Google feuert den Autor des antifeministischen Memos

Gestern machte der Google-Entwickler und promovierte Harvard-Absolvent James Damore weltweite Schlagzeilen mit einem antifeministischen Memo, welches er im Firmennetzwerk von Google verbreitet hatte. Heute ist er bereits gefeuert.

In seinem umstrittenen Artikel kritisierte er nicht nur Googles „Diversity-Politik“, er prangert auch eine Atmosphäre der Angst an, in der konservativ eingestellte Mitarbeiter lieber den Mund halten, weil sie sonst um ihren Job fürchten müssen.

Sehr bezeichnend finde ich die geleakte E-Mail von Google Chef Sundar Pichai:

Subject: Our words matter

This has been a very difficult few days. I wanted to provide an update on the memo that was circulated over this past week.

First, let me say that we strongly support the right of Googlers to express themselves, and much of what was in that memo is fair to debate, regardless of whether a vast majority of Googlers disagree with it. However, portions of the memo violate our Code of Conduct and cross the line by advancing harmful gender stereotypes in our workplace. Our job is to build great products for users that make a difference in their lives. To suggest a group of our colleagues have traits that make them less biologically suited to that work is offensive and not OK. It is contrary to our basic values and our Code of Conduct, which expects “each Googler to do their utmost to create a workplace culture that is free of harassment, intimidation, bias and unlawful discrimination.”

The memo has clearly impacted our co-workers, some of whom are hurting and feel judged based on their gender. Our co-workers shouldn’t have to worry that each time they open their mouths to speak in a meeting, they have to prove that they are not like the memo states, being “agreeable” rather than “assertive,” showing a “lower stress tolerance,” or being “neurotic.”

At the same time, there are co-workers who are questioning whether they can safely express their views in the workplace (especially those with a minority viewpoint). They too feel under threat, and that is also not OK. People must feel free to express dissent. So to be clear again, many points raised in the memo — such as the portions criticizing Google’s trainings, questioning the role of ideology in the workplace, and debating whether programs for women and underserved groups are sufficiently open to all — are important topics. The author had a right to express their views on those topics — we encourage an environment in which people can do this and it remains our policy to not take action against anyone for prompting these discussions.

The past few days have been very difficult for many at the company, and we need to find a way to debate issues on which we might disagree — while doing so in line with our Code of Conduct. I’d encourage each of you to make an effort over the coming days to reach out to those who might have different perspectives from your own. I will be doing the same.

I have been on work related travel in Africa and Europe the past couple of weeks and had just started my family vacation here this week. I have decided to return tomorrow as clearly there’s a lot more to discuss as a group — including how we create a more inclusive environment for all.

So please join me, along with members of the leadership team at a town hall on Thursday. Check your calendar soon for details.

— Sundar

Er versucht beiden Seiten gerecht zu werden und gesteht ein, dass sich auch Leute mit einer anderen Meinung „sicher“ fühlen und ihre Bedenken äußern können sollen. Gleichzeitig feuert er mit Verweis auf Googles Verhaltenskodex den Mitarbeiter, der es gewagt hat, nicht-linke Gedanken zu äußern. Da werden sich seine konservativ eingestellten Kollegen jetzt garantiert sehr viel besser fühlen.

Mich erinnert diese Sache sehr stark an den Fall Brendan Eich. Eich hat in den 90ern die Programmiersprache JavaScript erfunden, die heute auf so gut wie jeder Webseite zum Einsatz kommt. Ende März 2014 wurde er zum CEO der Mozilla Foundation (der gemeinnützigen Stiftung hinter dem Webbrowser Firefox) befördert.

Jemand konnte ihn nicht leiden und veröffentlichte Informationen darüber, dass er 2008 eintausend US-Dollar an eine Organisation gespendet hatte, die sich für den Schutz der Ehe und gegen die Einführung einer „Homo-Ehe“ in Kalifornien eingesetzt hatte. Ein Teil der links-grün bewegten Angestellten der Mozilla Foundation veranstaltete wegen dieser Spende, die eigentlich niemanden etwas angeht, einen riesigen Aufstand und Eich musste nach nicht einmal zwei Wochen als CEO wieder zurücktreten.

Das ist genau diese totalitäre Einstellung, die James Damore in seinem Artikel kritisiert hat und die im Silicon Valley wohl sehr extrem ausgeprägt sein muss.

Jemand äußert lediglich seine vom linken Weltbild abweichende Meinung und schon kriechen diese linksextremen Demokratiefeinde aus ihren Löchern und versuchen den Dissedenten moralisch fertig zu machen. Und das nur weil er es gewagt hat, von seinen demokratischen Grundrechten Gebrauch zu machen.

Wie bekloppt sind die eigentlich?

Vor kurzem habe ich über diese neue Linke Website Agent*In geschrieben. Im Moment ist die Seite aufgrund der massiven öffentlichen Kritik an ihren Stasimethoden leider offline.

agentin-offline

Die Website Agent*In ist momentan leider offline

Dennoch habe ich  Seite bevor sie offline ging noch ein wenig angeschaut und ich finde man bekam dort sehr schöne Einblicke in die Gedankenwelt der radikalen Linken.

Ob man das jetzt lustig oder doch eher gruselig findet, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Sehr interessant finde ich z.B., wie die Pick-Up-Szene beschrieben wurde:

Die Pick-Up-Szene ist eine antifeministische und dem Maskulismus nahe stehende Männer-Szene. Durch die strategische Beeinflussung von Gesprächssituationen versuchen ihre Vertreter, sexualisierte Kontakte mit Frauen, auch unabhängig von deren Willen, herzustellen.

Oh mein Gott! Männer! Und sie wollen doch tatsächlich „sexualisierte Kontakte“ zu Frauen herstellen. Furchtbar, wie können die nur? Und dann auch noch „unabhängig von deren Willen“. Da ist der Vergewaltigungsvorwurf nicht mehr fern.

Tatsächlich versucht die Pickup-Szene die größtenteils unterbewussten Mechanismen der weiblichen Partnerwahl zu verstehen und sich durch entsprechende Anpassung des eigenen Verhaltens und Aussehens für Frauen attraktiver zu machen.

Für feministisch geprägte Männer ist das natürlich schwer zu akzeptieren. Man hat ihnen eingeredet, eine Frau wäre ein gewissermaßen „heiliges“ Wesen und ihre Entscheidungen entspringen einem unergründlichen und zugleich unfehlbaren Prozess. Wenn sie nun jemand damit konfrontiert, dass Frauen oft eigentlich gar nicht wissen was sie wollen und zudem noch sehr triebhaft sein können, dann kommt ihnen dies natürlich vor wie Ketzerei.

