C-Star im Einsatz gegen Schlepper und NGOs

Europa im Jahr 2017. Ein Projekt, das einmal gedacht war die Völker Europas zu vereinen und sogar anstrebte, zu so etwas wie den „Vereinigten Staaten von Europa“ zu werden wird, mit illegaler Einwanderung über das Mittelmeer konfrontiert.

Anstatt gemeinsam anzupacken und seine Grenzen zu schützen diskutiert dieses gescheiterte Europa, wo auf dem Kontinent man die Illegalen überall ansiedeln könnte. Ein wahrhaft vereintes Europa könnte rein von den nackten Zahlen (Bevölkerung, Wirtschaft, Bildungsstand etc.) ohne weiteres eine der bestimmenden Großmächte dieser Welt sein.

Dieses Europa hingegen ist nur deshalb kein Failed State, weil es niemals ein Staat gewesen ist. Also quasi ein Failed State by Design.

Schlepper und NGOs haben unter den Augen der wenig vereinten europäischen Staaten auf dem Mittelmeer mittlerweile einen Fährdienst für illegale Einwanderer eingerichtet. Und die einzigen, die dagegen vorzugehen versuchen sind ein paar durch Spenden finanzierte Aktivisten der Identitären Bewegung, die das Schiff C-Star gechartert haben und gerade vor der Küste Lybiens (übrigens ebenfalls ein Failed State) im Einsatz sind:

Ich finde klasse was sie da tun und wer etwas an ihre Aktion Defend Europe spenden kann, der soll das bitte tun.

Aber zugleich bin ich schockiert, dass das der einzige Grenzschutz ist, den wir noch haben. Gute Nacht, Europa!

Das Nordkorea-Problem

Die USA und Nordkorea befinden sich derzeit in einer massiven Konfrontation. Nordkoreas Diktator Kim Jong-un droht unverholen, die zu den USA gehörende Pazifikinsel Guam mit Raketen zu beschießen und prahlt mit seinem Nuklearprogramm und seinen Langstreckenraketen, die möglicherweise Nordamerika erreichen können (sie wurden auf kürzere Distanz getestet, haben aber laut unabhängiger Berechnungen eine Reichweite von 10.000 km).

US-Präsident Trump weist Kim Jong-un dagegen in matrialischen, ja geradezu biblischen, Worten darauf hin, dass auf einen solchen Angriff eine für Nordkorea verheerende militärische Antwort folgen würde:

“North Korea best not make any more threats to the United States. They will be met with fire, fury and, frankly, power the likes of which this world has never seen before.”

Viele sind jetzt besorgt und das nicht zu Unrecht. Die Situation ist tatsächlich sehr ernst.

Aber schauen wir uns doch zuerst einmal an, wie wir überhaupt in diese Situation gekommen sind, bevor wir weitere Überlegungen anstellen.

Die Geschichte der zwei Koreas

Das damals noch geeinte Korea wurde 1910 vom Kaiserreich Japan annektiert. Die Japaner unterdrückten die Koreaner und ihre Kultur und beuteten das Land brutal aus. Defacto war Korea eine japanische Kolonie. Nachdem der Zweite Weltkrieg in Asien am 15. August 1945 mit der Kapitulation Japans endete, wurde Korea zwischen den USA und der Sowjetunion entlang des 38. Breitengrads aufgeteilt.

Das ursprüngliche Ziel war die friedliche Wiedervereinigung der beiden Staaten. Nachdem die meisten US-Truppen das Land verlassen hatte, kam es 1950 stattdessen zu einer Invasion Südkoreas durch die Kommunisten aus dem Norden, angeführt vom nordkoreanischen Premierminister Kim Il-sung, dem Großvater des heutigen Machthabers Kim Jong-un.

Schnell gelang es den Kommunisten fast die gesamte koreanische Halbinsel zu erobern. Kurze Zeit später wendete sich das Blatt, als die UN-Truppen unter einem massiven Aufgebot der USA zum Gegenschlag ausholten. So schnell wie der Norden den Süden überrannt hatte, so schnell drängte die von den USA geführte Allianz die kommunistischen Aggressoren aus dem Norden zurück. Innerhalb kürzester Zeit befreiten die UN-Truppen nicht nur Südkorea, sondern eroberten auch den größten Teil Norkoreas und drängten die Kommunisten bis in die Nähe der chinesischen Grenze zurück.

Der Sieg über die Kommunisten war schon zum Greifen nah, da trat China verdeckt aber mit einem gigantischen Aufgebot an Menschen und Material in den Krieg ein. Die technisch überlegenen US-Truppen wurden von einer chinesischen Übermacht wieder bis zum 38. Breitengrad zurückgedrängt und nach erbitterten und für alle Seiten verlustreichen Kämpfen endete der Krieg 1953 mit einem Waffenstillstandsabkommen. Da darüber hinaus nie ein Friedensvertrag geschlossen wurde, befinden sich Nord- und Südkorea offziell nach wie vor im Krieg.

Im Koreakrieg starben auf Seiten der UN-Truppen ca. 180.000 – 210.000 Soldaten, während Nordkorea und China ca. 370.000 – 750.000 tote Soldaten zu beklagen hatten. Die meisten Opfer forderte der Krieg unter der Zivilbevölkerung. Im Koreakrieg kamen auf beiden Seiten mehr als 2 Millionen koreanische Zivilisten ums Leben.

Hier eine sehr gut gemachte Animation vom Frontverlauf des gesamten Koreakriegs:

Nach dem Ende der Kampfhandlungen wurde zwischen beiden Staaten 1953 am 38. Breitengrad eine demilitarisierte Zone eingerichtet. Auf beiden Seiten dieser Zone befinden sich massive Befestigungsanlagen der beiden einander feindliche gesinnten Bruderstaaten, die sich von dort aus seit mehr als 60 Jahren kritisch beäugen. Noch heute sind in Südkorea über 50.000 US-Soldaten stationiert, die im Fall der Fälle bereit stehen, um das Land gegen eine erneute Invasion aus dem Norden zu verteidigen.

Die südkoreanische Hauptstadt Seoul befindet sich keine 60 km entfernt von der demilitarisierten Zone. Direkt hinter der nordkoreanischen Seite der Grenze befinden sich tausende von Artilleriegeschützen, die auf die 10-Millionen-Einwohnerstadt ausgerichtet sind und sie jederzeit unter Beschuss nehmen können.

Nordkorea ist heute eine militärisch hochgerüstete (1,2 Millionen aktive Soldaten) und stalinistisch geprägte Diktatur mit einem ans Absurde grenzenden Personenkult. Obwohl schon 1994 verstorben, gilt Kim Il-sung noch immer als offizielles Staatsoberhaupt.

Die Macht im Staate wurde bisher an die Nachfahren Kim Il-sungs vererbt und um die Nachfolger wird ein ähnlicher Personenkult betrieben. Nach 1994 wurde die Macht an Kim Il-sungs Sohn Kim Jong-il übergeben. Als dieser Ende 2011 starb, wurde er von seinem Sohn Kim Jong-un beerbt, der noch immer die Fäden in der Hand hält und nun die Konfrontation mit den USA sucht.

Jede Form von politischem Dissens wird in Nordkorea brutal unterdrückt. Wer sich gegen die Regierung äußert oder ihr gegenüber auch einfach nicht enthusiastisch genug ist riskiert, dass er und im Schlimmsten Fall seine ganze Familie in einem der Todeslager des Landes verschwindet, in denen ein Großteil der Häftlinge durch Hunger und Arbeit ums Leben kommt.

Nordkorea ist heute im Besitz von Nuklearsprengköpfen und seit neustem verfügt das Land auch über Langstreckenraketen. Schon in früheren – damals noch sehr absurd wirkenden – Äußerungen, versuchte Kim Jong-un die USA militärisch herauszufordern.

Das Nordkorea-Dilemma

Der Westen steht in Korea seit dem Kriegseintritt der Chinesen 1950 dem immer gleichen Dilemma gegenüber:

  1. Entweder geht man ein extremes Risiko ein und erzwingt damit (falls es gut ausgeht) den Sieg
  2. Oder man verwaltet den Status Quo und vermeidet dieses Risiko

Schon Ende 1950, nach dem Kriegseintritt Chinas, dachte man in den USA über den Einsatz von Nuklearwaffen gegen die Chinesen nach. Das hört sich erst einmal völlig wahnsinnig an, denn wie leicht hätte die Sowjetunion in den Konflikt hineingezogen werden, die bereits Anfang 1950 einen offiziellen Beistandspakt mit China hatte und wie leicht hätte es zum dritten Weltkrieg kommen können?

