Saul Alinsky: 13 Regeln für Radikale

Saul Alinsky (1909-1972) war ein kulturmarxistischer Aktivist. Als Community Organizer brachte er im Chicago der Nachkriegszeit die Habenichtse gegen die damalige gesellschaftliche Elite auf. Alinsky war nicht nur ein Vorbild für Barack Obama, der wesentlich später ebenfalls in Chicago als Community Organizer aktiv war, er auch Gegenstand der Doktorarbeit von Hillary Clinton.

Alinskys Ziel war die Zerstörung der traditionellen weißen amerikanischen Gesellschaft. Er glaubte damit eine neue, bessere Welt zu schaffen, in der alle gleich sind. Tatsächlich zerstörte diese Ideologie die Familie und damit die Grundlage unserer westlichen Gesellschaften.

Das Endgame dieser Utopie können wir heute überall in Westeuropa in Form von geduldeter illegaler Masseneinwanderung und dem damit verbundenen Wanken der staatlichen Ordnung bestaunen.

Alinsky hatte ein großes Talent dafür, die überaus theoretische und verkopfte Arbeit bedeutender kulturmarxistischer Vordenker wie Marcuse in die Praxis umzusetzen. Er schrieb mehrere Bücher, wovon „Rules for Radicals“ das bekannteste ist. Dieses Buch ist im Grunde ein Handbuch für linke Aktivisten, die eine radikale Veränderung der Gesellschaft herbeiführen wollen.

In diesem Buch legt er 13 Regeln dar, die sich für ihn im politischen Kampf als fundamental erwiesen haben. Diese Regeln sind aus zwei Gründen interessant.

Zum einen wurden sie vom politischen Gegner in der Zeit der 68er Revolte verwendet, um die traditionellen Gesellschaftsstrukturen des Westens zu zerstören und werden von diesem auch heute noch in der politischen Auseinandersetzung eingesetzt. Man sollte mit diesen Taktiken also vertraut sein, um sie identifizieren zu können, wenn sie gegen einen selbst angewandt werden, denn nur so hat man eine Chance sich gegen sie zu verteidigen.

Noch wichtiger aber ist der zweite Grund. Alinsky hat diese Taktiken als politische Guerilla-Taktiken entwickelt. Sie sollen einer unterlegenen und von der Gesellschaft weitgehend ausgeschlossenen Bewegung ermöglichen, eine fast allmächtige herrschende Elite herauszufordern und in entscheidenden politischen Auseinandersetzungen zu besiegen.

Wenn wir uns heute umsehen, so könnten wir durchaus feststellen, dass wir als Konservative in einer ganz ähnlichen Situation sind wie Alinsky damals. Die Linken beherrschen die Medien, sie beherrschen die Unterrichtspläne der Schulen, sie beherrschen den öffentlichen Diskurs. Ganze Generationen wurden und werden mit ihren Ideen indoktriniert.

Da bietet es sich an, diese Ideen gegen ihre Urheber einzusetzen.

Schauen wir sie uns also einmal genauer an:

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Steve Bannon in Zürich: People want their Country back

Steve Bannon ist derzeit in Europa und trifft Vertreter populistischer Bewegungen. Nach eigener Aussage will er von uns Europäern lernen. Glücklicherweise gibt es aber auch einen Austausch in die andere Richtung.

So traf sich Alice Weidel (AfD) gestern mit Bannon in einem Hotel in Zürich und man kann wohl davon ausgehen, dass sie sich vom ehemaligen Breitbart-Chef Tipps für den geplanten Newsroom der AfD holt, mit dem die AfD in Deutschland die erdrückende Macht der deutschen Mainstream-Presse brechen will.

Am gestrigen Abend wurde Bannon dann von Roger Köppel, dem Chefredaktor der Weltwoche, in Zürich vor großem Publikum begrüßt.

Dort hielt er eine Rede über die Vergangenheit und die Zukunft sogenannter populistischer Bewegungen in Amerika und Europa und stand Roger Köppel und dem Publikum für Fragen zur Verfügung.

Bannons Rede beginnt bei 6:40 und dauert etwa 30 Minuten:

Trumps Ansprache zur Lage der Nation

Donald Trump hat vor dem US-Kongress seine erste Rede zur Lage der Nation gehalten.

