Links-grüne Gesellschaftszersetzung in Reinform

Die schweizer Philosophin Barbara Bleisch will uns in der Zeit erklären, warum wir unseren Eltern nichts schulden:

„Ein Kind ist keine Vorsorge“

In diesem zweiseitigen Interview, in dem die Befragte mehr an eine Sozialpädagogin als an eine Philosophin erinnert, versucht Frau Bleisch nicht nur ihr neues Buch zu verkaufen, sie betreibt auch zugleich die Relativierung der Familie.

Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, dass viele Familienbeziehungen heute völlig zerstört sind, so will uns Frau Bleisch auch noch unser schlechtes Gewissen ausreden.

Ja, wir schulden unseren Eltern etwas. Die einzige Ausnahme sind Eltern, die ihre Kinder misshandelt, extrem vernachlässigt oder missbraucht haben.

In allen anderen Fällen schulden wir unseren Eltern etwas für die Liebe und die Fürsorge, die wir erhalten haben.

Wenn wir unseren Eltern gegenüber ein schlechtes Gewissen haben, dann hat das vermutlich einen guten Grund. In einem solchen Fall sollten wir in uns gehen und uns fragen, was wir falsch gemacht oder unterlassen haben. Und wir sollten uns fragen, was wir besser machen können – so lange noch die Möglichkeit dazu besteht.

Wir leben heute in einer Welt, in der wir ständig mit ähnlichen zersetzenden Ideen konfrontiert werden. Ihnen allen ist gemein, dass sie an unseren Individualismus und an unser Bedürfnis nach „Selbstbestimmung“ appellieren.

In unseren Ohren klingen sie oftmals so modern, so richtig und so selbstverständlich.

Und doch sind genau sie der Grund, warum sich unsere Gesellschaft und unsere Familien jeden Tag ein klein wenig mehr auflösen.

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Der deutsche Größenwahn im links-grünen Gewand

Bei der Karneval-Veranstalung „Mainz bleibt Mainz“ trat auch dieses Jahr wieder Lars Reichow mit seinem Format Fastnachtsthemen auf. Dabei handelt es sich um eine Art „satirischen“ Nachrichtenrückblick im hetzerischen Stil der heute show.

Bemerkenswert ist bei diesem Format, dass sich Herr Reichow während seiner Darbietungen manchmal zu sehr emotionalen Redebeiträgen im Stile eines politischen Einpeitschers hinreißen lässt.

Die diesjährige Darbietung gibt es leider noch nicht auf YouTube, der Stil hat sich aber seit letztem Jahr kaum verändert:

Am Ende des Videos hält er eine flammende Rede gegen für offene Grenzen und Masseneinwanderung und verteufelt alle Gegner dieser politischen Ideen.

Man kann sich über alle Parteien lustig machen und in einer Demokratie muss man das sogar. Doch das hier hat mit Satire oder politischem Stallgeruch nichts mehr zu tun, das ist nichts anderes als politische Agitation im Sinne der amtierenden Regierung.

Bei den Fastnachtsthemen 2018 (bisher nur in der ZDF-Mediathek verfügbar) ärgern sich jetzt einige Leute über diesen Ausschnitt, in dem Reichow uns erklären will, weshalb wir dringend eine neue Regierung brauchen und in dem er die Entnazifizierung der AfD-Spitze fordert:

Da kann man sich jetzt durchaus darüber aufregen. Ich persönlich nehme diese Leute aber schon lange einfach nicht mehr ernst und mir ist eigentlich egal, was für einen Mist die das Jahr über absondern.

Die sind alle verrückt und größenwahnsinnig

Ich finde hier etwas ganz anderes höchst interessant. Dafür habe ich mal folgende Aussagen aus dem Ausschnitt herausgegriffen:

  • Der kleine Herr Orban braucht sofort Nachhilfe in Demokratie
  • Der kleine Herr Erdogan braucht einen Grundkurs in Bescheidenheit
  • Der kleine Herr Putin braucht eine Opposition
  • Die Flüchtlinge brauchen uns immer noch
  • England braucht bald eine Luftbrücke mit Nahrungsmitteln
  • Wir müssen die USA aus dem „Alptrump“ herausholen
  • Was ist mit der Umwelt? Wir müssen uns um die Zukunft kümmern auf diesem Planeten.
  • Wir müssen den Klimawandel stoppen, die Wälder retten, die Wiesen, die Berge, die Äcker
  • Kurz nach diesem Clip sagt er noch wörtlich: „Wir müssen die Welt retten“

Diese Aussagen sind nicht selbstironisch gemeint. Der meint das ernst! Und diese Überheblichkeit ist etwas, das man auch in der heute show, den Medien allgemein und im persönlichen Gespräch mit links-grün angehauchten Zeitgenossen beobachten kann.

Das frappierende an diesem Clip aber ist, dass wir diesen ganzen Wahn hier einmal auf einen Schlag serviert bekommen. Und das ist doch irgendwie erschreckend.

Denn von einem bin ich überzeugt: Ein nicht gerade kleiner Teil der Deutschen glaubt mehr oder weniger alles was auf dieser Liste steht.

Also fassen wir das nochmal zusammen: Diese Leute glauben, dass die Welt darauf wartet

  • dass wir uns in die Angelegenheiten fremder Staaten einmischen und sie mit unserem überlegenen Moralverständnis beglücken (Fun Fact: Manche dieser Staaten könnten uns nicht nur militärisch unterwerfen, sie könnten uns auch quasi beliebig oft in die Steinzeit zurückbomben)
  • dass wir alle Flüchtlinge auf der ganzen Welt (derzeit über 60 Millionen) „retten“
  • dass wir England mit Lebensmitteln versorgen (weil ohne unseren Glanz bricht die britische Wirtschaft nach dem Brexit mit absoluter Gewissheit in sich zusammen und die Briten müssen alle verhungern)
  • dass wir zu guter letzt noch die herbeifantasierte Ökokatastrophe verhindern (obwohl wir wohlgemerkt nur für 2,5% der weltweiten CO2-Produktion verantwortlich sind)

Das ist verrückt!

Das ist wie der deutsche Größenwahn, den wir von früher kennen. Nur diesmal geht es nicht um die totale Eroberung.

Diesmal geht es um die totale Rettung der Welt.