Möglicherweise war es eine völlig wahnsinnige Idee. Doch was, wenn es funktioniert hätte? Was, wenn der Einsatz von Nuklearwaffen auf der koreanischen Halbinsel oder gar innerhalb Chinas zu einem Rückzug der Gegner der USA geführt hätte?

Der Terror der koreanischen Kommunisten hätte Anfang der 1950er geendet. Die nordkoreanischen Todeslager würden heute schon sehr lange nicht mehr existieren. Generationen von Koreanern hätten ihr Leben weder unter kommunistischer Gewaltherrschaft verbracht, noch hätte sie sich ständig vor einem heute vielleicht noch ausstehenden Krieg fürchten müssen.

Nach dem Waffenstillstand gab es ein neues aber ganz ähnliches Dilemma. Zum einen hob China seine schützende Hand von nun an über Nordkorea und zum anderen ist das Land seitdem in der Lage, Seoul mithilfe von Artillerie in kürzester Zeit in Schutt und Asche zu legen.

Das Ergebnis ist: Die Kim-Dynastie kann in Nordkorea machen was sie will, sie ist für die USA unberührbar. Egal welche Menschenrechtsverletzungen sie auch begeht und egal welche Provokationen von ihr ausgehen, man kann sie nicht zur Rechenschaft ziehen. Denn würde man dies versuchen, dann hätte man schon vor dem ersten nordkoreanischen Atombombentest im Jahr 2006 Millionen Tote auf der koreanischen Halbinsel riskiert.

Lange Zeit schien es vielversprechend, einer Konfrontation mit Nordkorea aus dem Weg zu gehen. Man konnte hoffen, dass das nordkoreanische Regime irgendwann von selbst kollabiert. Es war sehr wahrscheinlich, aber leider ist es nicht passiert. Die Terrorherrschaft der nordkoreanischen Kommunisten dauert noch immer an und es scheint kein Ende in Sicht.

In den 90ern versuchte Bill Clinton Nordkorea über Verhandlungen und mithilfe des Atomwaffensperrvertrags von der Entwicklung nuklearer Kapazitäten abzuhalten. Diese Strategie scheiterte und 2006 führte das Land während der Präsidentschaft von George W. Bush seinen ersten Atomtest durch. Bush griff das Land verbal an aber hielt sich bis auf die Einführung von Sanktionen sonst weitgehend zurück. Sein Nachfolger Obama versuchte das Land zu ignorieren, doch auch das hat nicht wirklich zu einer Besserung der Situation beigetragen.

Mittlerweile hat Nordkorea nicht nur seine Nuklearsprengköpfe weiterentwickelt, es verfügt auch über immer beängstigendere Trägerraketen, die einen nuklearen Angriff auf die USA zu einer realistischen Möglichkeit werden lassen.

Was jetzt?

Viele werfen Trump vor er würde eskalieren und unterstellen, er wäre das Problem. Ist sein Kurs der richtige? Ich weiß es nicht! Doch ich weiß, dass weitere Beschwichtigungen mittel- bis langfristig auch nichts bringen, denn das haben die letzten 60 Jahre bewiesen.

Und das eigentliche Problem ist doch nicht Trump, wie so viele jetzt meinen. Das Problem ist ein ganz anderes.

In Nordkorea herrscht ein sehr von sich selbst überzeugter und äußerst brutaler Diktator. Er verfügt über Nuklearwaffen und wenn nicht jetzt, dann zumindest schon bald über Trägerraketen, mit denen er sie überall auf der Welt ins Ziel bringen kann. Und man kann nicht ausschließen, ja muss vielleicht sogar fast annehmen, dass er längst seine eigene Propaganda glaubt.

Das und nicht Trump ist das wahre Problem und es ist das, was uns wirklich Sorgen bereiten sollte.

Sechzig Jahre lang haben die Präsidenten der USA ein Problem vor sich hergeschoben. Und die Gründe dafür waren gewiss nicht die Schlechtesten. Doch es hat alles nichts genützt. Nordkorea ist eine Nuklearmacht und es wird seine neuen Fähigkeiten nutzen, um die Welt zu erpressen. Ein ähnliches Problem wird im Iran vermutlich noch auf uns zukommen und spätestens wenn Südkorea und Japan als Reaktion auf die nordkoreanische Bedrohung eigene Trägersysteme und Nuklearwaffen entwickeln ist die Antiproliferationspolitik endgültig gescheitert.

Interessanterweise wies Trump schon 1999 auf das Problem mit Nordkorea hin:

Er meint, dass man jetzt etwas tun muss und nicht erst in 5 Jahren, wenn Nordkorea über Sprengköpfe und Raketen verfügt und er bejaht die Frage des Reporters, ob man Nordkoreas Nuklearprogramm auf ähnliche Weise ausschalten soll, wie Israel dies 1981 im Irak getan hat. Damals zerstöre ein Geschwader der israelischen Luftwaffe durch einen Überraschungsangriff den irakischen Kernreaktor Osirak.

Hätte man Nordkorea in den 90ern mit militärischer Gewalt vom Bau der Bombe abhalten und einen konventionellen Krieg auf der koreanischen Halbinsel riskieren sollen? Vielleicht, vielleicht nicht. Nordkorea ist nichts als ein Dilemma!

Google feuert den Autor des antifeministischen Memos

Gestern machte der Google-Entwickler und promovierte Harvard-Absolvent James Damore weltweite Schlagzeilen mit einem antifeministischen Memo, welches er im Firmennetzwerk von Google verbreitet hatte. Heute ist er bereits gefeuert.

In seinem umstrittenen Artikel kritisierte er nicht nur Googles „Diversity-Politik“, er prangert auch eine Atmosphäre der Angst an, in der konservativ eingestellte Mitarbeiter lieber den Mund halten, weil sie sonst um ihren Job fürchten müssen.

Sehr bezeichnend finde ich die geleakte E-Mail von Google Chef Sundar Pichai:

Subject: Our words matter

This has been a very difficult few days. I wanted to provide an update on the memo that was circulated over this past week.

First, let me say that we strongly support the right of Googlers to express themselves, and much of what was in that memo is fair to debate, regardless of whether a vast majority of Googlers disagree with it. However, portions of the memo violate our Code of Conduct and cross the line by advancing harmful gender stereotypes in our workplace. Our job is to build great products for users that make a difference in their lives. To suggest a group of our colleagues have traits that make them less biologically suited to that work is offensive and not OK. It is contrary to our basic values and our Code of Conduct, which expects “each Googler to do their utmost to create a workplace culture that is free of harassment, intimidation, bias and unlawful discrimination.”

The memo has clearly impacted our co-workers, some of whom are hurting and feel judged based on their gender. Our co-workers shouldn’t have to worry that each time they open their mouths to speak in a meeting, they have to prove that they are not like the memo states, being “agreeable” rather than “assertive,” showing a “lower stress tolerance,” or being “neurotic.”

At the same time, there are co-workers who are questioning whether they can safely express their views in the workplace (especially those with a minority viewpoint). They too feel under threat, and that is also not OK. People must feel free to express dissent. So to be clear again, many points raised in the memo — such as the portions criticizing Google’s trainings, questioning the role of ideology in the workplace, and debating whether programs for women and underserved groups are sufficiently open to all — are important topics. The author had a right to express their views on those topics — we encourage an environment in which people can do this and it remains our policy to not take action against anyone for prompting these discussions.

The past few days have been very difficult for many at the company, and we need to find a way to debate issues on which we might disagree — while doing so in line with our Code of Conduct. I’d encourage each of you to make an effort over the coming days to reach out to those who might have different perspectives from your own. I will be doing the same.

I have been on work related travel in Africa and Europe the past couple of weeks and had just started my family vacation here this week. I have decided to return tomorrow as clearly there’s a lot more to discuss as a group — including how we create a more inclusive environment for all.

So please join me, along with members of the leadership team at a town hall on Thursday. Check your calendar soon for details.

— Sundar

Er versucht beiden Seiten gerecht zu werden und gesteht ein, dass sich auch Leute mit einer anderen Meinung „sicher“ fühlen und ihre Bedenken äußern können sollen. Gleichzeitig feuert er mit Verweis auf Googles Verhaltenskodex den Mitarbeiter, der es gewagt hat, nicht-linke Gedanken zu äußern. Da werden sich seine konservativ eingestellten Kollegen jetzt garantiert sehr viel besser fühlen.

