Proteste gegen Merkel halten an

Es fällt mir immer noch schwer es zu glauben, aber Merkel schallt bei ihren Wahlkampfauftritten überall in Deutschland Protest entgegen. Und der Protest wird schärfer, wie z.B. diese Bilder aus Heidelberg vom 5. September 2017

oder aus dem brandenburgischen Finsterwalde vom 6. September 2017 zeigen:

Heidelberg ist eine westdeutsche und eher linkslastige Studentenstadt. Es ist schon verwunderlich, dass dort überhaupt gegen Merkel protestiert wird. Tatsächlich wurde am 5. September 2017 in Heidelberg nicht nur lautstark protestiert, sondern Unbekannte haben sogar mit Tomaten nach Angela Merkel geworfen. Eine unschöne Protestform, die man wenig später auch im Osten Deutschlands aufgegriffen hat, als Angela Merkels Limousine mit Tomaten beworfen wurde.

Man muss hier bedenken, die Deutschen sind nicht wie die Franzosen. Während die Franzosen schnell dabei sind, für ihre Interessen auf die Straße zu gehen, gibt es in Deutschland keine vergleichbare Protestkultur. Der Deutsche protestiert nicht, er meckert nur und lässt alles über sich ergehen. Zudem ist die Angst vor der Antifa und dem Jobverlust immer präsent.

Die einzigen, die in Deutschland regelmäßig auf die Straße gehen, sind diejenigen, die nur zu gerne für das Gefühl der moralischen Überlegenheit gegen ihr eigenes Land und gegen ihre eigenen Interessen demonstrieren.

Aber vielleicht sind diese ersten zaghaften bundesweiten Proteste im Schatten der CDU-Wahlkampfveranstaltungen nur der Anfang von etwas Größerem.

Es liegt ein Gefühl in der Luft. Das Gefühl, dass man, wenn es so weiter geht, ohnehin nichts mehr zu verlieren hat.

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Merkel wird weiterhin ausgepfiffen

Ansich bin ich ja kein Freund von Störaktionen. Wenn jemand allerdings die Macht im Staate inne hat, jahrelang gegen die vitalen Interessen des Bürgers regiert, die Medien indirekt im Griff hat und alternative Medien zensieren lässt, dann ist lautstarker friedlicher Protest durchaus angebracht. Ganz besonders auch dann, wenn Wahlkampf ist.

Vor diesem Hintergrund freue ich mich gerade riesig über den Protest, der Angela Merkel entgegenschlägt, wo auch immer sie in Deutschland einen Wahlkampfauftritt absolviert. Hier ein Video aus Quedlinburg in Sachsen-Anhalt:

Ich muss ehrlich sagen, mir fällt es sehr schwer mir das von Allgemeinplätzen durchsetzte Geschwätz dieser Frau anzuhören. Aber wenn man mal etwas zuhört wird schnell klar, dass ihr Wahlkampf darauf aufgebaut ist, die Wähler auf Basis materieller Dinge zu ködern. Dass ihre Heimat dabei zugrunde geht, sollen sie vergessen. Der noch vorherrschende Wohlstand ist Merkels größtest Faustpfand.

Das spiegelt sich auch im Wahlslogan wider: „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben.“ Eigentlich müsste es heißen: „Für ein Deutschland in dem wir gut und gerne leben. Für ein Deutschland ohne Merkel.“

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass dieser Wahlkampf sich zu einer echten Protestmöglichkeit entwickeln könnte.

In diesem Sinne frei nach Nietzsche: Gehst du zum alten Weibe, vergiss die Trillerpfeife nicht!

Marine Le Pens Niederlage und wie es jetzt weiter geht

Das ist ein denkwürdiger Tag heute. Marine Le Pen hat es leider nicht geschafft. Sie gewann laut erster Prognose 35% der Stimmen und unterlag damit Emmanuel Macron, der 65% holte. Macron wird der nächste Präsident Frankreichs.