So flüchten sie sich dann in ihre Dogmen und verteidigen ihr falsches Weltbild, als ob ihr Leben auf dem Spiel stünde. Und was für einen besseren Weg könnte es hierfür geben, als die verhassten Pickup-Artists als halbe Vergewaltiger hinzustellen?

Das Weltbild ist wieder im Lot, der Tag ist gerettet!

Bekloppte Leute, bekloppte Begriffe

Besonders witzig finde ich auch immer diese lustigen Begriffe, die die Linken sich ausdenken, um ganz normale Dinge zu beschreiben und als böse erscheinen zu lassen, die sie aus tiefstem Herzen ablehnen. Hier die merkwürdigsten Begriffe, die ich auf der Website gefunden habe:

  • „Biologismus“
  • „Heteronormativität“
  • „Familismus“

Schauen wir uns diese komischen Begriffe doch einmal genauer an.

Biologismus

Man kann menschliches Verhalten oft über die Biologie erklären und manchmal kann man dabei auch über das Ziel hinaus schießen. Der Mensch hat etwas tierisches in sich, er ist aber auch zu Höherem fähig und meiner Meinung nach ist sein Leben nicht zuletzt geprägt von einem Ringen zwischen diesen beiden Polen.

Von daher ist es nicht falsch, auch soziale und geistige Aspekte zu betrachten, um menschliches Verhalten zu verstehen und ein nur auf die Biologie gerichteter Ansatz ist durchaus kritikwürdig.

Was viele Linke heute aber anstreben ist eine Negation der Biologie. Alle Menschen sollen gleich sein und dazu ist man nicht nur gerne bereit, über sämtliche biologischen Unterschiede – vor allem zwischen Mann und Frau – hinweg zu sehen, man schreckt auch nicht davor zurück, Kritiker mit Kampfbegriffen wie eben dem Begriff „biologistisch“ zu brandmarken und wahre Hexenjagden mit dem Ziel der Zerstörung ihrer bürgerlichen Existenz gegen sie zu initiieren.

Heteronormativität

Also die Idee, dass Heterosexualität das Leitbild einer Gesellschaft sein sollte, da heterosexuelle Paare Kinder bekommen. Man kann da natürlich anderer Meinung sein. Dann sollte man sich aber fragen, warum wir in den vergangenen Jahrtausenden von anderen Gesellschaftsformen nicht viel gehört haben.

Ich wette da gab es durchaus ein paar. Vermutlich haben wir aber deshalb nichts mehr von ihnen gehört, weil es im Verlauf von Generationen einfach unheimlich wichtig ist, Kinder so zu erziehen, dass sie die eigene Kultur fortführen und stabile Familienverbände bilden. Fragen des sexuellen Lustgewinns sind dagegen eher von kurzfristigem Interesse und tragen nichts zum Überleben einer Zivilisation bei.

Nur weil etwas für den lächerlich kurzen Zeitraum unseres Lebens von etwa 80 Jahren oberflächlich zu funktionieren scheint, heißt das noch lange nicht, dass es auch über einen längeren Zeitraum funktioniert. Erst später zeigt sich, ob etwas eine gute Idee war, oder ob die Idee mitsamt der davon Überzeugten ausstirbt.

Hättest du vor 10000 Jahren als Häuptling eines Stammes gelebt und dein Nachbarstamm wäre plötzlich auf die glorreiche Idee gekommen, sämtliche Familienbande aufzulösen und ein System zu etablieren, in dem Sex und „Spaß“ in jeder Form wichtiger sind als die biologischen und kulturellen Aspekte der Sexualität, du hättest dir die Hände gerieben und nur noch auf den Tag gewartet, an dem du deine neuen „Untertanen“ und ihr Hab und Gut einsammeln kannst.

Familismus

Das ist der absolute Abschuss! Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: F-a-m-i-l-i-s-m-u-s!

Also die Idee, dass du von deiner Mutter geboren wurdest und dass du einen Vater hast. Teil des „Familismus“ ist diese abgefahrene und total böse wertende Idee, dass du mit diesem Vater und dieser Mutter idealerweise biologisch verwandt bist und sie sollten auch noch zusammen leben und einander treu sein, anstatt aufgeklärt und individualistisch mit ständig wechselnden Partnern in der Gegend rumzupoppen.

Und das geht noch weiter, mit diesem Familismus. Sollten deine Eltern noch weitere Kinder miteinander (ganz böse und „unmoralische“ Einschränkung) haben, dann sind das deine Geschwister.

Und es gibt ein Band zwischen dir, deinen Eltern, deinen Geschwistern, deinen eigenen Kindern, deinen Großeltern und auch der erweiterten Familie. Und diese sind dir tendenziell wichtiger als andere Menschen und idealerweise besteht zwischen euch ein größeres Vertrauensverhältnis als zu anderen Menschen.

Das ist natürlich alles übelst diskriminierend und biologistisch gegenüber den anderen 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten und selbstverständlich müssen unsere edlen linken Weltverbesserer dieses Machwerk der Reaktion zerschlagen, um uns in ein Utopia der völligen Gleichheit zu führen.

Den Spieß umdrehen

Ich finde diese Leute, die solche Ideen vertreten, ja echt schwer zu verstehen und es fällt mir ebenso schwer, mich in sie hinein zu versetzen. Ja ok, lassen wir das mit der Political Correctness.

Ich halte diese Leute für Idioten! Immer noch nicht glaubwürdig? Na gut von mir aus. Ich sag ja schon die Wahrheit. Ich bin der festen Überzeugung, dass man diesen Leuten INS HIRN GESCHISSEN HAT. Und das sicher nicht nur einmal!

Aber trotzdem will ich hier mal eine Herleitung wagen. Ich will versuchen zu den genannten und mit abstrusen Begriffen belegten Grundideen des menschlichen Daseins die „progressiven“ Gegenstücke zu finden. Die Ideen, die wir laut der Linken annehmen sollten sehen meiner Meinung nach wie folgt aus:

  • Biologismus => „Equalismus“
  • Heteronormativität => „Sexualismus“
  • Familismus => „Atomismus“

Aber schauen wir uns den Schwachsinn im Detail an.

Equalismus

Jeder ist gleich. Also nicht nur vor dem Gesetz, sondern so wirklich richtig gleich und ohne Kompromisse. Und was sich nicht gleicht, das wird gleich gemacht.