Mich erinnert diese Sache sehr stark an den Fall Brendan Eich. Eich hat in den 90ern die Programmiersprache JavaScript erfunden, die heute auf so gut wie jeder Webseite zum Einsatz kommt. Ende März 2014 wurde er zum CEO der Mozilla Foundation (der gemeinnützigen Stiftung hinter dem Webbrowser Firefox) befördert.

Jemand konnte ihn nicht leiden und veröffentlichte Informationen darüber, dass er 2008 eintausend US-Dollar an eine Organisation gespendet hatte, die sich für den Schutz der Ehe und gegen die Einführung einer „Homo-Ehe“ in Kalifornien eingesetzt hatte. Ein Teil der links-grün bewegten Angestellten der Mozilla Foundation veranstaltete wegen dieser Spende, die eigentlich niemanden etwas angeht, einen riesigen Aufstand und Eich musste nach nicht einmal zwei Wochen als CEO wieder zurücktreten.

Das ist genau diese totalitäre Einstellung, die James Damore in seinem Artikel kritisiert hat und die im Silicon Valley wohl sehr extrem ausgeprägt sein muss.

Jemand äußert lediglich seine vom linken Weltbild abweichende Meinung und schon kriechen diese linksextremen Demokratiefeinde aus ihren Löchern und versuchen den Dissedenten moralisch fertig zu machen. Und das nur weil er es gewagt hat, von seinen demokratischen Grundrechten Gebrauch zu machen.

Kulturkampf bei Google

Ein beim Internetriesen Google angestellter Entwickler hat im Firmennetz seines Arbeitgebers einen provokanten Artikel veröffentlicht, in dem er die sogenannte „Diversity-Policy“ des Konzerns kritisiert. Insbesondere behauptet er, dass Frauen bei Google nicht nur aufgrund von Diskriminierung und Sexismus unterrepräsentiert sind und meist weniger verdienen als Männer. Er geht so weit und behauptet, dass es dafür biologische Gründe gibt.

Wer unsere lieben gerechtigkeitsbewegten linken Freunde kennt, die gerade in einem Tech-Konzern wie Google alles andere als unterrepräsentiert sind, der kann sich leicht denken, dass ihnen solche Aussagen die Zornesröte ins Gesicht treiben und entsprechend kam es auch nicht zu einer lebhaften und interessanten Diskussion, sondern zu einem veritablen Shitstorm.

Diversity-Was?

Jetzt kann man sich natürlich leicht fragen, was ist eigentlich eine „Diversity-Policy“? Nun das ist ganz einfach. Unsere Linken Freunde haben sich ja den Floh in den Kopf gesetzt, dass alle Menschen absolut gleich sind und gefälligst gleich zu sein haben. Wenn du dich jetzt aber mal umschaust und dir überlegst bzw. googelst, wer all die tollen Gegenstände erfunden hat, von denen du umgeben bist, dann wird die Antwort in aller Regel sehr eintönig ausfallen: Weiße und asiatische Männer.

Und auch in den amerikanischen Tech-Firmen wird der größte Teil der Belegschaft von diesen beiden Gruppen gestellt.

Solche Fakten passen natürlich gar nicht zum progressiven Weltbild. Laut linker Doktrin ist dies alles eine Folge der Unterdrückung, die Frauen und Minderheiten von Seiten des bösen weißen Manner erfahren haben.

Diese Theorie muss jetzt natürlich bewiesen werden, während alles was ihr widersprechen könnte widerlegt werden muss. Zu diesem Zweck wird in den USA bereits mit großem Eifer die Political Correctness bemüht.

Dort gilt es bereits als unrühmlich, wenn es in der Belegschaft einer Firma „zu wenige“ Frauen, Schwarze und Latinos gibt. Dagegen gilt es als wünschenswert, die weißen und mit weniger Eifer auch die asiatischen Männer teilweise durch diese Gruppen zu ersetzen. Das sagt man natürlich nicht so, deshalb spricht man lieber davon, dass die „Diversität“ der Belegschaft erhöht werden muss.

Das ganze geht so weit, dass Firmen wie Apple, Facebook, Google und Microsoft sogar regelmäßig sogenannten „Diversity-Reports“ veröffentlichen, in denen sie bekanntgeben, welche Fortschritte sie bei diesem Unterfangen gemacht haben (oder auch nicht).

Die Konzerne bekennen sich nach außen voll und ganz zu diesem Ziel der „Diversität“, aber so recht kommt das ganze nicht voran und noch immer werden viel zu viele wichtige Positionen von weißen Männern besetzt. Man könnte fast meinen ein wenig erinnert der ganze Trubel an die langen und verzweifelten Versuche der DDR, das wirtschaftliche Niveau des Westens zu erreichen.

Wer das Falsche sagt, der lebt gefährlich

Wer in diesem ideologisch aufgeladenen Klima nun Kritik äußert, der muss zwar nicht mit Gefängnis, dafür aber umso mehr mit Anfeindungen und Jobverlust rechnen. Zudem dürfte es recht schwer werden wieder einen vergleichbaren Job zu finden, wenn der eigene Name erstmal öffentlich mit derart unerwünschten Äußerungen verknüpft ist.

Vor diesem Hintergrund ist dem Autor dieses Dokuments sein Einsatz für die Meinungsfreiheit im Westen hoch anzurechnen und man kann nur hoffen, dass es nicht zu seiner von linken Kollegen bereits geforderte Entlassung kommen wird und er seinen Job behält.

Zusammenfassung

Der Autor stellt im Wesentlichen fest, dass es gewisse Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. So sind Frauen z.B. kooperativer, während Männer eher von Statusdenken getrieben sind und auch von anderen Menschen nach ihrem Status bewertet werden. Diese biologischen Unterschiede machen sich auch im Beruf bemerkbar.

Einen großen Schwerpunkt legt er auf die Feststellung, dass wir alle einem Bias unterliegen – egal, ob wir eher konservativ oder links denken. Seiner Meinung nach braucht eine Gesellschaft aber auch eine Firma wie Google die Synthese aus beiden Sichtweisen, um ausgewogen zu sein und nicht letztlich an ihrem Bias zu scheitern.

Er stellt diesen Diversity-Zirkus nicht grundsätzlich in Frage, aber er kritisiert die authoritären Auswüchse, die daraus entstanden sind. Eine Folge davon ist nach seiner Meinung, dass konservative sich in einer sehr linkslastigen Umgebung wie bei Google verstecken müssen und so ein Diskurs unmöglich wird.

Geleakter Text

Der folgende Wortlaut des Textes wurde aus Googles Firmennetz geleakt und bei Gizmodo veröffentlicht:

  • Google’s political bias has equated the freedom from offense with psychological safety, but shaming into silence is the antithesis of psychological safety.
  • This silencing has created an ideological echo chamber where some ideas are too sacred to be honestly discussed.
  • The lack of discussion fosters the most extreme and authoritarian elements of this ideology.
  • Extreme: all disparities in representation are due to oppression
  • Authoritarian: we should discriminate to correct for this oppression
  • Differences in distributions of traits between men and women may in part explain why we don’t have 50% representation of women in tech and leadership. Discrimination to reach equal representation is unfair, divisive, and bad for business.

Background [1]

People generally have good intentions, but we all have biases which are invisible to us. Thankfully, open and honest discussion with those who disagree can highlight our blind spots and help us grow, which is why I wrote this document.[2] Google has several biases and honest discussion about these biases is being silenced by the dominant ideology. What follows is by no means the complete story, but it’s a perspective that desperately needs to be told at Google.

Google’s biases

At Google, we talk so much about unconscious bias as it applies to race and gender, but we rarely discuss our moral biases. Political orientation is actually a result of deep moral preferences and thus biases. Considering that the overwhelming majority of the social sciences, media, and Google lean left, we should critically examine these prejudices.

Left Biases

  • Compassion for the weak
  • Disparities are due to injustices
  • Humans are inherently cooperative
  • Change is good (unstable)
  • Open
  • Idealist

Right Biases

  • Respect for the strong/authority
  • Disparities are natural and just
  • Humans are inherently competitive
  • Change is dangerous (stable)
  • Closed
  • Pragmatic

Neither side is 100% correct and both viewpoints are necessary for a functioning society or, in this case, company. A company too far to the right may be slow to react, overly hierarchical, and untrusting of others. In contrast, a company too far to the left will constantly be changing (deprecating much loved services), over diversify its interests (ignoring or being ashamed of its core business), and overly trust its employees and competitors.

