belang. Man richtet sich in der Gegenwart ein und betäubt sich vor der Glotze oder am Computer.

Wer hier ausscheert macht sich verdächtig.

Fazit

Es geistern heute viele falsche und teils auch kranke Ideen durch die Köpfe. Diese Ideen sind schädlich für den Einzelnen, da sie jeden positiven Bezug zu sich selbst zerstören. Dadurch hindern sie uns daran, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen und für das zu streiten, was uns selbst und unseren Nächsten langfristig nützen wird.

Es mag sich für eine Weile gut anfühlen, sich selbst als moralisch überlegen zu empfinden und auf die schlechte Welt zu schimpfen, aber am Ende wird man dafür die Quittung bekommen.

Noch verheerender als für den Einzelnen aber sind diese falschen Ideen für unsere Gesellschaft. Sie zerstören sie nicht nur, sie lösen sie regelrecht von innen auf.

Wie soll denn eine Gemeinschaft auch langfristig funktionieren, die sich selbst als die Quelle aller Übel der Welt sieht, in der schlechtes Verhalten toleriert wird und die zugleich glaubt, dass alles, was gerade so passiert, unaufhaltsam und alternativlos ist? Eine solche Gemeinschaft hat sich selbst schon längst aufgegeben.

Wir müssen uns dieser und anderer schädlicher Ideen an uns selbst und an anderen bewusst werden. Nur so können wir Gegenargumente für sie finden und nur so können wir sie durch andere, positive Ideen ersetzen.

Warum wir eine Sexualmoral brauchen

Uns allen wurde erzählt, dass wir aus einer dunklen Zeit kommen. Aus einer Zeit der sexuellen Unterdrückung. Aus einer Zeit, in der finster drein blickende Hüter der Moral die ihnen hilflos ausgelieferten Menschen mit ihren rückständigen Ideen davon abhielten, sich selbst zu verwirklichen und ihre Sexualität frei auszuleben. Wir haben eine Gesellschaft überwunden, in der man die Menschen davon abhielt, ihr Glück zu finden.

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Die versprochene „Freiheit“ ist hier

Heute leben wir in dieser Welt der „Freiheit“, die man uns versprochen hat. Jeder einzelne von uns kann sich selbst umsehen. Er kann die Gesellschaft betrachten, die ihn umgibt und er kann sich selbst ein Urteil bilden. Und natürlich kann er auch sein eigenes Leben zur Betrachtung heranziehen.

Sind wir glücklich mit der Gesellschaft, in der wir Leben? Sind wir glücklich mit dieser Freiheit, die uns versprochen und die geliefert wurde?

Das Narrativ hinterfragen

Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er zu dieser Gesellschaft und ihren Werten steht.

Doch schauen wir uns doch einmal dieses Narrativ von der „Sexuellen Befreiung“ etwas genauer an. Man sagt uns, eine freie Entfaltung der Sexualität wäre ein wichtiger Faktor dafür, im Leben glücklich zu sein.

Währenddessen erzählen uns alle erfolgreichen Religionen etwas von Monogamie und einem moralischen und eher restriktiven Umgang mit Sexualität.

Nun haben wir Menschen natürlich diese Tendenz, uns selbst und unsere Zeit als die Spitze des Fortschritts anzusehen. Oft betrachten wir die Gesellschaft, in der wir Leben als die bestmögliche und glauben unsere Art zu leben wäre die einzige, die überhaupt Sinn macht. Alles was vor uns war betrachten wir als notwendigen Entwicklungsschritt hin zu unserer heutigen und als fast perfekt empfundenen Welt, wenn nicht gar als Fehlentwicklung.

Aber wenn etwas mehr als tausend Jahre funktioniert hat, muss dann nicht irgend etwas daran richtig sein? Insbesondere dann, wenn wir unsere heutige Welt betrachten, die erst seit wenigen Jahrzehnten in dieser Form existiert und die gerade nicht unbedingt den Eindruck erweckt, als ob das noch lange so weiter gehen würde?

Warum aber lehren diese Religionen eine „Sexualmoral“, eine Sache, die uns heute so seltsam aus der Zeit gefallen scheint? Und warum lehrt uns der Linksliberalismus das Gegenteil, welches man zusammenfassen könnte mit: „Alles ist erlaubt, so lange alle (direkt) Beteiligten es gut finden“?

Ich könnte jetzt etwas über stabile Familien und daraus erwachsende stabile Gesellschaften schreiben. Ich könnte über Geburtenraten schreiben. Genauso gut könnte ich auch etwas über Kinder und ihr Recht auf stabile Verhältnisse schreiben. Ich könnte über Verantwortung schreiben, die man als Erwachsener übernehmen sollte und die wichtiger ist, als individuelle Selbstverwirklichung um jeden Preis.

