Israel und die Feigheit der Deutschen

Seit Trump Jerusalem – das defakto seit 1950 die Hauptstadt Israels ist – offiziell als solche anerkannt hat, geht es heiß her in Deutschland.

israel

Auf den Straßen demonstrieren Moslems gegen Israel und verbrennen dabei israelische Flaggen oder machen durch fragwürdige Äußerungen von sich reden. Die deutsche Polizei steht derweil hilflos daneben und weiß nicht was sie tun soll.

Äußerungen und Handlungen, die in Deutschland seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs zurecht geächtet sind, erfolgen scheinbar folgenlos und direkt unter den Augen der Staatsgewalt. Ja selbst die Facebook-Administratoren der Bundesregierung haben Mühe, dort gepostete antisemitische und teilweise strafbare Kommentare zeitnah zu löschen.

Wie abzusehen war tobt in den Medien und in den Sozialen Netzwerken eine Diskussion um den Antisemitismus arabischer Einwanderer und die Schwäche des deutschen Staates.

Doch muss einen dies alles wirklich überraschen?

Der Gazakonflikt von 2014 lässt grüßen

Wer die Nachrichten schon länger aufmerksam verfolgt, für den kommt das alles nicht sonderlich überraschend. Ganz im Gegenteil.

Im Jahr 2014 beschossen die Hamas und andere palästinensische Terrororganisationen Israel aus dem Gazastreifen heraus wochenlang mit Raketen.

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Trump erkennt Jerusalem in historischer Rede als Hauptstadt Israels an

US-Präsident Donald Trump hat Jerusalem heute in einer Pressekonferenz im Weißen Haus als Hauptstadt Israels anerkannt:

Die wichtigsten Aussagen im Überblick:

  • Die Vereinigten Staaten erkennen Jerusalem als Hauptstadt Israels an
  • Die US-Botschaft wird von Tel Aviv nach Jerusalem umziehen (Zeitplan unbekannt)
  • Die USA treffen ganz explizit keine Aussage zu den Grenzen Jerusalems oder Israels. Diese können nur durch Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern endgültig festgelegt werden.
  • Der bisherige Friedensprozess ist gescheitert. Man könne zudem keine anderen Resultate erwarten, wenn man weiterhin das tut, was zuvor schon wieder und wieder auf die selbe Weise gescheitert ist.
  • Die US-Regierung bekennt sich zur Zwei-Staaten-Lösung.
  • Trump fordert alle Beteiligten auf, Wege zum Frieden zu suchen und den Radikalen und dem Hass eine Absage zu erteilen.

Die Hybris des Westens

Was Trump hier abliefert ist einfach genial. Ich empfehle jedem, sich diese historische Rede selbst anzuschauen.

Während europäische Politiker noch mit dem Appeasement extrem gewaltaffiner arabischer Extremisten beschäftigt sind und einem Friedensprozess hinterhertrauern, der schon vor zehn Jahren mausetot war, werden in Washington Nägel mit Köpfen gemacht.

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Trump und die kritische Reichweite

Trump hat viel Kritik einstecken müssen, als er in der vergangenen Woche drei Videos von durch Moslems begangene Gewalttaten auf Twitter weiterverbreitet hat.

Medien auf der ganzen Welt berichteten darüber. So auch in Großbritannien wo Trumps Retweets vor allem deshalb zu Diskussionen führten, weil die Videos ursprünglich von der Britain First Aktivistin Jayda Fransen verbreitet wurden. Als Konsequenz wurde sogar ein Arbeitsbesuch von Trump bei der britischen Premierministerin Theresa May im Januar 2018 abgesagt.

Trump auf Twitter

Ich finde es unheimlich faszinierend, welche Reichweite Trump hat. Trumps Twitterkanal folgen etwa 44 Millionen Menschen. Zum Vergleich: CNN hat nicht ganz 40 Millionen Twitter-Follower.

Aber die Follower sind natürlich nicht entscheidend. Das wirklich spannende an Trump ist, dass er durch seine hohe Relevanz in der Lage ist, den Medien Themen aufzuzwingen.