Only facts and reason can shed light on these biases, but when it comes to diversity and inclusion, Google’s left bias has created a politically correct monoculture that maintains its hold by shaming dissenters into silence. This silence removes any checks against encroaching extremist and authoritarian policies. For the rest of this document, I’ll concentrate on the extreme stance that all differences in outcome are due to differential treatment and the authoritarian element that’s required to actually discriminate to create equal representation.

Possible non-bias causes of the gender gap in tech [3]

At Google, we’re regularly told that implicit (unconscious) and explicit biases are holding women back in tech and leadership. Of course, men and women experience bias, tech, and the workplace differently and we should be cognizant of this, but it’s far from the whole story.

On average, men and women biologically differ in many ways. These differences aren’t just socially constructed because:

  • They’re universal across human cultures
  • They often have clear biological causes and links to prenatal testosterone
  • Biological males that were castrated at birth and raised as females often still identify and act like males
  • The underlying traits are highly heritable
  • They’re exactly what we would predict from an evolutionary psychology perspective

Note, I’m not saying that all men differ from women in the following ways or that these differences are “just.” I’m simply stating that the distribution of preferences and abilities of men and women differ in part due to biological causes and that these differences may explain why we don’t see equal representation of women in tech and leadership. Many of these differences are small and there’s significant overlap between men and women, so you can’t say anything about an individual given these population level distributions.

Personality differences

Women, on average, have more:

  • Openness directed towards feelings and aesthetics rather than ideas. Women generally also have a stronger interest in people rather than things, relative to men (also interpreted as empathizing vs. systemizing).
  • These two differences in part explain why women relatively prefer jobs in social or artistic areas. More men may like coding because it requires systemizing and even within SWEs, comparatively more women work on front end, which deals with both people and aesthetics.
  • Extraversion expressed as gregariousness rather than assertiveness. Also, higher agreeableness.
  • This leads to women generally having a harder time negotiating salary, asking for raises, speaking up, and leading. Note that these are just average differences and there’s overlap between men and women, but this is seen solely as a women’s issue. This leads to exclusory programs like Stretch and swaths of men without support.
  • Neuroticism (higher anxiety, lower stress tolerance).This may contribute to the higher levels of anxiety women report on Googlegeist and to the lower number of women in high stress jobs.

Note that contrary to what a social constructionist would argue, research suggests that “greater nation-level gender equality leads to psychological dissimilarity in men’s and women’s personality traits.” Because as “society becomes more prosperous and more egalitarian, innate dispositional differences between men and women have more space to develop and the gap that exists between men and women in their personality becomes wider.” We need to stop assuming that gender gaps imply sexism.

Men’s higher drive for status

We always ask why we don’t see women in top leadership positions, but we never ask why we see so many men in these jobs. These positions often require long, stressful hours that may not be worth it if you want a balanced and fulfilling life.

Status is the primary metric that men are judged on[4], pushing many men into these higher paying, less satisfying jobs for the status that they entail. Note, the same forces that lead men into high pay/high stress jobs in tech and leadership cause men to take undesirable and dangerous jobs like coal mining, garbage collection, and firefighting, and suffer 93% of work-related deaths.

Non-discriminatory ways to reduce the gender gap

Below I’ll go over some of the differences in distribution of traits between men and women that I outlined in the previous section and suggest ways to address them to increase women’s representation in tech and without resorting to discrimination. Google is already making strides in many of these areas, but I think it’s still instructive to list them:

  • Women on average show a higher interest in people and men in things
  • We can make software engineering more people-oriented with pair programming and more collaboration. Unfortunately, there may be limits to how people-oriented certain roles and Google can be and we shouldn’t deceive ourselves or students into thinking otherwise (some of our programs to get female students into coding might be doing this).
  • Women on average are more cooperative
  • Allow those exhibiting cooperative behavior to thrive. Recent updates to Perf may be doing this to an extent, but maybe there’s more we can do. This doesn’t mean that we should remove all competitiveness from Google. Competitiveness and self reliance can be valuable traits and we shouldn’t necessarily disadvantage those that have them, like what’s been done in education. Women on average are more prone to anxiety. Make tech and leadership less stressful. Google already partly does this with its many stress reduction courses and benefits.
  • Women on average look for more work-life balance while men have a higher drive for status on average
  • Unfortunately, as long as tech and leadership remain high status, lucrative careers, men may disproportionately want to be in them. Allowing and truly endorsing (as part of our culture) part time work though can keep more women in tech.
  • The male gender role is currently inflexible
  • Feminism has made great progress in freeing women from the female gender role, but men are still very much tied to the male gender role. If we, as a society, allow men to be more “feminine,” then the gender gap will shrink, although probably because men will leave tech and leadership for traditionally feminine roles.

Philosophically, I don’t think we should do arbitrary social engineering of tech just to make it appealing to equal portions of both men and women. For each of these changes, we need principles reasons for why it helps Google; that is, we should be optimizing for Google—with Google’s diversity being a component of that. For example currently those trying to work extra hours or take extra stress will inevitably get ahead and if we try to change that too much, it may have disastrous consequences. Also, when considering the costs and benefits, we should keep in mind that Google’s funding is finite so its allocation is more zero-sum than is generally acknowledged.

The Harm of Google’s biases

I strongly believe in gender and racial diversity, and I think we should strive for more. However, to achieve a more equal gender and race representation, Google has created several discriminatory practices:

  • Programs, mentoring, and classes only for people with a certain gender or race [5]
  • A high priority queue and special treatment for “diversity” candidates
  • Hiring practices which can effectively lower the bar for “diversity” candidates by decreasing the false negative rate
  • Reconsidering any set of people if it’s not “diverse” enough, but not showing that same scrutiny in the reverse direction (clear confirmation bias)
  • Setting org level OKRs for increased representation which can incentivize illegal discrimination [6]

These practices are based on false assumptions generated by our biases and can actually increase race and gender tensions. We’re told by senior leadership that what we’re doing is both the morally and economically correct thing to do, but without evidence this is just veiled left ideology[7] that can irreparably harm Google.

Why we’re blind

We all have biases and use motivated reasoning to dismiss ideas that run counter to our internal values. Just as some on the Right deny science that runs counter to the “God > humans > environment” hierarchy (e.g., evolution and climate change) the Left tends to deny science concerning biological differences between people (e.g., IQ[8] and sex differences). Thankfully, climate scientists and evolutionary biologists generally aren’t on the right. Unfortunately, the overwhelming majority of humanities and social scientists learn left (about 95%), which creates enormous confirmation bias, changes what’s being studied, and maintains myths like social constructionism and the gender wage gap[9]. Google’s left leaning makes us blind to this bias and uncritical of its results, which we’re using to justify highly politicized programs.

In addition to the Left’s affinity for those it sees as weak, humans are generally biased towards protecting females. As mentioned before, this likely evolved because males are biologically disposable and because women are generally more cooperative and areeable than men. We have extensive government and Google programs, fields of study, and legal and social norms to protect women, but when a man complains about a gender issue issue [sic] affecting men, he’s labelled as a misogynist and whiner[10]. Nearly every difference between men and women is interpreted as a form of women’s oppression. As with many things in life, gender differences are often a case of “grass being greener on the other side”; unfortunately, taxpayer and Google money is spent to water only one side of the lawn.

The same compassion for those seen as weak creates political correctness[11], which constrains discourse and is complacent to the extremely sensitive PC-authoritarians that use violence and shaming to advance their cause. While Google hasn’t harbored the violent leftists protests that we’re seeing at universities, the frequent shaming in TGIF and in our culture has created the same silence, psychologically unsafe environment.

Suggestions

I hope it’s clear that I’m not saying that diversity is bad, that Google or society is 100% fair, that we shouldn’t try to correct for existing biases, or that minorities have the same experience of those in the majority. My larger point is that we have an intolerance for ideas and evidence that don’t fit a certain ideology. I’m also not saying that we should restrict people to certain gender roles; I’m advocating for quite the opposite: treat people as individuals, not as just another member of their group (tribalism).

My concrete suggestions are to:

De-moralize diversity.

  • As soon as we start to moralize an issue, we stop thinking about it in terms of costs and benefits, dismiss anyone that disagrees as immoral, and harshly punish those we see as villains to protect the “victims.”

Stop alienating conservatives.

  • Viewpoint diversity is arguably the most important type of diversity and political orientation is one of the most fundamental and significant ways in which people view things differently.
  • In highly progressive environments, conservatives are a minority that feel like they need to stay in the closet to avoid open hostility. We should empower those with different ideologies to be able to express themselves.
  • Alienating conservatives is both non-inclusive and generally bad business because conservatives tend to be higher in conscientiousness, which is require for much of the drudgery and maintenance work characteristic of a mature company.