Kurz: Ich könnte darüber schreiben, dass Sexualität wichtige soziale Funktionen erfüllt und nicht nur bloße Triebbefriedigung ist. Und genau das ist der Kern der Sache.

Herr oder Sklave?

Religion und Tradition wollen uns nicht „unterdrücken“. Sie sagen uns einfach nur:

Sexualität ist ein Trieb. Sie kann gute und schlechte Dinge bewirken. Wir wollen, dass du lernst, sie zu beherrschen. Du sollst deine Sexualität kontrollieren und nicht sie dich.

Wir Menschen sind hin und her gerissen zwischen kurzfristigen und leicht verfügbaren Freuden und langfristigen Zielen. Und genauso sind wir auch hin und her gerissen zwischen unserer triebhaften und unserer höheren geistigen Natur.

Geben wir den kurzfristigen Freuden zu sehr nach, so zerstören wir das, was uns auf lange Sicht glücklich machen würde oder sorgen dafür, dass es gar nicht erst entstehen kann.

Und genau das ist es, was die Zerstörer des Westens mit ihrer Maxime „Alles ist ok, so lange alle Beteiligten einverstanden sind“ bezwecken.

Sie wollen uns auf dieses niedere Level herunterziehen. Sie wollen uns dazu verleiten, unserem ersten Impuls nachzugeben. Und sie haben eine Moral geschaffen, welche dieses Verhalten für richtig erklärt.

Sie soll uns das schlechte Gefühl nehmen, das uns beschleicht, wann immer wir unsere hohen und schwierigen Ziele aus den Augen verlieren und uns stattdessen in unseren niederen Instinkten und damit in der Gegenwart verlieren.

Pariser Erklärung: Manifest für ein konservatives Europa

Europa aus dem Weltraum bei Nacht

Zehn konservative Intellektuelle aus verschiedenen Ländern Europas haben mit der Pariser Erklärung ein Manifest veröffentlicht, welches das heutige dekadente Europa kritisiert und ihm den Gegenentwurf eines neuen, konservativen Europas gegenüber stellt.

Die Autoren vertreten die folgenden Kernthesen:

  1. Europa ist unsere unersetzliche Heimat, Kultur und Zivilisation
  2. Europa wird bedroht von einem falschen Verständnis seiner selbst. Das falsche Europa sieht sich als Erfüllung unserer Zivilisation, beraubt uns aber in Wirklichkeit unserer Heimat und unserer Gemeinschaft.
  3. Die Schirmherren des falschen Europas glauben an einen unaufhaltbaren Fortschritt und an eine utopische Zukunft. Sie zerstören die christlichen Traditionen Europas und biedern sich Muslimen an, in der Hoffnung, dass diese ihre utopischen Visionen teilen. Im Namen von Freiheit und Toleranz unterdrücken sie unsere Meinungsfreiheit.
  4. Das wahre Europa ist in Gefahr. Nicht durch Russland oder Muslime, sondern durch die Aushöhlung seiner selbst und die falsche Vorstellung davon, was Europa eigentlich ist.
  5. Das wahre Europa braucht unsere aktive Teilnahme und unsere Solidarität. Der Geist des Fortschritts ist geboren aus der Liebe und der Treue zu unseren Heimatländern.
  6. Wir sind keine passiven Subjekte unter der Herrschaft von Despoten, wir übernehmen Verantwortung für unsere Gemeinschaft. Wir selbst sind die Autoren unserer gemeinsamen Geschichte.
  7. Das wahre Europa ist eine Gemeinschaft von Nationen. Wir haben unsere eigenen Sprachen, Traditionen und Grenzen. Trotzdem haben wir immer unsere gegenseitige Zusammengehörigkeit anerkannt.
  8. Wir unterstützen keine auferlegte, erzwungene Einheit.
  9. Das wahre Europa ist geprägt durch das Christentum.
  10. Das Christentum nährt Europa. Das wahre Europa bekräftigt die gleiche Würde eines jeden Individuums, unabhängig von Geschlecht, Rang oder Volkszugehörigkeit. Das Christentum ist die Basis für die Beziehungen zwischen Männern und Frauen. Mit Hingabe setzen wir uns ein für unsere Ehepartner und unsere Kinder.
  11. Wir stützen uns auf die großen kulturellen Leistungen und die Tugenden der Antike.
  12. Von 1945 bis 1989 wurde in Europa viel erreicht. Doch wir können es nur bewahren, wenn wir uns auf uns selbst und unsere Traditionen zurückbesinnen, anstatt wie die Vertreter des falschen Europas uns selbst und alles Eigene zu verleugnen.
  13. Durch die Konstruktion eines falschen Christentums der „universellen Menschenrechte“ durch die Protagonisten des falschen Europa verlieren wir unsere Heimat.
  14. Die „Freiheit“ der 68er ist eine falsche Freiheit, die moralische Übertretungen zu Tugenden umdeutet und die sich in Europa immer weiter durchsetzt.
  15. Die falsche Freiheit der 68er löst unsere Gesellschaft und unsere Familien auf und konfrontiert die jungen Europäer mit einem gesellschaftlichen Trümmerhaufen.
  16. Während Europa moralisch völlig dereguliert wurde, wird das Wirtschaftsleben exzessiv reguliert und die Meinungsfreiheit wird immer weiter eingeschränkt.
  17. Das falsche Europa opfert sich selbst, um den Multikulturalismus zu verwirklichen, der erwiesenermaßen nicht funktioniert und nicht funktionieren kann.
  18. In einer Art verquerem Überlegenheitsdenken glauben die Vertreter des falschen Europa, die Migranten würden sich unserer „überlegenen“ linksliberalen Lebensweise anpassen.
  19. Die Technokratie des falschen Europas und ihr Glaube an die Globalisierung sind eine Bedrohung für unsere Demokratie.
  20. Das falsche Europa hält sich für so stark doch es ist schwach, weil seine falschen Ideen es von innen heraus schwächen.
  21. Eine Kultur der Ablehnung des Eigenen hat sich verfestigt.
  22. Die Elite des falschen Europas ist Arrogant.
  23. Wir müssen die Tyrannei des falschen Europas abschütteln. Es gibt eine Alternative.
  24. Die Arbeit an einer Erneuerung beginnt mit theologischer Selbsterkenntnis. Die universalistischen und universalisierenden Anmaßungen des falschen Europa sind eine Ersatzreligion – inklusive Glaubensbekenntnis und Kirchenbann.
  25. Wir müssen die Hoheit über die Sprache zurückgewinnen.
  26. Wir brauchen verantwortungsvolle Staatsmänner.
  27. Wir müssen nationale Einheit und Solidarität erneuern.
  28. Nur Imperien können multikulturell sein, und Europa wird ein Imperium werden, wenn wir es nicht schaffen, Solidarität und staatsbürgerliche Einheit zu den Kriterien für Strategien der Assimilation und Migrationspolitik zu machen.
  29. Viele halten Europa fälschlicherweise nur durch die Kontroverse über Migration erschüttert. In Wahrheit ist dies aber nur eine einzige Dimension eines viel generelleren sozialen Zerfalls, dessen Dynamik unbedingt umgekehrt werden muß.
  30. Wir müssen die moralische Kultur wiederherstellen.
  31. Märkte müssen nach sozialen Gesichtspunkten ausgestaltet werden.
  32. Erziehung muß reformiert werden.
  33. Ehe und Familie sind essentiell.
  34. Die Auseinandersetzung mit dem Populismus sollte angenommen werden.
  35. Unsere Zukunft ist das wahre Europa.

Klingt im großen und ganzen sehr vernünftig. Gegenüber aktuellen „populistischen“ Strömungen scheinen die Autoren etwas skeptisch zu sein

Allerdings gebe ich ihnen insofern Recht, als dass da oft leider der Europabezug tatsächlich etwas wenig ausgearbeitet ist. Dabei bietet uns doch gerade die aktuelle Krise in Europa die Möglichkeit, enger mit denen zusammenzurücken, die ebenfalls für das wahre Europa und für echte europäische Werte streiten.

Radikal feminin

Vor Kurzem ist das neue Blog radikal feminin an den Start gegangen. Dieses Blog ist ein Blog von Frauen für Frauen. Die Autorinnen stellen sich dem Genderwahn und dem Feminismus entgegen weil sie erkannt haben, dass Feminismus und Karriere sie nicht glücklich machen.

