Redefreiheit und Titten

Sollte noch ein Beweis gefehlt haben um feststellen zu können, dass die amerikanische Gesellschaft völlig erledigt ist, hier ist er:

Die Moderatorin Jemele Hill, die für den US-Sportsender ESPN arbeitet, hat über Twitter behauptet, Trump wäre ein White Supremacist. Als die CNN-Moderatorin Brooke Baldwin den Fall mit dem früheren ESPN-Redakteur Keith Reed und Fox Sports Radiomoderator Clay Travis bespricht kommt es zum Eklat.

Aber seht selbst:

Clay Travis macht etwas Unerhörtes. Es geht um Vorfeld wohl darum, was gesagt werden kann und was nicht. Clay Travis sagt er ist ein „First Amendment Absolutist“, das heißt er steht voll und ganz hinter dem ersten Verfassungszusatz, der in den USA, abgesehen von Gewaltaufrufen, völlige Meinungsfreiheit garantiert. Und dann kommt eine Provokation, die genauso männlich wie intelligent ist.

Er sagt:

„I believe in only two things completely: The first amendment and boobs.“.

Auf Deutsch:

„Es gibt nur zwei Dinge, an die ich vorbehaltlos glaube: Den ersten Verfassungszusatz und Brüste.“

Der Gesichtsausdruck der Moderatorin ist unbezahlbar. Sobald sie das Wort „boobs“ hört beginnt in ihrem Kopf etwas zu rattern. Völlig perplex fragt sie dann noch mal nach, ob sie richtig gehört hat. Das Wort „boobs“ traut sie sich gar nicht auszusprechen. Stattdessen buchstabiert sie es. Lächerlicher geht es kaum.

Clay Travis erwidert zustimmend:

„Boobs! Two things that have never let me down in the entire history of this country: The first amendment and boobs. So those two are the only things I believe in absolutely in the country.“

Auf Deutsch:

Brüste! Zwei Dinge, die mich in der gesamten Geschichte dieses Landes niemals enttäsucht haben: Der erste Verfassungszusatz und Brüste. Das sind die einzigen beiden Dinge in diesem Land, in die ich absolutes Vertrauen habe.

Daraufhin gibt sich die Moderatorin völlig empört. Clay Travis darf zwar noch sein Argument zuende führen, aber was er sonst noch gesagt hat interessiert nicht mehr. Stattdessen ist Brooke Baldwin von da an völlig entsetzt, dass das Wort Brüste gefallen ist, während Keith Reed ihr als White Knight beispringt und sich für den Feminismus und die beruflich unterdrückten Frauen stark macht.

Clay Travis fragt Keith Reed sogar noch, ob er denn keine Brüste mag, worauf dieser aber nur mit einem politisch korrekten Ausweichmanöver reagiert.

Brooke Baldwin beendet das Interview letztlich und entschuldigt sich, dass sie nicht schon früher abgebrochen hat.

Ich habe diesen Clay Travis vorher noch nie gesehen, aber ich mag den Kerl. Er hat sich für die Redefreiheit stark gemacht und gleich danach einen Testballon losgelassen, um zu prüfen, wieviel Redefreiheit in dieser Runde herrscht. Offensichtlich nicht allzu viel, wenn schon die bloße Erwähnung des Wortes „Brüste“ genügt, um die beiden anderen am Gespräch beteiligten derart zu triggern, dass keine sinnvolle Diskussion mehr möglich ist und das Gespräch letztlich abgebrochen wird.

Man muss sich mal durch den Kopf gehen lassen, wie bescheuert das ist. Da sagt ein Mann, er glaubt an zwei Dinge und das sind Redefreiheit und Brüste. Da kann man jetzt drüber schmunzeln, oder man hält ihn für einen Idioten, man kann es für pubertär halten oder man findet es gut und mag den Kerl einfach, weil er Eier hat und sich so gibt wie er ist.

In jedem Fall wird man aber wohl über dieses Thema zügig hinweg gehen. Wenn man die mögliche Entlassung einer Moderatorin und die Angemessenheit eines ihrer Tweets in einer Livesendung diskutiert, dann will man die Diskussion doch auf keinen Fall auf den Themenkomplex weiblicher Brüste lenken. Für sowas gibt es andere Formate. Das ist völlig kontraproduktiv. Genau so einen Sch**ß zu verhindern ist der Job eines Moderators.

Nur unsere Linken Freunde können gar nicht anders. Werden sie einmal getriggert, dann reagieren sie wie unreife Teenager und bis sie sich wieder beruhigt haben ist von ihnen kein intelligentes Verhalten mehr zu erwarten.

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Nächste Zensurmasche: Jetzt zensiert sogar schon der Domain Registrar

Als ich am Samstag vom „Verschwinden“ des Honigmann-Blogs berichtet habe, da waren einige fassungslos, wie man ein Blog nur auf einem Dienst wie WordPress.com hosten kann.

Leider ist man heute auch mit einer scheinbar unabhängigen Webpräsenz nicht mehr vor Zensur gefeit, wie der folgende Artikel von den Machern des alternativen Kurznachrichtendienstes Gab.ai zeigt:

We Are At War For A Free And Open Internet

Gab.ai hat sich zum Ziel gesetzt, eine zensurfreie Alterntative zu Twitter aufzubauen. Am ersten September 2017 wurden die Macher des Dienstes von ihrem Domain Registrar angeschrieben, weil die Postadresse der Betreiberfirma hinter der Domain nicht nachgeprüft werden konnte und deshalb schlimmstenfalls die Löschung der Domain droht. Tatsächlich war die Adresse nicht mehr aktuell und nachdem Gab.ai eine entsprechende Aktualisierung vorgenommen hatte, hätte die Sache erledigt sein können.

Aber falsch gedacht! Ein paar Tage später meldet sich die Rechtsabteilung des Domain Registrars und fordert allen Ernstes die Löschung eines spezifischen Benutzer-Postings auf Gab.ai. Andernfalls droht wieder die Löschung der Domain.

Wie aus dem Artikel hervor geht, hat Gab.ai sich entschieden, lieber ein einzelnes Posting zu löschen als die ganze Seite zu verlieren. Das ist durchaus verständlich, auch wenn den Machern bewusst ist, welchen gefährlichen Weg sie damit beschreiten.

