Das Problem der illegalen Waffen

Seit den Ereignissen vom Wochenende fragen wir uns alle, woher der Amokläufer von Konstanz sein M16-Sturmgewehr hatte. Ich weiß es auch nicht, aber es überrascht mich auch nicht, dass solche Waffen illegal in Deutschland zirkulieren.

Gerade in Deutschland gibt es ja aufgrund des restriktiven Waffenrechts viele Menschen, die noch nie in irgendeiner Form mit Schusswaffen in Kontakt gekommen sind. Diese stellen jetzt erschreckt fest (bzw. werden dies in Zukunft noch tun), dass ein restriktives Waffengesetz auch keine Gesellschaft schafft, in der Waffen und Waffengewalt nicht existent sind.

Aber warum ist das so? Das Problem ist, dass es unheimlich viele mögliche Quellen für illegale Waffen gibt. Seit dem Ende des Ostblocks und dem Jugoslawienkrieg gibt es in Osteuropa einen blühenden Handel mit illegalen Waffen. Zusätzlich gibt es natürlich in Deutschland selbst eine unbekannte Zahl illegaler Waffen, die Teils gehandelt werden, teils aber seit Jahrzehnten in den Händen der selben Besitzer sind. Und gelegentlich gehen auch bei Polizei und Militär Waffen verloren. Zudem ist es sehr einfach Waffen in ein Land zu schmuggeln, das praktisch keine Grenzen besitzt und dessen Polizei ohnehin laufend überfordert ist.

Somit ist es dann irgendwann nur noch eine Frage von Angebot und Nachfrage.

Was viele auch überrascht: Die Herstellung von Waffen ist einfacher als man gemeinhin glaubt. Gerade diejenigen, die noch nie mit Waffen zu tun hatten, halten Schusswaffen ja immer für wahre Hightech-Gegenstände, wenn sie sie nicht gleich für Magie halten. Tatsächlich handelt es sich bei heute gebräuchlichen Schusswaffen im Wesentlichen aber um Technik des späten 19. Jahrhunderts.

Es gibt zwei Regionen auf der Welt, wo illegale Waffen relativ offen hergestellt werden. Das sind zum einen die Philippinen, wo „Waffenschmiede“ mit recht primitiven Werkzeugen in Bergdörfern Revolver und selbst halbautomatische Pistolen für den Schwarzmarkt herstellen:

Und zum anderen die Stammesgebiete in Pakistan. Dort sind vor allem automatische Gewehre ein beliebtes Produkt der ortsansässigen Waffenschmiede. Kopiert wird dort alles, vom russischen AK-47 bis zum amerikanischen M-16:

Angeblich soll es auch in Europa illegale „Waffenfabriken“ geben. Überraschen würde es nicht.

Was Konstanz angeht, würde ich aber auf eine verloren gegangene und auf dem Schwarzmarkt wieder aufgetauchte Waffe der US-Armee tippen. Aber wir werden sehen…

Donald Trump erklärt MS-13 und kriminellen Illegalen den Krieg

US-Präsident Trump hielt diese Woche in Brentwood, Long Island eine Rede vor amerikanischen Polizisten. In seiner Rede sichert er der Polizei die volle Unterstützung seiner Regierung zu und erklärt der von mittelamerikanischen Einwanderern gegründeten und äußerst brutalen Gang MS-13 den Krieg.

Hier die Höhepunkte seiner Rede:

Together we are going to restore safety to our streets and peace to our communities. And we are going to destroy the vile, criminal cartel MS-13 and many other gangs.

In einem intakten Staat ist es selbstverständlich, dass die Regierung Mittel und Wege findet, um Gangs und Clans aufzulösen. Am besten ist es natürlich immer, wenn man schon früh Härte zeigt, so dass solche Organisationen erst gar nicht groß werden können. Das wurde in den USA versäumt, und das wird auch heute in Europa versäumt. Man denke nur daran, wie die Regierungen Europas ihre islamistischen Gefähreder selbst dann meist nur verwalten, wenn sie in Syrien im Kampfeinsatz waren und wieder in ihr „normales“ Leben zurück kehren.

They don’t like shooting people because it’s too quick it’s too fast. I was reading one of these animals was caught and explaining they like to knive ‚em and cut ‚em and let ‚em die slowly because that way it is more painful and they enjoy watching that much more. These are animals.

Das ist genial! Trump stellt die Welt vom Kopf wieder auf die Füße. Wir haben einen Rechtsstaat und das ist gut so. Doch viele Leute haben heute im Westen vergessen, dass auch der Rechtsstaat existiert, um Opfer zu schützen und Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen.