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Diese Moslemvideos hat Trump auf Twitter geteilt

Über den Twitter-Account von US-Präsident Donald Trump wurden drei Videos der Britain First Aktivistin Jayda Fransen geteilt.

Wie zu erwarten ist, drehen die Medien am Rad und sind über alle Maßen empört, dass Donald Trump (oder wer auch immer die Videos in seinem Namen gepostet hat) Tweets von Britain First verbreitet.

Mir entlockt dieses Aufbäumen der linksliberalen Empörungsmaschinerie dagegen nur ein gelangweiltes Gähnen.

Aber schauen wir uns doch einfach mal an, was für Videos Trump gepostet hat.

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Steve Bannon: Firmen wollen billige Arbeitskräfte, Linke wollen billige Wählerstimmen

Steve Bannon hat gestern auf einer Konferenz des Remembrance Project eine sehr interessante Rede gehalten.

Das Remembrance Project ist eine US-amerikanische Organisation Angehöriger von Mordopfern, die von illegalen Einwanderern umgebracht worden sind. Diese Organisation dokumentiert derartige Mordfälle und setzt sich politisch für ein Ende der illegalen Einwanderung in die Vereinigten Staaten ein.

Hier die Rede von Bannon:

Bannon liest die Namen und die Leidensgeschichten einer Reihe von Mordopfern illegaler Einwanderer vor und sagt:

We could stay up here all weekend and do this. And each one is heart-rendering. But what gets me is what about their dreams? Why are illegal aliens called DREAMers and not them?

Auf Deutsch:

Wir könnten das ganze Wochenende hier bleiben und hiermit fortfahren. Und jede dieser Geschichten ist herzzerreisend. Aber was ist mit ihren Träumen? Warum nennt man illegale Ausländer DREAMer und nicht sie?

Er fährt fort die Eliten der USA zu kritisieren, die diese Geschehnisse seiner Meinung nach willentlich zulassen:

And by the way, this just doesn’t happen. This is not some random law of the universe, this is not the second laws of thermodynamics, this is not physics, okay. This is an act of commission. The elites in this country, the economic, political, and the media elites allow this to happen because they want it to happen.

Auf Deutsch:

Und übrigens, diese Dinge passieren nich einfach. Das ist kein zufälliges Gesetz des Universums, das ist nicht der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik, das ist nicht Physik, okay? Dies ist das Resultat einer bewussten Entscheidung. Die Eliten dieses Landes, die ökonomischen, die politischen und die medialen Eliten dieses Landes erlauben, dass dies geschieht, weil sie wollen, dass dies geschieht!

Anschließend liefert er eine Erklärung dafür, warum die Eliten der USA die illegale Einwanderung willentlich zulassen:

The multinational, globalist corporations want cheap labor, and the progressive Left wants cheap votes. This is not a conspiracy. And you are not wing-nuts. This is in broad daylight. And if sites like Breitbart and someone like Donald J. Trump had not given you a voice, it’d be totally hidden.

Auf Deutsch:

Die multinationalen, globalistischen Konzerne wollen billige Arbeitskräfte und die progressive Linke will billige Wählerstimmen. Dies ist keine Verschwörung. Und ihr seid keine extremistischen Idioten. Dies alles passiert vor den Augen der Öffentlichkeit. Und wären da nicht Websites wie Breitbart und jemand wie Donald J. Trump, die euch eine Stimme geben, es würde noch immer im Verborgenen passieren.

Sehr interessant ist auch wie Bannon auf das Verschweigen der von illegalen Einwanderern begangenen Straftaten eingeht:

Why did it take so long? Why is this surpressed? Why did nobody talk about it? Why did 60 Minutes, NBC and CNN, they are all over the world and they show everything that’s wrong with America why did they not show this? You know why? The victims are Hispanic and Black and Asian and White working class men and women the backbone of this country.