Marines Chancen waren von Anfang an mehr als gering. Aber auch ich habe es gehofft. Zu schön wäre es gewesen. Man stelle sich vor mit Frankreich würde sich eine der großen europäischen Kulturnationen wieder auf sich selbst zurück besinnen.

Einer der wichtigsten Staaten Europas würde wieder seinen Bürgern dienen. Frankreich würde nicht mehr weltfremden und selbstzerstörerischen Utopien hinterherlaufen und wieder für die Interessen seiner Bürger und zukünftiger Generationen von Franzosen streiten. Zu schön wäre es gewesen und wie gerne hätte man die Franzosen beglückwünscht und wie sehr hätte man sie beneidet.

Leider ist es nicht passiert.

Wie geht es jetzt weiter?

Jetzt kann man natürlich verzagt sein und sich fragen, ob wir Europäer mittlerweile so dekadent sind, dass jede Hoffnung für unsere Zukunft verloren ist.

In Österreich hat es nicht geklappt, in den Niederlanden nicht und jetzt auch in Frankreich nicht. Und in Deutschland wird es im September vermutlich nicht besser aussehen.

Doch ist nicht genau diese Verzagtheit Ausruck dieser Dekadenz, die wir nur zu gerne an anderen bemängeln? Wir sind die Erben Karl des Großen, Luthers und Bismarks und wir sitzen auf unserem bequemen Sofa, zappen uns durchs Fernsehen und hoffen, dass uns dort die Lösung aller Probleme präsentiert wird. Wir sind wie Fußballfans, die auf den Sieg ihrer Mannschaft hoffen.

Wen wundert es da, dass Europa in einem solch furchtbaren Zustand ist, dass manche meinen es wäre bereits verloren?

Was wir in Europa heute brauchen ist eine Konservative Erneuerung. Wir brauchen eine Rückkehr zu Werten, die funktionieren und eine Abkehr von falschen Werten, die nichts hervorbringen als eine dysfunktionale und sich selbst auflösende Gesellschaft. Wir müssen aufhören uns selbst zu hassen. Wir müssen wieder stolz sein auf unser Erbe und es für unsere Kinder bewahren.

Und das wird nicht von alleine passieren. So wie sich die Stämme der Franken nicht von selbst vereinten, so wie die Katholische Kirche nicht von selbst 95 Thesen entdeckte und sie für sich als wahr erkannte und so wie sich die deutschen Kleinstaaten nicht von selbst in einem Staat vereinten, so wird auch dieses Europa nicht von selbst zu seiner ureigenen Identität und zu originär europäischen Werten zurückfinden.

Damit das geschehen kann, muss jeder Einzelne von uns etwas tun.

Was du tun kannst?

Man muss nicht gleich in einer Partei mitarbeiten.

Viel wichtiger als irgendwelche Wahlen sind ohnehin die Medien. Man braucht keinen Doktor in Journalismus, um zu bemerken, dass die Massenmedien im Westen es mit der Neutralität meist nicht so genau nehmen und häufig sehr offensichtlich gewisse Meinungen als „richtig“ und andere als „falsch“ darstellen. Die Massenmedien sind das Rückgrat des Linksliberalismus. Hier kann man auch am einfachsten etwas tun:

  • Mache in deinem Freundes- und Bekanntenkreis dezent Werbung für alternative Medien. Also erschlage niemanden damit, aber verschicke zielgerichtet Links zu Artikeln in alternativen Medien an Leute, die sich genau für diese Information interessieren könnten oder spreche Leute direkt darauf an, wenn du etwas für sie interessantes im Internet gefunden hast. Diskutierst du gerne? Dann kannst du auch gerne mal den Mangel an Neutralität in den Medien zum Thema machen. Wenn du dich bei jemand gar nicht traust, ihm aber unbedingt einen total auf die Person passenden Artikel zukommen lassen möchtest, kannst du zur Not auch auf einen anonymen Remailer zurückgreifen und so deine Identität geheim halten. Anregungen für alternative Nachrichtenseiten findest du in meinem Artikel Übersicht alternativer Medien.
  • Spende regelmäßig für alternative Medien! Wie ich in meinem Artikel GEZ für alternative Medien bereits dargelegt habe, kann jeder einen Beitrag leisten, um alternative Medien bei der notwendigen Expansion finanziell unter die Arme zu greifen. Was sind schon 10 Euro im Monat?