Sexuelle Korrektheit: Der Playboy wird zum Transiboy

Der deutsche Playboy zeigt in seiner Februarausgabe mit einem gewissen Pascal Radermacher, der sich heute – nach diversen plastischen Operationen und Hormonbehandlungen – Giuliana Farfalla nennt, zum ersten Mal einen Transsexuellen auf dem Cover.

transiboy

Der Chefredakteur des Playboy schreibt dazu:

Giuliana Farfalla mag die erste Transsexuelle überhaupt auf dem Titel des deutschen Playboy sein. In erster Linie ist sie aber eine ganz besondere Frau. Und zugleich ein wunderschöner Beleg dafür, wie wichtig der Kampf für das Recht auf Selbstbestimmung ist. Der deutsche Playboy sieht sich da übrigens ganz in der Tradition von Gründer Hugh Hefner, der sich zeitlebens für die Freiheit des einzelnen stark gemacht hat und entschlossen gegen jegliche Form von Ausgrenzung und Intoleranz eingetreten ist. Und wenn im Jahre 2018 eine nackte Giuliana im Playboy noch ein Tabu berührt, dann spricht das wohl mehr für die Aufgeschlossenheit des Playboy als für die Aufgeklärtheit unserer Gesellschaft.

Eine „besondere Frau“, „Kampf für Selbstbestimmung“, „Freiheit des Einzelnen“, Eintreten gegen „Ausgrenzung und Intoleranz“, sind das nicht wundervolle Worte?

Tatsächlich ist dieser Absatz ein sehr schönes Beispiel für die Mindfuck-Strategie aus Salamitaktik und moralischer Erpressung, die die Linken schon seit Jahrzehnten anwenden, um unsere Wahrnehmung der Realität von Grund auf umzukrempeln.

Sie schaffen einen moralischen Frame, der dem Mann, der eigentlich ein Männermagazin mit echten Männerthemen erwartet hat, einreden, dass sein natürliches Empfinden falsch ist. Er soll doch bitteschön seinen Verstand und seine positive kulturelle Prägung ausschalten, sich einfach allen primitiven visuellen Reizen hingeben und die vom Playboy hier angebotene alternative Realität akzeptieren, nach der dieser Kerl eine Frau ist.

Zum Schluss wird dem Leser noch erklärt, dass die Gesellschaft leider noch nicht so „weit“ ist (vermutlich in ihrem moralischen Verfall), wie der Playboy. Der Leser möge doch bitte nicht ebenso ein rückständiger Neandertaler sein, wie es viel zu viele in unserer Gesellschaft leider noch sind. Der Playboy reicht dem Leser hier die Hand und bietet ihm die Möglichkeit, sich selbst als fortschrittlichen Mann einer neuen Zeit zu profilieren. Wie könnte man das nun besser tun und sich sogar von eventuell noch existierenden Zweifeln reinwaschen, als dadurch, dass man sich an dem hier gezeigten und zur Frau stilisierten Kerl nun aufgeilt?

Wer aber wie ich darauf hinweist, dass ein Mann biologisch immer ein Mann sein wird, auch wenn man ihn kastriert, ihn mit Hormonen vollpumpt und ihn diverser plastischer Operationen unterzieht, der ist ein Unmensch, der diesem Armen Wesen seinen sehnlichsten Wunsch verweigert, eine Frau zu sein. So verbiegt man die Realität und zwingt die Menschen in ein orwellsches Doppeldenk.

Diese Taktik wurde und wird von den Linken über Jahre und Jahrzehnte immer wieder angewandt, um mit der Zeit immer verrücktere Ideen zu propagieren.

Hier in diesem Fall schaffen sie nun eine neue „sexuelle Korrektheit“ und sie propagieren sie nicht zufällig über ein Männermagazin. Ein Männermagazin ist in gewisser Weise ein Ersatz für die Gentlemens Clubs frührer Tage. Es sollte ein Ort sein, an dem Männer frei und ungehindert Ideen diskutieren und populär machen können, die für Männer und ihr Leben relevant und nützlich sind. Der perfekte Ort also, um das genau Gegenteil zu tun und diesen Männern stattdessen vorzuschreiben, was sie zu denken und zu empfinden haben.

Und natürlich kann in den kommenden Jahren noch darauf aufbauen:

  • Transsexuelle werden diskriminiert. Heterosexuelle Männer wollen mit ihnen keinen Sex haben. Sei du kein solcher Schuft und akzeptiere Transsexuelle, indem du mit ihnen Sex hast.
  • Ein Mann findet heraus, dass seine Freundin früher ein Mann war. Er hat deshalb Depressionen und eine Lebenskrise. Der Playboy hilft durch geschicktes moralisches Framing die Beziehung zu retten und bringt den Kerl wieder in die Spur.

Wenn man einmal mit dem Schwachsinn angefangen hat, dann kann man ihn fast beliebig steigern.

Typisch Mädchen – typisch Jungs

Eine Grundschullehrerin in Sachsen-Anhalt hat es gewagt, die von ganz weit links in unsere Gesellschaft gepushte Genderideologie infrage zu stellen, indem sie ihre Viertklässler in einem benoteten Arbeitsblatt gefragt hat, welche Dinge für das jeweilige Geschlecht typisch sind.

Was vor 20 Jahren noch nur ein harmloses Arbeitsblatt in einer Grundschule irgendwo in Deutschland gewesen wäre, das ist heute ein Politikum:

junge-mädchen

Was für Jungs typisch ist musste blau, was für Mächen typisch ist rot umkringelt werden

Die beiden Geschlechter sind verschieden und das lernen die lieben Kleinen hier auf spielerische Weise. Eine schöne Sache wie ich finde, auch wenn sich ein wenig Pauschalisierung zur Vermittlung der Tendenz natürlich nicht vermeiden lässt. In einer höheren Klassenstufe könnte man ihnen sogar beibringen, dass sie sich auf wundersame Weise ergänzen, anstatt sie mithilfe feministischer Ideen gegeneinander aufzuhetzen.

Für Leute, die kleinen Kindern nicht früh genug beibringen können, welche noch so abgefahrenen Sexualpraktiken denn möglich sind, ist ein solch unschuldiges Arbeitsblatt natürlich schwer zu ertragen.

Linke Gender-Hippies kritisieren, dass die Lehrerin das Arbeitsblatt benotet und die Aussagen damit bewertet hat. Ein armer Junge hat sogar Punktabzüge bekommen, weil er den Mut den Mädchen und die Zöpfe den Jungs zugeordnet hatte. Zudem durfte er auch keines der Merkmale beiden Geschlechtern zuordnen.