Confront Google’s biases.

  • I’ve mostly concentrated on how our biases cloud our thinking about diversity and inclusion, but our moral biases are farther reaching than that.
  • I would start by breaking down Googlegeist scores by political orientation and personality to give a fuller picture into how our biases are affecting our culture.

Stop restricting programs and classes to certain genders or races.

  • These discriminatory practices are both unfair and divisive. Instead focus on some of the non-discriminatory practices I outlined.

Have an open and honest discussion about the costs and benefits of our diversity programs.

  • Discriminating just to increase the representation of women in tech is as misguided and biased as mandating increases for women’s representation in the homeless, work-related and violent deaths, prisons, and school dropouts.
  • There’s currently very little transparency into the extend of our diversity programs which keeps it immune to criticism from those outside its ideological echo chamber.
  • These programs are highly politicized which further alienates non-progressives.
  • I realize that some of our programs may be precautions against government accusations of discrimination, but that can easily backfire since they incentivize illegal discrimination.

Focus on psychological safety, not just race/gender diversity.

  • We should focus on psychological safety, which has shown positive effects and should (hopefully) not lead to unfair discrimination.
  • We need psychological safety and shared values to gain the benefits of diversity
  • Having representative viewpoints is important for those designing and testing our products, but the benefits are less clear for those more removed from UX.

De-emphasize empathy.

  • I’ve heard several calls for increased empathy on diversity issues. While I strongly support trying to understand how and why people think the way they do, relying on affective empathy—feeling another’s pain—causes us to focus on anecdotes, favor individuals similar to us, and harbor other irrational and dangerous biases. Being emotionally unengaged helps us better reason about the facts.

Prioritize intention.

  • Our focus on microaggressions and other unintentional transgressions increases our sensitivity, which is not universally positive: sensitivity increases both our tendency to take offense and our self censorship, leading to authoritarian policies. Speaking up without the fear of being harshly judged is central to psychological safety, but these practices can remove that safety by judging unintentional transgressions.
  • Microaggression training incorrectly and dangerously equates speech with violence and isn’t backed by evidence.

Be open about the science of human nature.

  • Once we acknowledge that not all differences are socially constructed or due to discrimination, we open our eyes to a more accurate view of the human condition which is necessary if we actually want to solve problems.

Reconsider making Unconscious Bias training mandatory for promo committees.

  • We haven’t been able to measure any effect of our Unconscious Bias training and it has the potential for overcorrecting or backlash, especially if made mandatory.
  • Some of the suggested methods of the current training (v2.3) are likely useful, but the political bias of the presentation is clear from the factual inaccuracies and the examples shown.
  • Spend more time on the many other types of biases besides stereotypes. Stereotypes are much more accurate and responsive to new information than the training suggests (I’m not advocating for using stereotypes, I [sic] just pointing out the factual inaccuracy of what’s said in the training).

Witzigerweise hat Google auch einen „Vice President of Diversity, Integrity & Governance“. Dabei handelt es sich um eine Frau und sie hat in ihrem Job gerade erst angefangen. Sie hat dann auch gleich auf die ihrer Mail nach wohl etwas angespannte Situation reagiert:

Googlers,

I’m Danielle, Google’s brand new VP of Diversity, Integrity & Governance. I started just a couple of weeks ago, and I had hoped to take another week or so to get the lay of the land before introducing myself to you all. But given the heated debate we’ve seen over the past few days, I feel compelled to say a few words.

Many of you have read an internal document shared by someone in our engineering organization, expressing views on the natural abilities and characteristics of different genders, as well as whether one can speak freely of these things at Google. And like many of you, I found that it advanced incorrect assumptions about gender. I’m not going to link to it here as it’s not a viewpoint that I or this company endorses, promotes or encourages.

Diversity and inclusion are a fundamental part of our values and the culture we continue to cultivate. We are unequivocal in our belief that diversity and inclusion are critical to our success as a company, and we’ll continue to stand for that and be committed to it for the long haul. As Ari Balogh said in his internal G+ post, “Building an open, inclusive environment is core to who we are, and the right thing to do. ‘Nuff said. “

Google has taken a strong stand on this issue, by releasing its demographic data and creating a company wide OKR on diversity and inclusion. Strong stands elicit strong reactions. Changing a culture is hard, and it’s often uncomfortable. But I firmly believe Google is doing the right thing, and that’s why I took this job.

Part of building an open, inclusive environment means fostering a culture in which those with alternative views, including different political views, feel safe sharing their opinions. But that discourse needs to work alongside the principles of equal employment found in our Code of Conduct, policies, and anti-discrimination laws.

I’ve been in the industry for a long time, and I can tell you that I’ve never worked at a company that has so many platforms for employees to express themselves—TGIF, Memegen, internal G+, thousands of discussion groups. I know this conversation doesn’t end with my email today. I look forward to continuing to hear your thoughts as I settle in and meet with Googlers across the company.

Thanks,

Danielle

Das meiste ist das übliche diplomatische Blabla, das man in Firmenmails nun mal so liest. Interessant ist aber, dass sie nicht nur dieses religiös betriebene Diversity-Gedöhns verteidigt, sondern auch auf den Kritiker eingeht und eine Umgebung fordert, in der sich auch die sicher fühlen können, die abweichende politische Meinungen vertreten.

Und auch der Autor des Artikels hat sich noch einmal zu Wort gemeldet und leistet ein wenig Abbitte, weist aber auf die vielen zustimmenden Mails hin, die er von Kollegen erhalten hat, die sich aber nicht trauen öffentlich in Erscheinung zu treten und fordert Respekt für abweichende Meinungen und einen fairen Diskurs:

Reply to public response and misrepresentation

I value diversity and inclusion, am not denying that sexism exists, and don’t endorse using stereotypes. When addressing the gap in representation in the population, we need to look at population level differences in distributions. If we can’t have an honest discussion about this, then we can never truly solve the problem. Psychological safety is built on mutual respect and acceptance, but unfortunately our culture of shaming and misrepresentation is disrespectful and unaccepting of anyone outside its echo chamber. Despite what the public response seems to have been, I’ve gotten many personal messages from fellow Googlers expressing their gratitude for bringing up these very important issues which they agree with but would never have the courage to say or defend because of our shaming culture and the possibility of being fired. This needs to change.

Scheint ja ziemlich heiß her zu gehen bei Google. Da wünscht man sich doch fast die Zeiten zurück, als es auf der Arbeit noch darum ging, die Firma voranzubringen und das Bruttosozialprodukt zu steigern.

Heute kaum zu glauben, aber es gab mal Zeiten, da hatte man bei der Arbeit einfach keine Zeit, um sich mit der Umsetzung politischer Utopien zu befassen.

Europas Krankheit

Die Welt berichtet, dass heute Morgen etwa 200 Afrikaner die Sperranlage der auf dem afrikanischen Kontinent gelegenen spanischen Exklave Ceuta überwunden haben.

Hier Fernsehbilder der illegalen Eindringlinge, die ihren geglückten und eigentlich strafbaren Grenzübertritt frenetisch feiern:

Der Grund für die überschwängliche Freude? Diese Leute sind nicht in ein normales Land illegal eingedrungen. Denn dann hätten sie angesichts der gerade begangenen Verletzung der Grenze eines souveränen Staates nicht viel zu Lachen.

In einem normalen Land würden ihnen für die Überwindung einer meterhohen Grenzanlage Verhaftung und umgehende Abschiebung drohen. Eventuell würde der Abschiebung auch monatelange Inhaftierung vorausgehen. Bei Widerstand würde die Grenzpolizei mit Tränengas und Gummiknüppeln antworten und sie würde alles tun, um die Integrität ihrer Grenzen zu schützen.

Aber Spanien ist kein normales Land. Spanien ist ein Teil des heutigen Westeuropas.

Und so wie die anderen Staaten Westeuropas leidet offensichtlich auch Spanien an einem scheinbar unauflöslichen Dilemma. Man ist ein Staat und möchte die Aufgaben eines Staates erfüllen. Gleichzeitig fühlt man sich aber einer weltfremden Moral verpflichtet, die zu diesen Aufgaben und mittel- bis langfristig sogar zur Sicherung der eigenen Existenz in einem krassen Widerspruch steht.

Dies führt dazu, dass Spanien hier ein geradzu groteskes und sehr einseitiges Capture-the-Flag-Spiel spielt. Spanien hat zum Schutz seiner beiden afrikanischen Enklaven große Sperranlagen errichtet. Versuchen illegale Einwanderer diese Sperranlagen zu überwinden, wird die spanische Grenzpolizei mit allen Mitteln versuchen sie davon abzuhalten, auf spanisches Territorium vorzudringen.