Die Rede ist sehr sehenswert, auch wenn sie mit einer Länge von einer Stunde und 20 Minuten nichts ist, was man mal nebenbei anschaut.

Besonders auffällig ist mal wieder, wie krampfhaft die deutschen Medien es vermeidet wahrheitsgemäß vom Inhalt dieser Rede zu berichten. Trump spricht die wichtigen Themen unserer Zeit an. Er spricht über illegale Einwanderung und wie sie den armen Amerikanern schadet, er spricht über durch illegale Einwanderer gewaltsam zu Tode gekommene Amerikaner, er spricht über die Notwendigkeit, die Mittelschicht und besonders Familien steuerlich zu entlasten, er prangert Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea an und am allerwichtigsten: Er ermahnt sich selbst und seine Politikerkollegen immer wieder, dass ihre einzige Aufgabe darin besteht, denen zu dienen, die sie gewählt haben.

In der deutschen Presse bekommt man von alledem nicht viel mit. Ich habe beim Lesen von Berichten in der Mainstreampresse oft den Eindruck, da sitzen in den Redaktionen die Redakteure und dann kommt der Chef vorbei und sagt:

Hier ist die neue Rede von Trump. Finde irgendwas, was ihn schlecht aussehen lässt. Notfalls ziehst du was an den Haaren herbei. Jedenfalls konzentrierst du dich in deinem Bericht darauf und gibst auf keinen Fall Aussagen wieder, die die Deutschen gegen ihre Regierung aufmüpfig machen könnten.

Nichts gegen Kritik, das ist eine wichtige Aufgabe der Presse. Aber wenn man Kernaussagen aus den Reden des mächtigsten Mannes der Welt nicht wiedergibt und durch billige Ablenkungstaktiken sogar aktiv verschweigt, dann hat das mit seriöser Pressearbeit nichts mehr zu tun.

Aber am besten macht man sich ohnehin selbst ein Bild:

Für alle, die die Rede lieber lesen möchten, gibt es auf dem Blog von Dushan Wegner eine deutsche Übersetzung in Textform.

Trump liest der EU-Elite in Davos die Leviten

Trump hat gestern vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos gesprochen. Hier die vollständige Rede:

Wer die Rede lieber lesen möchte, für den gibt es auch ein Transkript.

Zusammenfassung

Trump lobt vor dem Weltwirtschaftsforum seine bisherige Politik, die zu Rekordkursen an der Börse und Rekordbeschäftigung in den USA geführt hat. Er macht unmissverständlich klar, dass er der Präsident der Vereinigten Staaten ist und die Interessen seines Landes für ihn immer an erster Stelle stehen werden.

Die USA gehen davon aus, dass die Vertreter anderer Staaten ihre eigenen Länder ebenfalls an die erste Stelle setzen und diesen gegenüber loyal sind. Dies ist eine klare Absage gegen die Aufforderungen zu einem auf Selbstaufgabe errichteten Multilateralismus, wie man sie in Davos von europäischen Staatenlenkern wie Angela Merkel hören konnte.

Gleichzeitig reicht Trump der Welt die Hand zur Kooperation in der Annahme, dass alle Anwesenden für ihre Länder das beste wollen.

Zudem lässt er es sich nicht nehmen Werbung für den Standort USA zu machen, der nach seiner Meinung aufgrund der Steuerreform und sonstiger Deregulierungen der Trump-Administration der beste Wirtschaftsstandort der Welt ist. Laut Donald Trump gab es nie einen besseren Zeitpunkt, um in den USA zu investieren.

 

Die Highlights

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USA: So much Winning

Donald Trump ist ja nun nicht gerade für seine Zurückhaltung bekannt. Das trifft ganz besonders dann zu, wenn es um seine eigenen Qualitäten geht.

So verkündete er im Wahlkampf beispielsweise eine wahre Siegesserie, die für die USA im Falle seines Wahlsiegs Wirklichkeit würde:

Was soll man sagen?

Bescheidenheit ist nun wirklich nicht seine Zier, doch er hat nicht gelogen.

Wie selbst der Spiegel zwischen all den Spekulationen über Trumps Geisteszustand, seine Intelligenz und seine Befähigung zum Amt des Präsidenten zugeben muss, hat seine Steuerreform Apple jetzt dazu bewogen, einen großen Teil der bisher im Ausland gehorteten Bargeldreserven in die USA zurück zu holen und dort zu versteuern.