Angesichts der Gleichmachungspolitik der 68er und ihrer Erben und eines zusehends toxischer werdenden Feminismus kann man heute leider durchaus bezweifeln, ob Jungs noch allgemein mutiger sind als Mädchen oder nicht doch schon durch die Bank zu riesigen Waschlappen erzogen wurden. Dennoch kann es kein Fehler sein, von einem gesunden Normalzustand auszugehen.

Leider ist es aber tatsächlich so, dass dieses Arbeitsblatt laut Vorgabe des Bildungsministeriums nicht benotet werden und als Grundlage für eine Diskussion dienen sollte. Was das heißt kann man sich leicht vorstellen. Geschlechterrollen sollen in der „Diskussion“ relativiert und aufgelöst werden. Eine klassische Zersetzungsmethode der Linken, die gerade im Unterricht besonders links eingestellter Lehrer ihre volle Kraft entfaltet.

Man kann wohl davon ausgehen, dass die Lehrerin hier nur ihrem Gewissen gefolgt ist und den Kindern beibringen wollte, wie es tatsächlich ist, anstatt sie, wie vom Lehrplan gefordert, in die Irre zu führen.

Und das ist gerade für die Jungs wichtig. Männer werden nicht geboren, sie werden gemacht. Wer als Mann sanft und zurückhaltend ist und keine Verantwortung übernehmen kann, der hat im Leben wie auch bei den Frauen verloren.

Es ist die Aufgabe verantwortungsvoller Väter, ihre Söhne zu starken und selbstbewussten Männern zu erziehen. Leider sind uns diese Väter schon vor langer Zeit abhanden gekommen. Wenige lobenswerte Ausnahmen bestätigen die Regel.

Und so ist es kein Wunder, dass die meisten Männer heute weichgespülte Jammerlappen sind und der Westen den Bach runter geht. Und ich sage das durchaus in dem Bewusstsein, dass wir uns hier ohne falsche Scham alle selbst an die Nase fassen und auch an uns persönlich arbeiten müssen.

Die Gender-Hippies hassen unsere natürlichen Geschlechterrollen und sie haben regelrecht Angst vor ihnen. Am liebsten würden sie alle Jungs zu mit Puppen spielenden hypersensiblen Weicheiern und alle Mädchen zu knallharten kinderlosen Karriere-Emanzen erziehen.

Ein Kritiker dieser gescholtenen Lehrerin, die das Herz am rechten Fleck hat, schreibt dann auch gemäß des bei Linken so beliebten Narrativs, welches linksideologische Veränderungen der Gesellschaft mit einem unvermeidlichen Fortschritt verwechselt:

Die 50er Jahre haben angerufen und wollen ihr Unterrichtsmaterial zurück.

Na da sollten unsere linken Freunde aber mal hoffen, dass da wirklich nur die 50er angerufen haben und nicht etwa die 2020er, in denen ihr Gender-Bullshit als solcher erkannt und aus dem Schulunterricht entfernt worden ist.

Trump und die Rückkehr des Gestaltungsanspruchs

Trump ist anders als die meisten anderen Politiker. Diese Aussage gilt in den USA genauso wie in Europa.

Donald und Melania Trump

Aber was unterscheidet ihn am meisten von seiner politischen Konkurrenz?

Ist es sein Reichtum? Seine bewegte Lebensgeschichte aus Erfolgen und Niederlagen, aus denen er sich immer wieder zurück gekämpft hat? Sein übergroßes Ego? Seine völlige Respektlosigkeit gegenüber den Gepflogenheiten der etablierten Politik?

Nichts von alledem!

Der wichtigste Unterschied zwischen Trump und allen linken wie auch den meisten konservativen Politikern unserer Zeit ist ein ganz anderer. Und er ist fundamental.

Der entscheidende Unterschied

Seit Jahrzehnten erzählen Politiker uns von all den großen Veränderungen, die über uns kommen werden, ob wir es nun wollen oder nicht. Und sie bieten sich an als die Verwalter dieser Veränderungen.

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Du bist ok, so wie du bist

Mit ihrer Identitäts- und Einwanderungspolitik spalten die Linken die Gesellschaften des Westens.

In Amerika hat sich jetzt jemand einen genialen Slogan einfallen lassen, der diesem Kulturkampf eine völlig neue Richtung geben könnte:

It's OK to be white

Einfach genial! Besser kann man die Linken nicht mit ihren eigenen Waffen schlagen. Dieser Slogan biedert sich der linken Sozialpädagogendenke an, um sie zugleich ad absurdum zu führen und ihre Doppelmoral schonungslos zu entlarven.

Alles ist für die Linken wünschenswert und in Ordnung, so lange es mit irgend einer Minderheit in Verbindung steht. Alles andere aber lehnen sie aus tiefstem Herzen ab und machen es gerne auf latente Weise verächtlich.

Sehr schön finde ich auch, wie man dieses einfache Muster auf andere Themen übertragen kann.

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Pariser Erklärung: Manifest für ein konservatives Europa

Europa aus dem Weltraum bei Nacht

Zehn konservative Intellektuelle aus verschiedenen Ländern Europas haben mit der Pariser Erklärung ein Manifest veröffentlicht, welches das heutige dekadente Europa kritisiert und ihm den Gegenentwurf eines neuen, konservativen Europas gegenüber stellt.

Die Autoren vertreten die folgenden Kernthesen:

  1. Europa ist unsere unersetzliche Heimat, Kultur und Zivilisation
  2. Europa wird bedroht von einem falschen Verständnis seiner selbst. Das falsche Europa sieht sich als Erfüllung unserer Zivilisation, beraubt uns aber in Wirklichkeit unserer Heimat und unserer Gemeinschaft.
  3. Die Schirmherren des falschen Europas glauben an einen unaufhaltbaren Fortschritt und an eine utopische Zukunft. Sie zerstören die christlichen Traditionen Europas und biedern sich Muslimen an, in der Hoffnung, dass diese ihre utopischen Visionen teilen. Im Namen von Freiheit und Toleranz unterdrücken sie unsere Meinungsfreiheit.
  4. Das wahre Europa ist in Gefahr. Nicht durch Russland oder Muslime, sondern durch die Aushöhlung seiner selbst und die falsche Vorstellung davon, was Europa eigentlich ist.
  5. Das wahre Europa braucht unsere aktive Teilnahme und unsere Solidarität. Der Geist des Fortschritts ist geboren aus der Liebe und der Treue zu unseren Heimatländern.
  6. Wir sind keine passiven Subjekte unter der Herrschaft von Despoten, wir übernehmen Verantwortung für unsere Gemeinschaft. Wir selbst sind die Autoren unserer gemeinsamen Geschichte.
  7. Das wahre Europa ist eine Gemeinschaft von Nationen. Wir haben unsere eigenen Sprachen, Traditionen und Grenzen. Trotzdem haben wir immer unsere gegenseitige Zusammengehörigkeit anerkannt.
  8. Wir unterstützen keine auferlegte, erzwungene Einheit.
  9. Das wahre Europa ist geprägt durch das Christentum.
  10. Das Christentum nährt Europa. Das wahre Europa bekräftigt die gleiche Würde eines jeden Individuums, unabhängig von Geschlecht, Rang oder Volkszugehörigkeit. Das Christentum ist die Basis für die Beziehungen zwischen Männern und Frauen. Mit Hingabe setzen wir uns ein für unsere Ehepartner und unsere Kinder.
  11. Wir stützen uns auf die großen kulturellen Leistungen und die Tugenden der Antike.
  12. Von 1945 bis 1989 wurde in Europa viel erreicht. Doch wir können es nur bewahren, wenn wir uns auf uns selbst und unsere Traditionen zurückbesinnen, anstatt wie die Vertreter des falschen Europas uns selbst und alles Eigene zu verleugnen.
  13. Durch die Konstruktion eines falschen Christentums der „universellen Menschenrechte“ durch die Protagonisten des falschen Europa verlieren wir unsere Heimat.
  14. Die „Freiheit“ der 68er ist eine falsche Freiheit, die moralische Übertretungen zu Tugenden umdeutet und die sich in Europa immer weiter durchsetzt.
  15. Die falsche Freiheit der 68er löst unsere Gesellschaft und unsere Familien auf und konfrontiert die jungen Europäer mit einem gesellschaftlichen Trümmerhaufen.
  16. Während Europa moralisch völlig dereguliert wurde, wird das Wirtschaftsleben exzessiv reguliert und die Meinungsfreiheit wird immer weiter eingeschränkt.
  17. Das falsche Europa opfert sich selbst, um den Multikulturalismus zu verwirklichen, der erwiesenermaßen nicht funktioniert und nicht funktionieren kann.
  18. In einer Art verquerem Überlegenheitsdenken glauben die Vertreter des falschen Europa, die Migranten würden sich unserer „überlegenen“ linksliberalen Lebensweise anpassen.
  19. Die Technokratie des falschen Europas und ihr Glaube an die Globalisierung sind eine Bedrohung für unsere Demokratie.
  20. Das falsche Europa hält sich für so stark doch es ist schwach, weil seine falschen Ideen es von innen heraus schwächen.
  21. Eine Kultur der Ablehnung des Eigenen hat sich verfestigt.
  22. Die Elite des falschen Europas ist Arrogant.
  23. Wir müssen die Tyrannei des falschen Europas abschütteln. Es gibt eine Alternative.
  24. Die Arbeit an einer Erneuerung beginnt mit theologischer Selbsterkenntnis. Die universalistischen und universalisierenden Anmaßungen des falschen Europa sind eine Ersatzreligion – inklusive Glaubensbekenntnis und Kirchenbann.
  25. Wir müssen die Hoheit über die Sprache zurückgewinnen.
  26. Wir brauchen verantwortungsvolle Staatsmänner.
  27. Wir müssen nationale Einheit und Solidarität erneuern.
  28. Nur Imperien können multikulturell sein, und Europa wird ein Imperium werden, wenn wir es nicht schaffen, Solidarität und staatsbürgerliche Einheit zu den Kriterien für Strategien der Assimilation und Migrationspolitik zu machen.
  29. Viele halten Europa fälschlicherweise nur durch die Kontroverse über Migration erschüttert. In Wahrheit ist dies aber nur eine einzige Dimension eines viel generelleren sozialen Zerfalls, dessen Dynamik unbedingt umgekehrt werden muß.
  30. Wir müssen die moralische Kultur wiederherstellen.
  31. Märkte müssen nach sozialen Gesichtspunkten ausgestaltet werden.
  32. Erziehung muß reformiert werden.
  33. Ehe und Familie sind essentiell.
  34. Die Auseinandersetzung mit dem Populismus sollte angenommen werden.
  35. Unsere Zukunft ist das wahre Europa.

Klingt im großen und ganzen sehr vernünftig. Gegenüber aktuellen „populistischen“ Strömungen scheinen die Autoren etwas skeptisch zu sein

Allerdings gebe ich ihnen insofern Recht, als dass da oft leider der Europabezug tatsächlich etwas wenig ausgearbeitet ist. Dabei bietet uns doch gerade die aktuelle Krise in Europa die Möglichkeit, enger mit denen zusammenzurücken, die ebenfalls für das wahre Europa und für echte europäische Werte streiten.

Redefreiheit und Titten

Sollte noch ein Beweis gefehlt haben um feststellen zu können, dass die amerikanische Gesellschaft völlig erledigt ist, hier ist er:

Die Moderatorin Jemele Hill, die für den US-Sportsender ESPN arbeitet, hat über Twitter behauptet, Trump wäre ein White Supremacist. Als die CNN-Moderatorin Brooke Baldwin den Fall mit dem früheren ESPN-Redakteur Keith Reed und Fox Sports Radiomoderator Clay Travis bespricht kommt es zum Eklat.

Aber seht selbst:

Clay Travis macht etwas Unerhörtes. Es geht um Vorfeld wohl darum, was gesagt werden kann und was nicht. Clay Travis sagt er ist ein „First Amendment Absolutist“, das heißt er steht voll und ganz hinter dem ersten Verfassungszusatz, der in den USA, abgesehen von Gewaltaufrufen, völlige Meinungsfreiheit garantiert. Und dann kommt eine Provokation, die genauso männlich wie intelligent ist.

Er sagt:

„I believe in only two things completely: The first amendment and boobs.“.

Auf Deutsch:

„Es gibt nur zwei Dinge, an die ich vorbehaltlos glaube: Den ersten Verfassungszusatz und Brüste.“

Der Gesichtsausdruck der Moderatorin ist unbezahlbar. Sobald sie das Wort „boobs“ hört beginnt in ihrem Kopf etwas zu rattern. Völlig perplex fragt sie dann noch mal nach, ob sie richtig gehört hat. Das Wort „boobs“ traut sie sich gar nicht auszusprechen. Stattdessen buchstabiert sie es. Lächerlicher geht es kaum.