Auf Deutsch:

Warum hat das so lange gedauert? Weshalb wurde das unterdrückt? Warum hat niemand darüber gesprochen? Warum haben 60 Minutes, NBC und CNN, die überall auf der Welt Journalisten haben und über alles berichten, das in Amerika falsch läuft, warum haben diese Leute nicht darüber berichtet? Wisst ihr, warum? Weil die Opfer hispanische, schwarze, asiatische und weiße Männer und Frauen aus der Arbeiterklasse – dem Rückgrat dieses Landes – sind.

Als Europäer sollte einem das doch sehr bekannt vorkommen.

Im weiteren Verlauf seiner Rede erzählt Bannon, wie Trump die Präsidentschaftswahl 2016 aufgrund des Einwanderungsthemas gewonnen hat. Nach Bannons Einschätzung war der Hauptgrund für Trumps Sieg das Unwollen der Konkurrenz dieses Thema ernsthaft zu diskutieren. Ähnliche Thesen könnte man auch über die jüngsten Wahlen in Europa aufstellen.

Außerdem bekräftigt Bannon seine Linie eines multiethnischen amerikanischen Wirtschaftsnationalismus (America First), der auch schon in Präsident Trumps Antrittsrede am 20. Januar 2017 zum Ausdruck kam.

Meiner Meinung nach ist dieser multiethnische Wirtschaftsnationalismus das Vernünftigste, was die USA machen können, da man so zumindest versucht, das fragile Gebilde, das eh schon da ist, zusammen zu halten.

Auch wenn niemand gerne darüber redet, die Masseneinwanderungspolitik der Eliten führt in den Gesellschaften Nordamerikas und Europas zu Identitätskonflikten, wie wir sie noch nie gesehen haben. Und das, was wir heute sehen, ist nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen könnte.

Im schlimmsten Fall droht uns ein völliges Auseinanderbrechen der westlichen Gesellschaften entlang ethnischer, religiöser und politischer Bruchlinien, derer es ja immer mehr gibt.

Sehr passend zu diesem Thema ist auch mein Artikel Demokratie und Einwanderung, der sich mit dem Problem der Aushebelung des demokratischen Systems durch Linke Parteien mithilfe von Einwanderung auseinandersetzt.

Redefreiheit und Titten

Sollte noch ein Beweis gefehlt haben um feststellen zu können, dass die amerikanische Gesellschaft völlig erledigt ist, hier ist er:

Die Moderatorin Jemele Hill, die für den US-Sportsender ESPN arbeitet, hat über Twitter behauptet, Trump wäre ein White Supremacist. Als die CNN-Moderatorin Brooke Baldwin den Fall mit dem früheren ESPN-Redakteur Keith Reed und Fox Sports Radiomoderator Clay Travis bespricht kommt es zum Eklat.

Aber seht selbst:

Clay Travis macht etwas Unerhörtes. Es geht um Vorfeld wohl darum, was gesagt werden kann und was nicht. Clay Travis sagt er ist ein „First Amendment Absolutist“, das heißt er steht voll und ganz hinter dem ersten Verfassungszusatz, der in den USA, abgesehen von Gewaltaufrufen, völlige Meinungsfreiheit garantiert. Und dann kommt eine Provokation, die genauso männlich wie intelligent ist.

Er sagt:

„I believe in only two things completely: The first amendment and boobs.“.

Auf Deutsch:

„Es gibt nur zwei Dinge, an die ich vorbehaltlos glaube: Den ersten Verfassungszusatz und Brüste.“

Der Gesichtsausdruck der Moderatorin ist unbezahlbar. Sobald sie das Wort „boobs“ hört beginnt in ihrem Kopf etwas zu rattern. Völlig perplex fragt sie dann noch mal nach, ob sie richtig gehört hat. Das Wort „boobs“ traut sie sich gar nicht auszusprechen. Stattdessen buchstabiert sie es. Lächerlicher geht es kaum.

Clay Travis erwidert zustimmend:

„Boobs! Two things that have never let me down in the entire history of this country: The first amendment and boobs. So those two are the only things I believe in absolutely in the country.“

Auf Deutsch:

Brüste! Zwei Dinge, die mich in der gesamten Geschichte dieses Landes niemals enttäsucht haben: Der erste Verfassungszusatz und Brüste. Das sind die einzigen beiden Dinge in diesem Land, in die ich absolutes Vertrauen habe.