Die Medien sind der Schlüssel zum Erfolg. Nur mit starken alternative Medien können wir etwas verändern. Sicher fallen dir noch mehr Dinge ein, die du tun kannst. Aber die beiden aufgeführten Punkte sind etwas, das wirklich jeder von uns tun kann.

Was hast du heute getan, damit die Zukunft besser wird als die Gegenwart?

Es gibt auch gute Nachrichten

In Schleswig-Holstein hat die AfD heute den Sprung in den Landtag geschafft. Sicher, mit weniger als 6% ist das Ergebnis eher dürftig. Aber es bedeutet nunmal auch, dass es in Deutschland nun mit Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern nur noch vier Länderparlamente gibt, in denen keine Opposition stattfindet. Für NRW könnte sich das schon in einer Woche ändern und auch in den Bundestag wird nach der Wahl im September höchstwahrscheinlich eine AfD-Franktion einziehen.

Weshalb eine Opposition so wichtig ist zeigt das folgende Posting.

Vielleicht wirst du jetzt sagen: „Das dauert zu lange“. Und du hast Recht. Aber oftmals vollziehen sich Änderungen schleichend und man muss konstant daran arbeiten und etwas aufbauen. Zudem ist das hier kein Wahlkampf, sondern ein Kulturkampf.

Durch die Präsidentschaftswahl haben mehr Menschen als jemals zuvor den Front National gewählt. Ebenso haben mehr Menschen als je zuvor die FPÖ und Geert Wilders gewählt. Das waren alles nicht die Ergebnisse, die wir uns gewünscht haben. Aber es war jedesmal ein teils gewaltiger Fortschritt.

Wenn wir gewinnen wollen, dann brauchen wir einen langen Atem. Die gesellschaftlichen, kulturellen und demographischen Probleme, die durch die irrsinnige linksliberale Politik der letzen 50 Jahre entstanden sind, werden uns leider so schnell nicht loslassen. Das einzig gute daran: Es bedeutet auch, dass jegliches heutige Engagement nicht verloren ist. Diese Probleme werden uns in nicht allzu ferner Zukunft um die Ohren fliegen und dann bedarf es einer starken Opposition, die diese Probleme schon immer kritisiert hat.

Helfen wir mit, sie aufzubauen!

Wahlkampfendspurt in Frankreich

Am vergangenen Sonntag waren die Franzosen aufgerufen, ihren nächsten Präsidenten und den Nachfolger des katastrophalen Amtsinhabers Hollande zu wählen. Wie erwartet, konnte in diesem ersten Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit auf sich vereinen:

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Emmanuel Macron gewann die Wahl mit 24% vor Marine Le Pen mit 21,3%. Beide gehen am 7. Mai in die Stichwahl und der Gewinner wird Präsident bzw. Präsidentin Frankreichs.

Warum ist Macron gefährlich für Europa?

Macron ist nicht nur ein Unterstützer Angela Merkels, er unterstützt auch jene Ideologie, die uns Europäern einreden will, dass wir unser Schicksal nicht selbst bestimmen können. In der Gedankenwelt dieser Leute stehen wir einem unabwendbaren und, um den berüchtigten Begriff zu verwenden, alternativlosen Schicksal entgegen, dem wir uns besser so schnell als möglich zu unterwerfen sollten.