Gab.ai kritisiert vor allem, dass sich die heutige Internetinfrastruktur in der Hand weniger Firmen befindet. So viel also zum Thema „Selbst hosten“. Nach Charlottesville scheint es hier einen Dammbruch gegeben zu haben, wurden doch einige sehr unappetitliche aber nach US-Recht legale und zum Teil schon seit den 90ern bestehende Websites einfach von ihren Webprovidern geschlossen.

Und ich glaube nicht, dass man bei Neonazi-Websites halt machen wird. Die Massenmedien und alle, die mit ihnen in Verbindung stehen sind in Panik, seit Donald Trump letztes Jahr unter Umgehung eben dieser Medien die US-Präsidentschaftwahl gewonnen hat. Die herrschende Elite hat das Internet als ihren größten Feind ausgemacht und man kann davon ausgehen, dass sie alles versuchen wird, um die Kontrolle wieder zu gewinnen.

Der Artikel von Gab.ai schließt mit Ideen für ein mögliches zukünftiges dezentrales Web 3.0. Mich erinnert das sehr stark an das Thema Filesharing in den 90ern und in den frühen 2000ern. Als die Musikindustrie den nach heutigen Maßstäben sehr primitiven Dienst Napster geschlossen hatte, kamen plötzlich alle möglichen dezentralen Dienste hoch, die weit mächtiger und schwieriger zu kontrollieren waren, als das olle Napster.

Eigentlich bin ich kein Freund des Darknets. Es ist ohnehin schon schwierig Leute zu erreichen, die wenig technikaffin sind und sonst nur die Massenmedien konsumieren. Im Darknet wird das nicht einfacher. Aber vielleicht brauchen wir wirklich eine völlig neue zensur-resistente Alternative zum bisherigen World Wide Web.

Einziger möglicher Hoffnungschimmer wäre hier vielleicht noch ein Gesetz der Trump-Regierung, welches den ersten Verfassungszusatz der USA auch im Internet offensiv durchsetzt und bestehende Monopole reguliert.

Rap-Video: Gun Owner vs. Liberal

Mich fasziniert ja immer, wie weit unsere konservativen Freunde in den USA uns in manchen Dingen voraus sind. Ein schönes Beispiel dafür ist dieses geniale Rap-Video, in dem sich ein amerikanischer Waffenbesitzer über linke Schneeflöckchen und ihr von der Realität entrücktes Weltbild lustig macht:

Leider habe bisher noch nichts Vergleichbares auf Deutsch gefunden.

Steve Bannon zieht für Trump in den Krieg

steve-bannon

Steve Bannon (Gage Skidmore/Flickr)

Nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus wird Steve Bannon in der Presse zitiert mit Aussagen wie:

I’m Going to War for Trump

oder:

The Trump presidency that we fought for, and won, is over. We still have a huge movement, and we will make something of this Trump presidency. But that presidency is over. It’ll be something else. And there’ll be all kinds of fights, and there’ll be good days and bad days, but that presidency is over.

Interessanterweise berichtet Breitbart gleichzeitig von einem Treffen Bannons mit der Familie Mercer. Oberhaupt der Mercer-Familie ist der 71-jährige Robert Mercer, ein konservativer Milliardär, der Breitbart und weitere konservative Projekte finanziell großzügig unterstützt.

Ebenfalls gilt jetzt als bestätigt, dass Bannon zu Breitbart zurückkehrt. Nach wie vor wird behauptet, dass Bannon freiwillig gegangen ist. Ich glaube zu solchen Aussagen muss sich jeder selbst seine Meinung bilden.

Ich will hier auch gar nicht darüber spekulieren, was da möglicherweise vorgefallen ist. Mit Sicherheit kann man wohl nur sagen, dass es im Weißen Haus massive Auseinandersetzungen über den Kurs der US-Regierung gibt und Steve Bannon letztlich unterlegen ist. Da er weiter für Trump kämpfen will, gibt es wohl kein böses Blut zwischen den beiden, was durchaus bemerkenswert ist.

Steve Bannon sagt selbst, dass es von nun an eine andere Trump-Präsidentschaft geben wird. Ein wenig tue ich mich schwer damit, mir diese vorzustellen. Sehr wahrscheinlich werden jetzt andere Berater mehr an Einfluss gewinnen. Allerdings wird man wohl auch nicht befürchten müssen, dass Trump zu einem zweiten Jeb Bush mutiert.

Erst letzte Woche hat Bannon ohne Absprache verkündet, dass ein Krieg mit Nordkorea ausgeschlossen ist und China ohnehin das viel größere (nicht-militärische) Problem für die USA darstellt. Trump war nicht sehr erfreut über diese eigenmächtige Aussage. Was ja auch sehr verständlich ist, schließlich torpediert Bannon damit die Drohkulisse, die Trump gerade erst gegenüber Nordkorea aufgebaut hat und die Kim Jong Un – zumindest vorerst – zum Einlenken gebracht hat. So gesehen kann man wohl davon ausgehen, dass Trump Trump bleiben wird, auch wenn sich manche Schwerpunkte seiner Politik verschieben werden.

Insgesamt bin ich sehr gespannt was da als nächstes passieren wird, allerdings überwiegt bei mir momentan die Freude darüber, dass Steve Bannon wieder ins Medienbusiness zurück kehrt. Er hat Breitbart zu der Medienmaschine gemacht, die es heute ist und er hatte entscheidenden Anteil an Trumps Wahlsieg.

Zudem glaube ich, dass er schon lange einen Plan-B in der Tasche hat und ich wüsste zu gerne wie er aussieht. Sollte Robert Mercer sich großzügig zeigen, dann sind da sicher einige Dinge möglich. Nach Trumps Wahlsieg lief es bei Breitbart ja nicht mehr so richtig. Linke Gruppen haben Breitbarts Werbegeschäft großen Schaden zugefügt und die angekündigte Expansion nach Europa im Superwahljahr 2017 war ein einziger Rohrkrepierer.

Wenn es einer richten kann, dann Steve Bannon und vielleicht kann er Trump von außen sogar mehr nützen als von innerhalb des Weißen Hauses.

Welcome back, Steve!

Steve Bannon verlässt das Weiße Haus

Was für ne Woche. Da kommt man ja kaum noch hinterher. Charlottesville, Terror in Spanien, Terror in Finnland und jetzt verlässt auch noch Steve Bannon das Weiße Haus.