Wenn du also z.B. mal nach einem Streit mit deiner Freundin das Gefühl hast, dass ihr nicht gleich seid und es da Unterschiede zwischen Männern und Frauen geben könnte, dann streich diese biologistische Kackscheiße schnell wieder aus deinem Kopf. Sowas wird in Zukunft nicht mehr toleriert werden!

Aber keine Angst, mit der Zeit wirst du lernen solche Unterschiede komplett zu ignorieren und du wirst selbst glauben, dass sie gar nicht existieren. Du wirst glauben, dass alle „scheinbaren biologischen Unterschiede“, die du zwischen Menschen beobachtest nur eine Folge sozialer Unterdrückung sind.

Und sollte jemand mal die Dummheit besitzen eine gegenteilige Meinung zu äußern, wirst du ihn wie selbstverständlich und ohne jemals bewusst darüber nachgedacht haben zurecht weisen. Die Sache der völligen und absoluten Gleichheit geht uns schließlich alle an!

Sexualismus

Ein böser Reaktionär wie ich würde zum Thema Sexualität vermutlich so etwas sagen wie:

Wir Menschen sind vernunftbegabte Wesen und im Gegensatz zu den Tieren in der Lage, unser eigenes Handeln und unsere Triebe zu reflektieren. Deshalb können wir unsere Sexualität einem höheren Zweck wie der Fortpflanzung und dem schwierigen Aufbau eines stabilen Familienverbands unterordnen. Indem wir den Trieb einem Zweck unterordnen schaffen wir Zivilisation.

Im Kontext der linken Idee des Sexualismus ist das natürlich alles, wer hätte es erraten: Unterdrückerische Kackscheiße.

Der Trieb ist das Ziel und wenn es allen beteiligten „Spaß“ macht ist es moralisch nicht nur in Ordnung sondern ohne jeden Zweifel richtig.

Die Sexualität ist sich selbst genug und sie einem höheren Zweck unterzuordnen ist morlisch werwerflich und unterdrückerisch. Wer solche abstrusen Ideen vertritt ist aus jeder guten Gesellschaft auszusondern.

Wenn du also morgen feststellst, dass es dich sexuell unheimlich erregt, wenn alte Frauen deinen Genitalbereich mit erhitzten metallischen Gegenständen stimmulieren, dann ist das völlig in Ordnung und moralisch richtig und niemand hat das Recht, dich dafür zu kritisieren.

Und wer weiß, vielleicht machen wir aus deiner biologisch völlig nutzlosen aber hochinteressanten „Sexidee“ in 10 Jahren ja so eine Art gesellschaftliche Institution.

Atomismus

Familien gibt es nicht mehr, denn Familie kann nur funktionieren, wenn alle beteiligten bereit sind sich selbst zurück zu nehmen.

Das ist natürlich ganz übel diskriminierend, denn jeder hat ein Recht und sogar die Pflicht einen absoluten Individualismus zu leben. Dieser kompromisslose Individualismus ist gleich zu setzen mit Freiheit und eine derart „unfreie“ Institution wie die Familie muss deshalb abgeschafft werden.

Stattdessen kannst du ja eine moderne Lebensweise leben. Da die Ehe keine ernsthafte rechtliche Verbindlichkeit geniest hast du ohnehin gute Chancen, dass deine erste Ehe bald wieder geschieden wird.

Also warum danach nicht einfach die nächste Frau heiraten? Sie bringt Kinder mit, du bringst Kinder mit und schon lebt ihr das neue Ideal der Patchworkfamilie. Das ist trendig und hip.

Gut, es gibt öfters mal Konflikte und niemand weiß je so richtig, wer eigentlich zu wem gehört. Und wenn es zu einer neuen Runde im Kreislauf des geschieden werdens und wieder heiratens kommt, dann wird es noch komplizierter. Aber für den Individualismus müssen nun mal Opfer gebracht werden.

Wenn du vor lauter Patchwork irgendwann dein Vertrauen in die Menschen komplett verloren hast oder du diesen Punkt schon vor einer ersten Eheschließung erreicht hattest, ja dann bist du reif um diese großartige linke Idee des Atomismus in ihrer Vollendung zu leben: Du lebst für den Rest deines Lebens allein.

Fazit

Das sind also drei großartige linken Ideen. Will man in so einer Welt leben?

Ich nicht!

Der junge Papst

Ich schaue kein Fernsehen und bin deshalb ziemlich uninformiert über das, was dort gerade so aktuell ist. Aber zufällig bin ich auf die HBO-Serie „The Young Pope“ gestoßen:

Zwar habe ich die Serie nicht gesehen, aber der Trailer scheint arg auf Krawall gebürstet. Die Ausschnitte, die man sonst so findet sind doch ein wenig differenzierter.

Die Story lässt sich so zusammenfassen: Der amerikanische Kardinal Lenny Belardo wird mit nur 47 Jahren beim Konklave als geheimer Kompromiss zwischen konservativen und liberalen überraschend zum Papst gewählt.

Die anderen Kardinäle halten den unerfahrenen neuen Papst für einen geeigneten Spielball ihrer Intrigen und Machtspiele. Schnell stellt sich aber heraus, dass sie sich grundlegend getäuscht haben.

Lenny wurde als Kind von seinen Hippie-Eltern in ein katholisches Weisenhaus gesteckt, so dass diese ungestört ihrem hedonistischen Lebensstiel fröhnen konnten. Aufgrund seiner tief sitzenden negativen Erfahrungen mit den Auswüchsen des gesellschaftlichen Liberalismus entscheidet er nicht nur im Vatikan politisch aufzuräumen, er strebt gleich eine radikale konservative Revolution innerhalb der Katholischen Kirche an.

Ich finde das ganze im Trailer etwas stark überzeichnet und ich bin skeptisch ob die Serie insgesamt etwas taugt. Aus Zeitmangel werde ich sie mir auch nicht anschauen. Aber ich finde die Grundidee hochinteressant.

Wir leben heute in einer Gesellschaft, die von Scheidungen und kaputten Familien geprägt ist und mehr und mehr Kinder wachsen unter solchen Bedingungen auf, während das ganze von offizieller Seite zugleich schön geredet wird (Stichwort: „alternative Lebensentwürfe“).