Clay Travis erwidert zustimmend:

„Boobs! Two things that have never let me down in the entire history of this country: The first amendment and boobs. So those two are the only things I believe in absolutely in the country.“

Auf Deutsch:

Brüste! Zwei Dinge, die mich in der gesamten Geschichte dieses Landes niemals enttäsucht haben: Der erste Verfassungszusatz und Brüste. Das sind die einzigen beiden Dinge in diesem Land, in die ich absolutes Vertrauen habe.

Daraufhin gibt sich die Moderatorin völlig empört. Clay Travis darf zwar noch sein Argument zuende führen, aber was er sonst noch gesagt hat interessiert nicht mehr. Stattdessen ist Brooke Baldwin von da an völlig entsetzt, dass das Wort Brüste gefallen ist, während Keith Reed ihr als White Knight beispringt und sich für den Feminismus und die beruflich unterdrückten Frauen stark macht.

Clay Travis fragt Keith Reed sogar noch, ob er denn keine Brüste mag, worauf dieser aber nur mit einem politisch korrekten Ausweichmanöver reagiert.

Brooke Baldwin beendet das Interview letztlich und entschuldigt sich, dass sie nicht schon früher abgebrochen hat.

Ich habe diesen Clay Travis vorher noch nie gesehen, aber ich mag den Kerl. Er hat sich für die Redefreiheit stark gemacht und gleich danach einen Testballon losgelassen, um zu prüfen, wieviel Redefreiheit in dieser Runde herrscht. Offensichtlich nicht allzu viel, wenn schon die bloße Erwähnung des Wortes „Brüste“ genügt, um die beiden anderen am Gespräch beteiligten derart zu triggern, dass keine sinnvolle Diskussion mehr möglich ist und das Gespräch letztlich abgebrochen wird.

Man muss sich mal durch den Kopf gehen lassen, wie bescheuert das ist. Da sagt ein Mann, er glaubt an zwei Dinge und das sind Redefreiheit und Brüste. Da kann man jetzt drüber schmunzeln, oder man hält ihn für einen Idioten, man kann es für pubertär halten oder man findet es gut und mag den Kerl einfach, weil er Eier hat und sich so gibt wie er ist.

In jedem Fall wird man aber wohl über dieses Thema zügig hinweg gehen. Wenn man die mögliche Entlassung einer Moderatorin und die Angemessenheit eines ihrer Tweets in einer Livesendung diskutiert, dann will man die Diskussion doch auf keinen Fall auf den Themenkomplex weiblicher Brüste lenken. Für sowas gibt es andere Formate. Das ist völlig kontraproduktiv. Genau so einen Sch**ß zu verhindern ist der Job eines Moderators.

Nur unsere Linken Freunde können gar nicht anders. Werden sie einmal getriggert, dann reagieren sie wie unreife Teenager und bis sie sich wieder beruhigt haben ist von ihnen kein intelligentes Verhalten mehr zu erwarten.

Wie bekloppt sind die eigentlich?

Vor kurzem habe ich über diese neue Linke Website Agent*In geschrieben. Im Moment ist die Seite aufgrund der massiven öffentlichen Kritik an ihren Stasimethoden leider offline.

agentin-offline

Die Website Agent*In ist momentan leider offline

Dennoch habe ich  Seite bevor sie offline ging noch ein wenig angeschaut und ich finde man bekam dort sehr schöne Einblicke in die Gedankenwelt der radikalen Linken.

Ob man das jetzt lustig oder doch eher gruselig findet, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Sehr interessant finde ich z.B., wie die Pick-Up-Szene beschrieben wurde:

Die Pick-Up-Szene ist eine antifeministische und dem Maskulismus nahe stehende Männer-Szene. Durch die strategische Beeinflussung von Gesprächssituationen versuchen ihre Vertreter, sexualisierte Kontakte mit Frauen, auch unabhängig von deren Willen, herzustellen.

Oh mein Gott! Männer! Und sie wollen doch tatsächlich „sexualisierte Kontakte“ zu Frauen herstellen. Furchtbar, wie können die nur? Und dann auch noch „unabhängig von deren Willen“. Da ist der Vergewaltigungsvorwurf nicht mehr fern.

Tatsächlich versucht die Pickup-Szene die größtenteils unterbewussten Mechanismen der weiblichen Partnerwahl zu verstehen und sich durch entsprechende Anpassung des eigenen Verhaltens und Aussehens für Frauen attraktiver zu machen.

Für feministisch geprägte Männer ist das natürlich schwer zu akzeptieren. Man hat ihnen eingeredet, eine Frau wäre ein gewissermaßen „heiliges“ Wesen und ihre Entscheidungen entspringen einem unergründlichen und zugleich unfehlbaren Prozess. Wenn sie nun jemand damit konfrontiert, dass Frauen oft eigentlich gar nicht wissen was sie wollen und zudem noch sehr triebhaft sein können, dann kommt ihnen dies natürlich vor wie Ketzerei.

So flüchten sie sich dann in ihre Dogmen und verteidigen ihr falsches Weltbild, als ob ihr Leben auf dem Spiel stünde. Und was für einen besseren Weg könnte es hierfür geben, als die verhassten Pickup-Artists als halbe Vergewaltiger hinzustellen?

Das Weltbild ist wieder im Lot, der Tag ist gerettet!

Bekloppte Leute, bekloppte Begriffe

Besonders witzig finde ich auch immer diese lustigen Begriffe, die die Linken sich ausdenken, um ganz normale Dinge zu beschreiben und als böse erscheinen zu lassen, die sie aus tiefstem Herzen ablehnen. Hier die merkwürdigsten Begriffe, die ich auf der Website gefunden habe:

  • „Biologismus“
  • „Heteronormativität“
  • „Familismus“

Schauen wir uns diese komischen Begriffe doch einmal genauer an.

Biologismus

Man kann menschliches Verhalten oft über die Biologie erklären und manchmal kann man dabei auch über das Ziel hinaus schießen. Der Mensch hat etwas tierisches in sich, er ist aber auch zu Höherem fähig und meiner Meinung nach ist sein Leben nicht zuletzt geprägt von einem Ringen zwischen diesen beiden Polen.

Von daher ist es nicht falsch, auch soziale und geistige Aspekte zu betrachten, um menschliches Verhalten zu verstehen und ein nur auf die Biologie gerichteter Ansatz ist durchaus kritikwürdig.