Da hatte sich ja schon was angekündigt und Trump hatte sich erst vor Kurzem mehrdeutig zu Steve Bannons Zukunft geäußert. Aber so wirklich hab ich nicht daran geglaubt.

Jetzt ist es leider Realität: Steve Bannon verlässt das Weiße Haus

Man darf jetzt sehr gespannt sein in wie weit das Trumps Politik verändern wird. Bannon vertritt ja die Linie, die Medien und den politischen Gegner sehr offensiv anzugehen und meiner Meinung nach ist das eine sehr gute Strategie, um den politischen Diskurs zu verschieben.

Bleibt zu hoffen, dass Trump jetzt kein völliges Weichspülerprogramm fährt und seiner grundsätzlichen Linie treu bleibt.

Steve Bannon will wohl zurück zur Nachrichtenseite Breitbart, die er vor seiner Ernennung zu Trumps Chefstrategen geleitet hat. Vielleicht ist das nicht mal das Schlechteste. Ich bin jedenfalls gespannt, was er da bewegen kann. Nachdem die Expansion nach Europa vorerst offensichtlich gescheitert ist und Breitbart durch linke Boykottaktionen die Einnahmen weggebrochen sind, gibt es dort sicher auch viel zu tun.

Charlottesville und der Shitstorm danach

Wow, was für ein Medienshitstorm. Seit Tagen hört und liest man fast nichts anderes als die Geschichte von den bösen Nazis in Charlottesville und ihrem bösen Kumpel Trump, der sich nicht genug von ihnen distanziert.

In Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia kam es am Samstag zu einer Demonstration diverser rechter Gruppen gegen die geplante Entfernung einer Statue des Bürgerkriegshelden Robert E. Lee. Die Demonstration stand unter dem Motto „Unite the Right“. Während der angemeldeten Demonstration kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und linken Gegendemonstranten.

Als die Lage bereits eskaliert war, raste ein offenbar sehr radikalisierter Teilnehmer von „Unite the Right“ mit einem Auto in die Gegendemonstration und tötete dabei eine Gegendemonstrantin.

Man kann alles diskutieren, aber Gewalt darf niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein.

Vor diesem Hintergrund war ich auch mehr als angetan von Trumps erster Reaktion. Trump tat etwas, das für mich sehr unerwartet kam, weil man das von anderen Politikern überhaupt nicht kennt. Er tat das einzig Richtige und er sagte die Wahrheit. Trump verurteilte die Gewalt von vielen Seiten („from many sides“). Wow! Kein Herummoralisieren und kein Eiertanz. Trump verurteilt die Gewalt grundsätzlich, egal von wem sie ausgegangen ist (und selbst jetzt ist ja noch unklar, wer welchen Anteil an den Ausschreitungen hatte).

Trumps erste Reaktion:

Keine politische Gewalt! So einfach kann es sein. Du kannst diskutieren, du kannst demonstrieren und wenn es unbedingt sein muss, kannst du auch rumbrüllen. Aber in dem Moment, wo du jemandem einen Knüppel über den Kopf ziehst, ist der Spaß vorbei! Und es ist völlig egal, was deine politische Meinung und was deine Motivation ist. Gewalt geht gar nicht!

Trumps zweite Reaktion:

Rechts und Links

Nun ist es tatsächlich so, dass bei „Unite the Right“ ein paar sehr unangenehme Zeitgenossen dabei waren. Ich habe mir die von von ihrem US-Provider gekündigte und unter einer russischen Domain wieder erreichbare Website „The Daily Stormer“ angeschaut. Das ist der alte Antisemitismus und Nazimist, den wir zur Genüge kennen. Also wirklich mit Judenverschwörung und Gaskammern usw.

Das ist ganz sicher nicht das, was ich als Alt-Right kenne und schätze. Leider ist es auch sehr schwer zu sagen, wie die Demo wirklich zusammengesetzt war. Angeblich waren wohl auch viele Leute dabei, die einfach nur gegen die Entfernung der Statue protestieren wollten.

Wenn ich mir die Videos so anschaue, dann erinnert mich das Ganze aber an ein Muster, das man aus Europa schon lange kennt: Es gibt eine dem Linken Mainstrem nicht genehme Demonstration. Unter die „normalen“ Teilnehmer der Demo mischen sich auch ein paar Neonazis. Anschließend kommt es zum Aufeinandertreffen mit der Gegendemo. Unter den Gegendemonstranten befinden sich auch ein paar Antifa-Leute. Die Antifa wird gewalttätig und wenn die Polizei der Lage nicht Herr ist eskaliert die Situation. Am Ende steht in der Zeitung, dass es bei einer Demo von Rechtsradikalen zu Gewalt gekommen ist. Praktischerweise wird das Thema der Demo gleich mit in die Naziecke gerückt.

Ganz ähnlich ist der Shitstorm, den die linken US-Medien gerade gegen Trump und die Alt-Right fahren. Trump soll nicht nur die bei der Demo anwesenden Neonazis verdammen (was er indirekt schon in seinem ersten Statement getan hat), er soll vor allem von der Behauptung abrücken, dass von allen Seiten, also auch von der linken Gegendemo, Gewalt ausgegangen ist. Trump stellt die Antifa, die leider auch in den USA existent ist, ins Rampenlicht. Und das scheint einigen Leuten überhaupt nicht zu gefallen.

Die wirklich interessanten Fragen

Dieser immense Shitstorm, den wir gerade erleben, lenkt zudem von den wirklich interessanten Fragen ab:

  1. Wieso hat die Polizei die Kontrolle verloren?
  2. Wieso sind die Linken so erpicht darauf, Statuen von Konföderierten Kriegshelden entfernen zu lassen?

Hätte die Polizei die Kontrolle behalten, wäre überhaupt nichts passiert. Demos sollten immer friedlich sein, aber in der heutigen aufgeheizten Zeit muss man bei solchen Risikodemos vielleicht einfach über eine stärkere Polizeipräsenz nachdenken. Und ich will jetzt nicht in Verschwörungstheorien abgleiten, aber man kann sich auch fragen, ob nicht manche Leute von dieser Eskalation profitieren.