Schon lange Frage ich mich deshalb, ob diese Kinder sich eines Tages zu sehr „unentspannten“ Erwachsenen entwickeln werden und es so zu einer Sehnsucht nach der Wiederherstellung der in den letzten 50 Jahren verloren gegangenen gesellschaftlichen Normen kommen könnte. Manche dieser geschundenen Menschen könnten sogar deutlich radikaler sein, als uns lieb ist…

Gib niemals auf!

Gerade in diesen unruhigen Zeiten braucht der Mensch zur Abwechslung auch mal etwas Erbauliches. Und was gibt es Erbaulicheres, als einen Mann, der sich alleine gegen die gesamte Medienmeute der USA gestellt und sie besiegt hat und der dir sagt: „Gib niemals auf!“?

Video ist ein fantastisches Medium. So viele großartige Ideen, pathetisch und berührend verpackt in weniger als 6 Minuten:

Nothing worth doing ever, ever, ever came easy.

In your hearts are inscribed the values of service, sacrifice and devotion.

The more righteous your fight, the more opposition you will face.

In America we don’t worship government, we worship god!

There’ll be times in your life you’ll wanna quit. Never quit! Never stop fighting for what you believe in!

Demand the best from yourself.

The more a broken system tells you that you are wrong the more certain you should be that you must be pushing ahead you must keep pushing forward. And always have the courage to be yourself.

As long as you have pride in your believes, courage in your convictions and faith in god then YOU WILL NOT FAIL!

As long as America remains true to its values, loyal to it’s citizens, and devoted to it’s creator, then our best days are yet to come.

Ich liebe dieses Konzept von Loyalität des Staates zu seinen Bürgern, welches Trump in seiner Rede in Warschau mit dem Schutz der Grenzen in Beziehung gebracht hat.

Alle Ideen, die Trump hier vorbringt, sind Grundpfeiler der Westlichen Zivilisation. Sie erinnern uns Europäer an das, was uns verloren gegangen ist.

Es ist nicht zu spät es uns zurück zu holen…

Konservative Medien in den USA

Wenn ich über den großen Teich schaue und sehe was für konservative Medien es dort gibt und was für eine Reichweite sie haben, dann werde ich immer ganz neidisch.

Auch hier in Europa sieht man dank des Internets ein Wachstum neuer alternativer Medien. Der Vorteil der Amerikaner ist aber, dass sie uns zeitlich weit voraus sind. Während in den USA schon in den 80ern die ersten konservativen Medien als Gegenbewegung  zu den immer weiter nach links driftenden Mainstreammedien aufgekommen sind, sind die frühesten Anfänge dieses Phänomens in Europa erst seit den 2000er Jahren zu beobachten.

Warum das so ist? Es hat sicher viel mit der Weite des Landes, der niedrigen Bevölkerungsdichte und einer Kultur der staatlichen Nichteinmischung zu tun. In Amerika ist Raum für alle möglichen konservativen Subkulturen, von ländlich geprägten Rednecks bis hin zu evangelikalen Christen. Heimunterreicht ist nicht nur erlaubt, sondern auch recht beliebt. Eltern haben dadurch die Möglichkeit, ihre Kinder vor einer staatliche Zwangserziehung zu schützen und sie nach den eigenen Werten großzuziehen.

Die USA sind ein derart freies Land, dass sogar eine Subkultur, die die Moderne so schroff zurückweist wie die Amish dort eine dauerhafte Heimat gefunden hat.

Was aber hat dieses großartige Land nun konkret an konservativen Medien hervorgebracht?

Die Rush Limbaugh Show

Ein solcher Artikel kann nicht geschrieben werden, ohne dass der Name eines Mannes fällt: Rush Limbaugh. In Europa kennen ihn nur wenige, aber in den USA ist er eine Ikone der Konservativen. Und das nicht ohne Grund.

Schon als Teenager hatte Rush eine Leidenschaft für’s Radio. Seine Eltern wollten, dass er studiert, doch hielt er es auf dem College nicht lange aus und so brach er sein Studium sehr schnell wieder ab und wurde Disk Jockey.

Diesen Beruf übte er für den größten Teil der 70er aus, bevor er 1979 einen Marketingjob bei einem Baseball-Team annahm. Fünf Jahre später kehrte er mit seiner eigenen Sendung bei einem Sender in Kalifornien als politischer Kommentator ins Radio zurück.

ABC Radio war auf Rush Limbaughs Radiosendung in Kalifornien aufmerksam geworden und beschloss mit ihm ein eigens auf ihn zugeschnittenes und landesweit ausgestrahltes Format zu produzieren: Die Rush Limbaugh Show. Am 1. August 1988 war es soweit. Seit diesem Tag können Rush’s bissigen politischen Kommentare und seine schonungslose Kritik an allen linken Ideen überall in den USA empfangen werden.

Rush Limbaugh erreicht mit seinem Radioprogramm heute mehr als 13 Millionen Hörer pro Woche. Das macht sein Programm zur meistgehörten Sprachradiosendung der USA.

In den letzten knapp 30 Jahren hat Rush Limbaugh in den USA unzählige Menschen dazu ermutigt, die von den Mainstream-Medien ständig als alternativlos propagierten Ideen zu hinterfragen und er hat viele andere spätere konservative Medienschaffende inspiriert. Auch finanziell hat es sich für ihn ausgezahlt. Laut Wikipedia verfügt er heute über ein Vermögen von 500 Millionen US-Dollar.

Hier ein Ausschnitt aus einer von Rush’s Sendungen. Er erklärt, warum so viele Menschen linke Parteien Wählen und warum linke Politiker und Ideen vielen so attraktiv erscheinen:

Wenn du wie ich in einem Land aufgewachsen bist, in dem es in deiner Jugend und deinen frühen Jahren als Erwachsener nicht eine Gegenstimme zum linksliberalen Mainstream gab und wenn dir konservative Ideen für eine sehr lange Zeit in deinem Leben undenkbar erschienen und dir schlicht die Worte fehlten um auszudrücken, was du wirklich denkst, dann kannst vielleicht auch erahnen, wie wichtig jemand wie Rush Limbaugh für viele konservative Amerikaner gewesen sein muss.

Heute im Internetzeitalter kann man Rush natürlich auch außerhalb der USA problemlos und zeitlich ungebunden empfangen: Die Rush Limbaugh Show auf Youtube

Der Drudge Report

Wenn man sich den die Webseite des Drudge Reports heute ansieht, dann ist die Seite nur eine absichtlich möglichst einfach gestylte Linksammlung. Man könnte fast sagen, die Seite sieht ein wenig billig aus.