Gelingt es diesen Individuuen aber, die Sperranlage zu überwinden, dann haben sie gewonnen. Sie werden in Asylzentren auf dem spansichen und damit auch auf dem europäischen Festland gebracht. Dort können sie in Spanien Asyl beantragen.

Da es innerhalb Europas keine Grenzen gibt und sie diese ohnehin nicht für bindend halten können sie aber auch einfach weiterreisen. Z.B. in ein Land, das von noch bekloppteren Leuten regiert wird und in dem es deshalb noch einfacher ist ohne guten Grund Asyl zu bekommen.

Wie bekloppt sind die eigentlich?

Vor kurzem habe ich über diese neue Linke Website Agent*In geschrieben. Im Moment ist die Seite aufgrund der massiven öffentlichen Kritik an ihren Stasimethoden leider offline.

agentin-offline

Die Website Agent*In ist momentan leider offline

Dennoch habe ich  Seite bevor sie offline ging noch ein wenig angeschaut und ich finde man bekam dort sehr schöne Einblicke in die Gedankenwelt der radikalen Linken.

Ob man das jetzt lustig oder doch eher gruselig findet, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Sehr interessant finde ich z.B., wie die Pick-Up-Szene beschrieben wurde:

Die Pick-Up-Szene ist eine antifeministische und dem Maskulismus nahe stehende Männer-Szene. Durch die strategische Beeinflussung von Gesprächssituationen versuchen ihre Vertreter, sexualisierte Kontakte mit Frauen, auch unabhängig von deren Willen, herzustellen.

Oh mein Gott! Männer! Und sie wollen doch tatsächlich „sexualisierte Kontakte“ zu Frauen herstellen. Furchtbar, wie können die nur? Und dann auch noch „unabhängig von deren Willen“. Da ist der Vergewaltigungsvorwurf nicht mehr fern.

Tatsächlich versucht die Pickup-Szene die größtenteils unterbewussten Mechanismen der weiblichen Partnerwahl zu verstehen und sich durch entsprechende Anpassung des eigenen Verhaltens und Aussehens für Frauen attraktiver zu machen.

Für feministisch geprägte Männer ist das natürlich schwer zu akzeptieren. Man hat ihnen eingeredet, eine Frau wäre ein gewissermaßen „heiliges“ Wesen und ihre Entscheidungen entspringen einem unergründlichen und zugleich unfehlbaren Prozess. Wenn sie nun jemand damit konfrontiert, dass Frauen oft eigentlich gar nicht wissen was sie wollen und zudem noch sehr triebhaft sein können, dann kommt ihnen dies natürlich vor wie Ketzerei.

So flüchten sie sich dann in ihre Dogmen und verteidigen ihr falsches Weltbild, als ob ihr Leben auf dem Spiel stünde. Und was für einen besseren Weg könnte es hierfür geben, als die verhassten Pickup-Artists als halbe Vergewaltiger hinzustellen?

Das Weltbild ist wieder im Lot, der Tag ist gerettet!

Bekloppte Leute, bekloppte Begriffe

Besonders witzig finde ich auch immer diese lustigen Begriffe, die die Linken sich ausdenken, um ganz normale Dinge zu beschreiben und als böse erscheinen zu lassen, die sie aus tiefstem Herzen ablehnen. Hier die merkwürdigsten Begriffe, die ich auf der Website gefunden habe:

  • „Biologismus“
  • „Heteronormativität“
  • „Familismus“

Schauen wir uns diese komischen Begriffe doch einmal genauer an.

Biologismus

Man kann menschliches Verhalten oft über die Biologie erklären und manchmal kann man dabei auch über das Ziel hinaus schießen. Der Mensch hat etwas tierisches in sich, er ist aber auch zu Höherem fähig und meiner Meinung nach ist sein Leben nicht zuletzt geprägt von einem Ringen zwischen diesen beiden Polen.

Von daher ist es nicht falsch, auch soziale und geistige Aspekte zu betrachten, um menschliches Verhalten zu verstehen und ein nur auf die Biologie gerichteter Ansatz ist durchaus kritikwürdig.

Was viele Linke heute aber anstreben ist eine Negation der Biologie. Alle Menschen sollen gleich sein und dazu ist man nicht nur gerne bereit, über sämtliche biologischen Unterschiede – vor allem zwischen Mann und Frau – hinweg zu sehen, man schreckt auch nicht davor zurück, Kritiker mit Kampfbegriffen wie eben dem Begriff „biologistisch“ zu brandmarken und wahre Hexenjagden mit dem Ziel der Zerstörung ihrer bürgerlichen Existenz gegen sie zu initiieren.

Heteronormativität

Also die Idee, dass Heterosexualität das Leitbild einer Gesellschaft sein sollte, da heterosexuelle Paare Kinder bekommen. Man kann da natürlich anderer Meinung sein. Dann sollte man sich aber fragen, warum wir in den vergangenen Jahrtausenden von anderen Gesellschaftsformen nicht viel gehört haben.

Ich wette da gab es durchaus ein paar. Vermutlich haben wir aber deshalb nichts mehr von ihnen gehört, weil es im Verlauf von Generationen einfach unheimlich wichtig ist, Kinder so zu erziehen, dass sie die eigene Kultur fortführen und stabile Familienverbände bilden. Fragen des sexuellen Lustgewinns sind dagegen eher von kurzfristigem Interesse und tragen nichts zum Überleben einer Zivilisation bei.

Nur weil etwas für den lächerlich kurzen Zeitraum unseres Lebens von etwa 80 Jahren oberflächlich zu funktionieren scheint, heißt das noch lange nicht, dass es auch über einen längeren Zeitraum funktioniert. Erst später zeigt sich, ob etwas eine gute Idee war, oder ob die Idee mitsamt der davon Überzeugten ausstirbt.

Hättest du vor 10000 Jahren als Häuptling eines Stammes gelebt und dein Nachbarstamm wäre plötzlich auf die glorreiche Idee gekommen, sämtliche Familienbande aufzulösen und ein System zu etablieren, in dem Sex und „Spaß“ in jeder Form wichtiger sind als die biologischen und kulturellen Aspekte der Sexualität, du hättest dir die Hände gerieben und nur noch auf den Tag gewartet, an dem du deine neuen „Untertanen“ und ihr Hab und Gut einsammeln kannst.

Familismus

Das ist der absolute Abschuss! Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: F-a-m-i-l-i-s-m-u-s!

Also die Idee, dass du von deiner Mutter geboren wurdest und dass du einen Vater hast. Teil des „Familismus“ ist diese abgefahrene und total böse wertende Idee, dass du mit diesem Vater und dieser Mutter idealerweise biologisch verwandt bist und sie sollten auch noch zusammen leben und einander treu sein, anstatt aufgeklärt und individualistisch mit ständig wechselnden Partnern in der Gegend rumzupoppen.

Und das geht noch weiter, mit diesem Familismus. Sollten deine Eltern noch weitere Kinder miteinander (ganz böse und „unmoralische“ Einschränkung) haben, dann sind das deine Geschwister.

Und es gibt ein Band zwischen dir, deinen Eltern, deinen Geschwistern, deinen eigenen Kindern, deinen Großeltern und auch der erweiterten Familie. Und diese sind dir tendenziell wichtiger als andere Menschen und idealerweise besteht zwischen euch ein größeres Vertrauensverhältnis als zu anderen Menschen.

Das ist natürlich alles übelst diskriminierend und biologistisch gegenüber den anderen 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten und selbstverständlich müssen unsere edlen linken Weltverbesserer dieses Machwerk der Reaktion zerschlagen, um uns in ein Utopia der völligen Gleichheit zu führen.

Den Spieß umdrehen

Ich finde diese Leute, die solche Ideen vertreten, ja echt schwer zu verstehen und es fällt mir ebenso schwer, mich in sie hinein zu versetzen. Ja ok, lassen wir das mit der Political Correctness.

Ich halte diese Leute für Idioten! Immer noch nicht glaubwürdig? Na gut von mir aus. Ich sag ja schon die Wahrheit. Ich bin der festen Überzeugung, dass man diesen Leuten INS HIRN GESCHISSEN HAT. Und das sicher nicht nur einmal!