Aber jetzt zur zweiten Frage. Warum wollen die Linken unbedingt alle Statuen konföderierter Kriegshelden entfernen? Seit den Ereignissen dieses Wochenendes entfernen manche von Demokraten geführte US-Städte teils in Nacht-und-Nebel-Aktionen derartige Statuen aus ihrem Stadtbild. Und es gibt sogar Linke Mobs, die eigenmächtig und illegal konföderierte Statuen zerstören. Hier z.B. in North Carolina:

Da kann mir keiner sagen, dass das noch normal ist. Was hier vor sich geht ist nichts anderes als ein Kulturkampf. Hier soll Geschichte umgeschrieben werden, hier sollen die Identität und die Kultur von Menschen gewaltsam verändert werden.

Abschluss

Wer mehr über die Situation in den USA erfahren möchte, dem kann ich dieses Interview mit Newt Gingrich empfehlen:

Und zum Abschluss noch mein Statement zur US-Antifa:

No one is born hating his own forefathers

Das Nordkorea-Problem

Die USA und Nordkorea befinden sich derzeit in einer massiven Konfrontation. Nordkoreas Diktator Kim Jong-un droht unverholen, die zu den USA gehörende Pazifikinsel Guam mit Raketen zu beschießen und prahlt mit seinem Nuklearprogramm und seinen Langstreckenraketen, die möglicherweise Nordamerika erreichen können (sie wurden auf kürzere Distanz getestet, haben aber laut unabhängiger Berechnungen eine Reichweite von 10.000 km).

US-Präsident Trump weist Kim Jong-un dagegen in matrialischen, ja geradezu biblischen, Worten darauf hin, dass auf einen solchen Angriff eine für Nordkorea verheerende militärische Antwort folgen würde:

“North Korea best not make any more threats to the United States. They will be met with fire, fury and, frankly, power the likes of which this world has never seen before.”

Viele sind jetzt besorgt und das nicht zu Unrecht. Die Situation ist tatsächlich sehr ernst.

Aber schauen wir uns doch zuerst einmal an, wie wir überhaupt in diese Situation gekommen sind, bevor wir weitere Überlegungen anstellen.

Die Geschichte der zwei Koreas

Das damals noch geeinte Korea wurde 1910 vom Kaiserreich Japan annektiert. Die Japaner unterdrückten die Koreaner und ihre Kultur und beuteten das Land brutal aus. Defacto war Korea eine japanische Kolonie. Nachdem der Zweite Weltkrieg in Asien am 15. August 1945 mit der Kapitulation Japans endete, wurde Korea zwischen den USA und der Sowjetunion entlang des 38. Breitengrads aufgeteilt.

Das ursprüngliche Ziel war die friedliche Wiedervereinigung der beiden Staaten. Nachdem die meisten US-Truppen das Land verlassen hatte, kam es 1950 stattdessen zu einer Invasion Südkoreas durch die Kommunisten aus dem Norden, angeführt vom nordkoreanischen Premierminister Kim Il-sung, dem Großvater des heutigen Machthabers Kim Jong-un.

Schnell gelang es den Kommunisten fast die gesamte koreanische Halbinsel zu erobern. Kurze Zeit später wendete sich das Blatt, als die UN-Truppen unter einem massiven Aufgebot der USA zum Gegenschlag ausholten. So schnell wie der Norden den Süden überrannt hatte, so schnell drängte die von den USA geführte Allianz die kommunistischen Aggressoren aus dem Norden zurück. Innerhalb kürzester Zeit befreiten die UN-Truppen nicht nur Südkorea, sondern eroberten auch den größten Teil Norkoreas und drängten die Kommunisten bis in die Nähe der chinesischen Grenze zurück.

Der Sieg über die Kommunisten war schon zum Greifen nah, da trat China verdeckt aber mit einem gigantischen Aufgebot an Menschen und Material in den Krieg ein. Die technisch überlegenen US-Truppen wurden von einer chinesischen Übermacht wieder bis zum 38. Breitengrad zurückgedrängt und nach erbitterten und für alle Seiten verlustreichen Kämpfen endete der Krieg 1953 mit einem Waffenstillstandsabkommen. Da darüber hinaus nie ein Friedensvertrag geschlossen wurde, befinden sich Nord- und Südkorea offziell nach wie vor im Krieg.

Im Koreakrieg starben auf Seiten der UN-Truppen ca. 180.000 – 210.000 Soldaten, während Nordkorea und China ca. 370.000 – 750.000 tote Soldaten zu beklagen hatten. Die meisten Opfer forderte der Krieg unter der Zivilbevölkerung. Im Koreakrieg kamen auf beiden Seiten mehr als 2 Millionen koreanische Zivilisten ums Leben.

Hier eine sehr gut gemachte Animation vom Frontverlauf des gesamten Koreakriegs:

Nach dem Ende der Kampfhandlungen wurde zwischen beiden Staaten 1953 am 38. Breitengrad eine demilitarisierte Zone eingerichtet. Auf beiden Seiten dieser Zone befinden sich massive Befestigungsanlagen der beiden einander feindliche gesinnten Bruderstaaten, die sich von dort aus seit mehr als 60 Jahren kritisch beäugen. Noch heute sind in Südkorea über 50.000 US-Soldaten stationiert, die im Fall der Fälle bereit stehen, um das Land gegen eine erneute Invasion aus dem Norden zu verteidigen.

Die südkoreanische Hauptstadt Seoul befindet sich keine 60 km entfernt von der demilitarisierten Zone. Direkt hinter der nordkoreanischen Seite der Grenze befinden sich tausende von Artilleriegeschützen, die auf die 10-Millionen-Einwohnerstadt ausgerichtet sind und sie jederzeit unter Beschuss nehmen können.

Nordkorea ist heute eine militärisch hochgerüstete (1,2 Millionen aktive Soldaten) und stalinistisch geprägte Diktatur mit einem ans Absurde grenzenden Personenkult. Obwohl schon 1994 verstorben, gilt Kim Il-sung noch immer als offizielles Staatsoberhaupt.

Die Macht im Staate wurde bisher an die Nachfahren Kim Il-sungs vererbt und um die Nachfolger wird ein ähnlicher Personenkult betrieben. Nach 1994 wurde die Macht an Kim Il-sungs Sohn Kim Jong-il übergeben. Als dieser Ende 2011 starb, wurde er von seinem Sohn Kim Jong-un beerbt, der noch immer die Fäden in der Hand hält und nun die Konfrontation mit den USA sucht.