Faszinierend daran ist aber, dass Matt Drudge als einer der ersten das Internet nutzte, um Bürgerjournalismus abseits des Mainstreams zu machen. Matt Drudge startete sein Angebot ursprünglich 1995 als E-Mail-Newsletter, den er aus seiner Privatwohnung heraus betrieb. Seine guten Kontakte zu zahlreichen Medieninsidern erlaubten es ihm, zahlreiche Newsstories noch vor den großen Medienhäusern öffentlich zu machen. Und dabei hatte er nur primitivste Mittel wie einen E-Mail-Verteiler und kostenlosen Webspace seines Internetproviders (das waren damals so ca. 5 Megabyte ohne PHP, WordPress etc.) zur Verfügung.

Sein größter Erfolg war die Lewinsky-Affäre, die er Anfang 1998 ins Rollen brachte. Häppchenweise fütterte er seine Leser und die Medien mit immer neuen Details zu Bill Clintons sexuellen Verfehlungen. Die Affäre beschäftigte die amerikanische Öffentlichkeit und die Welt für mehr als ein Jahr und bescherte Bill Clinton ein Amtsenthebungsverfahren, das für diesen nach langem Ringen noch einmal glimpflich ausgegangen ist.

Fox News

Fox News ist das genaue Gegenteil des Drudge Reports. Fox News ist ein konservativer Fernsehnachrichtensender, der in den ganzen USA empfangen werden kann. Sendebeginn war der 7. Oktober 1996 und gegründet wurde der Sender vom amerikanisch-australischen Medienmogul und Milliardär Rupert Murdoch. Fox News hatte also nicht nur viel Geld, sondern auch viel Zeit um sich in der amerikanischen Medienlandschaft zu etablieren.

Auch wenn Fox News über die Jahre von linker Seite immer wieder Kritik einstecken musste, so hat es sich doch unbestreitbar zu einem der größten Fernsehsender der USA entwickelt.

Am Beispiel von Fox News sieht man auch sehr schön, wie manche amerikanische Milliardäre konservative Medien unterstützen oder sogar selbst aufbauen. Ideal ist es natürlich, wenn es ihnen dann auch noch gelingt, daraus ein gigantisches Business zu machen. Denn nur dann ist die Sache auch wirklich nachhaltig.

Breitbart

Seit dem amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf hat wohl jeder politisch Interessierte schon einmal von der Website „Breitbart“ gehört. Breitbart ist eine Newsseite, die von den Benutzerzahlen, der Aktualität und der Menge der Nachrichten auf dem selben Level wie die ganz großen Nachrichtenseiten der USA mitspielt.

Die heutige Nachrichtenseite Breitbart.com geht aus investigativen Spartenwebseiten mit Namen wie „Big Government“, „Big Journalism“ und „Big Hollywood“ hervor, die sich vornehmlich mit Skandalen der Regierung und des Journalismus beschäftigt hatten. Gegründet wurden diese Websites vom leider schon 2012 im Alter von nur 43 Jahren verstorbenen Journalisten Andrew Breitbart. Interessanterweise stand Andrew Breitbart in jungen Jahren eher links. Nicht zuletzt unter dem Eindruck von Rush Limbaughs Radiosendung änderte er mit den Jahren aber seine Meinung und wurde zu einem konservativen Aktivisten. Wer mehr über Andrew erfahren möchte, dem sei meine Besprechung seines autobiographischen Buches „Righteous Indignation“ ans Herz gelegt.

Im Präsidentschaftswahlkampf war Breitbart.com das Sprachrohr der Trump-Anhänger und auch ideologisch steht die Seite dem amtierenden US-Präsidenten sehr nahe. Der heutige Trump-Berater Steve Bannon hat Breitbart.com seit dem Tod Andrew Breitbarts und bis zu Trumps Sieg bei der Präsidentschaftswahl geleitet.

Das für mich beeindruckende an Breitbart war immer, dass es ihnen gelungen ist, so eine große Seite größtenteils über Werbung zu finanzieren und aufzubauen. Allerdings gelang dies auch nur deshalb, weil Breitbart die Werbeplätze nicht direkt an Werbekunden, sondern an Werbenetzwerke (z.B. Google AdSense) verkauft hat. Diese Strategie scheint jetzt nicht mehr aufzugehen, da linke Breitbartgegner sich direkt an die Werbekunden wenden, um diese vom Schalten weiterer Werbung auf Breitbart abzuhalten.

Direkt nach der Präsidentschaftswahl plante Breitbart für 2017 eine Expansion nach Frankreich und Deutschland. Im Moment sieht es leider so aus, als ob dieses Unterfangen aus Geldmangel auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Zu gerne würde ich sehen, wie sich eine Website mit den Ressourcen Breitbarts mit dem europäischen linksliberalen Mainstream anlegt.

Bis auf weiteres wird das aber wohl ein Traum bleiben. Hier in Europa wäre das auf absehbare Zeit sowieso ein Zuschussgeschäft, da es hier noch viel schwieriger ist, Werbeplätze auf nichtlinken Seiten zu verkaufen als in den USA.

Weitere Infos

Natürlich ist das hier nur eine kleine Auswahl an konservativen US-Medien, die ich für besonders interessant und inspirierend halte.

Eine recht umfangreiche Sammlung mit Links zu weiteren konservativen US-Medien gibt es bei Conservapedia.com

Was ist wahre Weiblichkeit?

Wir Männer im Westen haben heute ein großes Problem – zumindest die von uns, die noch relativ jung sind. Wir alle sind in einer Zeit aufgewachsen, als der Feminismus bereits die gesamte Gesellschaft durchdrungen hatte. Die Folge davon ist, dass wir die meisten, wenn nicht alle unsere Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht mit „starken“ und „emanzipierten“ Frauen gemacht haben. Wir wissen viel darüber, wie westliche Frauen heute so ticken. Aber wie waren die Frauen eigentlich früher? Wie ist sie so, diese „schwache“ und „unemanzipierte“ Frau, die nur die wenigsten von uns je kennengelernt haben? Haben wir etwas verpasst?

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Vielleicht warst du auch schon einmal auf einem Date mit einer „modernen“ und „emanzipierten“ Frau und vielleicht hattest auch du so ein komisches Gefühl. Hattest du das Gefühl, dass irgendwas fehlt? Etwas Wichtiges? Klar, sie sah aus wie eine Frau und man könnte auch nicht sagen, dass sie hässlich war. Überhaupt nicht.