Daraufhin gibt sich die Moderatorin völlig empört. Clay Travis darf zwar noch sein Argument zuende führen, aber was er sonst noch gesagt hat interessiert nicht mehr. Stattdessen ist Brooke Baldwin von da an völlig entsetzt, dass das Wort Brüste gefallen ist, während Keith Reed ihr als White Knight beispringt und sich für den Feminismus und die beruflich unterdrückten Frauen stark macht.

Clay Travis fragt Keith Reed sogar noch, ob er denn keine Brüste mag, worauf dieser aber nur mit einem politisch korrekten Ausweichmanöver reagiert.

Brooke Baldwin beendet das Interview letztlich und entschuldigt sich, dass sie nicht schon früher abgebrochen hat.

Ich habe diesen Clay Travis vorher noch nie gesehen, aber ich mag den Kerl. Er hat sich für die Redefreiheit stark gemacht und gleich danach einen Testballon losgelassen, um zu prüfen, wieviel Redefreiheit in dieser Runde herrscht. Offensichtlich nicht allzu viel, wenn schon die bloße Erwähnung des Wortes „Brüste“ genügt, um die beiden anderen am Gespräch beteiligten derart zu triggern, dass keine sinnvolle Diskussion mehr möglich ist und das Gespräch letztlich abgebrochen wird.

Man muss sich mal durch den Kopf gehen lassen, wie bescheuert das ist. Da sagt ein Mann, er glaubt an zwei Dinge und das sind Redefreiheit und Brüste. Da kann man jetzt drüber schmunzeln, oder man hält ihn für einen Idioten, man kann es für pubertär halten oder man findet es gut und mag den Kerl einfach, weil er Eier hat und sich so gibt wie er ist.

In jedem Fall wird man aber wohl über dieses Thema zügig hinweg gehen. Wenn man die mögliche Entlassung einer Moderatorin und die Angemessenheit eines ihrer Tweets in einer Livesendung diskutiert, dann will man die Diskussion doch auf keinen Fall auf den Themenkomplex weiblicher Brüste lenken. Für sowas gibt es andere Formate. Das ist völlig kontraproduktiv. Genau so einen Sch**ß zu verhindern ist der Job eines Moderators.

Nur unsere Linken Freunde können gar nicht anders. Werden sie einmal getriggert, dann reagieren sie wie unreife Teenager und bis sie sich wieder beruhigt haben ist von ihnen kein intelligentes Verhalten mehr zu erwarten.

Nächste Zensurmasche: Jetzt zensiert sogar schon der Domain Registrar

Als ich am Samstag vom „Verschwinden“ des Honigmann-Blogs berichtet habe, da waren einige fassungslos, wie man ein Blog nur auf einem Dienst wie WordPress.com hosten kann.

Leider ist man heute auch mit einer scheinbar unabhängigen Webpräsenz nicht mehr vor Zensur gefeit, wie der folgende Artikel von den Machern des alternativen Kurznachrichtendienstes Gab.ai zeigt:

We Are At War For A Free And Open Internet

Gab.ai hat sich zum Ziel gesetzt, eine zensurfreie Alterntative zu Twitter aufzubauen. Am ersten September 2017 wurden die Macher des Dienstes von ihrem Domain Registrar angeschrieben, weil die Postadresse der Betreiberfirma hinter der Domain nicht nachgeprüft werden konnte und deshalb schlimmstenfalls die Löschung der Domain droht. Tatsächlich war die Adresse nicht mehr aktuell und nachdem Gab.ai eine entsprechende Aktualisierung vorgenommen hatte, hätte die Sache erledigt sein können.

Aber falsch gedacht! Ein paar Tage später meldet sich die Rechtsabteilung des Domain Registrars und fordert allen Ernstes die Löschung eines spezifischen Benutzer-Postings auf Gab.ai. Andernfalls droht wieder die Löschung der Domain.