Jede Form von politischem Dissens wird in Nordkorea brutal unterdrückt. Wer sich gegen die Regierung äußert oder ihr gegenüber auch einfach nicht enthusiastisch genug ist riskiert, dass er und im Schlimmsten Fall seine ganze Familie in einem der Todeslager des Landes verschwindet, in denen ein Großteil der Häftlinge durch Hunger und Arbeit ums Leben kommt.

Nordkorea ist heute im Besitz von Nuklearsprengköpfen und seit neustem verfügt das Land auch über Langstreckenraketen. Schon in früheren – damals noch sehr absurd wirkenden – Äußerungen, versuchte Kim Jong-un die USA militärisch herauszufordern.

Das Nordkorea-Dilemma

Der Westen steht in Korea seit dem Kriegseintritt der Chinesen 1950 dem immer gleichen Dilemma gegenüber:

  1. Entweder geht man ein extremes Risiko ein und erzwingt damit (falls es gut ausgeht) den Sieg
  2. Oder man verwaltet den Status Quo und vermeidet dieses Risiko

Schon Ende 1950, nach dem Kriegseintritt Chinas, dachte man in den USA über den Einsatz von Nuklearwaffen gegen die Chinesen nach. Das hört sich erst einmal völlig wahnsinnig an, denn wie leicht hätte die Sowjetunion in den Konflikt hineingezogen werden, die bereits Anfang 1950 einen offiziellen Beistandspakt mit China hatte und wie leicht hätte es zum dritten Weltkrieg kommen können?

Möglicherweise war es eine völlig wahnsinnige Idee. Doch was, wenn es funktioniert hätte? Was, wenn der Einsatz von Nuklearwaffen auf der koreanischen Halbinsel oder gar innerhalb Chinas zu einem Rückzug der Gegner der USA geführt hätte?

Der Terror der koreanischen Kommunisten hätte Anfang der 1950er geendet. Die nordkoreanischen Todeslager würden heute schon sehr lange nicht mehr existieren. Generationen von Koreanern hätten ihr Leben weder unter kommunistischer Gewaltherrschaft verbracht, noch hätte sie sich ständig vor einem heute vielleicht noch ausstehenden Krieg fürchten müssen.

Nach dem Waffenstillstand gab es ein neues aber ganz ähnliches Dilemma. Zum einen hob China seine schützende Hand von nun an über Nordkorea und zum anderen ist das Land seitdem in der Lage, Seoul mithilfe von Artillerie in kürzester Zeit in Schutt und Asche zu legen.

Das Ergebnis ist: Die Kim-Dynastie kann in Nordkorea machen was sie will, sie ist für die USA unberührbar. Egal welche Menschenrechtsverletzungen sie auch begeht und egal welche Provokationen von ihr ausgehen, man kann sie nicht zur Rechenschaft ziehen. Denn würde man dies versuchen, dann hätte man schon vor dem ersten nordkoreanischen Atombombentest im Jahr 2006 Millionen Tote auf der koreanischen Halbinsel riskiert.

Lange Zeit schien es vielversprechend, einer Konfrontation mit Nordkorea aus dem Weg zu gehen. Man konnte hoffen, dass das nordkoreanische Regime irgendwann von selbst kollabiert. Es war sehr wahrscheinlich, aber leider ist es nicht passiert. Die Terrorherrschaft der nordkoreanischen Kommunisten dauert noch immer an und es scheint kein Ende in Sicht.

In den 90ern versuchte Bill Clinton Nordkorea über Verhandlungen und mithilfe des Atomwaffensperrvertrags von der Entwicklung nuklearer Kapazitäten abzuhalten. Diese Strategie scheiterte und 2006 führte das Land während der Präsidentschaft von George W. Bush seinen ersten Atomtest durch. Bush griff das Land verbal an aber hielt sich bis auf die Einführung von Sanktionen sonst weitgehend zurück. Sein Nachfolger Obama versuchte das Land zu ignorieren, doch auch das hat nicht wirklich zu einer Besserung der Situation beigetragen.

Mittlerweile hat Nordkorea nicht nur seine Nuklearsprengköpfe weiterentwickelt, es verfügt auch über immer beängstigendere Trägerraketen, die einen nuklearen Angriff auf die USA zu einer realistischen Möglichkeit werden lassen.

Was jetzt?

Viele werfen Trump vor er würde eskalieren und unterstellen, er wäre das Problem. Ist sein Kurs der richtige? Ich weiß es nicht! Doch ich weiß, dass weitere Beschwichtigungen mittel- bis langfristig auch nichts bringen, denn das haben die letzten 60 Jahre bewiesen.

Und das eigentliche Problem ist doch nicht Trump, wie so viele jetzt meinen. Das Problem ist ein ganz anderes.

In Nordkorea herrscht ein sehr von sich selbst überzeugter und äußerst brutaler Diktator. Er verfügt über Nuklearwaffen und wenn nicht jetzt, dann zumindest schon bald über Trägerraketen, mit denen er sie überall auf der Welt ins Ziel bringen kann. Und man kann nicht ausschließen, ja muss vielleicht sogar fast annehmen, dass er längst seine eigene Propaganda glaubt.

Das und nicht Trump ist das wahre Problem und es ist das, was uns wirklich Sorgen bereiten sollte.

Sechzig Jahre lang haben die Präsidenten der USA ein Problem vor sich hergeschoben. Und die Gründe dafür waren gewiss nicht die Schlechtesten. Doch es hat alles nichts genützt. Nordkorea ist eine Nuklearmacht und es wird seine neuen Fähigkeiten nutzen, um die Welt zu erpressen. Ein ähnliches Problem wird im Iran vermutlich noch auf uns zukommen und spätestens wenn Südkorea und Japan als Reaktion auf die nordkoreanische Bedrohung eigene Trägersysteme und Nuklearwaffen entwickeln ist die Antiproliferationspolitik endgültig gescheitert.

Interessanterweise wies Trump schon 1999 auf das Problem mit Nordkorea hin:

Er meint, dass man jetzt etwas tun muss und nicht erst in 5 Jahren, wenn Nordkorea über Sprengköpfe und Raketen verfügt und er bejaht die Frage des Reporters, ob man Nordkoreas Nuklearprogramm auf ähnliche Weise ausschalten soll, wie Israel dies 1981 im Irak getan hat. Damals zerstöre ein Geschwader der israelischen Luftwaffe durch einen Überraschungsangriff den irakischen Kernreaktor Osirak.