Aber trotzdem will ich hier mal eine Herleitung wagen. Ich will versuchen zu den genannten und mit abstrusen Begriffen belegten Grundideen des menschlichen Daseins die „progressiven“ Gegenstücke zu finden. Die Ideen, die wir laut der Linken annehmen sollten sehen meiner Meinung nach wie folgt aus:

  • Biologismus => „Equalismus“
  • Heteronormativität => „Sexualismus“
  • Familismus => „Atomismus“

Aber schauen wir uns den Schwachsinn im Detail an.

Equalismus

Jeder ist gleich. Also nicht nur vor dem Gesetz, sondern so wirklich richtig gleich und ohne Kompromisse. Und was sich nicht gleicht, das wird gleich gemacht.

Wenn du also z.B. mal nach einem Streit mit deiner Freundin das Gefühl hast, dass ihr nicht gleich seid und es da Unterschiede zwischen Männern und Frauen geben könnte, dann streich diese biologistische Kackscheiße schnell wieder aus deinem Kopf. Sowas wird in Zukunft nicht mehr toleriert werden!

Aber keine Angst, mit der Zeit wirst du lernen solche Unterschiede komplett zu ignorieren und du wirst selbst glauben, dass sie gar nicht existieren. Du wirst glauben, dass alle „scheinbaren biologischen Unterschiede“, die du zwischen Menschen beobachtest nur eine Folge sozialer Unterdrückung sind.

Und sollte jemand mal die Dummheit besitzen eine gegenteilige Meinung zu äußern, wirst du ihn wie selbstverständlich und ohne jemals bewusst darüber nachgedacht haben zurecht weisen. Die Sache der völligen und absoluten Gleichheit geht uns schließlich alle an!

Sexualismus

Ein böser Reaktionär wie ich würde zum Thema Sexualität vermutlich so etwas sagen wie:

Wir Menschen sind vernunftbegabte Wesen und im Gegensatz zu den Tieren in der Lage, unser eigenes Handeln und unsere Triebe zu reflektieren. Deshalb können wir unsere Sexualität einem höheren Zweck wie der Fortpflanzung und dem schwierigen Aufbau eines stabilen Familienverbands unterordnen. Indem wir den Trieb einem Zweck unterordnen schaffen wir Zivilisation.

Im Kontext der linken Idee des Sexualismus ist das natürlich alles, wer hätte es erraten: Unterdrückerische Kackscheiße.

Der Trieb ist das Ziel und wenn es allen beteiligten „Spaß“ macht ist es moralisch nicht nur in Ordnung sondern ohne jeden Zweifel richtig.

Die Sexualität ist sich selbst genug und sie einem höheren Zweck unterzuordnen ist morlisch werwerflich und unterdrückerisch. Wer solche abstrusen Ideen vertritt ist aus jeder guten Gesellschaft auszusondern.

Wenn du also morgen feststellst, dass es dich sexuell unheimlich erregt, wenn alte Frauen deinen Genitalbereich mit erhitzten metallischen Gegenständen stimmulieren, dann ist das völlig in Ordnung und moralisch richtig und niemand hat das Recht, dich dafür zu kritisieren.

Und wer weiß, vielleicht machen wir aus deiner biologisch völlig nutzlosen aber hochinteressanten „Sexidee“ in 10 Jahren ja so eine Art gesellschaftliche Institution.

Atomismus

Familien gibt es nicht mehr, denn Familie kann nur funktionieren, wenn alle beteiligten bereit sind sich selbst zurück zu nehmen.

Das ist natürlich ganz übel diskriminierend, denn jeder hat ein Recht und sogar die Pflicht einen absoluten Individualismus zu leben. Dieser kompromisslose Individualismus ist gleich zu setzen mit Freiheit und eine derart „unfreie“ Institution wie die Familie muss deshalb abgeschafft werden.

Stattdessen kannst du ja eine moderne Lebensweise leben. Da die Ehe keine ernsthafte rechtliche Verbindlichkeit geniest hast du ohnehin gute Chancen, dass deine erste Ehe bald wieder geschieden wird.

Also warum danach nicht einfach die nächste Frau heiraten? Sie bringt Kinder mit, du bringst Kinder mit und schon lebt ihr das neue Ideal der Patchworkfamilie. Das ist trendig und hip.

Gut, es gibt öfters mal Konflikte und niemand weiß je so richtig, wer eigentlich zu wem gehört. Und wenn es zu einer neuen Runde im Kreislauf des geschieden werdens und wieder heiratens kommt, dann wird es noch komplizierter. Aber für den Individualismus müssen nun mal Opfer gebracht werden.

Wenn du vor lauter Patchwork irgendwann dein Vertrauen in die Menschen komplett verloren hast oder du diesen Punkt schon vor einer ersten Eheschließung erreicht hattest, ja dann bist du reif um diese großartige linke Idee des Atomismus in ihrer Vollendung zu leben: Du lebst für den Rest deines Lebens allein.

Fazit

Das sind also drei großartige linken Ideen. Will man in so einer Welt leben?

Ich nicht!

Das Problem der illegalen Waffen

Seit den Ereignissen vom Wochenende fragen wir uns alle, woher der Amokläufer von Konstanz sein M16-Sturmgewehr hatte. Ich weiß es auch nicht, aber es überrascht mich auch nicht, dass solche Waffen illegal in Deutschland zirkulieren.

Gerade in Deutschland gibt es ja aufgrund des restriktiven Waffenrechts viele Menschen, die noch nie in irgendeiner Form mit Schusswaffen in Kontakt gekommen sind. Diese stellen jetzt erschreckt fest (bzw. werden dies in Zukunft noch tun), dass ein restriktives Waffengesetz auch keine Gesellschaft schafft, in der Waffen und Waffengewalt nicht existent sind.

Aber warum ist das so? Das Problem ist, dass es unheimlich viele mögliche Quellen für illegale Waffen gibt. Seit dem Ende des Ostblocks und dem Jugoslawienkrieg gibt es in Osteuropa einen blühenden Handel mit illegalen Waffen. Zusätzlich gibt es natürlich in Deutschland selbst eine unbekannte Zahl illegaler Waffen, die Teils gehandelt werden, teils aber seit Jahrzehnten in den Händen der selben Besitzer sind. Und gelegentlich gehen auch bei Polizei und Militär Waffen verloren. Zudem ist es sehr einfach Waffen in ein Land zu schmuggeln, das praktisch keine Grenzen besitzt und dessen Polizei ohnehin laufend überfordert ist.

Somit ist es dann irgendwann nur noch eine Frage von Angebot und Nachfrage.

Was viele auch überrascht: Die Herstellung von Waffen ist einfacher als man gemeinhin glaubt. Gerade diejenigen, die noch nie mit Waffen zu tun hatten, halten Schusswaffen ja immer für wahre Hightech-Gegenstände, wenn sie sie nicht gleich für Magie halten. Tatsächlich handelt es sich bei heute gebräuchlichen Schusswaffen im Wesentlichen aber um Technik des späten 19. Jahrhunderts.

Es gibt zwei Regionen auf der Welt, wo illegale Waffen relativ offen hergestellt werden. Das sind zum einen die Philippinen, wo „Waffenschmiede“ mit recht primitiven Werkzeugen in Bergdörfern Revolver und selbst halbautomatische Pistolen für den Schwarzmarkt herstellen:

Und zum anderen die Stammesgebiete in Pakistan. Dort sind vor allem automatische Gewehre ein beliebtes Produkt der ortsansässigen Waffenschmiede. Kopiert wird dort alles, vom russischen AK-47 bis zum amerikanischen M-16:

Angeblich soll es auch in Europa illegale „Waffenfabriken“ geben. Überraschen würde es nicht.

Was Konstanz angeht, würde ich aber auf eine verloren gegangene und auf dem Schwarzmarkt wieder aufgetauchte Waffe der US-Armee tippen. Aber wir werden sehen…

Und schon wieder Terror in Deutschland

Gerade diskutieren die Medien noch über den Terrorangriff eines mit einem Messer bewaffneten Mannes aus den Vereinigten Arabischen Emiraten auf einen Hamburger Supermarkt vom Freitag, schon kommt es in der Nacht auf Sonntag in Konstanz zu einem weiteren Anschlag.

Ein irakischer Kurde schießt in einer Diskothek mit einem M16 Sturmgewehr um sich. Es gibt einen Toten und mehrere Verletzte. Der Täter stirbt ebenfalls, er wird von der Polizei erschossen.