Summa summarum macht das eine Steuerzahlung von gigantischen 38 Milliarden Dollar. Zudem will der Konzern in den USA 20.000 neue Jobs schaffen.

Der Spiegel zitiert Apple-Chef Tim Cook sogar mit den Worten:

„Apple ist eine Erfolgsgeschichte, die nur in Amerika hätte passieren können. Wir sind stolz, unsere Story fortzusetzen und gleichzeitig die amerikanische Wirtschaft zu unterstützen“

Das ist faszinierend. Apple ist eine der linksliberalsten Firmen in ganz Amerika. Und es ist kein Geheimnis, dass Tim Cook alles andere als ein Trump-Anhänger ist. Und jetzt solche Aussagen von Tim Cook.

Aber so sind die Firmen halt. Hält man ihnen ein Stöckchen hin, dann springen sie drüber. Und Trumps Steuerreform muss wohl ein sehr verlockendes Stöckchen sein.

Sozialisten machen Gesetze, die Unternehmen förmlich dazu zwingen, möglichst viele Werte ins Ausland zu verschieben. Anschließend schimpfen sie über die asozialen Unternehmen und inszenieren sich selbst als die Hüter der Moral, während sie jeden Monat fleißig ihre Diäten einstecken.

Ein Unternehmer aber entscheidet nicht nach Moral (mit der sozialistische Politiker oft erfolgreich Wahlen gewinnen), sondern er trifft die Entscheidung, die unternehmerisch am sinnvollsten ist. Trump ist nicht nur Präsident, er ist selbst Unternehmer. Und er weiß wie das Steuersystem gestaltet sein muss, damit Unternehmen gar nicht anders können, als in seinem Land zu investieren.

Anstatt Unternehmen mit Fantasiesteuern zu belegen, die diese ohnehin niemals zahlen werden, weil sie zu zahlen eine vom unternehmerischen Standpunkt absurde Entscheidung wäre, belegt Trump sie mit einem niedrigeren Steuersatz, der dafür tatsächlich gezahlt wird. Aus 0 Dollar werden so 38 Milliarden Dollar.

That’s how winning is done.

Hat Bannon wirklich den Verstand verloren?

Wer die Medienberichte der letzten Tage verfolgt hat, der kann über Steve Bannon nur den Kopf schütteln. Innerhalb einer Woche hat er so ziemlich jede Brücke niedergebrannt, die in seiner Reichweite war.

steve-bannon

Steve Bannon

Durch die Mitarbeit an dem umstrittenen Enthüllungsbuch Fire and Fury, welches Trump als unfähigen Idioten hinstellt, provozierte Bannon nach dem Verlust seines Jobs als Chefstratege des Weißen Hauses im August 2017 nun den endgültigen Bruch mit Trump.

Kurz darauf verlor er die Unterstützung der einflussreichen konservativen Milliardärin Rebekah Mercer.

Dies ist auch eine Gefahr für die von Bannon vor und nach seinem Job im Weißen Haus geleitete Nachrichtenseite Breitbart News. Nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten attackierten linke Gruppen das Geschäftsmodell von Breitbart News, indem sie Firmen dazu brachten, ihre über Werbenetzwerke gebuchte Werbung auf Breitbart zu blocken. War Breitbart News zuvor ein Aushängeschild für selbst finanzierte alternative Medien, so ist die Seite seitdem vom Geld der Familie Mercer abhängig.

Und jetzt hat Bannon auch noch seinen Job als Chef von Breitbart News verloren.

Aber warum dieser Angriff auf Trumps Präsidentschaft? Ich fand es immer gut und richtig, dass Breitbart unter Bannon Trumps Präsidentschaft kritisch begleitet hat. Immerhin kann man nicht ausschließen, dass gewisse Berater im Weißen Haus die Oberhand gewinnen und Trump irgendwann auf den Kurs der Demokraten einschwenkt. Das ist schließlich genau das Verhalten, das wir seit mehr als 20 Jahren bei angeblich „konservativen“ Politikern im gesamten Westen beobachten. Und auch gerade liefert Trump Anlass zur Kritik. So sieht es derzeit aus, als könnte er eine Amnestie für einen Teil der illegalen Einwanderer in den USA als Gegenleistung für den Bau der Grenzmauer zu Mexiko akzeptieren. Auch auf Twitter hat er diesbezüglich schon Andeutungen gemacht.