Hätte man Nordkorea in den 90ern mit militärischer Gewalt vom Bau der Bombe abhalten und einen konventionellen Krieg auf der koreanischen Halbinsel riskieren sollen? Vielleicht, vielleicht nicht. Nordkorea ist nichts als ein Dilemma!

Donald Trump erklärt MS-13 und kriminellen Illegalen den Krieg

US-Präsident Trump hielt diese Woche in Brentwood, Long Island eine Rede vor amerikanischen Polizisten. In seiner Rede sichert er der Polizei die volle Unterstützung seiner Regierung zu und erklärt der von mittelamerikanischen Einwanderern gegründeten und äußerst brutalen Gang MS-13 den Krieg.

Hier die Höhepunkte seiner Rede:

Together we are going to restore safety to our streets and peace to our communities. And we are going to destroy the vile, criminal cartel MS-13 and many other gangs.

In einem intakten Staat ist es selbstverständlich, dass die Regierung Mittel und Wege findet, um Gangs und Clans aufzulösen. Am besten ist es natürlich immer, wenn man schon früh Härte zeigt, so dass solche Organisationen erst gar nicht groß werden können. Das wurde in den USA versäumt, und das wird auch heute in Europa versäumt. Man denke nur daran, wie die Regierungen Europas ihre islamistischen Gefähreder selbst dann meist nur verwalten, wenn sie in Syrien im Kampfeinsatz waren und wieder in ihr „normales“ Leben zurück kehren.

They don’t like shooting people because it’s too quick it’s too fast. I was reading one of these animals was caught and explaining they like to knive ‚em and cut ‚em and let ‚em die slowly because that way it is more painful and they enjoy watching that much more. These are animals.

Das ist genial! Trump stellt die Welt vom Kopf wieder auf die Füße. Wir haben einen Rechtsstaat und das ist gut so. Doch viele Leute haben heute im Westen vergessen, dass auch der Rechtsstaat existiert, um Opfer zu schützen und Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen.

Manche Leute haben eine inverse Moral entwickelt, nach welcher der Täter letztlich ein Opfer von Gesellschaft, Eltern, Rassismus oder von was auch immer ist. Für den Täter werden immer neue Ausreden erfunden, damit wir ja nicht so gemein sein müssen ihn seiner Tat entsprechend zu bestrafen. Denn dies würde unser Selbstbild von der eigenen moralischen Vollkommenheit zerrütten. Die Opfer werden derweil an den Rand gedrängt und verschwinden aus dem Blickfeld, während mehr und mehr Menschen das Vertrauen in den Rechtsstaat verlieren.

Das rückt Trump wieder gerade. Er prangert die moralische Verkommenheit der Mitglieder von MS-13 an, er stellt ihre gewalttätige Natur heraus und er bezeichnet sie als das, was sie sind: Tiere.

Sie sind keine armen Jungs, die durch einen tragischen Zufall des Lebens auf die schiefe Bahn gekommen sind. Sie sind keine verhinderten Künstler und sie sind auch keine Opfer des bösen Kapitalismus. Sie sind perverse, sadistische Mörder und sie müssen mit aller Härte des Rechtsstaats bestraft werden. Denn nur wenn der Staat seine Arbeit macht, können wir alle in Frieden leben.

On behalf of the American people I want to say: Thank you, thank you very much, Thank you. And I don’t think you know how much the public respects and admires you. You’re saving American lives every day and we have your backs. Believe me. We have your backs 100%. Not like the old days. Not like the old days.

Trump dankt der Polizei und versichert ihnen, dass sie die volle Unterstützung der Amerikaner haben.

Das ist wichtig, weil heute viele der Polizei in den Rücken fallen. Politiker und selbst Vorgesetzte der Polizisten mit eingeschlossen. Sie wünschen sich eine Polizei, die keinerlei Gewalt anwendet, was natürlich völlig unmöglich ist. In ihrem moralischen Wahn von einem gewaltfreien Staat arbeiten sie letztlich (oft ohne es zu wollen) den Feinden eben jenes Staates zu. Man könnte auch sagen: Sie sägen am Ast auf dem sie sitzen.

Zum Schluss bringt Trump mit dem Satz „Not like the old days.“ noch einen sehr schönen Seitenhieb auf die Obama-Regierung.

But from now on we are going to enforce our laws, protect our borders and support our police like our police have never been supported before.

Eigentlich alles selbstverständlich. Heute leider nicht mehr und um so wichtiger ist es, dass Trump es ausspricht.

We cannot tolerate as a society the spilling of innocent, young, wonderful, vibrant people. Sons and daughters. Even husbands and wives. We cannot accept this violence one day more.

Hier wieder die richtige Moral. Der Staat muss die Unschuldigen schützen. Eine einfache und allgemeingültige Wahrheit, die in der öffentlichen Diskussion heute aber kaum noch vor kommt.

It is the policy of this administration to dismantle, decimate and eradicate MS-13…

Klingt martialisch. Aber kann und darf ein Staat akzeptieren, dass sich auf seinem Territorium kriminelle Organisationen breit machen? Man muss nur nach Mexiko schauen um zu sehen, wie so was ausgeht.

I have a simple message today for every gang member and criminal alien that are threatening so violently our people: We will find you, we will arrest you, we will jail you and we will deport you.

Wenn ich als Ausländer in ein fremdes Land komme, dann bin ich dort Gast. Es wäre mir sehr unangenehm, wenn ich später feststellen würde, dass ich mich dort unbewusst daneben benommen habe. Wer sich absichtlich und so massiv daneben benimmt, der sollte das fremde Land in dem er sich aufhält ohne jede Diskussion und auf dem kürzesten Weg wieder verlassen müssen. Und natürlich sollte der Nachdruck, mit dem er zur Ausreise bewegt wird im Verhältnis zur begangenen Verfehlung stehen.

Fazit

Ich will hier nicht den Fanboy machen. Aber Trump beweist in seinen Reden immer wieder, dass er schon jetzt der wichtigste US-Präsident des 21. Jahrhunderts ist.