Aber jedes Mal, wenn sie den Mund aufmacht um dir von ihrem tollen Job, von ihren untergebenen Angestellten oder von ihrem letzten Luxusurlaub zu erzählen, passiert etwas in deinem Kopf. Du denkst nach. Du fragst dich, was das ist. Was fühlst du da? Woher diese Langeweile und diese Frustration?

Eine Feministin würde jetzt sagen, du bist ein Neanderthaler oder ein Schwächling und du bist einer starken Frau einfach nicht gewachsen. Sie würde dich shamen, indem sie deine Männlichkeit infrage stellt, die natürlich nur innerhalb ihres feministischen Narrativs überhaupt existieren kann.

Das ist selbstverständlich alles Bullshit! Die einzig wichtige Frage ist: Willst du so einer Frau überhaupt „gewachsen“ sein? Nein, natürlich nicht! Du willst keine Frau, die nur diesen Konsumscheiß im Kopf hat und brav wie ein fleißiges Arbeitsbienchen alle Erwartungen einer Gesellschaft erfüllt, die dir schon lange nicht mehr Heimat ist. Du willst etwas anderes. Wenn du doch nur wüsstest was es ist. Noch ist es nur ein Gefühl und du kannst es nicht in Worte fassen.

Doch eines Tages schaust du auf dieses schreckliche Date zurück und beginnst du verstehen: Egal was irgendeine beknackte Ideologie auch sagt, du bist nun einmal ein Mann. Und Männer interessiert es nicht, was eine Frau verdient oder wie hoch ihr Status ist. Solche Gespräche kannst du mit deinen Kumpels oder mit den Kollegen führen. Dazu brauchst du keine Frau.

Von einer Frau willst du etwas anderes – vom Sex jetzt mal abgesehen.

Und plötzlich verstehst du dieses Gefühl, welches du während dieses furchtbaren Dates hattest. Es war dein Unterbewusstsein, das unermüdlich auf etwas gewartet hat. Und jetzt ist dir auch klar, was dieser Teil deines Selbst die ganze Zeit gedacht hat. Es hat diese Frau angeschaut und es dachte:

Zeig mir doch mal etwas Weibliches an dir. Irgendwas.

Und damit meine ich jetzt nicht deinen Körper!

Genau das ist es! Das hat dich die ganze Zeit so beschäftigt. Aber da kam nichts. Du hast nach der Frau in ihr gesucht, aber du hast nichts gefunden.

Männer und Frauen sind nicht gleich

Manche Leute wollen uns erzählen, dass Männer und Frauen gleich wären. Wenn da irgendwas dran wäre, dann wärst du an diesem Abend vermutlich woanders gewesen. Wenn Frauen wie Männer wären, dann hättest du den Abend genauso gut mit einem Kerl verbringen können. Hast du aber nicht.

Was ist es, was uns Männer an Frauen fasziniert – von ihren körperlichen Vorzügen einmal abgesehen? Richtig! Sie sind anders als wir.

Sie sprechen anders, sie denken anders und sie fühlen anders. Zumindest wenn sie nicht völlig vom Feminismus indoktriniert sind.

Dieser erzählt ihnen, dass sie mehr wie Männer sein müssen. Dass sie ihre weichen (weiblichen) Eigenschaften ablegen und stark (männlich) sein sollen. Dass sie mit uns konkurieren sollen. Dass sich ihr Wert an ihrem Job und an ihrem Status bemisst.

Männer sind nicht besser als Frauen oder umgekehrt. Wir sind nur verschieden. Und wir sind dazu gedacht uns anhand unserer Stärken und Schwächen zu ergänzen und gemeinsam zu wachsen. Andernfalls bleiben wir unvollständig.

Ist es nicht traurig, dass eine Ideologie, die sich die „Befreiung“ der Frauen auf die Fahnen geschrieben hat diesen ihre eigene Wesensart als Schwäche auslegt und sie umerziehen will? Und ist es nicht tragisch, dass sie diese Frauen dadurch der Eigenschaften beraubt, die Männer an ihnen attraktiv finden, bis ein Mann an ihnen kaum noch etwas Attraktives finden kann als ihren Körper?

Was ist nun wahre Weiblichkeit?

Die spannende Frage für uns Männer ist, wie ist sie denn so, die wirklich weibliche Frau, die nicht vom Feminismus indoktriniert wurde? Wie ist eine Frau, die in einer funktionierenden Familie mit einem intakten Rollenmodell aufgewachsen ist?

Wir müssen natürlich realistisch sein. Wenn du noch immer das Hollywood-Märchen glaubst, dass es irgendwo da draußen einen liebenswerten und selbstlosten Engel für dich gibt, dann empfehle ich dir dich erst einmal eingehend mit dem Thema Redpill auseinander zu setzen. Z.B. hier: Was verliebt sein eigentlich bedeutet (die Wahrheit ist oft hart, aber das ist manchmal leider notwendig).

Wenn du heute eine wirklich weibliche Frau treffen willst, dann musst du schon das Glück haben, dass dir eine sehr konservativ und christlich erzogene Frau über den Weg läuft. Oder du suchst in Osteuropa, Asien oder in Südamerika. Andernfalls wird es dir meist nicht viel besser ergehen, als in dem oben beschriebenen Date.

Wenn es aber klappt, dann könntest du Bekanntschaft mit folgenden positiven weiblichen Eigenschaften machen:

  • Sie ist weich und manchmal wirkt sie auf dich als Mann vielleicht sogar etwas naiv
  • Sie stärkt ihrem Mann den Rücken und baut ihn wieder auf (natürlich hat das seine Grenzen, wenn du dich ständig wie ein Weichei benimmst)
  • Sie zeigt Loyalität
  • Sie kümmert sich gerne um ihren Mann und ihre Verwandten
  • Sie kocht und backt gerne und erzählt dir mit Begeisterung davon
  • Sie liebt Kinder
  • Sie zeigt manchmal selbst kindliche Charakterzüge
  • Sie motzt nicht herum und fordert nicht ständig irgendwas, sondern trägt ihre Wünsche und ihre Kritik eher sanft und höflich vor (Vorsicht! Was so devot erscheint kann sehr effektiv sein. Einer dauermotzenden und konfrontativen Frau kann man leicht widersprechen oder sie ignorieren. Wenn eine Frau dagegen so zurückhaltend ist und auch sonst öfters deinen Beschützerinstinkt triggert, dann denkst du manchmal noch Tage später darüber nach und willst es ihr recht machen. Das ist ansich eine sehr coole Sache, sie könnte dich damit aber auch leicht um den Finger wickeln. Soviel zur Macht weiblicher Frauen.)
  • Sie nimmt sich selbst gerne einmal zurück und muss nicht immer im Mittelpunkt stehen
  • Sie ist ein wenig unsicher
  • Sie behandelt dich mit Respekt und Höflichkeit und ist auch manchmal von sich aus zuvorkommend (reicht dir z.B. deine Jacke, wenn du gerade gehen willst und sie auf dem Stuhl neben ihr hängt)
  • Sie reagiert ein wenig geschmeichelt und auf keinen Fall hochnäsig, wenn du ihr die Türe aufhältst

Warum faszinieren uns solche ausgeprägt weibliche Verhaltensweisen an einer Frau so sehr?