M16

Das amerikanische Sturmgewehr M16

Nun wird man natürlich sagen, dass in Konstanz war ja gar kein Terroranschlag, denn wie die Medien mittlerweile wissen, hat der 34-jährige Kurde aufgrund eines Familienstreits sein M16-Sturmgewehr geholt, den Türsteher erschossen und in der Disko seines Schwiegervaters rumgeballert. Und wie die Medien (wohl nicht ohne Grund) sehr früh berichteten, kam er nicht mit der aktuellen illegalen Einwanderungswelle (fälschlich auch als „Flüchtlingswelle“ bezeichnet) nach Deutschland, sondern wanderte schon 1991 (vermutlich in Folge des Zweiten Golfkriegs und vermutlich auch über das Asylrecht) nach Deutschland ein.

Und es gibt auch Anhaltspunkte dafür, dass der Täter von Hamburg psychische Probleme hatte, als er in diesem Hamburger Edeka-Markt ein Messer aus dem Regal nahm und damit unter Allahu-Akbar-Rufen jeden Angriff, dem er habhaft werden konnte.

Aber spielt das wirklich eine Rolle? Wenn jemand Allahu Akbar ruft und versucht mich mit einem Messer abzustechen, soll ich ihn dann Fragen, ob er direkt vom Islamischen Staat beauftragt wurde, ob er das ganze als Freelancer betreibt, oder ob er einfach nur psychisch krank ist?

Wenn sich einer in der Waffenfachhandlung „Hinterm Bahnhof“ illegal ein Sturmgewehr besorgt und damit in einer Disko oder sonstwo rumballert, soll man sich dann beruhigt fühlen, weil er glücklicherweise nur ein Problem mit seinem Schwiegervater hatte und doch nicht – wie zuerst vermutet – möglichst viele Ungläubige abschlachten wollte?

Fakt ist, Deutschland und große Teile Westeuropas haben sich in den letzten Jahrzehnten durch eine völlig idiotische Einwanderungspolitik zu einer Art riesigem zweiten Balkan entwickelt. Und diese Entwicklung ist erst an ihrem Anfang.

Interessanterweise war der Täter von Hamburg ausreisepflichtig und der Täter von Konstanz war aufgrund diverser Delikte polizeibekannt. Beide sind offensichtlich nicht abgeschoben werden. Aber das kennt man ja schon: Failed State Germany!

Donald Trump erklärt MS-13 und kriminellen Illegalen den Krieg

US-Präsident Trump hielt diese Woche in Brentwood, Long Island eine Rede vor amerikanischen Polizisten. In seiner Rede sichert er der Polizei die volle Unterstützung seiner Regierung zu und erklärt der von mittelamerikanischen Einwanderern gegründeten und äußerst brutalen Gang MS-13 den Krieg.

Hier die Höhepunkte seiner Rede:

Together we are going to restore safety to our streets and peace to our communities. And we are going to destroy the vile, criminal cartel MS-13 and many other gangs.

In einem intakten Staat ist es selbstverständlich, dass die Regierung Mittel und Wege findet, um Gangs und Clans aufzulösen. Am besten ist es natürlich immer, wenn man schon früh Härte zeigt, so dass solche Organisationen erst gar nicht groß werden können. Das wurde in den USA versäumt, und das wird auch heute in Europa versäumt. Man denke nur daran, wie die Regierungen Europas ihre islamistischen Gefähreder selbst dann meist nur verwalten, wenn sie in Syrien im Kampfeinsatz waren und wieder in ihr „normales“ Leben zurück kehren.

They don’t like shooting people because it’s too quick it’s too fast. I was reading one of these animals was caught and explaining they like to knive ‚em and cut ‚em and let ‚em die slowly because that way it is more painful and they enjoy watching that much more. These are animals.

Das ist genial! Trump stellt die Welt vom Kopf wieder auf die Füße. Wir haben einen Rechtsstaat und das ist gut so. Doch viele Leute haben heute im Westen vergessen, dass auch der Rechtsstaat existiert, um Opfer zu schützen und Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen.

Manche Leute haben eine inverse Moral entwickelt, nach welcher der Täter letztlich ein Opfer von Gesellschaft, Eltern, Rassismus oder von was auch immer ist. Für den Täter werden immer neue Ausreden erfunden, damit wir ja nicht so gemein sein müssen ihn seiner Tat entsprechend zu bestrafen. Denn dies würde unser Selbstbild von der eigenen moralischen Vollkommenheit zerrütten. Die Opfer werden derweil an den Rand gedrängt und verschwinden aus dem Blickfeld, während mehr und mehr Menschen das Vertrauen in den Rechtsstaat verlieren.

Das rückt Trump wieder gerade. Er prangert die moralische Verkommenheit der Mitglieder von MS-13 an, er stellt ihre gewalttätige Natur heraus und er bezeichnet sie als das, was sie sind: Tiere.

Sie sind keine armen Jungs, die durch einen tragischen Zufall des Lebens auf die schiefe Bahn gekommen sind. Sie sind keine verhinderten Künstler und sie sind auch keine Opfer des bösen Kapitalismus. Sie sind perverse, sadistische Mörder und sie müssen mit aller Härte des Rechtsstaats bestraft werden. Denn nur wenn der Staat seine Arbeit macht, können wir alle in Frieden leben.

On behalf of the American people I want to say: Thank you, thank you very much, Thank you. And I don’t think you know how much the public respects and admires you. You’re saving American lives every day and we have your backs. Believe me. We have your backs 100%. Not like the old days. Not like the old days.

Trump dankt der Polizei und versichert ihnen, dass sie die volle Unterstützung der Amerikaner haben.

Das ist wichtig, weil heute viele der Polizei in den Rücken fallen. Politiker und selbst Vorgesetzte der Polizisten mit eingeschlossen. Sie wünschen sich eine Polizei, die keinerlei Gewalt anwendet, was natürlich völlig unmöglich ist. In ihrem moralischen Wahn von einem gewaltfreien Staat arbeiten sie letztlich (oft ohne es zu wollen) den Feinden eben jenes Staates zu. Man könnte auch sagen: Sie sägen am Ast auf dem sie sitzen.

Zum Schluss bringt Trump mit dem Satz „Not like the old days.“ noch einen sehr schönen Seitenhieb auf die Obama-Regierung.

But from now on we are going to enforce our laws, protect our borders and support our police like our police have never been supported before.

Eigentlich alles selbstverständlich. Heute leider nicht mehr und um so wichtiger ist es, dass Trump es ausspricht.

We cannot tolerate as a society the spilling of innocent, young, wonderful, vibrant people. Sons and daughters. Even husbands and wives. We cannot accept this violence one day more.

Hier wieder die richtige Moral. Der Staat muss die Unschuldigen schützen. Eine einfache und allgemeingültige Wahrheit, die in der öffentlichen Diskussion heute aber kaum noch vor kommt.

It is the policy of this administration to dismantle, decimate and eradicate MS-13…

Klingt martialisch. Aber kann und darf ein Staat akzeptieren, dass sich auf seinem Territorium kriminelle Organisationen breit machen? Man muss nur nach Mexiko schauen um zu sehen, wie so was ausgeht.

I have a simple message today for every gang member and criminal alien that are threatening so violently our people: We will find you, we will arrest you, we will jail you and we will deport you.

Wenn ich als Ausländer in ein fremdes Land komme, dann bin ich dort Gast. Es wäre mir sehr unangenehm, wenn ich später feststellen würde, dass ich mich dort unbewusst daneben benommen habe. Wer sich absichtlich und so massiv daneben benimmt, der sollte das fremde Land in dem er sich aufhält ohne jede Diskussion und auf dem kürzesten Weg wieder verlassen müssen. Und natürlich sollte der Nachdruck, mit dem er zur Ausreise bewegt wird im Verhältnis zur begangenen Verfehlung stehen.

Fazit

Ich will hier nicht den Fanboy machen. Aber Trump beweist in seinen Reden immer wieder, dass er schon jetzt der wichtigste US-Präsident des 21. Jahrhunderts ist.

Spätestens seit den 60ern versuchen gewisse Leute unsere Moral neu zu definieren. Sie wollen, dass wir die einfachen und grundlegenden Wahrheiten des Lebens vergessen. Wir sollen ihre verschrobenen Ideen als wahr anerkennen und sie glauben als ob sie die einzige Wahrheit wären, die wir je gekannt haben.

Präsident Trump interessiert sich nicht für diese kaputten linksliberalen Ideen und er interessiert sich nicht für diese kaputte Moral. Und er interessiert sich auch nicht für die kaputten Idioten, die all diesen Blödsinn glauben und ausrasten, wenn ihnen jemand widerspricht.

Präsident Trump stellt sich einfach hin und sagt, was gesagt werden muss. Und genau deshalb sollten wir dankbar sein, dass es ihn gibt.