Spätestens seit den 60ern versuchen gewisse Leute unsere Moral neu zu definieren. Sie wollen, dass wir die einfachen und grundlegenden Wahrheiten des Lebens vergessen. Wir sollen ihre verschrobenen Ideen als wahr anerkennen und sie glauben als ob sie die einzige Wahrheit wären, die wir je gekannt haben.

Präsident Trump interessiert sich nicht für diese kaputten linksliberalen Ideen und er interessiert sich nicht für diese kaputte Moral. Und er interessiert sich auch nicht für die kaputten Idioten, die all diesen Blödsinn glauben und ausrasten, wenn ihnen jemand widerspricht.

Präsident Trump stellt sich einfach hin und sagt, was gesagt werden muss. Und genau deshalb sollten wir dankbar sein, dass es ihn gibt.

Gib niemals auf!

Gerade in diesen unruhigen Zeiten braucht der Mensch zur Abwechslung auch mal etwas Erbauliches. Und was gibt es Erbaulicheres, als einen Mann, der sich alleine gegen die gesamte Medienmeute der USA gestellt und sie besiegt hat und der dir sagt: „Gib niemals auf!“?

Video ist ein fantastisches Medium. So viele großartige Ideen, pathetisch und berührend verpackt in weniger als 6 Minuten:

Nothing worth doing ever, ever, ever came easy.

In your hearts are inscribed the values of service, sacrifice and devotion.

The more righteous your fight, the more opposition you will face.

In America we don’t worship government, we worship god!

There’ll be times in your life you’ll wanna quit. Never quit! Never stop fighting for what you believe in!

Demand the best from yourself.

The more a broken system tells you that you are wrong the more certain you should be that you must be pushing ahead you must keep pushing forward. And always have the courage to be yourself.

As long as you have pride in your believes, courage in your convictions and faith in god then YOU WILL NOT FAIL!

As long as America remains true to its values, loyal to it’s citizens, and devoted to it’s creator, then our best days are yet to come.

Ich liebe dieses Konzept von Loyalität des Staates zu seinen Bürgern, welches Trump in seiner Rede in Warschau mit dem Schutz der Grenzen in Beziehung gebracht hat.

Alle Ideen, die Trump hier vorbringt, sind Grundpfeiler der Westlichen Zivilisation. Sie erinnern uns Europäer an das, was uns verloren gegangen ist.

Es ist nicht zu spät es uns zurück zu holen…

US-Präsident Trump in Warschau: Die fundamentale Frage unserer Zeit ist, ob der Westen den Willen hat zu überleben

Bevor US-Präsident Trump (es fühlt sich auch nach einem halben Jahr noch so verdammt gut an das zu schreiben) zum heute beginnenden G20-Gipfel nach Deutschland kam, besuchte er Polen. Dort hielt er eine überragende Rede, die sich keiner entgehen lassen sollte:

Man beachte zuerst den Kontrast zwischen Polen und Deutschland. Hier ein normales Land, dessen Bürger sich über den Besuch und des Präsidenten des mächtigsten Landes der Welt freuen und ihn mit polnischen und amerikanischen Fähnchen begrüßen und gespannt darauf sind, was er über ihr Land und das Verhältnis beider Länder zueinander zu sagen hat.

Auf der anderen Seite ein Land, das seinen Verstand verloren hat. Wohlstandsverwahrloste Idioten ergötzen sich an einer weltfremden und selbstzerstörerischen Moral, spielen Krieg in den Straßen Hamburgs und glauben allen ernstes sie wären im Recht und würden für eine edle und richtige Sache kämpfen.

Die Polen freuen sich derweil über die Unterstützung der USA, die zwischen den Zeilen auch eine Zusage zum Beistand gegen russische Machtinteressen ist. Von anderswo können sie eine solche Unterstützung auch gar nicht erwarten: Deutsche würden östliche Nato-Partner bei Angriff alleinlassen

Aber schauen wir uns die Rede selbst an.

Für alle, die keine Zeit haben sich die Rede komplett anzuschauen hier das Wichtigste zusammengefasst:

  • „Amerika liebt Polen“
  • „Wir sehen im Volk der Polen die Seele Europas“
  • Er lobt den Geist und die Stärke der Polen, deren Nation für zwei Jahrhunderte unterworfen, gedemütigt und für mehr als 120 Jahre sogar ganz von der Landkarte ausradiert worden ist (siehe Teilung Polens). Dennoch haben die Polen nie ihren Stolz verloren. „Entgegen jedem Versuch euch zu transformieren, euch zu unterdrücken oder euch zu zerstören habt ihr alles Unheil ertragen und überwunden…“
  • Amerika ist immer für das Recht und der Polen auf Freiheit und Unabhängigkeit eingetreten und das wird es auch in Zukunft immer tun
  • Amerika und Polen verbindet ein enges Band das geschmiedet ist aus einer einzigartige Geschichte und aus dem Charakter beider Völker
  • „Die Geschichte Polens ist die Geschichte eines Volkes, das niemals die Hoffnung verloren hat. Das niemals gebrochen wurde. Und das niemals vergessen hat, wer es ist.“
  • Das polnische Publikum ruft: „USA! USA! USA! …“ (was sie während der Rede noch mehrmals wiederholen)
  • Unter der doppelte Besatzung durch Nazi-Deutschland und die Sowjetunion erfuhren die Polen unbeschreibliches Leid (siehe Hitler-Stalin-Pakt).
  • Das Massaker von Katyn, der Holocaust, das Warschauer Ghetto, der Aufstand im Warschauer Ghetto waren nur einige der Gräuel, die die Polen durchleiden mussten. Nahezu einer von fünf Polen hat den Krieg nicht überlebt.
  • Die einstmals große jüdische Bevölkerung wurde fast vollständig ausgelöscht.
  • Als die mit Polen verbündete Rote Armee 1944 anrückte erhob sich die polnische Heimatarmee in Warschau gegen die deutschen Besatzer. Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen, während die Rote Armee (vermutlich absichtlich) nicht eingriff (Warschauer Aufstand)
  • Die deutschen Besatzer versuchten diese Nation für immer zu zerstören, aber es gibt eine Tapferkeit und eine Stärke tief in der polnischen Seele, die niemand zerstören konnte.
  • Trump zitiert den polnischen Bischoff und Märtyrer Michał Kozal: „Viel furchteinflößender als ein militärischer Zusammenbruch ist ein Zusammenbruch des menschlichen Willens“
  • Auch in vier Jahrzehnten kommunistischer Herrschaft durchlitten die Polen einen brutalen Angriff auf ihre Freiheit, ihre Religion, ihre Gesetze, ihre Geschichte und auf ihre Identität und ihre Kultur. Und doch haben sie nie diesen Willen verloren. Polen konnte nicht gebrochen werden (siehe Solidarność).
  • Trump lobt die Polen für ihre tiefe Religiosität, ihre Sehnsucht nach Gott und ihren Widerstand gegen den Kommunismus: „Poland prevailed, Poland will always prevail.“
  • Er bezeichnet Polen als eines der engagiertesten Mitglieder der NATO und schlägt den Bogen zu der heutigen Bedrohung des Westens durch den radikalen Islam.
  • Trump betont, dass der Westen für Einwanderung offen ist, stellt aber auch fest dass unsere Grenzen für Exteremismus und Terrorismus jeder Art geschlossen sein müssen.
  • Der Westen wird herausgefordert von Ländern die mithilfe von Propaganda, Finanzverbrechen und Cyberangriffen unseren Willen testen.
  • Er fordert Russland auf, sein desktruktives Verhalten einzustellen und mit uns zusammen zu arbeiten.
  • Amerikaner, Polen und die anderen Nationen Europas schätzen Werte wie Freiheit und Souveränität. Heute versuchen Feinde von innen und außen die Bande unserer Kultur, unseres Glaubens und unserer Traditionen mit der Zeit zu erodieren, aber dies wird ihnen niemals gelingen, da wir wissen wer sind und da wir dies niemals vergessen werden.
  • Donald Trump beschwört die Grundwerte des Westens: Unser Kreativität, unsere Fähigkeit, Neues zu erschaffen, unsere Verehrung für unsere antiken Helden, unsere zeitlosen Traditionen und Bräuche und unseren Drang beständig Neues zu entdecken und Grenzen zu überwinden. Er führt die Rechtsstaatlichkeit auf, die Freiheit der Rede, die Rechte der Frauen und die Würde des Menschen. Wir haben diese Dinge von unseren Vorfahren geerbt und sie binden uns als Völker und Nationen aneinander. Und wir werden sie nicht preis geben wegen eines Mangels an Stolz und Selbstvertrauen.