Diese Frage ist leicht zu beantworten. Für uns Männer gibt es drei Arten von Frauen:

  1. Die, mit denen wir nicht mal Sex haben möchten.
  2. Die, mit denen wir nur Sex haben möchten.
  3. Die, die wir auch heiraten würden.

Positive weibliche Charaktereigenschaften sprechen unseren Beschützerinstinkt an und zeigen uns, dass die Frau anders ist als wir und daher wichtige Qualitäten besitzt, die uns selbst fehlen.

Wenn diese bei einer Frau in großer Zahl vorkommen, dann kommunizieren sie uns klar und unmissverständlich: Diese Frau ist Wife Material.

Nachtrag: Dieser Artikel hat einiges an Aufmerksam erfahren und das Thema scheint viele zu interessieren. Natürlich ist es immer sehr subjektiv, was man als „wahre Weiblichkeit“ empfindet. Deshalb freut es mich sehr, wenn ihr mir eure persönlichen Vorstellungen von Weiblichkeit in den Kommentaren mitteilt. Und vielleicht hat der eine oder andere ja auch Lust, sich dem Thema auf seinem eigenen Blog anzunehmen. Die Frage nach „wahrer Weiblichkeit“ können wir letztlich nur alle zusammen abschließend beantworten.

Breitbart.com verliert 90% seiner Anzeigekunden

Schlechte Nachrichten aus Amerika! Ich bin letzt nur zufällig über die News gestolpert (vermutlich bin ich auch etwas spät dran), aber scheinbar hat Breitbart.com in den vergangenen Monaten 90% seiner Anzeigekunden verloren. Vorausgesetzt die Quelle der Washington Post ist nicht Fake News.

Wenn das stimmt, dann sind das katastrophale Zahlen und es würde heißen, dass die linke Verleumdungskampagne, die gegen Breitbart bei den Werbekunden gefahren wird, sehr erfolgreich ist.

Da braucht man sich dann nicht mehr zu wundern, warum es immer noch keine deutsche und französische Version der Seite gibt.

Der einzige Wermutstropfen ist, dass Breitbart vom konservativen US-Milliardär Robert Mercer unterstützt wird, der auch schon die Brexit-Kampagne großzügig mitfinanziert hat. Allerdings ist natürlich die Frage, wie lange er im schlimmsten Fall bereit ist, Breitbart auszuhalten.

Zudem war ja gerade das Großartige an Breitbart, dass die Seite so unheimlich viele Werbekunden an Land ziehen konnte. In Europa ist das undenkbar und auch in den USA scheint es leider schwieriger zu sein als gedacht.

Die Zerstörung der wirtschaftlichen Existenz ihrer Gegner ist eine der mächtigsten Waffen der Linken und es scheint leider, als hätten wir dagegen immer noch kein Mittel gefunden…

Die Homo-Ehe und wie Angela Merkel die CDU zerstört hat

Was war das für ein merkwürdiger politischer Schachzug? Wie kam es dazu, dass so kurzfristig und überraschend über die Homo-Ehe abgestimmt und sie tatsächlich beschlossen wurde?

Grüne und FDP erklärten, sie wollen nur dann eine Koalition eingehen, wenn die Homo-Ehe Bestandteil des Koalitionsvertrags wird. Diese Aussagen waren natürlich direkt an Angela Merkel gerichtet und sollten einen Wahlkampf befeuern, der gute Aussichten hätte, eine arzneirechtliche Zulassung als Schlafmittel zu erhalten.

Angela Merkel „kontert“ den Vorstoß der Linken auf die von ihr hinreichend bekannte Weise. Sie gibt dem politischen Gegner gegenüber nach und entschärft so sein Thema. Man muss davon ausgehen, dass ihre in einer Talkshow vorgetragene Meinungsänderung, wonach die Homo-Ehe eine Gewissensfrage sei, nicht Zufall, sondern kaltes Kalkül war:

Erst durch dieses Interview wurde der Weg frei, zur gestrigen Bundestagsabstimmung über die Homo-Ehe (die aus Marketinggründen schon vor einiger Zeit in das an den Gerechtigkeitssinn appelierende „Ehe für Alle“ umgemünzt worden ist). Man beachte auch, wie sie um Nachsicht bittet für die, die mit dem Thema Probleme haben.

Diese Form des Konservativen Rückzugs kennen wir schon seit vielen Jahren: Seid nachsichtig mit uns, am Ende werden wir uns eurem progressiven Utopia schon beugen, aber ein wenig Zeit müsst ihr uns noch lassen.

Bei jeder wichtigen Entscheidung gilt der Fraktionszwang. Seit Angela Merkel an der Macht ist, wurde eine solche Abstimmung blockiert. Jetzt plötzlich, wo das Nein zur Homo-Ehe einen Nachteil im Wahlkampf oder gar (Schreck!) bei der Regierungsbildung bringen könnte, wird es zur „Gewissensfrage“.

Interessanterweise hat Angela Merkel dann aber doch gegen die Homo-Ehe gestimmt:

Sie verteidigt die in den letzten Jahren erfolgte Abschaffung aller Privilegien der Ehe (die sich aus Art 6 (1) GG ableiten) und wirft den konservativen Anhängern der CDU mit Verweis auf genau diesen Grundgesetzartikel und der Aussage, dass die Ehe als leere Worthülse noch eine Sache von Mann und Frau sei, einen winzigen Borsamen hin.

Auch hier wieder Konservativer Rückzug in Reinform: Das reicht einem sehr leidensfähigen Konservativen gerade so um das eigene Gesicht zu wahren und bereitet ihn auf die Akzeptanz des kommenden progressiven Utopias vor. Mit konservativer Politik und politischem Gestaltungswillen hat dies aber nicht das Geringste zu tun.