Ganz im Sinne dieser wirren und antidemokratischen Idee behauptete er in diesem Wahlkampf, dass die Massenmigration aus der Dritten Welt nach Europa unabwendbar sei und wir uns besser daran gewöhnen sollten:

Emmanuel Macron: Europe faces ‚unstoppable mass migration‘

Wie man der Presse dieser Tage zur Genüge entnehmen kann, hat Macron als er 17 war mit seiner damals 41 Jahre alten Lehrerin angebandelt und ist seit 2007 mit der mittlerweile 64-Jährigen verheiratet.

Es mag hart klingen, aber der kinderlose Macron macht sich mit seiner biologisch ungünstigen Partnerwahl zum Sinnbild für den sterilen westlichen Mann unserer Zeit. Trotz seines zweifellos riesigen Potentials steht nicht nur mit seiner Ideologie, sondern auch mit seinem Privatleben für den Hedonismus und die Zukunftsvergessenheit, die unsere Zivilisation unterwandert haben und die sie immer weiter in den Abrund ziehen.

Der Endspurt

Leider sind Marine Le Pens Chancen sehr gering. Die letzten Umfragen sehen sie in der Stichwahl gegen Macron lediglich bei 38%. In der Vergangenheit haben sich zudem alle anderen Parteien gegen den Front National verbündet, wann immer dieser es in eine Stichwahl (egal auf welcher politischen Ebene) geschafft hatte.

Interessanterweise deutet sich aber an, dass diese Allparteienkoalition in diesem Jahr vielleicht nicht mehr ganz so gut funktioniert wie früher. Fillon und Hamon (die Kandidaten der ehemaligen Volksparteien) haben zwar noch am Wahlabend ihre Wähler dazu aufgerufen, für Macron zu stimmen, der EU-kritische linke Establishmentschreck Mélenchon hat dagegen bisher noch keine Empfehlung an seine Anhänger verkündet. Mélenchon holte immerhin knapp 20% der Stimmen, sein linkes Anti-Establishment-Lager könnte einen entscheidenden Einfluss auf den Wahlausgang haben.

Ausgehend von ihren gut 21% im ersten Wahlgang müsste Marine Le Pen für einen Sieg in der Stichwahl einen Großteil der Stimmen aus dem konservativen (Fillon) und aus dem Mélenchon-Lager holen. Nur so kann sie auf über 50% kommen. Das ist schwierig, aber nicht vollkommen unmöglich. Die Wähler Mélenchons haben für eine Abkehr von Euro und EU, sowie für ein stark von Sozialleistungen geprägtes Programm gestimmt. Der Front National vertritt ähnliche Positionen, nur eben mit einer stark patriotischen Grundhaltung.

Bei den Konservativen könnte Le Pen ebenfalls Punkten, auch wenn es hier vermutlich schwieriger wird. Auf alle Fälle dürften sich viele Konservative beim ehemaligen Sozialisten Macron nicht wirklich gut aufgehoben fühlen. Somit gibt es zumindest einiges an Angriffsfläche für Marine Le Pen und ihre Partei, die anders als Macron zweifellos für konservative Werte stehen. Auch wenn am Ende nur wenige Konservative zu Le Pen überlaufen sollten, einfach wird die Entscheidung für diese gewiss nicht werden.

Und wie man heute der FAZ entnehmen konnte, ist Marine Le Pen auch schon voll und ganz im Endspurt dieses Wahlkampfs angekommen:

Marine Le Pen stiehlt Macron die Show

Das nenne ich mal gut getrollt! Macron versucht sich in seiner Heimatstadt Amiens beim Treffen mit Gewerkschaftsvertretern staatsmännisch zu inszenieren, entlarvt sich dabei aber nur nur als der Kandidat des Establishments.

Währenddessen mischt sich Marine Le Pen unangekündigt unter die aufgebrachten und von Entlassung bedrohten Mitarbeiter eines Whirlpool-Werks, welches nach Polen verlagert werden soll. Die Arbeiter erwidern diese Sympathiebekundung mit „Marine Présidente“ Rufen, während sie für Macron nur Pfiffe übrig haben.