Was viele Linke heute aber anstreben ist eine Negation der Biologie. Alle Menschen sollen gleich sein und dazu ist man nicht nur gerne bereit, über sämtliche biologischen Unterschiede – vor allem zwischen Mann und Frau – hinweg zu sehen, man schreckt auch nicht davor zurück, Kritiker mit Kampfbegriffen wie eben dem Begriff „biologistisch“ zu brandmarken und wahre Hexenjagden mit dem Ziel der Zerstörung ihrer bürgerlichen Existenz gegen sie zu initiieren.

Heteronormativität

Also die Idee, dass Heterosexualität das Leitbild einer Gesellschaft sein sollte, da heterosexuelle Paare Kinder bekommen. Man kann da natürlich anderer Meinung sein. Dann sollte man sich aber fragen, warum wir in den vergangenen Jahrtausenden von anderen Gesellschaftsformen nicht viel gehört haben.

Ich wette da gab es durchaus ein paar. Vermutlich haben wir aber deshalb nichts mehr von ihnen gehört, weil es im Verlauf von Generationen einfach unheimlich wichtig ist, Kinder so zu erziehen, dass sie die eigene Kultur fortführen und stabile Familienverbände bilden. Fragen des sexuellen Lustgewinns sind dagegen eher von kurzfristigem Interesse und tragen nichts zum Überleben einer Zivilisation bei.

Nur weil etwas für den lächerlich kurzen Zeitraum unseres Lebens von etwa 80 Jahren oberflächlich zu funktionieren scheint, heißt das noch lange nicht, dass es auch über einen längeren Zeitraum funktioniert. Erst später zeigt sich, ob etwas eine gute Idee war, oder ob die Idee mitsamt der davon Überzeugten ausstirbt.

Hättest du vor 10000 Jahren als Häuptling eines Stammes gelebt und dein Nachbarstamm wäre plötzlich auf die glorreiche Idee gekommen, sämtliche Familienbande aufzulösen und ein System zu etablieren, in dem Sex und „Spaß“ in jeder Form wichtiger sind als die biologischen und kulturellen Aspekte der Sexualität, du hättest dir die Hände gerieben und nur noch auf den Tag gewartet, an dem du deine neuen „Untertanen“ und ihr Hab und Gut einsammeln kannst.

Familismus

Das ist der absolute Abschuss! Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: F-a-m-i-l-i-s-m-u-s!

Also die Idee, dass du von deiner Mutter geboren wurdest und dass du einen Vater hast. Teil des „Familismus“ ist diese abgefahrene und total böse wertende Idee, dass du mit diesem Vater und dieser Mutter idealerweise biologisch verwandt bist und sie sollten auch noch zusammen leben und einander treu sein, anstatt aufgeklärt und individualistisch mit ständig wechselnden Partnern in der Gegend rumzupoppen.

Und das geht noch weiter, mit diesem Familismus. Sollten deine Eltern noch weitere Kinder miteinander (ganz böse und „unmoralische“ Einschränkung) haben, dann sind das deine Geschwister.

Und es gibt ein Band zwischen dir, deinen Eltern, deinen Geschwistern, deinen eigenen Kindern, deinen Großeltern und auch der erweiterten Familie. Und diese sind dir tendenziell wichtiger als andere Menschen und idealerweise besteht zwischen euch ein größeres Vertrauensverhältnis als zu anderen Menschen.

Das ist natürlich alles übelst diskriminierend und biologistisch gegenüber den anderen 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten und selbstverständlich müssen unsere edlen linken Weltverbesserer dieses Machwerk der Reaktion zerschlagen, um uns in ein Utopia der völligen Gleichheit zu führen.

Den Spieß umdrehen

Ich finde diese Leute, die solche Ideen vertreten, ja echt schwer zu verstehen und es fällt mir ebenso schwer, mich in sie hinein zu versetzen. Ja ok, lassen wir das mit der Political Correctness.

Ich halte diese Leute für Idioten! Immer noch nicht glaubwürdig? Na gut von mir aus. Ich sag ja schon die Wahrheit. Ich bin der festen Überzeugung, dass man diesen Leuten INS HIRN GESCHISSEN HAT. Und das sicher nicht nur einmal!

Aber trotzdem will ich hier mal eine Herleitung wagen. Ich will versuchen zu den genannten und mit abstrusen Begriffen belegten Grundideen des menschlichen Daseins die „progressiven“ Gegenstücke zu finden. Die Ideen, die wir laut der Linken annehmen sollten sehen meiner Meinung nach wie folgt aus:

  • Biologismus => „Equalismus“
  • Heteronormativität => „Sexualismus“
  • Familismus => „Atomismus“

Aber schauen wir uns den Schwachsinn im Detail an.

Equalismus

Jeder ist gleich. Also nicht nur vor dem Gesetz, sondern so wirklich richtig gleich und ohne Kompromisse. Und was sich nicht gleicht, das wird gleich gemacht.

Wenn du also z.B. mal nach einem Streit mit deiner Freundin das Gefühl hast, dass ihr nicht gleich seid und es da Unterschiede zwischen Männern und Frauen geben könnte, dann streich diese biologistische Kackscheiße schnell wieder aus deinem Kopf. Sowas wird in Zukunft nicht mehr toleriert werden!

Aber keine Angst, mit der Zeit wirst du lernen solche Unterschiede komplett zu ignorieren und du wirst selbst glauben, dass sie gar nicht existieren. Du wirst glauben, dass alle „scheinbaren biologischen Unterschiede“, die du zwischen Menschen beobachtest nur eine Folge sozialer Unterdrückung sind.

Und sollte jemand mal die Dummheit besitzen eine gegenteilige Meinung zu äußern, wirst du ihn wie selbstverständlich und ohne jemals bewusst darüber nachgedacht haben zurecht weisen. Die Sache der völligen und absoluten Gleichheit geht uns schließlich alle an!

Sexualismus

Ein böser Reaktionär wie ich würde zum Thema Sexualität vermutlich so etwas sagen wie:

Wir Menschen sind vernunftbegabte Wesen und im Gegensatz zu den Tieren in der Lage, unser eigenes Handeln und unsere Triebe zu reflektieren. Deshalb können wir unsere Sexualität einem höheren Zweck wie der Fortpflanzung und dem schwierigen Aufbau eines stabilen Familienverbands unterordnen. Indem wir den Trieb einem Zweck unterordnen schaffen wir Zivilisation.

Im Kontext der linken Idee des Sexualismus ist das natürlich alles, wer hätte es erraten: Unterdrückerische Kackscheiße.

