C-Star im Einsatz gegen Schlepper und NGOs

Europa im Jahr 2017. Ein Projekt, das einmal gedacht war die Völker Europas zu vereinen und sogar anstrebte, zu so etwas wie den „Vereinigten Staaten von Europa“ zu werden wird, mit illegaler Einwanderung über das Mittelmeer konfrontiert.

Anstatt gemeinsam anzupacken und seine Grenzen zu schützen diskutiert dieses gescheiterte Europa, wo auf dem Kontinent man die Illegalen überall ansiedeln könnte. Ein wahrhaft vereintes Europa könnte rein von den nackten Zahlen (Bevölkerung, Wirtschaft, Bildungsstand etc.) ohne weiteres eine der bestimmenden Großmächte dieser Welt sein.

Dieses Europa hingegen ist nur deshalb kein Failed State, weil es niemals ein Staat gewesen ist. Also quasi ein Failed State by Design.

Schlepper und NGOs haben unter den Augen der wenig vereinten europäischen Staaten auf dem Mittelmeer mittlerweile einen Fährdienst für illegale Einwanderer eingerichtet. Und die einzigen, die dagegen vorzugehen versuchen sind ein paar durch Spenden finanzierte Aktivisten der Identitären Bewegung, die das Schiff C-Star gechartert haben und gerade vor der Küste Lybiens (übrigens ebenfalls ein Failed State) im Einsatz sind:

Ich finde klasse was sie da tun und wer etwas an ihre Aktion Defend Europe spenden kann, der soll das bitte tun.

Aber zugleich bin ich schockiert, dass das der einzige Grenzschutz ist, den wir noch haben. Gute Nacht, Europa!

Europas Krankheit

Die Welt berichtet, dass heute Morgen etwa 200 Afrikaner die Sperranlage der auf dem afrikanischen Kontinent gelegenen spanischen Exklave Ceuta überwunden haben.

Hier Fernsehbilder der illegalen Eindringlinge, die ihren geglückten und eigentlich strafbaren Grenzübertritt frenetisch feiern:

Der Grund für die überschwängliche Freude? Diese Leute sind nicht in ein normales Land illegal eingedrungen. Denn dann hätten sie angesichts der gerade begangenen Verletzung der Grenze eines souveränen Staates nicht viel zu Lachen.

In einem normalen Land würden ihnen für die Überwindung einer meterhohen Grenzanlage Verhaftung und umgehende Abschiebung drohen. Eventuell würde der Abschiebung auch monatelange Inhaftierung vorausgehen. Bei Widerstand würde die Grenzpolizei mit Tränengas und Gummiknüppeln antworten und sie würde alles tun, um die Integrität ihrer Grenzen zu schützen.

Aber Spanien ist kein normales Land. Spanien ist ein Teil des heutigen Westeuropas.

Und so wie die anderen Staaten Westeuropas leidet offensichtlich auch Spanien an einem scheinbar unauflöslichen Dilemma. Man ist ein Staat und möchte die Aufgaben eines Staates erfüllen. Gleichzeitig fühlt man sich aber einer weltfremden Moral verpflichtet, die zu diesen Aufgaben und mittel- bis langfristig sogar zur Sicherung der eigenen Existenz in einem krassen Widerspruch steht.

Dies führt dazu, dass Spanien hier ein geradzu groteskes und sehr einseitiges Capture-the-Flag-Spiel spielt. Spanien hat zum Schutz seiner beiden afrikanischen Enklaven große Sperranlagen errichtet. Versuchen illegale Einwanderer diese Sperranlagen zu überwinden, wird die spanische Grenzpolizei mit allen Mitteln versuchen sie davon abzuhalten, auf spanisches Territorium vorzudringen.

Gelingt es diesen Individuuen aber, die Sperranlage zu überwinden, dann haben sie gewonnen. Sie werden in Asylzentren auf dem spansichen und damit auch auf dem europäischen Festland gebracht. Dort können sie in Spanien Asyl beantragen.

Da es innerhalb Europas keine Grenzen gibt und sie diese ohnehin nicht für bindend halten können sie aber auch einfach weiterreisen. Z.B. in ein Land, das von noch bekloppteren Leuten regiert wird und in dem es deshalb noch einfacher ist ohne guten Grund Asyl zu bekommen.