Wie aus dem Artikel hervor geht, hat Gab.ai sich entschieden, lieber ein einzelnes Posting zu löschen als die ganze Seite zu verlieren. Das ist durchaus verständlich, auch wenn den Machern bewusst ist, welchen gefährlichen Weg sie damit beschreiten.

Gab.ai kritisiert vor allem, dass sich die heutige Internetinfrastruktur in der Hand weniger Firmen befindet. So viel also zum Thema „Selbst hosten“. Nach Charlottesville scheint es hier einen Dammbruch gegeben zu haben, wurden doch einige sehr unappetitliche aber nach US-Recht legale und zum Teil schon seit den 90ern bestehende Websites einfach von ihren Webprovidern geschlossen.

Und ich glaube nicht, dass man bei Neonazi-Websites halt machen wird. Die Massenmedien und alle, die mit ihnen in Verbindung stehen sind in Panik, seit Donald Trump letztes Jahr unter Umgehung eben dieser Medien die US-Präsidentschaftwahl gewonnen hat. Die herrschende Elite hat das Internet als ihren größten Feind ausgemacht und man kann davon ausgehen, dass sie alles versuchen wird, um die Kontrolle wieder zu gewinnen.

Der Artikel von Gab.ai schließt mit Ideen für ein mögliches zukünftiges dezentrales Web 3.0. Mich erinnert das sehr stark an das Thema Filesharing in den 90ern und in den frühen 2000ern. Als die Musikindustrie den nach heutigen Maßstäben sehr primitiven Dienst Napster geschlossen hatte, kamen plötzlich alle möglichen dezentralen Dienste hoch, die weit mächtiger und schwieriger zu kontrollieren waren, als das olle Napster.

Eigentlich bin ich kein Freund des Darknets. Es ist ohnehin schon schwierig Leute zu erreichen, die wenig technikaffin sind und sonst nur die Massenmedien konsumieren. Im Darknet wird das nicht einfacher. Aber vielleicht brauchen wir wirklich eine völlig neue zensur-resistente Alternative zum bisherigen World Wide Web.

Einziger möglicher Hoffnungschimmer wäre hier vielleicht noch ein Gesetz der Trump-Regierung, welches den ersten Verfassungszusatz der USA auch im Internet offensiv durchsetzt und bestehende Monopole reguliert.

Rap-Video: Gun Owner vs. Liberal

Mich fasziniert ja immer, wie weit unsere konservativen Freunde in den USA uns in manchen Dingen voraus sind. Ein schönes Beispiel dafür ist dieses geniale Rap-Video, in dem sich ein amerikanischer Waffenbesitzer über linke Schneeflöckchen und ihr von der Realität entrücktes Weltbild lustig macht:

Leider habe bisher noch nichts Vergleichbares auf Deutsch gefunden.

Steve Bannon zieht für Trump in den Krieg

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Steve Bannon (Gage Skidmore/Flickr)

Nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus wird Steve Bannon in der Presse zitiert mit Aussagen wie:

I’m Going to War for Trump

oder:

The Trump presidency that we fought for, and won, is over. We still have a huge movement, and we will make something of this Trump presidency. But that presidency is over. It’ll be something else. And there’ll be all kinds of fights, and there’ll be good days and bad days, but that presidency is over.

Interessanterweise berichtet Breitbart gleichzeitig von einem Treffen Bannons mit der Familie Mercer. Oberhaupt der Mercer-Familie ist der 71-jährige Robert Mercer, ein konservativer Milliardär, der Breitbart und weitere konservative Projekte finanziell großzügig unterstützt.

Ebenfalls gilt jetzt als bestätigt, dass Bannon zu Breitbart zurückkehrt. Nach wie vor wird behauptet, dass Bannon freiwillig gegangen ist. Ich glaube zu solchen Aussagen muss sich jeder selbst seine Meinung bilden.