Manche Leute haben eine inverse Moral entwickelt, nach welcher der Täter letztlich ein Opfer von Gesellschaft, Eltern, Rassismus oder von was auch immer ist. Für den Täter werden immer neue Ausreden erfunden, damit wir ja nicht so gemein sein müssen ihn seiner Tat entsprechend zu bestrafen. Denn dies würde unser Selbstbild von der eigenen moralischen Vollkommenheit zerrütten. Die Opfer werden derweil an den Rand gedrängt und verschwinden aus dem Blickfeld, während mehr und mehr Menschen das Vertrauen in den Rechtsstaat verlieren.

Das rückt Trump wieder gerade. Er prangert die moralische Verkommenheit der Mitglieder von MS-13 an, er stellt ihre gewalttätige Natur heraus und er bezeichnet sie als das, was sie sind: Tiere.

Sie sind keine armen Jungs, die durch einen tragischen Zufall des Lebens auf die schiefe Bahn gekommen sind. Sie sind keine verhinderten Künstler und sie sind auch keine Opfer des bösen Kapitalismus. Sie sind perverse, sadistische Mörder und sie müssen mit aller Härte des Rechtsstaats bestraft werden. Denn nur wenn der Staat seine Arbeit macht, können wir alle in Frieden leben.

On behalf of the American people I want to say: Thank you, thank you very much, Thank you. And I don’t think you know how much the public respects and admires you. You’re saving American lives every day and we have your backs. Believe me. We have your backs 100%. Not like the old days. Not like the old days.

Trump dankt der Polizei und versichert ihnen, dass sie die volle Unterstützung der Amerikaner haben.

Das ist wichtig, weil heute viele der Polizei in den Rücken fallen. Politiker und selbst Vorgesetzte der Polizisten mit eingeschlossen. Sie wünschen sich eine Polizei, die keinerlei Gewalt anwendet, was natürlich völlig unmöglich ist. In ihrem moralischen Wahn von einem gewaltfreien Staat arbeiten sie letztlich (oft ohne es zu wollen) den Feinden eben jenes Staates zu. Man könnte auch sagen: Sie sägen am Ast auf dem sie sitzen.

Zum Schluss bringt Trump mit dem Satz „Not like the old days.“ noch einen sehr schönen Seitenhieb auf die Obama-Regierung.

But from now on we are going to enforce our laws, protect our borders and support our police like our police have never been supported before.

Eigentlich alles selbstverständlich. Heute leider nicht mehr und um so wichtiger ist es, dass Trump es ausspricht.

We cannot tolerate as a society the spilling of innocent, young, wonderful, vibrant people. Sons and daughters. Even husbands and wives. We cannot accept this violence one day more.

Hier wieder die richtige Moral. Der Staat muss die Unschuldigen schützen. Eine einfache und allgemeingültige Wahrheit, die in der öffentlichen Diskussion heute aber kaum noch vor kommt.

It is the policy of this administration to dismantle, decimate and eradicate MS-13…

Klingt martialisch. Aber kann und darf ein Staat akzeptieren, dass sich auf seinem Territorium kriminelle Organisationen breit machen? Man muss nur nach Mexiko schauen um zu sehen, wie so was ausgeht.

I have a simple message today for every gang member and criminal alien that are threatening so violently our people: We will find you, we will arrest you, we will jail you and we will deport you.

Wenn ich als Ausländer in ein fremdes Land komme, dann bin ich dort Gast. Es wäre mir sehr unangenehm, wenn ich später feststellen würde, dass ich mich dort unbewusst daneben benommen habe. Wer sich absichtlich und so massiv daneben benimmt, der sollte das fremde Land in dem er sich aufhält ohne jede Diskussion und auf dem kürzesten Weg wieder verlassen müssen. Und natürlich sollte der Nachdruck, mit dem er zur Ausreise bewegt wird im Verhältnis zur begangenen Verfehlung stehen.

Fazit

Ich will hier nicht den Fanboy machen. Aber Trump beweist in seinen Reden immer wieder, dass er schon jetzt der wichtigste US-Präsident des 21. Jahrhunderts ist.

Spätestens seit den 60ern versuchen gewisse Leute unsere Moral neu zu definieren. Sie wollen, dass wir die einfachen und grundlegenden Wahrheiten des Lebens vergessen. Wir sollen ihre verschrobenen Ideen als wahr anerkennen und sie glauben als ob sie die einzige Wahrheit wären, die wir je gekannt haben.

Präsident Trump interessiert sich nicht für diese kaputten linksliberalen Ideen und er interessiert sich nicht für diese kaputte Moral. Und er interessiert sich auch nicht für die kaputten Idioten, die all diesen Blödsinn glauben und ausrasten, wenn ihnen jemand widerspricht.

Präsident Trump stellt sich einfach hin und sagt, was gesagt werden muss. Und genau deshalb sollten wir dankbar sein, dass es ihn gibt.