Wenn es Marine weiterhin gelingt, sich als Mutter der Nation in Szene zu setzen, während sie den ehemaligen Investmentbanker Macron gleichzeitig als Kandidaten von Globalisierung und Establishment entlarvt, könnte sie das Ruder durchaus noch herumreißen. Polarisierung ist jetzt das Gebot der Stunde.

Hier ein (leider sehr kurzes) Video vom Vorfall in Amiens:

Das ist ein mehr als gelungener Wahlkampfstart, bleibt zu hoffen, dass es so weiter geht. Die Strategie könnte funktionieren. Besonders in Frankreich.

Wer mehr über Marine Le Pens Aufstieg und ihren Umbau des Front National zu einer zeitgemäßen patriotischen Bewegung erfahren möchte, dem sei noch dieses Video empfohlen:

Bleibt mir abschließend nur noch zu sagen: Marine Présidente!

AfD fordert strafrechtliche Verfolgung auch bei Hetze gegen Deutsche

Jüngst stellte die Hamburger Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung ein und stellte damit fest, dass die Deutschen straffrei als „Köterrasse“ bezeichnet werden dürfen.

Der Landtagsabgeordnete der AfD Robert Farle fordert deshalb in einer überaus gelungenen Rede im Landtag von Sachsen-Anhalt, den Volksverhetzungsparagraphen § 130 StGB so zu ändern, dass er zwingend auch bei Hetze gegen Deutsche angewendet werden muss.

Robert Farle attackiert die Linken an ihrem wunden Punkt. Er stellt ihre Doppelmoral heraus und misst sie an ihren eigenen Maßstäben und an den Maßstäben des Gesetzes.

Auch mir gehen die Querelen in der AfD gewaltig auf den Zeiger und wenn ich sehe, wie es unmöglich zu sein scheint, gewisse radikale Spinner aus der Partei zu werfen, möchte ich manchmal nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

Dennoch: Es ist schön zu sehen, dass aus der AfD auch positive Impulse kommen. Und diese hervorragende Rede zeigt sehr eindrucksvoll, wie wichtig eine funktionierende Opposition für eine Demokratie ist.

Gedanken zur Wahl in den Niederlanden

Viele sind jetzt enttäuscht, weil Geert Wilders Partei PVV mit 13,1% bei den Parlamentswahlen in den Niederlanden nur Platz zwei hinter Mark Ruttes VVD mit 21,3% belegt hat. Ja, die große Sensation ist leider ausgeblieben. Wilders PVV ist nicht die Nummer 1. Und auch ich hatte natürlich darauf gehofft.

It’s the ideas, stupid!

Ich möchte das hier nicht schönreden. Natürlich wollen wir alle gewinnen. Und es ist sehr unangenehm, wenn man nicht gewinnt. Aber selbst wenn die Situation von PVV und VVD vertauscht wäre, wüssten wir nicht, ob Wilders genügend Koalitionspartner für eine Regierung finden würde. Nehmen wir er hätte gewonnen und er könnte mit einer Koalition regieren. In den USA ist Donald Trump Präsident und seine Partei hat in beiden Häusern die Mehrheit. Trotz dieser Machtfülle ist es alles andere als einfach. Selbst eine eigentlich so simple Sache wie die Durchsetzung von Einreisebeschränkungen für Einreisewillige aus bestimmten eher zweifelhaften Ländern ist bereits im zweiten Versuch gescheitert. In den Niederlanden wäre der Widerstand gegen eine Politik der Vernunft vonseiten der Unvernünftigen sicher noch größer.

Wir düfen nicht den Fehler machen zu glauben, dass das hier einfach wird. Wir dürfen nicht glauben, dass bei der nächsten Wahl eine Mehrheit die richtige Partei wählt und Westeuropa auf einen Schlag wieder normal wird.