Das sollte man kritisch begleiten und da kann man auch mal sehr deutlich werden. Aber ein direkter Angriff auf Trumps Präsidentschaft und Äußerungen, die für ihn gefährlich werden könnten wie eine Aussage zu einem angeblichen Treffen von Donald Trump Jr. mit einer russischen Anwältin, in dem diesem Verrat vorgeworfen wird und von der sich Bannon mittlerweile wieder distanziert hat? Man hat den Eindruck Bannon weiß nicht was er tut.

Auch wenn man wachsam bleiben muss, Trump hat bisher nicht enttäuscht. Die Implementierung seiner America First Politik, die Steuerreform, die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels, sein Kampf für das Einreiseverbot. Trump ist seit fast einem Jahr Präsident und bisher kann man nun wirklich nicht behaupten, dass er vor dem Establishment einknicken würde. Trump verändert Amerika und er hat das Potential die Dominanz linker Ideen zu brechen wie kein Zweiter.

Man sollte den Mann unterstützen und sich zugleich eine gewisse kritische Distanz wahren.

Was Bannon da macht?

Man muss es nicht verstehen.

Trump bricht endgültig mit Bannon

Das ist wohl endgültig. Donald Trump hat sich heute sehr explizit zu Steve Bannon geäußert:

Steve Bannon has nothing to do with me or my Presidency. When he was fired, he not only lost his job, he lost his mind. Steve was a staffer who worked for me after I had already won the nomination by defeating seventeen candidates, often described as the most talented field ever assembled in the Republican party.

Now that he is on his own, Steve is learning that winning isn’t as easy as I make it look. Steve had very little to do with our historic victory, which was delivered by the forgotten men and women of this country. Yet Steve had everything to do with the loss of a Senate seat in Alabama held for more than thirty years by Republicans. Steve doesn’t represent my base—he’s only in it for himself.

Steve pretends to be at war with the media, which he calls the opposition party, yet he spent his time at the White House leaking false information to the media to make himself seem far more important than he was. It is the only thing he does well. Steve was rarely in a one-on-one meeting with me and only pretends to have had influence to fool a few people with no access and no clue, whom he helped write phony books.

We have many great Republican members of Congress and candidates who are very supportive of the Make America Great Again agenda. Like me, they love the United States of America and are helping to finally take our country back and build it up, rather than simply seeking to burn it all down.

Trump behauptet, Steve Bannon hätte nachdem er seinen Job im Weißen Haus verloren hat, zugleich seinen Verstand verloren. Außerdem spielt er Bannons Rolle im US-Präsidentschaftswahlkampf und in seiner Regierung herunter.

Dabei würde ich wetten, dass Bannon mindestens zwei wichtige Reden von Trump verfasst hat. Trumps Antrittsrede wie auch seine Rede in Warschau klingen 100% nach Bannon. Zudem war der Einfluss Bannons auf Trump in der Anfangszeit seiner Regierung unverkennbar.

Das ist wohl eine persönliche Sache zwischen den beiden. Was genau vorgefallen ist, werden wir höchstwahrscheinlich nie erfahren.

Bannon musste das Weiße Haus Mitte August verlassen. Er hatte bei den internen Machtkämpfen in der Regierung Trump den Kürzeren gezogen. Anschließend versuchte er von außen und vor allem mithilfe seiner Position als Chef der Nachrichtenseite Breitbart auf die Regierung Trump Einfluss zu nehmen. Zuletzt scheiterte er bei dem Versuch, den ultrakonservativen Kandidaten Roy Moore bei einer Nachwahl zum Senator von Alabama zu machen. Zwar gelang es ihm, Moore gegen den Willen der Führung der Republikanischen Partei als Kandidaten durchzusetzen, doch unterlag dieser in der Wahl überraschend gegen den Demokraten Doug Jones.

Trump wird ihm das sicher übel nehmen, hat er doch seitdem im Senat nur noch eine Mehrheit von einer statt zuvor zwei Stimmen. Doch vermutlich ist das nicht der alleinige Grund für das Zerwürfnis.

Ich fand es immer sehr beruhigend, dass Bannon Einfluss auf Trump ausgeübt und diesen so an seine Wahlversprechen erinnert hat. Allerdings hat er das in den letzten Monaten auch ganz gut ohne Bannon hin bekommen.