Der Trieb ist das Ziel und wenn es allen beteiligten „Spaß“ macht ist es moralisch nicht nur in Ordnung sondern ohne jeden Zweifel richtig.

Die Sexualität ist sich selbst genug und sie einem höheren Zweck unterzuordnen ist morlisch werwerflich und unterdrückerisch. Wer solche abstrusen Ideen vertritt ist aus jeder guten Gesellschaft auszusondern.

Wenn du also morgen feststellst, dass es dich sexuell unheimlich erregt, wenn alte Frauen deinen Genitalbereich mit erhitzten metallischen Gegenständen stimmulieren, dann ist das völlig in Ordnung und moralisch richtig und niemand hat das Recht, dich dafür zu kritisieren.

Und wer weiß, vielleicht machen wir aus deiner biologisch völlig nutzlosen aber hochinteressanten „Sexidee“ in 10 Jahren ja so eine Art gesellschaftliche Institution.

Atomismus

Familien gibt es nicht mehr, denn Familie kann nur funktionieren, wenn alle beteiligten bereit sind sich selbst zurück zu nehmen.

Das ist natürlich ganz übel diskriminierend, denn jeder hat ein Recht und sogar die Pflicht einen absoluten Individualismus zu leben. Dieser kompromisslose Individualismus ist gleich zu setzen mit Freiheit und eine derart „unfreie“ Institution wie die Familie muss deshalb abgeschafft werden.

Stattdessen kannst du ja eine moderne Lebensweise leben. Da die Ehe keine ernsthafte rechtliche Verbindlichkeit geniest hast du ohnehin gute Chancen, dass deine erste Ehe bald wieder geschieden wird.

Also warum danach nicht einfach die nächste Frau heiraten? Sie bringt Kinder mit, du bringst Kinder mit und schon lebt ihr das neue Ideal der Patchworkfamilie. Das ist trendig und hip.

Gut, es gibt öfters mal Konflikte und niemand weiß je so richtig, wer eigentlich zu wem gehört. Und wenn es zu einer neuen Runde im Kreislauf des geschieden werdens und wieder heiratens kommt, dann wird es noch komplizierter. Aber für den Individualismus müssen nun mal Opfer gebracht werden.

Wenn du vor lauter Patchwork irgendwann dein Vertrauen in die Menschen komplett verloren hast oder du diesen Punkt schon vor einer ersten Eheschließung erreicht hattest, ja dann bist du reif um diese großartige linke Idee des Atomismus in ihrer Vollendung zu leben: Du lebst für den Rest deines Lebens allein.

Fazit

Das sind also drei großartige linken Ideen. Will man in so einer Welt leben?

Ich nicht!

US-Präsident Trump in Warschau: Die fundamentale Frage unserer Zeit ist, ob der Westen den Willen hat zu überleben

Bevor US-Präsident Trump (es fühlt sich auch nach einem halben Jahr noch so verdammt gut an das zu schreiben) zum heute beginnenden G20-Gipfel nach Deutschland kam, besuchte er Polen. Dort hielt er eine überragende Rede, die sich keiner entgehen lassen sollte:

Man beachte zuerst den Kontrast zwischen Polen und Deutschland. Hier ein normales Land, dessen Bürger sich über den Besuch und des Präsidenten des mächtigsten Landes der Welt freuen und ihn mit polnischen und amerikanischen Fähnchen begrüßen und gespannt darauf sind, was er über ihr Land und das Verhältnis beider Länder zueinander zu sagen hat.

Auf der anderen Seite ein Land, das seinen Verstand verloren hat. Wohlstandsverwahrloste Idioten ergötzen sich an einer weltfremden und selbstzerstörerischen Moral, spielen Krieg in den Straßen Hamburgs und glauben allen ernstes sie wären im Recht und würden für eine edle und richtige Sache kämpfen.

Die Polen freuen sich derweil über die Unterstützung der USA, die zwischen den Zeilen auch eine Zusage zum Beistand gegen russische Machtinteressen ist. Von anderswo können sie eine solche Unterstützung auch gar nicht erwarten: Deutsche würden östliche Nato-Partner bei Angriff alleinlassen

Aber schauen wir uns die Rede selbst an.

Für alle, die keine Zeit haben sich die Rede komplett anzuschauen hier das Wichtigste zusammengefasst:

  • „Amerika liebt Polen“
  • „Wir sehen im Volk der Polen die Seele Europas“
  • Er lobt den Geist und die Stärke der Polen, deren Nation für zwei Jahrhunderte unterworfen, gedemütigt und für mehr als 120 Jahre sogar ganz von der Landkarte ausradiert worden ist (siehe Teilung Polens). Dennoch haben die Polen nie ihren Stolz verloren. „Entgegen jedem Versuch euch zu transformieren, euch zu unterdrücken oder euch zu zerstören habt ihr alles Unheil ertragen und überwunden…“
  • Amerika ist immer für das Recht und der Polen auf Freiheit und Unabhängigkeit eingetreten und das wird es auch in Zukunft immer tun
  • Amerika und Polen verbindet ein enges Band das geschmiedet ist aus einer einzigartige Geschichte und aus dem Charakter beider Völker
  • „Die Geschichte Polens ist die Geschichte eines Volkes, das niemals die Hoffnung verloren hat. Das niemals gebrochen wurde. Und das niemals vergessen hat, wer es ist.“
  • Das polnische Publikum ruft: „USA! USA! USA! …“ (was sie während der Rede noch mehrmals wiederholen)
  • Unter der doppelte Besatzung durch Nazi-Deutschland und die Sowjetunion erfuhren die Polen unbeschreibliches Leid (siehe Hitler-Stalin-Pakt).
  • Das Massaker von Katyn, der Holocaust, das Warschauer Ghetto, der Aufstand im Warschauer Ghetto waren nur einige der Gräuel, die die Polen durchleiden mussten. Nahezu einer von fünf Polen hat den Krieg nicht überlebt.
  • Die einstmals große jüdische Bevölkerung wurde fast vollständig ausgelöscht.
  • Als die mit Polen verbündete Rote Armee 1944 anrückte erhob sich die polnische Heimatarmee in Warschau gegen die deutschen Besatzer. Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen, während die Rote Armee (vermutlich absichtlich) nicht eingriff (Warschauer Aufstand)
  • Die deutschen Besatzer versuchten diese Nation für immer zu zerstören, aber es gibt eine Tapferkeit und eine Stärke tief in der polnischen Seele, die niemand zerstören konnte.
  • Trump zitiert den polnischen Bischoff und Märtyrer Michał Kozal: „Viel furchteinflößender als ein militärischer Zusammenbruch ist ein Zusammenbruch des menschlichen Willens“
  • Auch in vier Jahrzehnten kommunistischer Herrschaft durchlitten die Polen einen brutalen Angriff auf ihre Freiheit, ihre Religion, ihre Gesetze, ihre Geschichte und auf ihre Identität und ihre Kultur. Und doch haben sie nie diesen Willen verloren. Polen konnte nicht gebrochen werden (siehe Solidarność).
  • Trump lobt die Polen für ihre tiefe Religiosität, ihre Sehnsucht nach Gott und ihren Widerstand gegen den Kommunismus: „Poland prevailed, Poland will always prevail.“
  • Er bezeichnet Polen als eines der engagiertesten Mitglieder der NATO und schlägt den Bogen zu der heutigen Bedrohung des Westens durch den radikalen Islam.
  • Trump betont, dass der Westen für Einwanderung offen ist, stellt aber auch fest dass unsere Grenzen für Exteremismus und Terrorismus jeder Art geschlossen sein müssen.
  • Der Westen wird herausgefordert von Ländern die mithilfe von Propaganda, Finanzverbrechen und Cyberangriffen unseren Willen testen.
  • Er fordert Russland auf, sein desktruktives Verhalten einzustellen und mit uns zusammen zu arbeiten.
  • Amerikaner, Polen und die anderen Nationen Europas schätzen Werte wie Freiheit und Souveränität. Heute versuchen Feinde von innen und außen die Bande unserer Kultur, unseres Glaubens und unserer Traditionen mit der Zeit zu erodieren, aber dies wird ihnen niemals gelingen, da wir wissen wer sind und da wir dies niemals vergessen werden.
  • Donald Trump beschwört die Grundwerte des Westens: Unser Kreativität, unsere Fähigkeit, Neues zu erschaffen, unsere Verehrung für unsere antiken Helden, unsere zeitlosen Traditionen und Bräuche und unseren Drang beständig Neues zu entdecken und Grenzen zu überwinden. Er führt die Rechtsstaatlichkeit auf, die Freiheit der Rede, die Rechte der Frauen und die Würde des Menschen. Wir haben diese Dinge von unseren Vorfahren geerbt und sie binden uns als Völker und Nationen aneinander. Und wir werden sie nicht preis geben wegen eines Mangels an Stolz und Selbstvertrauen.

Der Höhepunkt von Trumps Rede sind diese beiden Absätze:

We have to remember that our defense is not just a commitment of money, it is a commitment of will. Because as the Polish experience reminds us, the defense of the West ultimately rests not only on means but also on the will of its people to prevail and be successful and get what you have to have. The fundamental question of our time is whether the West has the will to survive. Do we have the confidence in our values to defend them at any cost? Do we have enough respect for our citizens to protect our borders? Do we have the desire and the courage to preserve our civilization in the face of those who would subvert and destroy it?
We can have the largest economies and the most lethal weapons anywhere on Earth, but if we do not have strong families and strong values, then we will be weak and we will not survive. If anyone forgets the critical importance of these things, let them come to one country that never has. Let them come to Poland. And let them come here, to Warsaw, and learn the story of the Warsaw Uprising.
Auf Deutsch:
Wir müssen uns daran erinnern, dass unsere Verteidigung nicht nur eine Verpflichtung des Geldes ist, sie ist eine Verpflichtung des Willens. Das Schicksal des Polnischen Volkes erinnert uns daran, dass die Verteidigung des Westens nicht nur von den Mitteln seiner Verteidigung, sondern auch von dem Willen abhängt, den seine Völker aufbringen um zu bestehen und erfolgreich zu sein. Die fundamentale Frage unserer Zeit ist die, ob der Westen den Willen hat zu überleben. Haben wir das nötige Vertrauen in unsere Werte, um sie zu Verteidigen, egal wie hoch der Preis auch sein möge? Haben wir genug Achtung für unsere Bürger, um unsere Grenzen zu verteidigen? Haben wir die Begier und den Mut um unsere Zivilisation im Angesicht derer zu verteidigen, die sie unterwandern und zerstören wollen?
Selbst wenn wir die mächtigste Wirtschaft und die tödlichsten Waffen der ganzen Welt haben, dies alles wird uns nichts nützen, wenn wir keine starken Familien und keine starken Werte besitzen. Denn dann werden wir schwach sein und wir werden nicht überleben. Wenn jemand die kritische Bedeutung dieser Dinge veresssen haben sollte, lasst ihn ein Land besuchen, dass diese noch niemals vergessen hat. Schickt sie nach Polen. Und lasst sie hierher nach Warschau kommen und erzählt ihnen die Geschichte des Warschauer Ghettos.

Diese Rede mag für den ein oder anderen Deutschen schwer zu verdauen sein. Und es erscheint durchaus ein wenig ungeschickt, hier innereuropäische Kriege und Gräueltaten heranzuziehen, um die Einigkeit des Westens zu beschwören.

Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – ist diese Rede so wichtig. Die Geschichte Polens steht stellvertretend für die Tragik unseres Kontinents. Jenen Kontinents, der die Westliche Zivilisation begründet und mehr an Kultur, Technik und Wissen hervorgebracht, hat als jede andere Hochkultur in der langen Geschichte der Menschheit. Bei all unseren großartigen Leistungen haben wir in unserer Geschichte aber auch immer wieder aus eigenem Unvermögen in tiefste Abgründe geblickt.

Wir stehen heute vor großen Gefahren, die alle Nationen des Westens bedrohen und diese Gefahren können wir nur dann meistern, wenn wir die bösen Geister der Vergangenheit hinter uns lassen und uns auf das zurückbesinnen, was unsere gemeinsame Zivilisation ausmacht.

Heute ist unser Europa wieder gespalten. Doch diesmal ist es kein Vorhang aus Eisen, der uns trennt, diesmal ist es eine Ideologie. Während die Polen gemeinsam mit den anderen Visegrad-Staaten unsere Kultur und unsere Werte verteidigen, wurde Westeuropa von einem gefährlichen Relativismus unterwandert, der unsere Identität, unsere Traditonen und unsere Kultur zu verschlingen droht.

Donald Trump hat recht! Ganz Westeuropa kann heute viel lernen von diesem Land, das für mehr als 120 Jahre nicht existiert hat und das nur deshalb überlebt hat, weil es sich genauso lange geweigert hat dies anzuerkennen.