Stellen wir uns das mal vor:

  1. Eine Nachricht wie Köln schlägt ein wie eine Bombe!
  2. Selbst der Wohlwollendste Linke sieht ENDLICH von einem Moment auf den anderen seinen Fehler ein und wählt eine Partei, die Politk im Interesse seines Landes macht.
  3. Wir führen wieder Grenzkontrollen ein (bevorzugt an den Außengrenzen Europas), wer nicht zur Einreise berechtigt ist wird an selbiger gehindert und wer sich illegal im Land aufhält wird zeitnah abgeschoben.
  4. Einwanderung wird wieder zu einem Privileg der Hochqualifizierten und findet nur noch gesteuert und nach Bedarf statt.

Wer von uns wünscht sich das nicht? Aber so wird es nicht kommen!

Wir werden nicht eine alles entscheidende Wahl gewinnen und dann ist die Welt wieder in Ordnung und wir können unserer Arbeit nachgehen und uns um unsere Familien kümmern. Die Linken sind nicht so stark, weil sie Wahlen gewonnen haben. Sie sind so stark, weil sie vor langer Zeit den Kampf der Ideen gewonnen haben. Erst danach haben sie Wahlen gewonnen. Wahlen sind ein wichtiger Schauplatz, aber eben nur der zweitwichtigste. Wir müssen unsere Ideen verbreiten und den Kampf um die Köpfe gewinnen. Dann kommen die Wahlerfolge von ganz alleine.

Und schauen wir doch mal, was in den Niederlanden alles gut gelaufen ist:

  • Die PVV hat 5 Sitze gewonnen, Ruttes Partei hat 5 Sitze verloren
  • Wilders treibt die Regierung vor sich her. Eine so harte Reaktion gegen die Türkei wäre ohne ihn wohl kaum erfolgt.
  • Die Niederlande waren mal ein sehr linkslastiges Land. Wilders hat das politische Klima grundlegend verändert und er hat die Schwelle dessen verschoben, was gesagt werden kann.

Im Wahlkampf und auf dem Höhepunkt der türkischen Provokationen veröffentliche Geert Wilders dieses Video:

Wir alle kennen eine Zeit, in der niemand solche einfachen Wahrheiten ausgesprochen hat und solche Gedanken in die dunkelsten Ecken des Internets verbannt waren. Und diese Zeit ist noch nicht sehr lange her. Heute dringen solche Ideen immer weiter in den Mainstream vor. Oft werden sie belächelt und die Leute machen sich darüber lustig. Vielleicht weil sie sie wirklich ablehnen, vielleicht aber auch, weil sie erstmal das Fahrwasser testen wollen und sich noch nicht so recht trauen sich dazu zu bekennen.

Wie dem auch sei: Unsere Ideen sind angekommen! Man kann ihnen zustimmen, man kann sie ablehnen, man kann für oder gegen sie kämpfen. Aber sie sind da und niemand kann sie mehr aus der Welt schaffen. Und in den kommenden Monaten und Jahren wird die Wirklichkeit mehr und mehr Beweise für ihre Richtigkeit liefern.

DENKwürdig

Und dann ist da noch ein anderer Aspekt, der für ganz Europa sehr interessant sein könnte. Die Moslem-Partei DENK hat 3 Sitze gewonnen. Warum finde ich das gut?

Als die Kernwählerschaft der klassischen europäischen Arbeiterparteien durch den Strukturwandel mit der Zeit immer kleiner wurde, da mussten sich diese Parteien neue Wählergruppen erschließen. So entdeckten sie in den 80er- und 90er-Jahren geringqualifizierte und meist muslimische Einwanderer als neue Klientel. Entsprechend aufgeschlossen waren diese ehemaligen Arbeiterparteien für die Idee, diesen Leuten die Staatsbürgerschaft und somit das Wahlrecht zu verschaffen. Bis heute freuen sich diese Parteien über jeden unqualifizierten Einwanderer und potentiellen Wähler und betreiben Politik für diese Gruppe. Und das obwohl diese Einwanderung zulasten ihrer ursprünglichen Kernwählerschaft geht.