Die Co-Gründerin Franziska verrät im Gespräch mit Martin Sellner was ihre Beweggründe sind:

Ich finde das ist ein tolles Projekt. Der Feminismus hat uns allen – Männern wie Frauen – geschadet. Er hat Generationen von Frauen erzählt, dass sie als Mütter nichts wert wären. Er hat ihnen erzählt, dass sie nur dann etwas wert sind, wenn sie mit uns Männern in der Arbeitswelt konkurrieren und dass sie uns am besten noch überflügeln sollten. Als ob ein signifikater Teil der Männer behaupten könnte, dass seine reine (und oft mehr oder weniger stupide) Erwerbsarbeit mehr wert wäre als die Arbeit einer Frau, die drei Kinder zur Welt bringt und sie (zusammen mit ihrem Mann) zu gesunden und geistig wie moralisch gefestigten Erwachsenen erzieht.

Im Grunde ist der Feminismus frauenfeindlich. Er erzählt den Frauen, dass alles Weibliche schlecht ist. Er erzählt ihnen, dass nur männliche Eigenschaften gut sind und dass die Frauen sich deshalb anstrengen sollten, um wie Männer zu werden.

Das Ergebnis ist eine Gesellschaft, die von bedeutungslosem Sex mit ständig wechselnden Partnern und entsprechend vielen kaputten Beziehungen und beziehungsunfähigen Individuen geprägt ist. Der Feminismus hat Männer und  Frauen voneinander entfremdet. Und wenn wir die 30 oder die 40 überschreiten, dann wird vielen von uns langsam klar, dass etwas nicht stimmt in unserem Leben. Für viele ist es dann schon zu spät und ihnen wird mit der Zeit bewusst, dass das mit dem Traum von der Familie nichts mehr wird.

Männer und Frauen aber wurden geschaffen, um einander zu ergänzen und gemeinsam starke Familien und eine funktionierende Gesellschaft zu schaffen und am Laufen zu halten.

Es ist schön zu sehen, dass es jetzt auch Frauen gibt, die diese Misstände offen benennen und nach Lösungen suchen. Wir dürfen uns nicht gegeneinander aufhetzen lassen. Das hat der Feminismus schon viel zu lange getan.

Nur gemeinsam werden wir die Fehler der Vergangenheit korrigieren und eine Gesellschaft schaffen können, in der Männer und Frauen wieder miteinander und nicht mehr gegeneinander arbeiten.

Sag mir wo die Nazis sind

Die israelische Autorin und Journalistin Orit Arfa begab sich in große Gefahr. Sie besuchte für Achgut.com und das Jewish Journal die Wahlparty der AfD in München zur Bundestagswahl 2017 und suchte dort nach Nazis.

Wie wir aus den Mainstreammedien wissen, ist die AfD eine Partei voller schlechter Menschen und Nazis, weshalb das ja ein leichtes Unterfangen sein sollte. Aber seht selbst:

Redefreiheit und Titten

Sollte noch ein Beweis gefehlt haben um feststellen zu können, dass die amerikanische Gesellschaft völlig erledigt ist, hier ist er:

Die Moderatorin Jemele Hill, die für den US-Sportsender ESPN arbeitet, hat über Twitter behauptet, Trump wäre ein White Supremacist. Als die CNN-Moderatorin Brooke Baldwin den Fall mit dem früheren ESPN-Redakteur Keith Reed und Fox Sports Radiomoderator Clay Travis bespricht kommt es zum Eklat.

Aber seht selbst:

Clay Travis macht etwas Unerhörtes. Es geht um Vorfeld wohl darum, was gesagt werden kann und was nicht. Clay Travis sagt er ist ein „First Amendment Absolutist“, das heißt er steht voll und ganz hinter dem ersten Verfassungszusatz, der in den USA, abgesehen von Gewaltaufrufen, völlige Meinungsfreiheit garantiert. Und dann kommt eine Provokation, die genauso männlich wie intelligent ist.

Er sagt:

„I believe in only two things completely: The first amendment and boobs.“.

Auf Deutsch:

„Es gibt nur zwei Dinge, an die ich vorbehaltlos glaube: Den ersten Verfassungszusatz und Brüste.“

Der Gesichtsausdruck der Moderatorin ist unbezahlbar. Sobald sie das Wort „boobs“ hört beginnt in ihrem Kopf etwas zu rattern. Völlig perplex fragt sie dann noch mal nach, ob sie richtig gehört hat. Das Wort „boobs“ traut sie sich gar nicht auszusprechen. Stattdessen buchstabiert sie es. Lächerlicher geht es kaum.

Clay Travis erwidert zustimmend:

„Boobs! Two things that have never let me down in the entire history of this country: The first amendment and boobs. So those two are the only things I believe in absolutely in the country.“

Auf Deutsch:

Brüste! Zwei Dinge, die mich in der gesamten Geschichte dieses Landes niemals enttäsucht haben: Der erste Verfassungszusatz und Brüste. Das sind die einzigen beiden Dinge in diesem Land, in die ich absolutes Vertrauen habe.