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Merkel stimmt am 30.06.2017 im Bundestag gegen die Homo-Ehe

Das ist ein geschickter Schachzug, macht sie so doch beide Lager Glücklich. Ein Sieg der Befürworter war Aufgrund der parlamentarischen Mehrheit des Linken Lagers und einiger CDU-Abweichler ohnehin so gut wie sicher, also konnte sie gefahrlos dagegen stimmen. Die Befürworter freuen sich, dass sie ihre Abstimmung bekommen haben. Die Gegner (zumindest die gutmütigen und die naiveren) glauben sie auf ihrer Seite. Sie war ja dagegen, aber gegen den Zeitgeist kam sie nicht an.

Hier bedient sie sich unterschwellig des beliebten linken Narrativs vom nicht aufzuhaltenden „Fortschritt“, der uns Konservative dazu bewegen soll, die politischen Vorstellungen der Linken als unabwendbares Schicksal zu akzeptieren und den politischen Meinungskampf einzustellen.

Doch hier geht es nicht um Fortschritt. Hier wird eine grundlegende gesellschaftliche Institution demontiert, deren Zweck einzig die Steigerung der Zahl der (möglichst intakten) Familien und der Geburtenrate war und die schon lange vorher durch frühere „fortschrittliche Liberalisierungen“ wie die Abschaffung des Schuldprinzips in ihrer Funktion stark geschädigt wurde. Durch ihre weitere Relativierung wird man sie sicher nicht reparieren.

Es würde mich nichtmal wundern, wenn Angela Merkel auf eine Eilentscheidung des Bundesverfassungsgerichts noch vor der Wahl spekuliert, in dem die vom Bundestag beschlossene Homo-Ehe aufgrund von Paragraph 6 Absatz 1 Grundgesetz wieder einkassiert wird:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Art 6

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

Das ist unwahrscheinlich, aber es ist durchaus möglich. Dann hätte sie zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Sie hätte das von den Linken so innig geliebte Thema Homo-Ehe politisch bedeutungslos gemacht und könnte sich mit Verweis auf ihre Gegenstimme und ihre Rede für die Ehe als Institution von Mann und Frau wieder bei den Konservativen anbiedern. Leider sind die Leute so vergesslich und gutmütig, dass dies mit hoher Wahrscheinlichkeit tatsächlich funktionieren könnte.

Wieso die CDU nicht mehr die CDU ist

Wie aber ist so ein beschämendes Schauspiel überrhaupt möglich? Damit das passieren konnte, mussten drei Dinge zusammenkommen:

  1. Eine taktisch gewiefte Parteichefin mit einem riesigen Machtbewusstsein und ohne jede eigene politische Überzeugung.
  2. Eine Partei voller Cuckservatives, die sich nicht trauen, für ihre politischen Überzeugungen zu kämpfen und die bei jedem thematischen Sieg der Linken hoffen, dass dieses Mal das letzte Mal gewesen ist.
  3. Die Abwesenheit einer konservativen Konkurrenz, die diese Partei offensiv angeht und ihr für solch groteskes Verhalten Reihenweise konservative Wähler abnimmt, ohne sich dabei ins Rechte Eck stellen zu lassen.

Merkel will nichts verändern. Sie hat keine politische Vision und keine Überzeugungen, die sie umsetzen möchte. Sie interessiert sich nur für die Macht selbst und vielleicht erfreut sie sich auch am Taktieren und am Erringen politischer Mehrheiten.

Eine lethargische Partei und eine mit sich selbst beschäftigte Alternative ermöglichen ihr, die Linken ins Leere laufen zu lassen, indem sie ihre Themen übernimmt, oder wie jetzt geschehen, einen Schritt zur Seite macht und dem Gegner die Verwirklichung seiner Idee ermöglicht. Dadurch ist diese Idee als Wahlkampfthema schlagartig vom Tisch und der Gegner muss sich erneut auf die schwierige und zeitintensive Suche nach neuen zugkräftigen Themen begeben.

Angela Merkels Politik ist nicht Politik, sondern Anti-Politik. Sie deformiert ihre Partei und beraubt sie ihrer Identität, indem sie ihr zum Zwecke des Machterhalts immer weitere Zugeständnisse abringt und eine thematische Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner weitgehend unterbindet. Sie reduziert Politik auf die Suche nach dem kleinsten für eine Mehrheit tauglichen gemeinsamen Nenner und führt ein ganzes Land in die völlige politische Gleichgültigkeit.

Ehe bleibt Ehe

Heute hat Angela Merkel mit ihrer nach außen hin stillschweigenden Zustimmung zur Abstimmung über die „Ehe“ für Homosexuelle das letzte konservative Feigenblatt der CDU geopfert. Und das Schlimmste ist: Mehr hatte die CDU wirklich schon lange nicht mehr zu bieten. Sie hatte keine zukunftsweisenden Ideen, wie man die Scheidungsrate drücken oder Ehe und Familie wieder populärer machen könnte.

Diese Ablehnung der völligen Relativierung der einst mit gutem Grund unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung gestellten Institution Ehe war der letzte Lächerliche Rest, der ihr an konservativer Gesellschaftspolitik (falls man das denn so nennen möchte) überhaupt noch geblieben war. Eine Bankrotterklärung kann vollständiger nicht sein.

Wir Konservativen sind zu oft zurückgewichen. Wir glaubten, wenn wir dem politischen Gegener ein wenig entgegenkommen, dann werden wir schon eine Einigung finden. Und wir glaubten, dass der politische Gegner irgendwann zufrieden sein würde. Doch dies war ein Trugschluss und auch nach 50 Jahren des Entgegenkommens ist er noch lange nicht zufrieden. Genaugenommen werden die Linken niemals zufrieden sein. Sie wollen nicht weniger, als die völlige Auflösung unserer Gesellschaft. Egal ob es nun um Leistungsprinzip, moralische Grundüberzeugungen, Staatsgrenzen oder Familien geht.

Und auch wenn man sich jetzt die sporadische konservative Kritik in den Medien anschaut, sieht man das altbekannte Bild. Eins haben alle Kommentatoren gemeinsam. Sie kritisieren, aber eigentlich befinden sie sich nur in der Defensive. Sie kritisieren, aber sie greifen nicht an. Was ihnen fehlt ist eine Gegenposition, die offensiv vorgetragen und mit Zähnen und Klauen verteidigt wird.

Es ist höchste Zeit! Fangen wir also damit an:

Schutz des Ehebegriffs ins Grundgesetz!