Wenn aber diese Leute nun ihre eigenen Parteien gründen und diese erfolgreich sind, dann werden unsere ehemaligen Arbeiterparteien nicht nur viele Stimmen verlieren, sondern sie werden auch wieder klar Farbe bekennen müssen, für wen sie denn nun Politik machen wollen.

Siegermentalität

Und was macht Geert Wilders nach der Wahl? Genau das Richtige, er macht weiter! Und genau so agieren Sieger. Sie haben einen unheimlich langen Atem und wenn es schlecht läuft, dann geben sie nicht auf. Wenn es schlecht läuft, dann zeigen sie ihren Wahren Charakter und geben noch mehr als sonst.

Als Donald Trump im Oktober 2016, einen Monat vor der Präsidentschaftswahl, plötzlich diesen Skandal mit dem Locker Room Video und seinen angeblich frauenfeindlichen Kommentaren an der Backe hatte, da sagte ein Freund zu mir, die Wahl wäre gelaufen. Und auch ich war nicht mehr besonders hoffnungsvoll. Aber im Wissen, dass es die Wahrheit ist, sagte ich ihm, dass es genau diese Momente sind, die über Sieg und Niederlage entscheiden. Die meisten Menschen sagen sich in einer solchen Situation, dass die Sache gelaufen ist. Und genau deshalb werden solche Leute auch nicht US-Präsident! Ein Sieger weiß in einem solchen Moment, dass eine schwere Situation nicht der Moment seiner Niederlage ist. Er weiß, dass es ein Moment der Prüfung ist. Und diese Prüfung entscheidet ob er es wert ist zu gewinnen.

Donald Trump hat seinen Kopf in eine gerade Position gebracht, sein Rückrat gestreckt und unbeirrt dessen, was wir als Aussichtlosigkeit empfinden würden, seine Verteidigung aufgebaut. Und genau deshalb ist er heute Präsident der USA!

So macht man Wahlkampf!

Gerade läuft es nicht schlecht für Marine Le Pen und man kann sie zu ihrem Wahlkampf nur beglückwünschen. Ihr Werbeclip für die nahende Präsidentschaftswahl ist sehr gut gemacht und kann durchaus begeistern:

Aber die gute Marine kann nicht nur schöne Videos machen. Im Gegensatz zu ihrer links-feministischen Konkurrenz, hält sie die wahren Werte Europas hoch und lässt sich von niemandem vorschreiben ein Kopftuch zu tragen:

Hier darf sich die AfD gerne eine dicke Scheibe abschneiden. Marine Le Pen weiß wie man Wahlkampf macht.

Und nicht nur das, sie hat auch alle Antisemiten und radikalen Chaoten längst aus ihrer Partei entfernt. Dabei hat sie nicht einmal vor dem Parteigründer, ihrem eigenen Vater, halt gemacht. Ein sicher schmerzlicher Schritt, der aber letztlich notwendig war. Man kann sich nicht um die gigantischen Probleme der Gegenwart kümmern, wenn manche Wirrköpfe einem pausenlos in die Parade fahren und versuchen ihre eigene Agenda durchzudrücken.

Was für eine Katastrophe wäre es, wenn der alte Le Pen wieder mit äußerst fragwürdigen Aussagen auffallen würde? Er würde nicht nur alle Wahlchancen seiner Tochter zunichte machen, er würde auch den Franzosen jede Chance nehmen, zu einer Politik zurück zu kehren, die dem Wohle Frankreichs dient und die eine lebenswerte Zukunft für dieses großartige Land bereit hält.

Man kann nur beten, dass nicht nur Marine Le Pen die Wahl in Frankreich gewinnt, sondern auch die AfD noch vor der Bundestagswahl die Kurve kriegt und endlich beginnt geschlossen und koordiniert den politischen Gegner zu attackieren. Und diesen findet man für gewöhnlich in anderen Parteien.