Daraufhin gibt sich die Moderatorin völlig empört. Clay Travis darf zwar noch sein Argument zuende führen, aber was er sonst noch gesagt hat interessiert nicht mehr. Stattdessen ist Brooke Baldwin von da an völlig entsetzt, dass das Wort Brüste gefallen ist, während Keith Reed ihr als White Knight beispringt und sich für den Feminismus und die beruflich unterdrückten Frauen stark macht.

Clay Travis fragt Keith Reed sogar noch, ob er denn keine Brüste mag, worauf dieser aber nur mit einem politisch korrekten Ausweichmanöver reagiert.

Brooke Baldwin beendet das Interview letztlich und entschuldigt sich, dass sie nicht schon früher abgebrochen hat.

Ich habe diesen Clay Travis vorher noch nie gesehen, aber ich mag den Kerl. Er hat sich für die Redefreiheit stark gemacht und gleich danach einen Testballon losgelassen, um zu prüfen, wieviel Redefreiheit in dieser Runde herrscht. Offensichtlich nicht allzu viel, wenn schon die bloße Erwähnung des Wortes „Brüste“ genügt, um die beiden anderen am Gespräch beteiligten derart zu triggern, dass keine sinnvolle Diskussion mehr möglich ist und das Gespräch letztlich abgebrochen wird.

Man muss sich mal durch den Kopf gehen lassen, wie bescheuert das ist. Da sagt ein Mann, er glaubt an zwei Dinge und das sind Redefreiheit und Brüste. Da kann man jetzt drüber schmunzeln, oder man hält ihn für einen Idioten, man kann es für pubertär halten oder man findet es gut und mag den Kerl einfach, weil er Eier hat und sich so gibt wie er ist.

In jedem Fall wird man aber wohl über dieses Thema zügig hinweg gehen. Wenn man die mögliche Entlassung einer Moderatorin und die Angemessenheit eines ihrer Tweets in einer Livesendung diskutiert, dann will man die Diskussion doch auf keinen Fall auf den Themenkomplex weiblicher Brüste lenken. Für sowas gibt es andere Formate. Das ist völlig kontraproduktiv. Genau so einen Sch**ß zu verhindern ist der Job eines Moderators.

Nur unsere Linken Freunde können gar nicht anders. Werden sie einmal getriggert, dann reagieren sie wie unreife Teenager und bis sie sich wieder beruhigt haben ist von ihnen kein intelligentes Verhalten mehr zu erwarten.

Multikulti und der Vielvölkerstaat

Was uns heute als „Multikulti“ verkauft wird ist in Wirklichkeit ein alter Bekannter. Wir kennen ihn aus der Sowjetunion, aus Jugoslawien und aus dem Libanon.

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Flagge Jugoslawiens

Die Rede ist vom „Vielvölkerstaat“. Er ist ein meist sehr konfliktreiches und oft auch labiles Gebilde. Verschiedene Völker leben in ihm und ein gemeinsames Narrativ soll Zusammengehörigkeit stiften, wo eigentlich keine ist. Zu diesem Zweck wird oft auch das Zusammengehörigkeitsgefühl einzelner Völker durch Gesetzes und Propaganda untergraben. Nichts soll dem staatstragenden Narrativ entgegen stehen.

Nicht selten verfügt ein solcher Staat über einen mächtigen Geheimdienst, der die Konflikte zwischen den Volksgruppen untereinander und zwischen einzelnen Volksgruppen und der Zentralgewalt unterdrücken soll.

Jeder, der Augen im Kopf hat, kann sehen, dass die Staaten Westeuropas sich heute mit einem irren und noch vor 20 Jahren undenkbaren Tempo zu genau solchen Vielvölkerstaaten entwickeln. Deshalb ist es ungeheuer wichtig, dass wir uns mit den Vielvölkerstaaten der Vergangenheit beschäftigen. Vieles was damals passiert ist, ist heute schon in der ein oder anderen Form passiert oder wird noch passieren.

Auch wenn wir die Zukunft nicht vorhersehen können, so ist doch absehbar, dass unserem Kontinent (wieder einmal) stürmische Zeiten bevorstehen.

Dankbarerweise hat die Blaue Narzisse heute einen sehr lesenswerten und informativen Artikel zu Jugoslawien und dem langen Scheitern dieses Vielvölkerstaats veröffentlicht, den ich euch hier empfehlen möchte.

Mit diesem Thema werde ich mich hier in Zukunft leider noch öfters beschäftigen müssen…