Die Achse Trump-Bannon ist jetzt jedenfalls definitiv Geschichte.

Steve Bannon: Firmen wollen billige Arbeitskräfte, Linke wollen billige Wählerstimmen

Steve Bannon hat gestern auf einer Konferenz des Remembrance Project eine sehr interessante Rede gehalten.

Das Remembrance Project ist eine US-amerikanische Organisation Angehöriger von Mordopfern, die von illegalen Einwanderern umgebracht worden sind. Diese Organisation dokumentiert derartige Mordfälle und setzt sich politisch für ein Ende der illegalen Einwanderung in die Vereinigten Staaten ein.

Hier die Rede von Bannon:

Bannon liest die Namen und die Leidensgeschichten einer Reihe von Mordopfern illegaler Einwanderer vor und sagt:

We could stay up here all weekend and do this. And each one is heart-rendering. But what gets me is what about their dreams? Why are illegal aliens called DREAMers and not them?

Auf Deutsch:

Wir könnten das ganze Wochenende hier bleiben und hiermit fortfahren. Und jede dieser Geschichten ist herzzerreisend. Aber was ist mit ihren Träumen? Warum nennt man illegale Ausländer DREAMer und nicht sie?

Er fährt fort die Eliten der USA zu kritisieren, die diese Geschehnisse seiner Meinung nach willentlich zulassen:

And by the way, this just doesn’t happen. This is not some random law of the universe, this is not the second laws of thermodynamics, this is not physics, okay. This is an act of commission. The elites in this country, the economic, political, and the media elites allow this to happen because they want it to happen.

Auf Deutsch:

Und übrigens, diese Dinge passieren nich einfach. Das ist kein zufälliges Gesetz des Universums, das ist nicht der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik, das ist nicht Physik, okay? Dies ist das Resultat einer bewussten Entscheidung. Die Eliten dieses Landes, die ökonomischen, die politischen und die medialen Eliten dieses Landes erlauben, dass dies geschieht, weil sie wollen, dass dies geschieht!

Anschließend liefert er eine Erklärung dafür, warum die Eliten der USA die illegale Einwanderung willentlich zulassen:

The multinational, globalist corporations want cheap labor, and the progressive Left wants cheap votes. This is not a conspiracy. And you are not wing-nuts. This is in broad daylight. And if sites like Breitbart and someone like Donald J. Trump had not given you a voice, it’d be totally hidden.

Auf Deutsch:

Die multinationalen, globalistischen Konzerne wollen billige Arbeitskräfte und die progressive Linke will billige Wählerstimmen. Dies ist keine Verschwörung. Und ihr seid keine extremistischen Idioten. Dies alles passiert vor den Augen der Öffentlichkeit. Und wären da nicht Websites wie Breitbart und jemand wie Donald J. Trump, die euch eine Stimme geben, es würde noch immer im Verborgenen passieren.

Sehr interessant ist auch wie Bannon auf das Verschweigen der von illegalen Einwanderern begangenen Straftaten eingeht:

Why did it take so long? Why is this surpressed? Why did nobody talk about it? Why did 60 Minutes, NBC and CNN, they are all over the world and they show everything that’s wrong with America why did they not show this? You know why? The victims are Hispanic and Black and Asian and White working class men and women the backbone of this country.

Auf Deutsch:

Warum hat das so lange gedauert? Weshalb wurde das unterdrückt? Warum hat niemand darüber gesprochen? Warum haben 60 Minutes, NBC und CNN, die überall auf der Welt Journalisten haben und über alles berichten, das in Amerika falsch läuft, warum haben diese Leute nicht darüber berichtet? Wisst ihr, warum? Weil die Opfer hispanische, schwarze, asiatische und weiße Männer und Frauen aus der Arbeiterklasse – dem Rückgrat dieses Landes – sind.

Als Europäer sollte einem das doch sehr bekannt vorkommen.

Im weiteren Verlauf seiner Rede erzählt Bannon, wie Trump die Präsidentschaftswahl 2016 aufgrund des Einwanderungsthemas gewonnen hat. Nach Bannons Einschätzung war der Hauptgrund für Trumps Sieg das Unwollen der Konkurrenz dieses Thema ernsthaft zu diskutieren. Ähnliche Thesen könnte man auch über die jüngsten Wahlen in Europa aufstellen.