Ich will hier auch gar nicht darüber spekulieren, was da möglicherweise vorgefallen ist. Mit Sicherheit kann man wohl nur sagen, dass es im Weißen Haus massive Auseinandersetzungen über den Kurs der US-Regierung gibt und Steve Bannon letztlich unterlegen ist. Da er weiter für Trump kämpfen will, gibt es wohl kein böses Blut zwischen den beiden, was durchaus bemerkenswert ist.

Steve Bannon sagt selbst, dass es von nun an eine andere Trump-Präsidentschaft geben wird. Ein wenig tue ich mich schwer damit, mir diese vorzustellen. Sehr wahrscheinlich werden jetzt andere Berater mehr an Einfluss gewinnen. Allerdings wird man wohl auch nicht befürchten müssen, dass Trump zu einem zweiten Jeb Bush mutiert.

Erst letzte Woche hat Bannon ohne Absprache verkündet, dass ein Krieg mit Nordkorea ausgeschlossen ist und China ohnehin das viel größere (nicht-militärische) Problem für die USA darstellt. Trump war nicht sehr erfreut über diese eigenmächtige Aussage. Was ja auch sehr verständlich ist, schließlich torpediert Bannon damit die Drohkulisse, die Trump gerade erst gegenüber Nordkorea aufgebaut hat und die Kim Jong Un – zumindest vorerst – zum Einlenken gebracht hat. So gesehen kann man wohl davon ausgehen, dass Trump Trump bleiben wird, auch wenn sich manche Schwerpunkte seiner Politik verschieben werden.

Insgesamt bin ich sehr gespannt was da als nächstes passieren wird, allerdings überwiegt bei mir momentan die Freude darüber, dass Steve Bannon wieder ins Medienbusiness zurück kehrt. Er hat Breitbart zu der Medienmaschine gemacht, die es heute ist und er hatte entscheidenden Anteil an Trumps Wahlsieg.

Zudem glaube ich, dass er schon lange einen Plan-B in der Tasche hat und ich wüsste zu gerne wie er aussieht. Sollte Robert Mercer sich großzügig zeigen, dann sind da sicher einige Dinge möglich. Nach Trumps Wahlsieg lief es bei Breitbart ja nicht mehr so richtig. Linke Gruppen haben Breitbarts Werbegeschäft großen Schaden zugefügt und die angekündigte Expansion nach Europa im Superwahljahr 2017 war ein einziger Rohrkrepierer.

Wenn es einer richten kann, dann Steve Bannon und vielleicht kann er Trump von außen sogar mehr nützen als von innerhalb des Weißen Hauses.

Welcome back, Steve!

Steve Bannon verlässt das Weiße Haus

Was für ne Woche. Da kommt man ja kaum noch hinterher. Charlottesville, Terror in Spanien, Terror in Finnland und jetzt verlässt auch noch Steve Bannon das Weiße Haus.

Da hatte sich ja schon was angekündigt und Trump hatte sich erst vor Kurzem mehrdeutig zu Steve Bannons Zukunft geäußert. Aber so wirklich hab ich nicht daran geglaubt.

Jetzt ist es leider Realität: Steve Bannon verlässt das Weiße Haus

Man darf jetzt sehr gespannt sein in wie weit das Trumps Politik verändern wird. Bannon vertritt ja die Linie, die Medien und den politischen Gegner sehr offensiv anzugehen und meiner Meinung nach ist das eine sehr gute Strategie, um den politischen Diskurs zu verschieben.

Bleibt zu hoffen, dass Trump jetzt kein völliges Weichspülerprogramm fährt und seiner grundsätzlichen Linie treu bleibt.

Steve Bannon will wohl zurück zur Nachrichtenseite Breitbart, die er vor seiner Ernennung zu Trumps Chefstrategen geleitet hat. Vielleicht ist das nicht mal das Schlechteste. Ich bin jedenfalls gespannt, was er da bewegen kann. Nachdem die Expansion nach Europa vorerst offensichtlich gescheitert ist und Breitbart durch linke Boykottaktionen die Einnahmen weggebrochen sind, gibt es dort sicher auch viel zu tun.