Der Höhepunkt von Trumps Rede sind diese beiden Absätze:

We have to remember that our defense is not just a commitment of money, it is a commitment of will. Because as the Polish experience reminds us, the defense of the West ultimately rests not only on means but also on the will of its people to prevail and be successful and get what you have to have. The fundamental question of our time is whether the West has the will to survive. Do we have the confidence in our values to defend them at any cost? Do we have enough respect for our citizens to protect our borders? Do we have the desire and the courage to preserve our civilization in the face of those who would subvert and destroy it?
We can have the largest economies and the most lethal weapons anywhere on Earth, but if we do not have strong families and strong values, then we will be weak and we will not survive. If anyone forgets the critical importance of these things, let them come to one country that never has. Let them come to Poland. And let them come here, to Warsaw, and learn the story of the Warsaw Uprising.
Auf Deutsch:
Wir müssen uns daran erinnern, dass unsere Verteidigung nicht nur eine Verpflichtung des Geldes ist, sie ist eine Verpflichtung des Willens. Das Schicksal des Polnischen Volkes erinnert uns daran, dass die Verteidigung des Westens nicht nur von den Mitteln seiner Verteidigung, sondern auch von dem Willen abhängt, den seine Völker aufbringen um zu bestehen und erfolgreich zu sein. Die fundamentale Frage unserer Zeit ist die, ob der Westen den Willen hat zu überleben. Haben wir das nötige Vertrauen in unsere Werte, um sie zu Verteidigen, egal wie hoch der Preis auch sein möge? Haben wir genug Achtung für unsere Bürger, um unsere Grenzen zu verteidigen? Haben wir die Begier und den Mut um unsere Zivilisation im Angesicht derer zu verteidigen, die sie unterwandern und zerstören wollen?
Selbst wenn wir die mächtigste Wirtschaft und die tödlichsten Waffen der ganzen Welt haben, dies alles wird uns nichts nützen, wenn wir keine starken Familien und keine starken Werte besitzen. Denn dann werden wir schwach sein und wir werden nicht überleben. Wenn jemand die kritische Bedeutung dieser Dinge veresssen haben sollte, lasst ihn ein Land besuchen, dass diese noch niemals vergessen hat. Schickt sie nach Polen. Und lasst sie hierher nach Warschau kommen und erzählt ihnen die Geschichte des Warschauer Ghettos.

Diese Rede mag für den ein oder anderen Deutschen schwer zu verdauen sein. Und es erscheint durchaus ein wenig ungeschickt, hier innereuropäische Kriege und Gräueltaten heranzuziehen, um die Einigkeit des Westens zu beschwören.

Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – ist diese Rede so wichtig. Die Geschichte Polens steht stellvertretend für die Tragik unseres Kontinents. Jenen Kontinents, der die Westliche Zivilisation begründet und mehr an Kultur, Technik und Wissen hervorgebracht, hat als jede andere Hochkultur in der langen Geschichte der Menschheit. Bei all unseren großartigen Leistungen haben wir in unserer Geschichte aber auch immer wieder aus eigenem Unvermögen in tiefste Abgründe geblickt.

Wir stehen heute vor großen Gefahren, die alle Nationen des Westens bedrohen und diese Gefahren können wir nur dann meistern, wenn wir die bösen Geister der Vergangenheit hinter uns lassen und uns auf das zurückbesinnen, was unsere gemeinsame Zivilisation ausmacht.

Heute ist unser Europa wieder gespalten. Doch diesmal ist es kein Vorhang aus Eisen, der uns trennt, diesmal ist es eine Ideologie. Während die Polen gemeinsam mit den anderen Visegrad-Staaten unsere Kultur und unsere Werte verteidigen, wurde Westeuropa von einem gefährlichen Relativismus unterwandert, der unsere Identität, unsere Traditonen und unsere Kultur zu verschlingen droht.

Donald Trump hat recht! Ganz Westeuropa kann heute viel lernen von diesem Land, das für mehr als 120 Jahre nicht existiert hat und das nur deshalb überlebt hat, weil es sich genauso lange geweigert hat dies anzuerkennen.