Außerdem bekräftigt Bannon seine Linie eines multiethnischen amerikanischen Wirtschaftsnationalismus (America First), der auch schon in Präsident Trumps Antrittsrede am 20. Januar 2017 zum Ausdruck kam.

Meiner Meinung nach ist dieser multiethnische Wirtschaftsnationalismus das Vernünftigste, was die USA machen können, da man so zumindest versucht, das fragile Gebilde, das eh schon da ist, zusammen zu halten.

Auch wenn niemand gerne darüber redet, die Masseneinwanderungspolitik der Eliten führt in den Gesellschaften Nordamerikas und Europas zu Identitätskonflikten, wie wir sie noch nie gesehen haben. Und das, was wir heute sehen, ist nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen könnte.

Im schlimmsten Fall droht uns ein völliges Auseinanderbrechen der westlichen Gesellschaften entlang ethnischer, religiöser und politischer Bruchlinien, derer es ja immer mehr gibt.

Sehr passend zu diesem Thema ist auch mein Artikel Demokratie und Einwanderung, der sich mit dem Problem der Aushebelung des demokratischen Systems durch Linke Parteien mithilfe von Einwanderung auseinandersetzt.

Allahu Akbar in New York

Mal wieder ein Terroranschlag mit einem Kleinlaster. Ein 29-jähriger Usbeke überfährt auf einem Uferweg am Hudson River in New York City ahnungslose Passanten. Bisher ist von 8 Toten die Rede. Ebenfalls berichtet wird vom Schlachtruf jener Kämpfer, die geschworen haben, den Islam mit Gewalt über die ganze Welt zu verbreiten und der auch hier wieder gefallen sein soll: „Allahu Akbar“.

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Die Türme des World Trade Centers nach dem Terroranschlag am 11. September 2001

Ganze 16 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 kehrt der islamische Terror damit zurück in die Stadt, in der der Angriff des radikalen Islam auf den Westen damals seinen Anfang genommen hat.

Die wichtigen Fragen

Wenn man zurück blickt ist es nur traurig und erschreckend, was seitdem aus der Westlichen Welt geworden ist. Mittlerweile gibt es in Europa und den USA jedes Jahr mehrere Terroranschläge. Viele davon ausgeführt mit großer Brutalität und Menschenverachtung.

Wir alle sind dagegen emotional schon lange abgestumpft und zumindest in Westeuropa traut sich noch immer kein Politiker die wahren Gründe auch nur zu benennen.

Dabei hätte man schon 2001 anfangen können, Fragen zu stellen.

Man hätte sich fragen können, was das für eine Religion ist, die junge Männer dazu motiviert, Passagierflugzeuge mit hunderten unschuldiger Menschen zu entführen und sie als fliegende Bomben zu missbrauchen. Was ist das für eine Religion, die junge Männer dazu bringt sich selbst voller Überzeugung das Leben zu nehmen und dabei möglichst viele andere Menschen mit in den Tod zu reißen?

Auch hätte man sich fragen können, was das für ein „Prophet“ war, der Gewalt predigte und der, sobald er einmal zu Macht gelangt war, gleich einem modernen Warlord, einen Krieg nach dem anderen führte und so Stück für Stück seine weltliche Macht ausbaute. Zudem hätte man sich fragen können, warum dieser „Prophet“ seine „heilige Schrift“ in kleinen Häppchen offenbarte – oftmals dann, wenn das Offenbarte gerade zu seinen aktuellen Zielen und Problemen passte.

Die wichtigste Frage aber wäre gewesen: Wieso siedeln sich eigentlich plötzlich soviele dieser Leute in unseren Ländern an? Wie kommt es, dass diese Leute sich bei uns niederlassen, obwohl wir sie nicht gerufen haben? Wieso lassen wir das zu? Sind diese Leute etwa so bekannt für ihre großartigen wissenschaftlichen und technologischen Leistungen, dass sie für unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft unverzichtbar sind? Sind sie die Wissensarbeiter des 21. Jahrhunderts, die wir so dringend benötigen?

Es gibt Fragen, die muss sich jeder selbst beantworten…

Redefreiheit und Titten

Sollte noch ein Beweis gefehlt haben um feststellen zu können, dass die amerikanische Gesellschaft völlig erledigt ist, hier ist er:

Die Moderatorin Jemele Hill, die für den US-Sportsender ESPN arbeitet, hat über Twitter behauptet, Trump wäre ein White Supremacist. Als die CNN-Moderatorin Brooke Baldwin den Fall mit dem früheren ESPN-Redakteur Keith Reed und Fox Sports Radiomoderator Clay Travis bespricht kommt es zum Eklat.

Aber seht selbst:

Clay Travis macht etwas Unerhörtes. Es geht um Vorfeld wohl darum, was gesagt werden kann und was nicht. Clay Travis sagt er ist ein „First Amendment Absolutist“, das heißt er steht voll und ganz hinter dem ersten Verfassungszusatz, der in den USA, abgesehen von Gewaltaufrufen, völlige Meinungsfreiheit garantiert. Und dann kommt eine Provokation, die genauso männlich wie intelligent ist.

Er sagt:

„I believe in only two things completely: The first amendment and boobs.“.

Auf Deutsch:

„Es gibt nur zwei Dinge, an die ich vorbehaltlos glaube: Den ersten Verfassungszusatz und Brüste.“

Der Gesichtsausdruck der Moderatorin ist unbezahlbar. Sobald sie das Wort „boobs“ hört beginnt in ihrem Kopf etwas zu rattern. Völlig perplex fragt sie dann noch mal nach, ob sie richtig gehört hat. Das Wort „boobs“ traut sie sich gar nicht auszusprechen. Stattdessen buchstabiert sie es. Lächerlicher geht es kaum.

Clay Travis erwidert zustimmend:

„Boobs! Two things that have never let me down in the entire history of this country: The first amendment and boobs. So those two are the only things I believe in absolutely in the country.“

Auf Deutsch:

Brüste! Zwei Dinge, die mich in der gesamten Geschichte dieses Landes niemals enttäsucht haben: Der erste Verfassungszusatz und Brüste. Das sind die einzigen beiden Dinge in diesem Land, in die ich absolutes Vertrauen habe.

Daraufhin gibt sich die Moderatorin völlig empört. Clay Travis darf zwar noch sein Argument zuende führen, aber was er sonst noch gesagt hat interessiert nicht mehr. Stattdessen ist Brooke Baldwin von da an völlig entsetzt, dass das Wort Brüste gefallen ist, während Keith Reed ihr als White Knight beispringt und sich für den Feminismus und die beruflich unterdrückten Frauen stark macht.

Clay Travis fragt Keith Reed sogar noch, ob er denn keine Brüste mag, worauf dieser aber nur mit einem politisch korrekten Ausweichmanöver reagiert.

Brooke Baldwin beendet das Interview letztlich und entschuldigt sich, dass sie nicht schon früher abgebrochen hat.

Ich habe diesen Clay Travis vorher noch nie gesehen, aber ich mag den Kerl. Er hat sich für die Redefreiheit stark gemacht und gleich danach einen Testballon losgelassen, um zu prüfen, wieviel Redefreiheit in dieser Runde herrscht. Offensichtlich nicht allzu viel, wenn schon die bloße Erwähnung des Wortes „Brüste“ genügt, um die beiden anderen am Gespräch beteiligten derart zu triggern, dass keine sinnvolle Diskussion mehr möglich ist und das Gespräch letztlich abgebrochen wird.

Man muss sich mal durch den Kopf gehen lassen, wie bescheuert das ist. Da sagt ein Mann, er glaubt an zwei Dinge und das sind Redefreiheit und Brüste. Da kann man jetzt drüber schmunzeln, oder man hält ihn für einen Idioten, man kann es für pubertär halten oder man findet es gut und mag den Kerl einfach, weil er Eier hat und sich so gibt wie er ist.

In jedem Fall wird man aber wohl über dieses Thema zügig hinweg gehen. Wenn man die mögliche Entlassung einer Moderatorin und die Angemessenheit eines ihrer Tweets in einer Livesendung diskutiert, dann will man die Diskussion doch auf keinen Fall auf den Themenkomplex weiblicher Brüste lenken. Für sowas gibt es andere Formate. Das ist völlig kontraproduktiv. Genau so einen Sch**ß zu verhindern ist der Job eines Moderators.

Nur unsere Linken Freunde können gar nicht anders. Werden sie einmal getriggert, dann reagieren sie wie unreife Teenager und bis sie sich wieder beruhigt haben ist von ihnen kein intelligentes Verhalten mehr zu erwarten.